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mardi 15 janvier 2013

Die plagende Palatalasierung (und der Riechsalz!)

Der JB kann es nicht mehr aushalten.
Jeden Abend, jeden verfl****** Abend, jeden verd****** Abend, während der JB sonst fröhlich und frohsinnig die Glotze anschalte um den Tagesschau nicht zu verpassen, muss er diese Werbung auf sich nehmen. Diese Werbung für Pauschalreisenden. Und der JB redet nicht von Frau Georgette (Dee), wenn sie sich in Alles von mir "die Neckermannpauschalreisende" nennt. Denn das wäre in Ordnung. Das wäre sogar schön, wunderbar, einfach genial.
Nee. Er redet hier von den zukünftigen Alltourspauschalreisenden, deren Visage man anscheinend unbedingt zeigen muss. Die Werbung an sich ist nicht sooo irritierend. Denn das auch wäre in Ordnung. Nee, die Stimme des Mädchens ist suuupernervend, megabelästigend, hyperplagend.
Lass uns die hören:



Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wahnsinnig!

Haben die lieben kleinen Freunde des JB es auch gehört?
Nee? Doch!
Wie sie Alltours sagt.
Denn sie sagt nicht Alltours, also phonetisch [alturs], sondern eine unverdauliche Mischung zwischen altous [altus], altuch [altuç] und altourch [alturç]. Also nicht wie der ch-Laut in Tuch ausgesprochen, sondern wie in Mädchen. Altuch.
Och, skrekk og gru! wie die Norweger sagen. Also Schreck und Grauen!
Warum redet sie so? Warum wurde sie überhaupt für die Werbung genommen?? Was ist los???

Aber sie ist nicht die einzige!
Es gibt noch schlimmeres. Es gibt tatsächlich noch übleres!
Sie:


Na-nein, nicht die, die links sitzt und böse guckt. Denn man versteht ganz gut, warum sie ihre Schulnachbarin grimmig anschaut. Sondern die, die rechts neben ihr thront. Schon deren Ansehen ist Schuld daran, dass der JB zwei Dioptrien in beiden Augen verloren hat. Aber wäre es nur das… Nein! Bevor der JB Dioptrien verlor, wurde bei ihm das Hören beschädigt. Denn ihre Stimme ist unerträglich, unausstehlich, einfach unhörbar.



Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wieder wahnsinnig!

Haben die lieben kleinen Freunde des JB es gehört? Ja?
Wie die Michelle (ma belle) also und sozusagen ausspricht?
Sie sagt nicht [ˈalzo] sondern [ˈaçzo] = achso, und nicht [ˌzoːʦuˈzaːɡŋ̩] sondern [ˌçzoːʦuˈçzaːɡŋ̩] = chsozuchsagen.

Und der JB erinnert sich ganz gut. Das war den 17 April 2011. Während des Tatorts.
Der JB wiederholt: W-ä-h-r-e-n-d d-e-s T-A-T-O-R-T-s!!!
Er schickte G sofort eine SMS. Diese wurde um 20:18:52 katapultiert (der JB hat die immer noch in seinem Handy - im Ernst!). Drin stand:
Oh nein! Nicht sie wieder mit ihrer quietschenden Stimme… Ich hoffe, sie wird gleich ermordet!
Und keine Minute später, das war sogar gleichzeitig, empfing der JB von G, genau um 20:22:00 folgende SMS (der JB hat die auch immer noch in seinem Handy - und das auch ist ganz im Ernst!):
Oh nee, dieses quäkende Mädchen wieder!

Oj, was für eine Störung das war! Was für einen Ohrlast!
Denn das war NICH irgendwelchen Tatort!
Das war der Tatort mit Ulrike! (Schnell, JB braucht seinen Riechsalz!)
Sogar mit Christian Redl!!! (Schnell, JB braucht 1 kg Riechsalz!)

 © SWR

Und Michelle hat drin gespielt! Schreck und Grauen!!
Selbst Ulrike wollte, konnte das gar nicht glauben:


Arme Ulrike! Arme schöne, wundervolle, grandiose Ulrike!
Und nicht nur das. Aber sie sollte mit ihr reden!



Ach, die Stimme von Ulrike… Seufz…
Und die Stimme von der Michelle!
Sie sagt nicht Hasan [hasan], sondern Hachan [haçan]. Sie sagt nicht Ich soll nicht mit euch reden, sondern Ich choll nicht mit euch reden.
Ewiger Schreck und Grauen!
Wie hat Ulrike es ausgehalten ohne am Ende ein Hörgerät tragen zu müssen? Es ist dem JB ein Rätsel. Hier sieht man auch das Ulrike ganz auf Distanz bleibt:



Was ist los? Warum reden die beiden Mädchen so komisch??
Einige Biodeutschen reden und labbern und schimpfen gegen einige Ausländer (u.a. den JB — aber er sei "ein Edelmigrant", hat er einmal gehört!!! doch, und das auch ist ganz ganz im Ernst), die nicht den "ch"-Laut aussprechen könnten, aber soweit der JB hört, können selbst einige Biodeutsche den [s]-Laut aussprechen können! Tss…

Also warum? Weshalb? Wieso?
Tja, liebe kleine liebe Freunde. Wir sind alle Zeugen einer Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB wiederholt für seine kleinen lieben Freunde: eine Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB möchten betonen, dass ein Frikativ nichts mit der Frikadelle zu tun hat!

