Der JB kann es nicht mehr aushalten.
Jeden Abend, jeden verfl****** Abend, jeden verd****** Abend, während der JB sonst fröhlich und frohsinnig die Glotze anschalte um den Tagesschau nicht zu verpassen, muss er diese Werbung auf sich nehmen. Diese Werbung für Pauschalreisenden. Und der JB redet nicht von Frau Georgette (Dee), wenn sie sich in Alles von mir"die Neckermannpauschalreisende" nennt. Denn das wäre in Ordnung. Das wäre sogar schön, wunderbar, einfach genial.
Nee. Er redet hier von den zukünftigen Alltourspauschalreisenden, deren Visage man anscheinend unbedingt zeigen muss. Die Werbung an sich ist nicht sooo irritierend. Denn das auch wäre in Ordnung. Nee, die Stimme des Mädchens ist suuupernervend, megabelästigend, hyperplagend.
Lass uns die hören:
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wahnsinnig!
Haben die lieben kleinen Freunde des JB es auch gehört?
Nee? Doch!
Wie sie Alltours sagt.
Denn sie sagt nicht Alltours, also phonetisch [alturs], sondern eine unverdauliche Mischung zwischen altous [altus], altuch [altuç] und altourch [alturç]. Also nicht wie der ch-Laut in Tuch ausgesprochen, sondern wie in Mädchen. Altuch.
Och, skrekk og gru! wie die Norweger sagen. Also Schreck und Grauen!
Warum redet sie so? Warum wurde sie überhaupt für die Werbung genommen?? Was ist los???
Aber sie ist nicht die einzige!
Es gibt noch schlimmeres. Es gibt tatsächlich noch übleres!
Sie:
Na-nein, nicht die, die links sitzt und böse guckt. Denn man versteht ganz gut, warum sie ihre Schulnachbarin grimmig anschaut. Sondern die, die rechts neben ihr thront. Schon deren Ansehen ist Schuld daran, dass der JB zwei Dioptrien in beiden Augen verloren hat. Aber wäre es nur das… Nein! Bevor der JB Dioptrien verlor, wurde bei ihm das Hören beschädigt. Denn ihre Stimme ist unerträglich, unausstehlich, einfach unhörbar.
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wieder wahnsinnig!
Haben die lieben kleinen Freunde des JB es gehört? Ja?
Wie die Michelle(ma belle)also und sozusagen ausspricht?
Sie sagt nicht [ˈalzo] sondern [ˈaçzo] = achso, und nicht [ˌzoːʦuˈzaːɡŋ̩] sondern [ˌçzoːʦuˈçzaːɡŋ̩] = chsozuchsagen.
Und der JB erinnert sich ganz gut. Das war den 17 April 2011. Während des Tatorts.
Der JB wiederholt: W-ä-h-r-e-n-d d-e-s T-A-T-O-R-T-s!!!
Er schickte G sofort eine SMS. Diese wurde um 20:18:52 katapultiert (der JB hat die immer noch in seinem Handy - im Ernst!). Drin stand: Oh nein! Nicht sie wieder mit ihrer quietschenden Stimme… Ich hoffe, sie wird gleich ermordet!
Und keine Minute später, das war sogar gleichzeitig, empfing der JB von G, genau um 20:22:00 folgende SMS (der JB hat die auch immer noch in seinem Handy - und das auch ist ganz im Ernst!): Oh nee, dieses quäkende Mädchen wieder!
Oj, was für eine Störung das war! Was für einen Ohrlast!
Denn das war NICH irgendwelchen Tatort!
Das war der Tatort mit Ulrike! (Schnell, JB braucht seinen Riechsalz!)
Sogar mit Christian Redl!!! (Schnell, JB braucht 1 kg Riechsalz!)
Und Michelle hat drin gespielt! Schreck und Grauen!!
Selbst Ulrike wollte, konnte das gar nicht glauben:
Arme Ulrike! Arme schöne, wundervolle, grandiose Ulrike!
Und nicht nur das. Aber sie sollte mit ihr reden!
Ach, die Stimme von Ulrike… Seufz…
Und die Stimme von der Michelle!
Sie sagt nicht Hasan [hasan], sondern Hachan [haçan]. Sie sagt nicht Ich soll nicht mit euch reden, sondern Ich choll nicht mit euch reden.
Ewiger Schreck und Grauen!
Wie hat Ulrike es ausgehalten ohne am Ende ein Hörgerät tragen zu müssen? Es ist dem JB ein Rätsel. Hier sieht man auch das Ulrike ganz auf Distanz bleibt:
Was ist los? Warum reden die beiden Mädchen so komisch??
Einige Biodeutschen reden und labbern und schimpfen gegen einige Ausländer (u.a. den JB — aber er sei "ein Edelmigrant", hat er einmal gehört!!! doch, und das auch ist ganz ganz im Ernst), die nicht den "ch"-Laut aussprechen könnten, aber soweit der JB hört, können selbst einige Biodeutsche den [s]-Laut aussprechen können! Tss…
Also warum? Weshalb? Wieso?
Tja, liebe kleine liebe Freunde. Wir sind alle Zeugen einer Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB wiederholt für seine kleinen lieben Freunde: eine Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB möchten betonen, dass ein Frikativ nichts mit der Frikadelle zu tun hat!
Und jetzt ein bisschen Phonologie. Also ein bisschen Lautlehre.
Um nicht nur Worte aber Vokabeln und Konsonanten aussprechen zu können benutzt der Mensch jede Menge Regionen des Mundes: die Lippen, die Zunge, die Kehle, die Gaumen — oder sogar die Nase, wie die frantsösichen Laute [ã] in Restaurant, [õ] in Jargon oder [ɛ̃ ] in… zum Beispiel sein = Brust. Jede Buchstabe wird präzis dank eines dieser Teile hergestellt.
Gut.
