lundi 19 janvier 2009

Lundi, tout se casse la gueule

Il y a des journées comme ça.
On se lève le matin, on veut pour jeter le filtre du café qu'on a bu la nuit dernière, comme d'hab pour traduire, on n'a pas fait gaffe, on a pris le filtre par un côté seulement et non par les deux, et, pof, ce foutu filtre se fendille et craque, et voilà le marc qui s'étale partout sur le lino. Génial.

© icke

Puis il y a l'après-midi et on a traduit 10 pages depuis le réveil alors qu'il en reste encore 1300 pour la mi-mars et qu'on se dit que jamais on n'y arrivera.

© icke


Et enfin il y a le soir, comme un con on est un train d'écouter la musique qu'il faut pas (Lost in the stars, par Radka Toneff), on a retrouvé la place du matin, dans cette cuisine maudite, le téléphone sonne, on décroche, la personne au bout du fil nous demande comment ça va, et comme un double con on se met à chialer devant le plat de lentilles aux Knacker de Thuringe, puisqu'on bouffe comme un chancre et qu'on en est à faire quatre repas par jour.

© icke


La nuit, en bossant, on écoute Speed de Godspeed You! Black Emperor, et c'est la seule musique qui convienne. On va se pieuter un peu apaisé. Un peu.

mardi 13 janvier 2009

"I tried in vain to disconnect my brain"

Ich mag gar nicht die heutige Techno, aber die Electronica gefällt mir eigentlich ganz gut. Je mehr downtempo ist sie, desto interessanter finde ich sie. Und gerade Plastikman ist für der Meister dieses Genres. Das Stück hier, mit sogar ein meisterhaftes Video, entspricht auch gerade, noch wieder, die heutige Stimmung.

Certes je n'aime pas franchement pas la techno d'aujourd'hui, mais l'electronica n'est pas sans me plaire. Plus elle est downtempo et plus je la trouve intéressante. Justement, Plastikman est pour moi le maître dans ce genre. Ce morceau, là, ci-dessous, avec non seulement une vidéo magistrale, correspond aussi, encore, à l'atmosphère du jour.


lundi 12 janvier 2009

"Happier than you and me!"

Heute abend wieder gehört, Mongoloid, von Devo, damals in 1978, übrigens in der… französischen Glotze, und da schräger als schräg, pissegelb und immer noch genauso geil. Und irgenwie sooo passend zu der heutigen Stimmung:
"Mongoloid, he was a mongoloid / happier than you and me"

Réécouté ce soir,
Mongoloid, de Devo, datant de 1978, et d'ailleurs diffusé dans le poste… (f)rançais, et à l'époque plus déjanté que déjanté, jaune pisse, et toujours aussi génial. Et, d'une certaine manière, tellement adapté à l'atmosphère du jour.
"Mongoloid, he was a mongoloid / happier than you and me"

Ein Gespräch / Die Schönheit

Manchmal passiert es. Man trifft einen, man redet mit ihm, und man weiss, irgendwie, irgendwo, dass man hier und jetzt jemanden getroffen hat, der wichtig ist [ich sage "ihm/er", weil es sich hier um einen Mann dreht]. Sogar: man redet mit ihm gar nicht und man fühlt, dass er für sich wichtig ist, dass er etwas hat, dass man gerne mitteilen möchte, und vielleicht, denkt man, könnte man sich gut einverstehen, veilleicht hat man hier einen neuen Bekannten, der sogar ein Freund werden kann. Nun ja.
Jörn und ich sind auf einer gewissenen blauen Seite zusammen. Ab und zu chatten wir zusammen. Unsere Gespräche habe ich immer gemocht. Genauso wie ich ihn immer, vom ersten Blick, faszinierend empfunden habe. Vielleicht wegen seines Blickes. Naja. Aber heute abend hatten wir dieses Gespräch. Das ist selten. Das ist selten, dass man so ein Gespräch haben kann. Das ist ein Glück, dass man so ein Gespräch haben kann, haben darf.

67. jb 11. Jan. 2009 - 23:46
sag mal, verstehst du französisch, kannst du es lesen?

68. jörn 11. Jan. 2009 - 23:48
Nein.

69. jb 11. Jan. 2009 - 23:50
ok.

70. jörn 11. Jan. 2009 - 23:51
deutsch, englisch, italienisch,

französisch mündlich

71. jb 11. Jan. 2009 - 23:54
alles klar.

ich habe bloss gestern was ganz schönes gelesen und wollte es nur mitteilen (die schönheit muss man mitteilen – wenn das geht (geht das?)).

72. jörn 11. Jan. 2009 - 23:57
Kann man Schönheit mitteilen? Das ist ja ein philosophische Frage ...

Gibt es eine abstrakte, allgemeingültige Schönheit? Wenn ja, kann man sie mitteilen ... Wenn nicht, kann man andere auf etwas hinweisen, was man selber schön findet - oder?

73. jb 12. Jan. 2009 - 00:04
ich bin der überzeugung, dass man leider schönheit nicht mitteilen kann. man ist allein mit ihr. manche sagen, man sei allein in dem tod, in der trauer, in dem leben. aber ich glaube, man sei alleine auch in dem glück, in der liebe, in der schönheit.

weiter zu was du schriebst, es gibt keine absktrakte, allgemeingültige schönheit. sonst gäbe es keine einsamkeit, wir würden sofort jemanden finden zum lieben, zum lachen, genau unser gegenteil.
aber du hast recht: vielleicht, vielleicht, sollte man andenren auf schönheit hinweisen. das ist aber gefährlich, denn schönheit wird anders von anderen empfunden, erlebt, gespürt. und da sitzt man, enttäuscht, weil man die anderen von der schönheit nicht überzeugt hat. und letzendlich sind wir zurück zu punkt 1.

74. jörn 12. Jan. 2009 - 00:11 [Gespeichert]
Ja, ich glaube Du hast recht: Schönheit ist eine Empfindung, die sehr persönlich ist.

Aber ich glaube, dass man andere auf empfundene Schönheit hinweisen sollte - mit den Enttäuschungen müssen wir leben.

Es ist wie die Liebe: wir können jemanden lieben, aber nicht seine Liebe erwarten, einfordern - höchstens erhoffen.

75. jb 12. Jan. 2009 - 00:13
diese message, deine, speichere ich, wenn ich das darf.

76. jörn 12. Jan. 2009 - 00:14
klar, kein problem

77. jb 12. Jan. 2009 - 00:16
verzichten sollte man sowieso nich.