Und jetzt ein bisschen Phonologie. Also ein bisschen Lautlehre.
Um nicht nur Worte aber Vokabeln und Konsonanten aussprechen zu können benutzt der Mensch jede Menge Regionen des Mundes: die Lippen, die Zunge, die Kehle, die Gaumen — oder sogar die Nase, wie die frantsösichen Laute [ã] in Restaurant, [õ] in Jargon oder [ɛ̃ ] in… zum Beispiel sein = Brust. Jede Buchstabe wird präzis dank eines dieser Teile hergestellt.
Gut.
In dem Wort frikativ erkennen wir einen anderen Wort: Friktion, also Reibung. Frikativ wird auch Reibelaut genannt. Das heisst, dass zwei Organen des Mundes sich reiben (bitte! nicht lachen! das ist jetzt die Linguistik-, nicht die Biologiestunde!) um die Buchstabe zu produzieren. Es gibt eine jede Menge Frikativkonsonanten, unter anderen das S [s], den "sch"-Laut [ʃ] wie in deutsch und auch den "ch"-Laut [ç] wie in weich.
Je nach Ort im Mund, wo die Buchstabe produziert wird, trägt dieser Frikativ einen weiteren Namen:
• der sogenannte "stimmlose alveolare" für das [s]: mit der Zungenspitze gegen die Alveolen (= Zahndamm). Ihr könnt es ruhig zu Hause als Übung machen, niemand sieht euch, ihr braucht euch nicht davon zu schämen! Dank Wikipédia können wir sogar den Laut hören:

• der sogenannte "stimmlose postalveolare" für das [ʃ]: stets mit der Zungenspitze, aber diesmal in der Region zwischen den Alveolen und der Gaumen. Hier auch der Laut:

• der sogenannte "stimmlose palatale" für das [ç]: diesmal ist es kompliziert, denn der Rücken der Zunge, also das hintere Teil, liegt sich flach auf der Gaumen (= palatium auf Lateinisch, von daher palatal). Probiert es auch zu Hause und konzentriert euch auf die Bewegungen (immer an die Bewegungen denken! auch in der Linguistik).

Hier hat der JB eine schöne Darstellung gefunden, damit seine lieben kleinen Freunde besser verstehen können:


Hier sieht man ganz genau, sogar perfekt, dass die drei Konsonanten sich auf dem selben Niveau befinden. Wenn man sich von den Lippen (= bilabial, von dem lateinischen labia = Lippe) bis in die Stimmritze (= glottal, von dem lateinischen glotta = Stimmritze) bewegt, findet man unsere drei schönen Konsonanten [s], [ʃ] und [ç], die so unschön bei den zwei Mädchen ertönen.
Was also bei ihnen passiert ist, dass diese [s]-Laute werden auf dem falschen Ort ausgesprochen, also mit dem Gaumen, sie sind nicht mehr alveolar sondern palatal. Deshalb die Palatalisierung des alveolaren Frikativs.

Lass uns das hören, wie das genau passiert. Wieder mit der Michelle da. Das ist genau die Szene, wo sie den Hachan Hasan trifft. Ja, der Hasan, von dem sie Ulrike (seufz und doppelseufz) erzählt hat. Ja, der Hasan, der kein Fehler in seiner Aussprache des Deutschen macht (ha!):



Na, gehört?
Ah lach mich wach willchst du?
Nein, weder lach mich aus (obwohl…), noch lach mich wach (auf keinen Fall!!!), sondern [laç miç / vaç vilst d'u].

Und der Hasan ist ganz ganz ganz böse zu ihr. Natürlich der genauso böse böse böse JB (und G mit ihm!) freut sich darauf:


Jau, gut getan!!!


Aber es gibt auch jemand, der so redet. Der die Konsonanten verwechselt, aber diesmal nicht die Alveolare, sondern die Postalveolare. Fast alle [sch]-Laute werden zu [ch]-Laute. Und dieser, denn es ist ein Mann, ist Deutchlands Wirtchaftsminister. Ja, der Philipp Röchler.
Der JB hat eine Rede von ihm in sieben laaangen, unendlichen Minuten gehört und alle Palatalisierungen gejagt. Dann hat er sie zusammengeklebt. Viel Chpass beim hören!






18.01.2012:
Der JB hat eine wunderchöne Bechreibung der Art und Weise des ch-Lauts richtich auszuchprechen, und was dann im Mund pachiert. Wenn man es liecht, ist es dann suuupereinfach:


samedi 12 janvier 2013

In einem anderen Leben hiess der JB Renate…

Tja, liebe kleine Freunde, manchmal ist das Leben für einige nicht leicht. Nimmt man einfach den JB, dieser Tollpatsch (übrigens ist das Wort Tollpatsch, erfährt der JB gerade, aus dem Ungarischem im XVIII. Jahrhundert entlehnt — es kommt von dem Adjektif talpas, "eigentlich 'breitfüssig'", der wiederum von dem Substantif talp = Sohle kommt, erklärt der Kluge, der dazu fügt:
da die Soldaten statt Schuhen mit Schnüren befestigte Sohlen trugen. Daraus (österreichisch) "Soldat", der eine unverständliche Sprache spricht und durch die oben angegebene sekundäre Motivation die heutige Bedeutung.
Und eigentlich passt das ja ganz gut zu dem JB: er spricht nicht nur eine unverständliche Sprache für seine direkte Umgebung (überlegt euch! dänisch und norwegisch! ha!), aber manchmal redet er auch komisch, sagt komische Sachen über Worte & Sprache und so — naja, wenn es ihm Spass macht).)

Also der JB, dieser Tollpatsch (ach, er vergaß: die deutschen Wörterbücher sollten ein für alle Male sich einigen: Tollpatsch schreibt der Duden wie toll, also mit zwei Ls, Kluge dagegen nur mit einem L, also Tolptasch — der JB bittet euch, wie er soll Fortschritte in Goethes Sprache machen, wenn die Rechtsschreibungsdokumente sich widersprechen!).