In dem Wort frikativ erkennen wir einen anderen Wort: Friktion, also Reibung. Frikativ wird auch Reibelaut genannt. Das heisst, dass zwei Organen des Mundes sich reiben (bitte! nicht lachen! das ist jetzt die Linguistik-, nicht die Biologiestunde!) um die Buchstabe zu produzieren. Es gibt eine jede Menge Frikativkonsonanten, unter anderen das S [s], den "sch"-Laut [ʃ] wie in deutsch und auch den "ch"-Laut [ç] wie in weich.
Je nach Ort im Mund, wo die Buchstabe produziert wird, trägt dieser Frikativ einen weiteren Namen:
• der sogenannte "stimmlose alveolare" für das [s]: mit der Zungenspitze gegen die Alveolen (= Zahndamm). Ihr könnt es ruhig zu Hause als Übung machen, niemand sieht euch, ihr braucht euch nicht davon zu schämen! Dank Wikipédia können wir sogar den Laut hören:
• der sogenannte "stimmlose postalveolare" für das [ʃ]: stets mit der Zungenspitze, aber diesmal in der Region zwischen den Alveolen und der Gaumen. Hier auch der Laut:
• der sogenannte "stimmlose palatale" für das [ç]: diesmal ist es kompliziert, denn der Rücken der Zunge, also das hintere Teil, liegt sich flach auf der Gaumen (= palatium auf Lateinisch, von daher palatal). Probiert es auch zu Hause und konzentriert euch auf die Bewegungen (immer an die Bewegungen denken! auch in der Linguistik).
Hier hat der JB eine schöne Darstellung gefunden, damit seine lieben kleinen Freunde besser verstehen können:
Hier sieht man ganz genau, sogar perfekt, dass die drei Konsonanten sich auf dem selben Niveau befinden. Wenn man sich von den Lippen (= bilabial, von dem lateinischen labia = Lippe) bis in die Stimmritze (= glottal, von dem lateinischen glotta = Stimmritze) bewegt, findet man unsere drei schönen Konsonanten [s], [ʃ] und [ç], die so unschön bei den zwei Mädchen ertönen.
Was also bei ihnen passiert ist, dass diese [s]-Laute werden auf dem falschen Ort ausgesprochen, also mit dem Gaumen, sie sind nicht mehr alveolar sondern palatal. Deshalb die Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Lass uns das hören, wie das genau passiert. Wieder mit der Michelle da. Das ist genau die Szene, wo sie den Hachan Hasan trifft. Ja, der Hasan, von dem sie Ulrike (seufz und doppelseufz) erzählt hat. Ja, der Hasan, der kein Fehler in seiner Aussprache des Deutschen macht (ha!):
Na, gehört? Ah lach mich wach willchst du?
Nein, weder lach mich aus (obwohl…), noch lach mich wach (auf keinen Fall!!!), sondern [laç miç / vaç vilst d'u].
Und der Hasan ist ganz ganz ganz böse zu ihr. Natürlich der genauso böse böse böse JB (und G mit ihm!) freut sich darauf:
Jau, gut getan!!!
Aber es gibt auch jemand, der so redet. Der die Konsonanten verwechselt, aber diesmal nicht die Alveolare, sondern die Postalveolare. Fast alle [sch]-Laute werden zu [ch]-Laute. Und dieser, denn es ist ein Mann, ist Deutchlands Wirtchaftsminister. Ja, der Philipp Röchler.
Der JB hat eine Rede von ihm in sieben laaangen, unendlichen Minuten gehört und alle Palatalisierungen gejagt. Dann hat er sie zusammengeklebt. Viel Chpass beim hören!
18.01.2012:
Der JB hat eine wunderchöne Bechreibung der Art und Weise des ch-Lauts richtich auszuchprechen, und was dann im Mund pachiert. Wenn man es liecht, ist es dann suuupereinfach:
Tja, liebe kleine Freunde, manchmal ist das Leben für einige nicht leicht. Nimmt man einfach den JB, dieser Tollpatsch (übrigens ist das Wort Tollpatsch, erfährt der JB gerade, aus dem Ungarischem im XVIII. Jahrhundert entlehnt — es kommt von dem Adjektif talpas, "eigentlich 'breitfüssig'", der wiederum von dem Substantif talp = Sohle kommt, erklärt der Kluge, der dazu fügt:
da die Soldaten statt Schuhen mit Schnüren befestigte Sohlen trugen. Daraus (österreichisch) "Soldat", der eine unverständliche Sprache spricht und durch die oben angegebene sekundäre Motivation die heutige Bedeutung.
Und eigentlich passt das ja ganz gut zu dem JB: er spricht nicht nur eine unverständliche Sprache für seine direkte Umgebung (überlegt euch! dänisch und norwegisch! ha!), aber manchmal redet er auch komisch, sagt komische Sachen über Worte & Sprache und so — naja, wenn es ihm Spass macht).)
Also der JB, dieser Tollpatsch (ach, er vergaß: die deutschen Wörterbücher sollten ein für alle Male sich einigen: Tollpatsch schreibt der Duden wie toll, also mit zwei Ls, Kluge dagegen nur mit einem L, also Tolptasch — der JB bittet euch, wie er soll Fortschritte in Goethes Sprache machen, wenn die Rechtsschreibungsdokumente sich widersprechen!).
Also der JB, dieser Tolpatsch (ach, übrigens… NEIN! DAS REICHT JETZT LANGSAM MIT DEN STÄNDIGEN UNTERBRECHUNGEN!!! schreien die lieben kleinen Freunde des JB - pfui!). Also der JB, dieser (wunder)Tollpatsch, hat gerade jetzt kalte Füsse in seinen Doc Martin's und guckt leidenschaftlich seinen Nachbarn (ein kräftiger glätziger Ostproll, wie der JB sie mag) an, der auch kalte Füsse hat, weil er nur draussen auf dem Balkon rauchen darf, was er gerade macht und was der JB nicht braucht zu machen, denn er kann ja drin rauchen, der JB, er wohnt ja allein in seinem sozialistischen Palast, er muss nur seine eigenen Regeln folgen, nicht die von jemanden anderen, aber er würde das gerne, und auch gerne sein sozialistisches Palast teilen, auch gerne mit dem Nachbarn, und dann dürfte der Nachbar auch drin rauchen, also bei dem JB, also beim dem Nachbarn, also bei ihnen seitdem sie das sozialistische Palast teilen würden und zusammen rauchen würden und zusammen keine kalte Füsse mehr haben und zusammen… Ja…
Ja, und deshalb haben einige, u.a. der JB, das Leben nicht leicht. Aber Frau Georgette hat das selbst immer gesagt:
Aber nicht nur in der Literatur ist die Liebe unumgänglich. In der Musik auch. In dem Ska & Reggae auch.
Nehmen wir einfach gestern. Da steht (einige sitzen zwar, wenn man auf die Akkuratesse des Tableaus besteht — aber für die Flüssigkeit (oooh!) Flüchtigkeit des Satzes sagen wir einfach, dass alle stehen) —
Also: da steht die skankige Clique: G, F, N, AR, S mit Gemälde (oooh!) Gemahlin, J ohne Gemahlin, der JB sowieso ohne Gemahlin (aber auch ohne Gemahl, das ist ja das Problem), und letztendlich M mit Kommilitonen (ein Kommilitone, ein Kommunist, aber ein Komiker — sowie das Komma und die Koma, sowie das Komplott und das Kompott, aber der Kompost, aber diePost — oh je!). Also das skankige fast komplette Komitee, das übrigens keinen Tee trank, sondern Bier — denn, wie der Oktoberklub es damals in der funky DöDöRrrr schon damals sang, und worüber der JB schon geschrieben hat: "Was trinken wir? Bier, Bier, Bier!".
Also die skankige Clique war da im Nighter, hat nicht den Oktoberklub gehört, sondern die Musik, die Ralph & Markus gespielt haben, nämlich Ska & Reggae. Und das ist sicher der Ralph, der die zu ungerecht unbekannten Carlton & The Shoes aufgelegt hat. Aber plötzlich im Nighter ertönte:
Allerdings, liebe kleine Freunde. Denn wie Carlton Manning singt: Kiss me once, girl. Kiss me twice, girl.
Weil sie nicht wenig waren, die die gestern gern geküsst werden wollten. Egal ob sie girl oder boy waren, und egal ob sie von einer girl oder von einem boy geküsst werden wollten. Sie wollten es einfach! Und die hatten das Leben auch nicht leicht. Der JB, zum Beispiel. Der hatte ja diesen bemützigten & bärtigen Typen gesehen. F: Aber du magst doch nur grosse Männer?! JB: Aber die mögen mich nicht!
Und da hat der JB ein Riwör gekrajt, so in der Massen, dass es im Nighter eine Überschwemmung gab:
Und, nachdem der JB ein Riwör gekrajt hatte, kam F triumphierend zurück und konnte melden: F: Er ist nicht mit seiner Freundin, sondern mit einer Freundin!
Ha! und doppelt Ha! Und der JB meinte zu wissen, dass dieser bemützige & bärtige Typ ihn auch anschaute. Aber egal. Denn der JB wurde auch von jemandem anderen angeschaut, bzw. angestarrt. Von einer bebrilligten & begamaschten… Frau. Doch! Nicht nur hatte sie Fame-I-wanna-live-forever zu viel gesehen, aber sie sah den JB in die Augen mit ihren Gamaschen (jambières, erklärte auf frantsösischö der JB N & G, welcher wiederum schrie: "Leg warmers auf Englisch!"). Tja, liebe kleine Freunde, der JB hat kein leichtes Leben. Aber… Regula (?) auch nicht. Denn es gab von dem JB für sie nichts (nix!) zu erwarten.
Es war nämlich auch die Frage: wie hiess die bebrilligte & begamaschte Frau?
Hm…
Bisher waren G & N & F und der JB sich einig: der mit der bleichen Haut und den blonden ungekämmten Haaren hiess… Henning, schlug der JB vor. Und der dort, mit der Hipsterfrisur, betonte N als Erste: N: Da steht Justin Bieber. Aber er ist inkognito hier!
Aber die bebrilligte & begamaschte Frau?
Hm…
Der JB schlug Regula vor. G schlug Martina vor. Und, plötzlich, schrie N… N: Renate!
Renate! Naklar! Renate!
Zurück in seinem sozialistischen Palast konnte der JB feststellen, dass Renate "Die Wiedergeborene" bedeutet. Und das passt! Denn, als Renate leider feststellen sollte, dass sie bei dem JB keine Chance hatte (und bei F auch, F kam vor dem JB), versuchte sie ihr Glück bei J. Renate ist nicht wie der JB: die krajt kein Riwör, und deshalb hat der JB viiiel von Renate zu lernen.
Jedenfalls. Auf einer Seite erfährt der JB, dass die meisten Renaten in Bayern wohnen. Tja… Was soll der JB dazu fügen? Arme Renaten, die noch dazu mit bayrischem Dialekt re(na)de(te)n müssen!
Aber wie fühlt es sich an, innerlich, im tiefsten des Sichs, Renate zu heissen? Der JB hat einige Kommentare geangelt:
Schwiiierig… Einige haben das Leben bestimmt nicht leicht. Eine Indirektbetroffene erzählt die riwörkrajende Geschichte einer anderen Renate:
Dazu käme auch noch patate auf frantsösischö, dennoch wäre es wirklich gemein. Denn patate bedeutet nicht nur Kartoffel, aber auch… Ha! Doof, Tollpatsch!!! Hm… Vielleicht hiess der JB Renate in einem anderen Leben??? Der JB macht in seinem sozialistischen Palast ein Test:
Guten Tag, ich heisse Renate. Ich spiele flott von einem bestimmten Blaseninstrument. Soll ich es Ihnen zeigen?
Okay… G: Mahlzeit! Meine Renate möchte Sülze essen. Haben Sie noch welche?
Lecker. Der JB: Hallo, Renate hier. (Bewegungen) Der JB: Aber ich wollte keine Tomate! Ich sagte nur, dass ich Renate heisse!
Nicht einfach. Grüss Gott, i bin as Waiwal Renate!
Elegant.
Also, mit einigen winzigen Einschränkungen geht es eigentlich prima und super und optimal Renate zu heissen.