Also der JB, dieser Tolpatsch (ach, übrigens… NEIN! DAS REICHT JETZT LANGSAM MIT DEN STÄNDIGEN UNTERBRECHUNGEN!!! schreien die lieben kleinen Freunde des JB - pfui!). Also der JB, dieser (wunder)Tollpatsch, hat gerade jetzt kalte Füsse in seinen Doc Martin's und guckt leidenschaftlich seinen Nachbarn (ein kräftiger glätziger Ostproll, wie der JB sie mag) an, der auch kalte Füsse hat, weil er nur draussen auf dem Balkon rauchen darf, was er gerade macht und was der JB nicht braucht zu machen, denn er kann ja drin rauchen, der JB, er wohnt ja allein in seinem sozialistischen Palast, er muss nur seine eigenen Regeln folgen, nicht die von jemanden anderen, aber er würde das gerne, und auch gerne sein sozialistisches Palast teilen, auch gerne mit dem Nachbarn, und dann dürfte der Nachbar auch drin rauchen, also bei dem JB, also beim dem Nachbarn, also bei ihnen seitdem sie das sozialistische Palast teilen würden und zusammen rauchen würden und zusammen keine kalte Füsse mehr haben und zusammen… Ja…

Ja, und deshalb haben einige, u.a. der JB, das Leben nicht leicht. Aber Frau Georgette hat das selbst immer gesagt:

 

Aber nicht nur in der Literatur ist die Liebe unumgänglich. In der Musik auch. In dem Ska & Reggae auch.

Nehmen wir einfach gestern. Da steht (einige sitzen zwar, wenn man auf die Akkuratesse des Tableaus besteht — aber für die Flüssigkeit (oooh!) Flüchtigkeit des Satzes sagen wir einfach, dass alle stehen) —
Also: da steht die skankige Clique: G, F, N, AR, S mit Gemälde (oooh!) Gemahlin, J ohne Gemahlin, der JB sowieso ohne Gemahlin (aber auch ohne Gemahl, das ist ja das Problem), und letztendlich M mit Kommilitonen (ein Kommilitone, ein Kommunist, aber ein Komiker — sowie das Komma und die Koma, sowie das Komplott und das Kompott, aber der Kompost, aber die Post — oh je!). Also das skankige fast komplette Komitee, das übrigens keinen Tee trank, sondern Bier — denn, wie der Oktoberklub es damals in der funky DöDöRrrr schon damals sang, und worüber der JB schon geschrieben hat: "Was trinken wir? Bier, Bier, Bier!".



Also die skankige Clique war da im Nighter, hat nicht den Oktoberklub gehört, sondern die Musik, die Ralph & Markus gespielt haben, nämlich Ska & Reggae. Und das ist sicher der Ralph, der die zu ungerecht unbekannten Carlton & The Shoes aufgelegt hat. Aber plötzlich im Nighter ertönte:



Allerdings, liebe kleine Freunde. Denn wie Carlton Manning singt:
Kiss me once, girl. Kiss me twice, girl.
Weil sie nicht wenig waren, die die gestern gern geküsst werden wollten. Egal ob sie girl oder boy waren, und egal ob sie von einer girl oder von einem boy geküsst werden wollten. Sie wollten es einfach! Und die hatten das Leben auch nicht leicht. Der JB, zum Beispiel. Der hatte ja diesen bemützigten & bärtigen Typen gesehen.
F: Aber du magst doch nur grosse Männer?!
JB: Aber die mögen mich nicht!
Und da hat der JB ein Riwör gekrajt, so in der Massen, dass es im Nighter eine Überschwemmung gab:



Und, nachdem der JB ein Riwör gekrajt hatte, kam F triumphierend zurück und konnte melden:
F: Er ist nicht mit seiner Freundin, sondern mit einer Freundin!
Ha! und doppelt Ha! Und der JB meinte zu wissen, dass dieser bemützige & bärtige Typ ihn auch anschaute. Aber egal. Denn der JB wurde auch von jemandem anderen angeschaut, bzw. angestarrt. Von einer bebrilligten & begamaschten… Frau. Doch! Nicht nur hatte sie Fame-I-wanna-live-forever zu viel gesehen, aber sie sah den JB in die Augen mit ihren Gamaschen (jambières, erklärte auf frantsösischö der JB N & G, welcher wiederum schrie: "Leg warmers auf Englisch!"). Tja, liebe kleine Freunde, der JB hat kein leichtes Leben. Aber… Regula (?) auch nicht. Denn es gab von dem JB für sie nichts (nix!) zu erwarten.

Es war nämlich auch die Frage: wie hiess die bebrilligte & begamaschte Frau?
Hm…
Bisher waren G & N & F und der JB sich einig: der mit der bleichen Haut und den blonden ungekämmten Haaren hiess… Henning, schlug der JB vor. Und der dort, mit der Hipsterfrisur, betonte N als Erste:
N: Da steht Justin Bieber. Aber er ist inkognito hier!
Aber die bebrilligte & begamaschte Frau?
Hm…
Der JB schlug Regula vor. G schlug Martina vor. Und, plötzlich, schrie N…
N: Renate!
Renate! Naklar! Renate!

Zurück in seinem sozialistischen Palast konnte der JB feststellen, dass Renate "Die Wiedergeborene" bedeutet. Und das passt! Denn, als Renate leider feststellen sollte, dass sie bei dem JB keine Chance hatte (und bei F auch, F kam vor dem JB), versuchte sie ihr Glück bei J. Renate ist nicht wie der JB: die krajt kein Riwör, und deshalb hat der JB viiiel von Renate zu lernen.