Aber jetzt hat eine neue Renate eine sensible Geschichte zu erzählen:
Renate Karola Bertha… Nein, das ist definitiv nicht leicht zu tragen! Und das stimmt auch das Renate auf Englisch sich etwas komisch anhört: [ri-neɪt]. Der JB: Hello, Reenait, how do you like my leg warmers? I got them from Irene Cara herself.
Aber bitte, Gunilla ist auch ein schöner Name! Findet der JB. (…) Wie bitte, was? (…) Na, viele Frauen heissen Gunilla in Schweden. OK, wir wohnen nicht in Schweden, sondern in Deutschland, aber wenn Renate möglich ist, dann soll auch Gunilla gut gehen. Die Frage bleibt aber: wie fühlt es sich an Renate zu heissen? Hier eine Antwort:
Genau, eine Renate ist modern, attraktiv und überhaupt wohlklingend. Genau der JB. Wie ist das Empfinden für Regula, der erste Vorschlag von dem JB?
Natürlich können die Regulas nicht sagen, dass sie traditionell, alt, unattraktiv, unsportlich, unfreundlich und unsympatisch (also sympastuhl) sind. Klar. Sowie diese Regula da unten, deren Deutsch der JB nicht ganz versteht, obwohl er feststellen kann, dass es gaaanz fehlerfrei ist, und dass er wird sich von dem inspirieren lassen:
Und, stets in seinem seinem sozialistischen Palast, blättert der JB weiter auf der Seite. Und sucht den bedeutungsvollen Namen… Adolf. JB erfährt von der Seite, was er gaaar nicht geahnt hatte: wegen dem Bezug zu Adolf Hitler seit dem 2. Weltkrieg kaum mehr in Gebrauch
Aber es gibt was besseres.
Es wohnen ca. 20% aller Renaten in Bayern. Aber dort wohnen auch die meisten Adolfs, und zwar mehr als 30% von denen! Im Ernst! Mehr als 30%!
Adolf ist zwar "traditionell" und "alt" bewertet, was ja eine "subjektive Meinung" ist, ermahnt uns die Seite; aber komischerweise finden die Leute den Adolf genauso sportlich wie unsportlich, was für den JB ein Rätsel ist. Aber naja.
Zu Adolf hat der JB einen sehr interessanten Kommentar gefunden. Von… "Ronny aus Rostock". Ja-ha, Ronny aus Rostock. Das fängt schon a bisserl schlecht an. Und dieser Ronnyausrostock, der Roro also, erwartet einen Sohn. Er hat den Vornamen schon gefunden, aber er erzögert zwischen drei Vorschlägen:
Die lieben kleinen Freunde des JB könnten vielleicht dem Ronnyaustostock, aka der Roro, helfen. Einfach: hier auf dem tätowierten und rauchenden Blog einen Kommentar hinterlassen, und der JB, pardon… Renate wird sie dem Roro weiterleiten. Alles klar?
Et JB n'en revient toujours pas d'avoir trouvé sur toitube la chanson de Jean-Roger Caussimon intitulée Les Milices (yeah! Jean-Roger rules!) qu'il avait postée il y a presque trois ans. Entre-temps, celle qu'il avait intégrée avait été annulée, raison pour laquelle il avait tenté de la retrouver. Et donc, mieux, il a déniché le clip vidéo d'origine, tourné en 1975. Et qui ne voit-on pas, dans ce clip? Si! Au milieu de punkettes, de mods, de rockabilly, d'un punk… un skinhead! Ça alors!
On le retrouve plus loin…
Mais, bigre! il y en a un second. Ça alors (bis)!
(Oui, JB sait, l'image est de piètre qualité, mais la vidéo l'est tout autant).
Celui qui a posté la vidéo sur toitube, un certain akasmiche, précise:
Si JB clique sur nom, il est conduit sur deux vidéos seulement: celle-ci ainsi que celle-là:
Oh-oh, ça sent là aussi le skinhead… Or, à cause de cette p***** de GEMA de m**** (la GEMA, en Allemagne, est l'équivalent de la SACEM: depuis plus d'un an, elle bloque les accès aux vidéos de toitube des musiciens/maisons de disques qui se sont enregistrés chez elle — mieux: elle a augmenté de 400% les frais de reversion dont doivent s'acquitter les limonadiers!!) — donc, à cause de la GEMA, JB ne peut pas écouter le morceau. En tout état de cause, puisque akasmiche, alias Michel, est le chanteur de Buzz Buzz and the Common Oi, comme il est dans le clip de Jean-Roger, ça doit être lui le skinhead qu'on aperçoit chez ce dernier.
JB est pétri de gratitude envers Jean-Roger († RIP). À tel point que, tiens, il va faire écouter à ses petits amis la chanson qui n'a pas pris ride, quarante ans après:
Du coup, JB repense à cet automne. Il traduisait un roman d'Ingelin Røssland, Gueule d'ange, à paraître à l'automne prochain aux Éditions du Rouergue, et, dans le récit, l'héroïne, Engel Winge, nous raconte que sa mère adorait les Pet Shop Boys. Morte d'un cancer, elle avait pourtant promis à sa fille de tenir jusqu'à leur concert à Bergen. Hélas.
JB, qui n'a jamais, mais alors jamais, apprécié les Pet Shop Boys, était quand même allé parti écouter un morceau de 1984 qui l'avait, sans qu'il sache pourquoi, toujours intrigué: (The East end boys and) West End Girls. Et là, il s'était passé exactement le même phénomène que chez Jean-Roger:
Au tout début de la vidéo, de façon hyperfugitive, dans un plan qui ne dure même pas une seconde, qui voit-on?
Quelques secondes plus tard, on les retrouve, filmés de dos, toujours dans ces images "volées", filmées dans la rue:
Bon, grosso modo à l'époque, Gilbert & George s'étaient eux aussi entichés des skinheads et les avaient photographiés pour les reproduire dans leurs œuvres. Quoi qu'il en soit, JB avait été intrigué par ces images qui surgissaient dans une vidéo où on les attend vraiment pas.
Et, ce écrivant, JB se rappelle qu'il avait posté en allemand un quizz, juste avant qu'il ne prenne sa longue retraite du blog. Il l'avait appelé Skinhead-Karambolage, en référence à l'émission d'ARTE où, dans un petit clip, les téléspectateurs doivent trouver si la scène a été filmée en France ou en Allemagne — et, in fine, par quel détail on reconnaît le pays. Là, il s'agissait pour les petits amis de JB, dans une vidéo touristique sur Copenhague, de découvrir non pas où se trouvait le skinhead caché dans la vidéo:
(JB l'avait appelé Mads, ou Preben, ou Nicklas…) Bref, il ne s'agissait pas de retrouver Preben le skinhead, mais de deviner à quel détail on reconnaissait qu'il en était un. JB n'avait jamais posté le résultat. Il le fait maintenant:
Alors? Est-ce que les petits amis de JB voient? Non?
Il faut regarder son tatouage sur le bras gauche. C'est en effet l'emblème du groupe anglais de oï The Last Resort.
Et JB, en constatant ces trois occurrences dans des médias complètement différents les uns des autres, de se dire: les skinheads, c'est comme les pédés, ils sont infiltrés partout!
Tiens, du coup, on va écouter la chanson fétiche de G (guten Abend!) et JB de Los Fastidios, Johnny and The Queer Boot Boys. Et tant pis si JB l'a déjà mis sur le blog, on ne s'en lasse jamais. Pour preuve, dès qu'Enrico (le chanteur) la chante en concert (et il la chante sys-té-ma-ti-que-ment), G et JB sont hystéros!
Et, samedi soir dernier, au nighter, Popeye mettait la chanson fétiche de JB des années 2010 et 2011, précipitant ledit JB, G et F & F sur la piste:
Juste avant, mais aussi après, il n'avait été question que d'une chose, notamment entre F et JB, en allemand dans le texte: Armberührung. Autrement dit, en français: effleurement de bras. Oui, F prétendait que A lui avait touché le bras au concert dernier des Redska — et non seulement ça, mais "à plusieurs reprises". JB, de son côté, lorgnait vers le bar où avait pris place T qui, au même concert, lui avait prodigué plus qu'une Armberührung, mais davantage un véritable Armstreicheln, c'est-à-dire une caresse du bras. Oui, un caresse du plat de la main, de la part de T, sur le bras de JB.
Bon.
Toujours est-il que JB a dit à N, hier soir: Cœur d'artichaut wie ich bin, hab ich die ganze Woche daran gedacht! = Cœur d'artichaut comme je suis, j'y pensé toute la semaine!
Et JB d'expliquer à N ce que la langue française entend par la locution cœur d'artichaut. Puisque N, quoique parlant un français impeccable, ne connaissait pas cette formule qui l'a immédiatement fait sourire. Et pour cause, d'autres anglophones avant lui s'étaient interrogés:
Mieux, les sites féminins regorgent d'informations pratiques (?) sur les mesures à entreprendre si l'on est atteint du "syndrome du cœur d'artichaut" (si! ça existe!):
À en croire le TLF, voici ce que signifie la locution: 1.Fam.[En parlant d'une femme, plus rarement d'un homme]Avoir un cœur d'artichaut.Avoir le cœur trop tendre et le donner sans discernement à autant de personnes qu'il y a de feuilles sur celui de l'artichaut :
Cependant il s'attardait encore sur le pas de la porte et demandait à Jupien des renseignements sur le quartier. « Vous ne savez rien sur le marchand de marrons du coin, pas à gauche, c'est une horreur, mais du côté pair, un grand gaillard tout noir? Et le pharmacien d'en face, il a un cycliste très gentil qui porte ses médicaments. » Ces questions froissèrent sans doute Jupien car, se redressant avec le dépit d'une grande coquette trahie, il répondit : « Je vois que vous avez un cœur d'artichaut. » Proust, Sodome et Gomorrhe,1922, p. 609.
C'est quoi cette précision à la noix, comme quoi ça définirait davantage les femmes que les hommes?! Encore du sexisme linguistique et, ici, lexical!!! s'écrie JB dans son palais socialiste. D'abord, autant que JB sache, Jupien est un homme qui s'adresse à un autre homme (qu'il aime), M. de Charlus. Et, dans les exemples antérieurs trouvés par JB (il montrera pourquoi il a choisi exprès des exemples plus anciens), les deux personnages concernés par la comparaison légumière sont aussi des hommes. Ainsi de cet exemple, extrait d'un "drame parisien" (son sous-titre) écrit par un certain Xavier de Montépin en 1873, Le Mari de Marguerite:
Passé cette rectification, on peut dès lors consulter le site expressio, qui paraphrase peu ou prou la définition du Robert des expressions et locutions et explique pour sa part:
Cette acception proverbiale est admise par tous les lexicographes, ce qui signifie donc que, s'il s'agit d'un proverbe, il doit se retrouver dans les dictionnaires de proverbes. Or, rien. Même le (certes très mal fichu) Robert des proverbes et dictons ne donne aucune information en ce sens. Il s'agit donc pour JB de remonter la pelote lexicale.
De fait, c'est d'abord sous la forme du dicton que le tour fait son entrée dans les dictionnaires. Et si cœur d'artichaut est absent du Littré (1872-1877), le Grand dictionnaire universel du XIXe siècle de Pierre Larousse (1866-1878) est le premier à l'intégrer:
Or, juste au-dessus du mot cœur où la locution trouve sa place, se trouve un autre mot, qui laisse JB dans un premier temps sans voix:
Non, ce n'est pas le substantif clinanthe (qu'il ne connaissait pas) qui laisse JB pantois, mais bien la précision: ainsi on parle du cœur mais aussi du cul, donc, de l'artichaut. Ça alors! Décontenancé (il n'en faut pas beaucoup à JB, question lexique), JB se dit que, après réflexion, oui, c'est logique, le cul désigne aussi en français la "partie inférieure", comme l'indique le TLF qui donne en plus des exemples, outre le connu cul de bouteille. Cul de marmite, de tonneau.Cul de barrique, de chaudron, de chope, de flacon, de gamelle, de poêle, de pot, de seau.