Jedenfalls. Auf einer Seite erfährt der JB, dass die meisten Renaten in Bayern wohnen. Tja… Was soll der JB dazu fügen? Arme Renaten, die noch dazu mit bayrischem Dialekt re(na)de(te)n müssen!
Aber wie fühlt es sich an, innerlich, im tiefsten des Sichs, Renate zu heissen? Der JB hat einige Kommentare geangelt:


Schwiiierig… Einige haben das Leben bestimmt nicht leicht. Eine Indirektbetroffene erzählt die riwörkrajende Geschichte einer anderen Renate:


Dazu käme auch noch patate auf frantsösischö, dennoch wäre es wirklich gemein. Denn patate bedeutet nicht nur Kartoffel, aber auch… Ha! DoofTollpatsch!!! Hm… Vielleicht hiess der JB Renate in einem anderen Leben??? Der JB macht in seinem sozialistischen Palast ein Test:
Guten Tag, ich heisse Renate. Ich spiele flott von einem bestimmten Blaseninstrument. Soll ich es Ihnen zeigen?
Okay…
G: Mahlzeit! Meine Renate möchte Sülze essen. Haben Sie noch welche?
Lecker.
Der JB: Hallo, Renate hier.
(Bewegungen)
Der JB: Aber ich wollte keine Tomate! Ich sagte nur, dass ich Renate heisse!
Nicht einfach.
Grüss Gott, i bin as Waiwal Renate!
Elegant.
Also, mit einigen winzigen Einschränkungen geht es eigentlich prima und super und optimal Renate zu heissen.

Aber jetzt hat eine neue Renate eine sensible Geschichte zu erzählen:


Renate Karola Bertha… Nein, das ist definitiv nicht leicht zu tragen! Und das stimmt auch das Renate auf Englisch sich etwas komisch anhört: [ri-neɪt].
Der JB: Hello, Reenait, how do you like my leg warmers? I got them from Irene Cara herself.
Aber bitte, Gunilla ist auch ein schöner Name! Findet der JB. (…) Wie bitte, was? (…) Na, viele Frauen heissen Gunilla in Schweden. OK, wir wohnen nicht in Schweden, sondern in Deutschland, aber wenn Renate möglich ist, dann soll auch Gunilla gut gehen. Die Frage bleibt aber: wie fühlt es sich an Renate zu heissen? Hier eine Antwort:


Genau, eine Renate ist modern, attraktiv und überhaupt wohlklingend. Genau der JB. Wie ist das Empfinden für Regula, der erste Vorschlag von dem JB?


Natürlich können die Regulas nicht sagen, dass sie traditionell, alt, unattraktiv, unsportlich, unfreundlich und unsympatisch (also sympastuhl) sind. Klar. Sowie diese Regula da unten, deren Deutsch der JB nicht ganz versteht, obwohl er feststellen kann, dass es gaaanz fehlerfrei ist, und dass er wird sich von dem inspirieren lassen:


Und, stets in seinem seinem sozialistischen Palast, blättert der JB weiter auf der Seite. Und sucht den bedeutungsvollen Namen… Adolf. JB erfährt von der Seite, was er gaaar nicht geahnt hatte:
wegen dem Bezug zu Adolf Hitler seit dem 2. Weltkrieg kaum mehr in Gebrauch
Aber es gibt was besseres.
Es wohnen ca. 20% aller Renaten in Bayern. Aber dort wohnen auch die meisten Adolfs, und zwar mehr als 30% von denen! Im Ernst! Mehr als 30%!

Adolf ist zwar "traditionell" und "alt" bewertet, was ja eine "subjektive Meinung" ist, ermahnt uns die Seite; aber komischerweise finden die Leute den Adolf genauso sportlich wie unsportlich, was für den JB ein Rätsel ist. Aber naja.

Zu Adolf hat der JB einen sehr interessanten Kommentar gefunden. Von… "Ronny aus Rostock". Ja-ha, Ronny aus Rostock. Das fängt schon a bisserl schlecht an. Und dieser Ronnyausrostock, der Roro also, erwartet einen Sohn. Er hat den Vornamen schon gefunden, aber er erzögert zwischen drei Vorschlägen:


Die lieben kleinen Freunde des JB könnten vielleicht dem Ronnyaustostock, aka der Roro, helfen. Einfach: hier auf dem tätowierten und rauchenden Blog einen Kommentar hinterlassen, und der JB, pardon… Renate wird sie dem Roro weiterleiten. Alles klar?

mardi 7 février 2012

Die Blase des Erich H.



Tja, liebe kleine Freunde. Nicht nur Frau Georgette hat Brechts Nannas Lied gesungen (der JB zitiert wieder: "Gott sei Dank, geht alles schnell vorüber, auch die Liebe und der Kummer sogar" — und der JB möchte dazu konteren: Gott sei Dank ist sowas von passé, jetzt sollen alle sagen wie er: Marx sei Dank; also der JB wiederholt: "Marx sei Dank, geht alles schnell vorüber, auch die Liebe und der Kummer sogar").

Nein, nicht Frau Georgette hat diese schönen & tröstenden Zeilen gesungen. Aber auch, anscheinend, Onkel Erisch und Gattin Miss Bildung. Denn neulich (nicht auf Tahiti, sondern in seinem sozialistischen Palast) erfuhr der JB, dass zwischen Erisch & Margot lief es nicht so rosarosa, wenn seine kleinen lieben Freunde sehen, was er meint. Nee? Dann lest mal selbst:


Irre, oder?
Aber, der JB bittet Margot: Günter Mittag? Im Ernst?!? Das kann doch nicht wahr sein!?!
Das ist der rechts vor Onkel Erisch, uffm Bild daunten hier. Und wenn man sich das Bildchen anguggt, dann sieht Onkel Gün(liebesverrä)ter ein bisschen ähnlich aus wie Oskar Labrunn aus dem Saarland – ne? (Aber die Sarah hat nicht Margots lila Frisur kopiert, das ist sicher.)