JB ne sait pas encore que cette précision a une très grande importance… Patience…
Absente également des versions les plus récentes du Dictionnaire de l'Académie (tant dans la 7e de 1878 que dans le 8e de 1932-1935), il faut attendre 1926 et le Dictionnaire général de la langue française de Hatzfeld & Darmesteter pour que la locution fasse son apparition dans un dictionnaire général:
Aujourd'hui en 2012 2013, on est partagé entre deux définitions. L'une, plutôt péjorative et morale, qui va dans le sens du Larousse du XIXe, et qu'adoptent tant le Larousse contemporain que le Robert, c'est-à-dire un "être inconstant en amour"; l'autre, plus neutre et plus complice, qui suit la définition de Hatzfeld & Darmesteter et qu'épouse la 9e édition du Dictionnaire de l'Académie (toujours en cours de rédaction), à savoir "s'amouracher aisément".
Ainsi, les locuteurs feraient un léger distinguo. Le font-ils en fonction du dicton et de la locution, ça… Mais on a l'impression qu'entre les deux, l'attention sur le légume est différente. Comme nous l'expliquait le Larousse, le dicton se concentre sur la feuille. Alors que la locution semble davantage référer au cœur, au cul de l'artichaut à proprement parler — et pour cause, quand celui-ci est cuit, il est particulièrement tendre, il fond dans la bouche. Tou(te)s les petit(e)s Français(es) forcé(e)s en hiver de manger des artichauts de Bretagne le savent. Et donc, de même que le cœur d'artichaut bien réel fond dans la bouche, le cœur d'artichaut métaphorique fond(rait) devant un être qui passe sous ses yeux.
Passée cette sémiologie linguistique, reste maintenant à trouver l'origine de l'expression, en tant que dicton comme en tant que locution. Car, étonnamment, tout comme elle est absente de nombreux dictionnaires généraux, aucun dictionnaire ne sait l'attribuer, de même qu'aucune datation précise n'est a priori indiquée. Fin du XIXe, nous disent les dictionnaires… Aha.
C'est un problème. Si le Larousse du XIXe intègre le dicton alors que l'ouvrage est publié entre 1866 et 1878, c'est qu'il est plus ancien. Pour qu'un mot, une expression, un proverbe fassent leur entrée dans un dictionnaire, ils doivent être validés par l'usage, autrement dit: employés couramment par les locuteurs. Quelque chose cloche…
Avec un peu d'ardeur, JB finit par trouver la date mystérieuse de 1852. Mais, et c'est là le plus troublant, sans source — or, tout lecteur des dictionnaires sait qu'une date aussi précise correspond à un ouvrage (ou un périodique) publié à cette date. Autre mystère.
Si JB se met en quête sur le moteur de recherches (hyper mal foutu) de la BeuNeuFeu pour trouver la réponse à sa question, il obtient d'emblée une confirmation à l'objection opposée au prétendu du TLF, à savoir que la locution désignerait une femme; une occurrence tirée du Dictionnaire universel illustré, biographique et bibliographique, de la France contemporaine, par Boulanger en 1885:
Le plus intéressant ici est la précision "comme on le dit vulgairement". Ainsi donc la locution appartiendrait au langage vulgaire. Nous sommes en effet encore au XIXe siècle, donc pendant le siècle de la deuxième préciosité linguistique, le premier étant le XVIIe, date de l'élaboration des grammaires et dictionnaires du français, ainsi que de la fondation de l'Académie française — une digression essentielle pour comprendre pourquoi la langue française semble aussi figée et non simplifiable, mais qui va nous être utile pour comprendre le fin mot de l'histoire.
Entre cette année de 1885 et 1926 (parution du dictionnaire de Hatzfeld & Darmesteter), donc en l'espace de quarante minuscules (d'un point de vue linguistique) années, la locution est passée de "vulgaire" à "familière", donc elle appartient au XXe siècle à un registre moins grossier qu'au XIXe; signe qu'elle devait être très répandue dans le langage courant — suffisamment en tout cas pour que Proust l'emploie lui-même dans un roman contemporain de l'ouvrage des lexicographes suisses.
Revenant à sa recherche sur Gallica, JB trouve une entrée dans le Dictionnaire des lieux communs de la conversation, du style épistolaire, écrit par Lucien Rigaud et publié en 1881:
L'entrée confirme ce que JB affirmait plus haut: si coeur d'artichaut est un "lieu commun" en 1881, donc contemporain du Larousse, c'est que son usage est plus ancien. Donc son origine. Donc cela va dans le sens de cette mystérieuse année de 1852.
Mais…! Minute, papillon! Si on doit le "dictionnaire" (qui n'est pas un dictionnaire général comme le Larousse, ou le Hatzfeld & Darmesteter, ou aujourd'hui le Robert) à Lucien Rigaud, on doit alors pouvoir trouver quelque chose dans les dictionnaires d'argot puisque Rigaud était un célèbre lexicographe de l'argot. Pourtant, ça ne semble pas un terme d'argot… Cœur et artichaut sont des mots tout ce qu'il y a de plus français, tout ce qu'il y a de plus non "vulgaires" et on ne peut plus présents dans les dictionnaires généraux… Bon. JB fait quand même une vérification. Et là…
Ta-dah… !!!
Bingo! Le Dictionnaire d'argot moderne (1888) du même auteur l'inclut, non pas à artichaut comme on pourrait le croire, mais à cœur:
Et re-bingo! La définition concerne "un homme"! Ha! Le TLF, la teu-hon! Et JB lit avec la même délectation que, sept plus tard, Rigaud indique non seulement la locution mais aussi le dicton. Voyons voir si, par hasard, quelque vingt années avant, en 1866, Alfred Delvau n'en aurait pas fait de même dans son Dictionnaire de la langue verte… Et là…
Ta-dah… !!!
Re-re-bingo, également à cœur:
Ouhouh… Ça sent la copie, là. La définition est quasi identique à celle qu'en donnait Pierre Larousse! Hormis cette précision truculente sur l'homme et la femme, laquelle a par essence (c'est une définition) un commerce "vénal", alors que l'homme, lui, s'en tire avec un "banal". La boucle est certes bouclée au niveau du machisme linguistique, mais une question demeure: qui a copié sur l'autre? Larousse sur Delvau ou Delvau sur Larousse? JB, mauvais comme la gale, donne évidemment raison au lexicographe de l'argot!
Quoi qu'il en soit, nous cernons davantage 1) le registre linguistique de la formule qui, plutôt qu'à l'argot stricto sensu, appartient davantage à ce que Delvau appelle "l'argot du peuple", c'est-à-dire le langage de la rue; 2) l'époque à laquelle elle est apparue. Le tour étant absent du Dictionnaire du bas langage de d'Hautel, publié en 1808, mais aussi des Études de philologie comparée sur l'argot de Francisque Michel, paru en 1856, on est sûr que le tour n'est pas antérieur au XIXe siècle et passe définitivement dans l'usage après 1850. La question reste cependant posée: d'où les lexicographes tirent-ils leur source? et cette date de 1852 est-elle juste?
Une source, JB finit par en trouver une. À la page 34 de l'ouvrage de Lorédan Larchey, publié en 1872 et intitulé Dictionnaire d'argot parisien (ce qui nous permet de cerner également l'aire géographique de la formule?). Et les plus perspicaces des petits amis de JB noteront que l'entrée est cette fois à artichaut et non à cœur:
L'Almanach du Hanneton? Ça ne donne rien sur Gallica. À force de persévérance, JB apprend (il est vaillant), sans pour autant trouver ses dates de parution, que Le Hanneton était un journal satirique. On peut en voir quelques couvertures ici, et l'édition de 1867 indique qu'il s'agit de la "6e année". Par une opération mathématique compliquée pour JB (67 - 6 = ?? 61!!), JB peut conclure que le titre a commencé de paraître en 1861. On est donc loin de 1852. Si JB donne la citation à manger au moteur de recherches de Gallica, ce dernier la lui régurgite effectivement. Or pas dans Le Hanneton, mais dans un autre journal satirique, L'Éclipse, dont Wikipédia nous dit qu'il est paru de 1865 à 1868, puis de 1876 à 1879. Toujours pas de 1852, mais ça, dans le numéro daté du 21 janvier 1877:
JB parlait de copie tout à l'heure — est-il possible que L'Éclipse ait recyclé un article publié dix ans plus tôt dans Le Hanneton? Si non, c'était alors une blague qui a dû bien faire rire les gens à l'époque, au point qu'elle a fait long feu. En tout état de cause, la feuille de l'artichaut impose sa place dans l'analogie qui a donné ce qui semble être ici plutôt la locution que le dicton. Mais peut-on remonter plus en arrière? Oui, mon capitaine. Plus tôt que les dictionnaires, on trouve une occurrence dans… JB le donne en mille à ses petits amis: les Mémoires de la Société de statistique du département des Deux-Sèvres, en 1863. JB, qui est né dans ce département très caprin, connu pour son beurre et ses fromages, a un orgasme linguistique:
Mais JB trouve encore plus ancien et se rapproche sensiblement de 1852… Une occurrence est publiée dans l'édition du 28 octobre 1858 du Figolu, øøø… du Figaru… oh, mince… du Figaro — ouf!
Donc l'hypothèse que posait JB tout à l'heure est fausse: la formule n'est pas née à Paris, mais plutôt à la campagne. Vraiment?
Bon, trêve de suspense. JB a depuis belle lurette trouvé la date de 1852. Mais il a mieux. Il a un an avant: 1851. Dans le Glossaire étymologique et comparatif du patois picard, ancien et moderne, écrit par un certain Jules Corbet:
Hum… arrêtons-nous deux secondes. Car non seulement, en tant que premier "recenseur" de la formule, Jules Corbet précise que cette dernière renvoie non seulement à l'amour, mais aussi à l'amitié, mais il nous indique implicitement que cette métaphore sur l'amitié, avec les années, a disparu. Dans la décennie 1860, cette dimension existe encore (confer Larousse et Delvau) mais, dès les années 1880, elle est tombée en obsolescence. Et, aujourd'hui, on attribuerait également le cœur d'artichaut à une personne amoureuse. Non seulement ça, le Figolu, øøø… le Figaru… oh, merde, euh… mince… le Figaro — ouf! utilise la locution avec le substantif fond, et non cœur, introduit par l'adverbe comme. Il s'agit donc bien, dès le départ, d'une analogie avec le légume. Et la fameuse date de 1852, puisqu'il en faut une, JB l'a trouvée dans le Nouveau glossaire genevois de Jean Humbert, lequel nous explique les différentes dénominations d'un côté et de l'autre du lac Léman/de Genève:
Et on revient donc à ce qui avait interloqué JB sur les différents termes en usage pour définir la "partie inférieure" de l'artichaut. On a donc longtemps dit un cul d'artichaut (c'est d'ailleurs ainsi que Diderot et d'Alembert en parlent dans leur Encyclopédie du XVIIIe siècle), mais aussi le cœur, le fond, et le portefeuille. Le portefeuille! Ça alors… Le Dictionnaire national ou Dictionnaire universel de la langue française de Bescherelle, dans son édition de 1856, ne parle pas du portefeuille mais du cul d'artichaut, et nous décrit lexicalement le légume et toutes ses parties:
JB ne s'est pas appesanti pour rien sur sa digression à propos de la préciosité. Il l'a expliqué à ses petits amis: le XIXe siècle voit aussi la parution d'une quantité d'ouvrages qui s'emportent tantôt sur les mots grossiers ajoutés par l'Académie dans leur Dictionnaire (idem plus tard de celui d'Émile Littré), tempêtent contre la décadence de la langue française — à les croire menacée à ce point de vulgarisation qu'il faut contrevenir. Parmi ces contempteurs, on trouve un certain Alexandre Erdan qui, 1854, publie Les révolutionnaires de l'A-B-C, une charge dithyrambique et haineuse contre tous ceux qui voudraient simplifier l'orthographe, reconnaître les mots nouveaux, etc. Et le fa/umeux Alexandre Erdan parle… oui, bingo! du cœur d'artichaut:
Pour peu que les petits amis de JB en aient douté, ils voient la haine que voue l'auteur pour "la populace", ce "peuple (…) grossier", et surtout jusque dans quels retranchements il se fourvoie, allant jusqu'à nier le cul d'artichaut que, jusque-là, personne ne semblait vouloir contester. Certes, ce n'est pas uniquement grâce à lui, mais cul devenant un mot tellement chargé (sans pour autant relever du tabou linguistique), n'ayant (ou presque) plus au fil des siècles que fesses pour définition, il tend à disparaître dès qu'il le peut des autres occurrences lexicales — à l'instar par exemple du verbe baiser, qui au départ signifie embrasser, et que nul ne songerait, à part sous sa forme substantivée, à employer aujourd'hui dans sa nature verbale pour désigner le fait de faire une bise à quelqu'un. Exit donc le cul d'artichaut, on parlera désormais du fond ou du cœur d'artichaut.