Aber nicht nur an diesem Tag sollte der JB seine sämtliche dödörrrischen Illusionen verlieren. Denn nicht später als heute ging er seine tägliche Ration P&S kaufen als, plötzlich, wie aus dem nichts, stand er da:


Wat?! schreit der JB in dem Tobakladen. Erisch, du bist es?! Im Knast? In Moabit? An Margot schreibend?! Wahnsinn!
Der JB: Ich muss also unbedingt das Tagebuch von Onkel Erisch kaufen.
Tobakverkäufer: Tagebuch? Von welchem Tagebuch reden Sie denn?
Der JB: Na, das von Onkel Erisch!
Tobakverkäufer: Welcher Erich, jetzt?
Der JB: Honecker, wohl!
Tobakverkäufer: Sechszig cent, büdde.
Der JB: Okay…

Später, seine Nageln beissend, das Herz klopfend, liest der JB jedes Wort und jede Komma von Onkel Erisch Tagebuchs in dem Moabiter Knast. Tja, liebe kleine Freunde… Das ist also nicht einfach gewesen. Schauen wir uns das mal ganz gründig an:


Da weinte der JB eine bittere Träne. Denn er weiss ganz genau, wovon Onkel Erisch redet. Er weiss, was Vieltrinken & Blasenplatzung bedeuten, egal übrigens ob man eine echte oder künstliche besitzt oder trägt, und er kann das kopfschüttelnd bestätigen: sehr irritierend ist es. Dass man sogar darüber schreiben muss, ist schon eine kleine Dreistigkeit an sich. Dafür muss man richtig bereit sein. Aber genau das war Onkel Erisch. Also ist die Quadratur des Kreises, vom Sozialismus sowie Blasismus, gefunden.

Und mit diesen Worten verabschiedet sich der JB mit diesem megahypratollen Beatlied aus der DöDöRrr, Jarhgang 1971, von dem Baltic Quintett aus Rostock. Eastbeat am puresten. Bis Onkel Erisch kam und machte… Schluss damit:



Ach, diese Blase… "Meine Blase tötet mich", hätte Onkel Erisch sagen können. Bzw.: "Meine Blase ist eine Blase." Wie der Duden uns es erklärt:


Also: Er hat die ganze Blase in seiner Blase verfluchtet.
Die Blase des Erich H.
Tja…

"Mit dir leben"? Echt? Najut…

vendredi 13 janvier 2012

"I love you like I want you & I miss you like I need you"

Und der JB, heute, ja, liebe kleine Freunde, heute an diesem Freitag den 13. Januar, tja…, an einem Freitag den 13., an diesem Tag, der für viele Glück sowie Unglück bedeutet (übrigens: die Sprachwissenschaft kann dieses deutsche Wort, Glück, nicht genau rekonstruieren, also dessen "Herkunft [ist] unklar", laut der Kluge, ja! also Glück existiert eigentlich nicht, also Unglück existiert eigentlich auch nicht! ist das gerade nicht toll?! an einem Freitag den 13.?!); an diesem Tag, wo die Meisten voll lauter Aberglaube zu Hause bleiben und damit meinen, es könne ihnen nichts böses passieren (und, zack, verbrennen sie sich mit heissem Wasser); an diesem Tag, wo alle Katze grau sind und einige sich graue Haare machen (der JB, der im Dezember 29 wurde, hat sowieso keine graue Haare, nööö), also an diesem genauen Tag hört der JB wieder viel auf Frau Georgette. Und was sagt und singt Frau Georgette? Tja, das:



Also an diesem Freitag den 13. hört der JB Frau Georgette, die über die Liebe erzählt, über eigentlich nichtexistierendes weder Glück noch Unglück, er strickt und häkelt wie wild, trotzdem a bisserl im Angst davor, dass es ihm Unglück passiert, a bisserl im Angst davor, dass Liebe und Glück nicht an das Tür seines sozialistischen Palast nicht klingeln; er schaut desperat und mutig an sein Telefon, dass an diesem Freitag den 13. sich dafür entschieden hat einfach nich zu klingeln — und dann sagt Frau Georgette:



Oh je… Und später, weiter an diesem Freitag den 13. geht der JB auf Frau Georgettes Seite und was liest er? Das:


Doppel oh je und Mist und Doppelmist! Dann entscheidet der JB sich nicht mehr Frau Georgette für heute zu hören und schaltet lieber an Reggae um. Und plötzlich, unerwartet und uneingeladen, singen The Melodians ihr tolles Lied, It's My Delight, das zwar diese Zeile enthält: "It's only a matter of time, and all my dreams will come true"; aber überhaupt diese:
I love you like I want you & I miss you like I need you
Und dann denkt der JB: graue Katze, ich komme! Und dann springt er auf sein Fahrrad und radelt voll lauter Aberglaube zum Nighter hin.

jeudi 24 février 2011

Meine Genitalien

Und, ohne dass er es selbst versteht, mit üüüberhaupt keiner Ahnung weder weshalb, weswegen, noch wodurch, stolpert der JB auf das Wort Genitalien. Und natürlich muss er unbedingt an die Version vom Eifersuchtsduett in der Dreigroschenoper denken.
Das Duett ist eigentlich ein Streit zwischen Lucy und Polly wegen Mackie. Da singen sie:


Gut so.
Das Duett wurde auch von Frau Georgette und Terry Truck gesungen. Also zusammen: der zweite ist Lucy, die erste Polly. Und sie singen auch die obenstehenden Zeilen. Aber wenn diese wiederholt werden, verändert Frau Georgette den Text, damit es so wird:

Meine Genitalien by Georgette Dee & Terry Truck

Ha ha ha!