Mais ce n'est pas tout. Car, en note, l'auteur relève le "portefeuille d'artichaut" qu'on a vu tout à l'heure. Ce qui mène JB et ses petits amis avec lui vers une autre création lexicale. Et c'est Lazare Sainéan qui nous l'explique dans son ouvrage de 1920 (on revient donc dans le XXe siècle), Le langage parisien au XIXe siècle:
Mais oui, c'est bien sûr! Artichaut a donné artiche en argot — et cette fois c'est bel et bien un mot d'argot, contrairement à cœur d'artichaut. JB, quel nigaud, pendant qu'il faisait ses recherches sur l'artichaut dans l'argot, trouvait artiche mais pas artichaut, et n'a pas un instant fait le lien entre les deux termes! L'artiche, précise, le Larousse de l'argot et du français populaire de Jean-Pierre Colin (2006), c'est "l'argent". Gaston Esnault nous explique l'origine exacte dans son Dictionnaire historique des argots français (1965) et, au passage, orthographie pour sa part artiche sans e: artich.
ETYM. Déduit par l'idée de portefeuille à argent, de porte-feuilles, fond d'artichaut (pop. 1855).
Re-hum. JB est troublé… Car simultanément, l'artichaut donne bizarrement (?) deux créations lexicales, la première ayant trait aux sentiments, la seconde ayant trait à l'argent. JB résume.
La locution avoir un cœur d'artichaut fait référence aux feuilles qu'on extrait très facilement de l'artichaut cuit (cru, c'est plus difficile). Au même moment, les dénominations pour désigner la partie inférieure du légume changent: du cul d'artichaut, on parle désormais du cœur, du fond, du portefeuille (c'est JB qui souligne), et ce dès 1854. Or qu'est-ce qu'il y a au-dessus du fond ou du portefeuille d'artichaut? Comme appelle-ton les "poils" qui s'hérissent en ellipse? Le foin. LE FOIN!!! Et le foin, ça veut dire aussi quoi, en argot, à l'époque, vers 1850? Bingo: l'argent. Alfred Delvau nous le confirme dans son Dictionnaire de la langue verte de 1866:
Par un savant jeu d'analogies comme seule le langage en connaît, artiche est né (vers 1880) de ses synonymies crées par les analogies:
• cul d'artichaut < fond d'artichaut < cœur d'artichaut < portefeuille d'artichaut
• cœur artichaut < tendresse -> personne qui fond devant le premier venu et s'amourache facilement
• fond d'artichaut = cœur d'artichaut = portefeuille d'artichaut + portefeuille = "porte-feuilles" < personne qui donne son amour au premier venu, facilement, comme les feuilles de l'artichaut cuit se détachent facilement + personne qui le donnent à autant de gens qu'il y a de feuilles dans l'artichaut
• fond d'artichaut = portefeuille d'artichaut + portefeuille = argent -> artiche
• foin = argent + foin [herbe] = foin [d'artichaut] -> artiche = foin = argent
• fond d'artichaut < portefeuille d'artichaut + portefeuille = bourse contenant de l'argent -> artiche = foin = argent
Autrement dit, c'est la multiplicité sémantique qui va favoriser la création lexicale.
Bon, on en a presque fini avec ce cœur d'artichaut. Car JB, qui a seriné ses petits amis avec la vraie/fausse date de 1852 comme attestation de l'expression, a trouvé encore plus ancien: 1847. Là-dedans:
L'occurrence se trouve dans des colonnes intitulées "Causeries":
Et l'exemple est magnifique. Car, là, il part certes du diction, mais l'analogie est amplifiée par la synonymie et aboutit à une allusion à l'argent — donc un jeu de mots qui est aussi le processus de création lexicale que JB a expliqué à l'instant et qui s'est produit, comme on le voit, par des gradations discursives. En plus, implicitement, cet exemple joue sur la locution avoir un cœur d'artichaut mais en l'axant sur le substantif portefeuille.
JB ne saurait ponctuer ce looong post sur le cœur d'artichaut en dévoilant à ses petits amis cette réclame que l'on trouve dans de très nombreux journaux des années 1873 à 1876 et qui montre la richesse de la locution. En l'occurrence, celle-ci est imprimée dans Le Festival, journal musical et orphéonique, en 1874, qui correspond à l'"Année 1, Numéro 1":
Ces titres ne sont-ils pas savoureux?! Mieux, JB a retrouvé la partition du musicien, un certain Jules Klein:
Tous les petits amis de JB qui savent lire le solfège peuvent incontinent s'entraîner dans leur logis pour lui jouer, quand ils le verront, Cœur d'artichaut, cette polka pour piano, et ainsi panser son… cœur d'artichaut, son cœur de sufferer.
PS: En partant, T n'a gratifié JB d'aucune Armberührung, ni même d'un au revoir. Bouh-ouh!
Then trouble's gonna lose me - worry leave me behind And I'll stand up proudly in true peace of mind Way over yonder is a place I have seen (Original by Carole King)