Lass uns jetzt die komplette Version anhören, wo sie von Nina Hagen und ihrer Mutter Eva-Maria gesungen wird:

samedi 15 janvier 2011

Bert & Gert

Et JB, qui dînait hier soir avec son cher ami É dans le Kellerestaurant, le restaurant en sous-sol (la traduction) de la Bertolt Brecht-Haus, donc la maison où ont vécu Bertolt Brecht et Helene Weigel, un lieu que JB adore parce qu'on y mange divinement de la cuisine autrichienne (nationalité de Helene Weigel), parce que les aménagements intérieurs en bois sont typiques de ces restaurants berlinois qui ont quasiment disparus; parce qu'on y est à côté des scénographies miniatures, encastrées dans des boîtes elles aussi en bois et imaginées pour les pièces de Brecht; parce qu'on est dans la maison du couple, laquelle est sise juste à côté du cimetière où sont enterrées les sommités de la RDA, dont eux - et JB aime beaucoup ces tombes sommaires et simples:


Et donc JB se trouve dans le Kellerrestaurant en compagnie de É, ils attendent leur escalope viennoise, celle-ci vient, ils la savourent, É dit, voyant JB dévorer: "Tu avais faim", et JB de répliquer pour seule réponse: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral" — une phrase archiconnue et tirée de L'Opéra de Quat'sous (l'œuvre de Brecht fétiche de JB et fétichisée par lui), phrase qu'il traduirait ainsi: "La bouffe d'abord, la morale ensuite." On écoute la version originale, chantée dans l'adaptation cinématographique réalisée par Pabst en 1931, avec Lotte Lenja dans le rôle de Jenny, que JB vénère à jamais. Ah, oui… La chanson est intitulée en allemand Wovon lebt der Mensch? = Car de quoi vit l'homme?:



Des versions de la chanson, JB en a plein (comme d'ailleurs de toutes celles de L'Opéra de Quat' Sous — dont, soit dit en passant ils sont donc au nombre de 4 en français, de 3 en allemand et en anglais et dans la plupart des langues, mais 12 en norvégien et en suédois). Ses préférées sont celles de Georgette Dee et surtout celle de Tom Waits qui bénéficie d'une impeccable traduction en anglais (quand est-ce que l'œuvre va être retraduite en français?!?!? qui s'y colle?!?!?). Il y a en fait dans ce "deuxième final" deux phrases qui entreront dans la postérité tant littéraire que brechtienne. Celle ci-dessus, en allemand, donc: "Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral"; en anglais, "Food is the first thing, morals follow on"; en français, dans la traduction officielle: "La bouffe vient d’abord, ensuite la morale" — et à laquelle JB préfère définitivement la sienne: "La bouffe d'abord, la morale ensuite." Quant à la seconde, elle dit en allemand: "Der Mensch lebt nur von Missetat allein!"; en anglais: "Mankind is kept alive by bestial acts"; en français, toujours dans la traduction officielle: "L’homme vit de méfaits et de péchés", et la présence du mot péché, superflue (il n'est en réalité question que de méfaits), en dit peut-être long sur la culture catholique qui imprègne la langue vers laquelle la phrase est traduite.
Allez, on écoute Tom Waits:




Et JB s'étonne, en écoutant la version allemande de la chanson de voir au générique, dans le rôle de Mrs Peachum, le nom de Valeska Gert:


Comme c'est étrange, songe-t-il… Il est allé pas plus tard que mercredi dernier, avec G (bonjour, G!), voir à la Hamburger Bahnhof l'exposition consacrée à Valeska Gert. Ça alors! Quel merveilleux hasard, quelle superbe coïncidence pour JB, qui les adore. Toutefois, JB s'étonne: lui qui a vu plusieurs fois le Dreigroschenoper de Pabst, comment n'a-t-il pas pu se souvenir que Valeska Gert y jouait? On la voit ici:


Oui, pourquoi? Parce que JB était ébloui par Lotte Lenja?


Lotte Lenja et son air triste et buté et désemparé dans le film où elle joue Jenny:


Sachant que Mrs Peachum chante dans la pièce un autre morceau que JB, Die Ballade von der sexuellen Hörigkeit, JB cherche dans la réalisation de Pabst, mais ne trouve pas. Pourtant, il était persuadé que la chanson avait été reprise. mais non. Comme quoi les souvenirs nous jouent décidément des tours pendables. Quelles phrases aime JB dans cette chanson traduite en français par Ballade de l’asservissement sexuel? Celles-ci: "Am Abend sagt man: Mit mir geht’s nach oben. / Doch bevor es Nacht wird, liegt man wieder droben." Dans la traduction française que possède JB, de 1959 par Jean-Claude Hémery, la chanson s'appelle La Ballade de l'esclavage des sens et la phrase est ainsi traduite: "Le soir on se dit: “Tiens, je me sens tout chose”, / Et avant qu'il soit nuit on est chez Marie-Rose."
On en écoute ici une version de 1950:



Des autres versions que JB possède, il adore celle interprétée par Marianne Faithfull (de 1996) et celle par Nina Hagen (1999). mais elles ne sont pas disponibles sur toitube. Or, et JB en tombe presque de sa chaise, quelle est la traduit en anglais de la chanson. Bingo: The Ballad of Sexual Dependency. Et quelle exposition sont allés voir hier après-midi É et JB, avant d'aller au Kellerrestaurant? Celle consacrée au, dixit, "œuvres berlinoises" de Nan Goldin, et à voir à la Berlinische Galerie jusqu'au 28 mars (et il faut la voir absolument, entre autres parce qu'elle bénéficie d'un accrochage à tomber à la renverse, avec des cimaises monochromes pour chaque salle et un éclairage qui tombe magnifiquement sur les photos — c'étaient les conseils de JB pour M. qui va bientôt revenir à Berlin!). Et comment s'appelle une des œuvres fondamentales de Nan Goldin? Re-bingo: The Ballad of Sexual Dependency. Décidément, ces hasards et ces coïncidences… Allez, du coup, on regarde un extrait de ce film en diapos, ici projeté au MoMa en 2009:




JB résume toutes ces digressions:
Bertolt Brecht et Helene Weigel, L'Opéra de quat'sous, Valeska Gert. Valeska et l'exposition qui lui est consacrée à Berlin
Bon.
Mais que disait Valeska Gert de Helene Weigel, dans son autobiographie Je suis une sorcière?


Qui était Valeska Gert? Née en 1892 et morte en 1978, elle a visiblement (JB emploie cet adverbe car, avant l'exposition, il ne la connaissait pas) révolutionné la pratique de la danse.


Actrice, elle a peu tourné. Mais avec, excusez du peu, Pabst (donc) Jean Renoir, Volker Schlöndorff, Fassbinder, Fellini (on y revient):


Parmi les rôles qu'elle a joués, il y a aussi celui, également montré à l'exposition, joué dans Diary of a Lost Girl, encore de Pabst (1929), dans lequel joue… Louise Brooks. Et Valeska Gert d'incarner une espèce de surveillante sadique qui a hypnotisé JB mercredi dernier, et qu'il a le plaisir de pouvoir montrer:



Actrice, donc, elle est surtout célèbre pour ses performances. Dans l'exposition, JB a été fasciné par l'une d'elles, réalisée en 1969 et intitulée Baby, où elle reproduit un bébé d'abord en train de pleurer, m-puis qui se réconforte en suçant son pouce. Une image ici:


"Forgotten performer", dit donc d'elle le site d'informations allemand de Deutsche Welle. Et pour cause. Valeska Gert, de confession juive et qui a dû quitter l'Allemagne nazie, dira même dans son autobiographie:


Et JB se souvient aussi de cette émission de télévision réalisée dans les années 70 et montrée dans l'exposition, où elle est encore plus dure envers l'Allemagne.  Toujours est-il que, et JB manque d'entrer en syncope, Berlin lui a consacré une rue. Et où se trouve-t-elle, cette rue? JB le donne en mille à tous ses petits amis? À cinq minutes à pied de son palais socialiste. À C-I-N-Q minutes!


Valeska Gert écrit aussi cette phrase bouleversante:


JB répète: "(…) peut-être étions-nous trop sensibles pour la vie (…)"
Aaaah!!!
JB s'étonne pour la énième fois. Cela lui rappelle une phrase de Shaïne Cassim dont il ne saurait que trop conseiller les romans pour adolescents. JB est persuadé d'avoir lu un passage similaire. Il cherche dans l'œuvre complète de l'auteure, ne trouve pas tout à fait, mais presque. C'est dans Un jour, mon prince (le roman de Shaïne Cassim qu'elle-même préfère). Et en fait, la phrase se retrouve deux fois, écrite de deux manières différents.
La première, à la page 98:
Je reste dans mon lit car je ne peux affronter un monde rempli de tant de beauté.
Puis, à la fin du roman , publié en 2001, page 113:
J'éprouve moins de tristesse devant la beauté du monde.

Enfin, dans l'exposition, était montré l'extrait du film de Fellini, Giulietta degli spiriti (Juliette des esprits, en français), de 1965, qui est, JB l'apprend, le premier film en couleurs du réalisateur:


Quand il a vu cet extrait, JB était sidéré. Halluciné par ces images tout aussi hallucinées dont Wikipédia dit que Fellini les aurait tournées après avoir pris du LSD. Dans ce film, Giulietta, jouée par Giulietta Masina, est trompée par son mari. Évidemment, c'est elle qui en porte la faute et c'est ce que Fellini dénonce. Elle est déclarée folle. Et c'est cette folie que montre le réalisateur. Dans l'extrait où intervient Valeska Gert, il y a d'abord cette phrase qui a fait ses dresser les poils de JB


Giulietta va donc consulter une méidum, interprétée par Valeska Gert, et on se rend compte de son talent de performer. Une image d'abord:


L'extrait ensuite:




Et quand JB avait vu ces images, il avait aussitôt pensé à David Lynch. L'univers onirique, surréaliste, inquiet et hypnotique y était en tous points identiques. Or, ultime coïncidence, que trouve-t-il en cherchant le passage en question sur toitube, dans les vidéos conseillées sur la colonne de droite? JB donne ça aussi en mille à tous ses petits amis:


De fait, dans le film de David Lynch, Laura Dern va également consulter une médium, il y a également des rêves et des hallucinations, il y a également des images improbables et oniriques et hallucinées et hypnotiques. On regarde la bande-annonce pour en donner un avant-goût:




Il faut se quitter.
Et JB aimerait le faire avec une autre scène de Giulietta des esprits, quand une Giulietta Masina en larmes dit:


"No more suffering."
JB souhaite une belle et bonne journée à tous ses petits amis.

jeudi 21 octobre 2010

"Ich bin nicht gewählt, ich bin zeitlos!

Und G und der JB waren gerade heute Abend Frau Georgette sehen. Frau Georgette mit Terry Truck in Lieben Sie Brahms? - was, trotz Vorbereitungen und Annehmungen nichts mit Françoise Sagan zu tun hatte, sondern viel natürlich mit Brahms, aber auch mit Liszt und Schubert und Mendelssohn und auch Beethoven.
Frau Georgette war in ihrer optimalen Topform und unheimlich schön gesungen (ihre Art und Weise ihre Stimme leise zu machen), hat auch grossartig geplaudert, wie immer.
Sier erzählte von diesem Abend in "Bhonnnn", als Schröder Kanzler wurde und Frau Georgette zwei Kanzlern in ihrem Rücken hatte, und konterte zu Doris S, ja, die Ehefrau von: "Ich bin nicht gewählt, ich bin zeitlos"

Und, weil es im Berliner Ensemble war, also DAS Theater von Brecht, hören wir eine diese Plauderei, bei ihrem Konzert in 1998, und das folgende traurige Lied.
Gute Nacht.

Liebe Ist Überall + Lied über den Selbstmord by Georgette Dee & Terry Truck

mardi 12 octobre 2010

"All the whisky in the world"

Et JB prépare sa soirée du 21/10 puisque, accompagné de G, il va aller voir Frau Georgette dans son nouveau spectacle: Lieben Sie Brahms? — autrement dit: Aimez-vous Brahms?, comme le titre original du roman de Françoise Sagan de 1959, mais pas comme le titre original (Goodbye Again) de l'adaptation cinématographique de 1960, avec, s'il vous plaît, Ingrid Bergman, Anthony Hopkins et Yves Montand.

Und der JB vorbereitet seinen Abend vom 21.10., seitdem er, begegnet von G, Frau Georgette sehen wird, in ihrer neuen Aufführung: Lieben Sie Brahms? — das heisst: Aimez-vous Brahms?, wie der Originaltitel des 1959 Romans von Françoise Sagan, aber nicht wie der Originaltitel (Goodbye Again) der 1960 Kinoadaptation mit, bitte schön, Ingrid Bergman, Anthony Hopkins und Yves Montand.

vendredi 7 mai 2010

Schon wieder Februar…

Und heute noch wacht man ziemlich in der Früh auf, steht auf, guckt nach draussen, wie es für den Tag aussieht.
Ohneeee:

© icke

Und dann denkt man natürlich an Frau Georgette als sie damals in 1998 sagte:
Und man versucht irgendwie den Anderen zu folgen, weil man hat das Gefühl, die sind schon seit Monaaaten in Mai, nur man selbst hockt immer noch in Februar, nackend und betend auf dem Balkon… Man drückt auf die Fastvorwärtstaste in seinem Lego und… tülgülülüdu… ist schon wieder Februar. Man hat den Sommer überhaupt nicht mitgekriegt!

mercredi 17 mars 2010

Und meine… Genitalien

Immer noch völlig in Mackie Messer und Brecht/Weill vertieft. Aus der Dreigroschenoper gibt es ja diese Version (von 1998) von Georgette Dee, und nicht zuvergessen Terry Truck, von dem Lied Eifersuchtsduett.

Darin wird es gesungen, genau wie im Original:
Mackie und ich, wir lebten wie die Tauben
Er liebt nur mich, das laß ich mir nicht rauben

Aber Frau Georgette hat noch diese Texte hinzugefügt:
Mackie und ich, wir lebten in Italien
Er liebt nur mich und meine Genitalien

Hö hö hö!

jeudi 5 novembre 2009

Rrrums…

Es wäre wie in einem Sketch (Liebe ist überall) von Frau Georgette:
"Wie im wahren Leben, ja, die Liebe hat das hinterhältige, dass sie überall ist - ganze Zeit. Aber sie rumlauert in jeder Ecke. Man denkt so: mir nichts, dir nichts; ich bin… bereit und frei, gut und gerade. Rrrums… fällt man rein in die Liebe. Ist im Englischen schon richtig formuliert: "Falling in love again…" Bäääh…"
Erstmal wacht man auf und findet, rrrums…, erst eine, dann eine zweite Message von unserem heimlichen Geheimagent, der nicht besseres zu tun hat, als unkeusche Seiten WÄHREND der Unterricht zu besichtigen. Tsss…

Dann will man sich die neuen Bilder von dem Freund A anschauen, und man entdeckt, erstmal erstaunt und schnell erschreckt, dass es heute wie gestern keine neue gibt, und dann wird man auf sich erbost, denn… rrrums, man endet mit einem gewissenen H als Wallpaper und das geht nicht, man kennt ja den Typen gar nicht, vielleicht weiss er gar nicht dass stricken mit anderen worten reimt, und trotzdem kommt man immer wieder zu ihm zurück.

Später will man keusch (jetzt!) einen Freund anrufen und… rrrums, die falsche Taste wird gedrückt und man drückt sich in eine wunderschöne freudsche Fehleistung rein und endet in einem Telefonaten mit einer schönen Begegnung, die man gerne wiederbegegnen möchte/will/unbedingt will.

Noch später mal kauft man seine Zeitung und, rrrums…, entdeckt die mirakulöse Rückkehr von Martin Reichert, den man seit einer Eeewigkeit nicht mehr gelesen hat, und der heute endlich wieder mal über "Landmänner" schreibt. Es fängt genauso mirakulös an: "Jörg Schönbohm geht. Die Kraniche auch." Man denkt, hurra, lachen ist vorgesehen, der Tag ist gerettet, man braucht nicht Bitter Tears von Magnetic Fields ad libitum zu singen. Oder doch? Der Ton, der Hintertext von Herrn R sind trüb, er schreibt sogar (zwar nicht von sich selbst) das gefürchtete sowie gehasste Wort "melancholisch". Oh, nee, also Martin… Sollst jetzt auch du bittere Tränen weinen? Denn Herr R sagt, dass auch er, wie der Schmetterling in ihrem Haus (von seinem Mann und ihm), will zurück in den Schrank. Hä? Was für einen Schrank, wenn ich fragen darf? Also nicht dieser Schrank, das ist sowieso unmöglich! Das kann ich mir gar nicht denken. Ich zitiere erstmal:
Aber wie dem auch sei: Ich bin im Wandschrank, wecken Sie mich bitte im Mai. Nicht vergessen! Danke.
Was soll das heissen? Also bis Mai warten (müssen) um eine neue Kolumne über Landmänner zu lesen, ist undenkbar: die bittere Tränen werden zu Überschwemmung. Nein. Anscheinend hat es bei Herr R nicht rrrums… gemacht. Zwar erzählte er von einem Problem mit dem Auto, vielleicht als Landmann hätte er noch dazu ein Problem mit dem Traktor(ist - der Ehemann ist in dem Osten geboren und vielleicht heisst er Fritz?!?)… Oh nee (bis). 


Und letztendlich hört man Frau Georgette wieder, drückt, wie sie sagt, "die Vorwärtsstaste" und direkt nach dem obenstehenden Zitat singt sie: "Das ist genau wie die Angst und der Tod, die sind immer um einen herum…" Oh nee, schnell, bitte ein rrrums…