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mardi 12 février 2013

"Wenn man kuschelt und zusammensteht, ist es nie zu spät"



Also, der olle JB (als Invertit und Linkist (ohne E am Ende des Wortes, bitte danke)) ist damit jaaar nüsch einverstanden — und der JB unterstricht:
Die von der Was tun Band immer wieder in die feinen Beats hineingerufenen Arbeiter-, Durchhalte- und Emanzipationsparolen wie  “Es geht, es geht – mit Solidarität” oder “Alles musst Du ausprobier’n – Stärke musst Du demonstrier’n” wirken ziemlich skuril und outdated. Aber gerade dadurch wecken sie den Charme der Deutsch-Vergangenheit und lassen ein wenig zurückblicken in die Zeit der Dia-Abende.

Und überhaupt dieser Satz ist toll:
Wenn man kuschelt und zusammensteht, ist es nie zu spät
Rüschtüsch! sagt der olle JB.

mardi 15 janvier 2013

Die plagende Palatalasierung (und der Riechsalz!)

Der JB kann es nicht mehr aushalten.
Jeden Abend, jeden verfl****** Abend, jeden verd****** Abend, während der JB sonst fröhlich und frohsinnig die Glotze anschalte um den Tagesschau nicht zu verpassen, muss er diese Werbung auf sich nehmen. Diese Werbung für Pauschalreisenden. Und der JB redet nicht von Frau Georgette (Dee), wenn sie sich in Alles von mir "die Neckermannpauschalreisende" nennt. Denn das wäre in Ordnung. Das wäre sogar schön, wunderbar, einfach genial.
Nee. Er redet hier von den zukünftigen Alltourspauschalreisenden, deren Visage man anscheinend unbedingt zeigen muss. Die Werbung an sich ist nicht sooo irritierend. Denn das auch wäre in Ordnung. Nee, die Stimme des Mädchens ist suuupernervend, megabelästigend, hyperplagend.
Lass uns die hören:



Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wahnsinnig!

Haben die lieben kleinen Freunde des JB es auch gehört?
Nee? Doch!
Wie sie Alltours sagt.
Denn sie sagt nicht Alltours, also phonetisch [alturs], sondern eine unverdauliche Mischung zwischen altous [altus], altuch [altuç] und altourch [alturç]. Also nicht wie der ch-Laut in Tuch ausgesprochen, sondern wie in Mädchen. Altuch.
Och, skrekk og gru! wie die Norweger sagen. Also Schreck und Grauen!
Warum redet sie so? Warum wurde sie überhaupt für die Werbung genommen?? Was ist los???

Aber sie ist nicht die einzige!
Es gibt noch schlimmeres. Es gibt tatsächlich noch übleres!
Sie:


Na-nein, nicht die, die links sitzt und böse guckt. Denn man versteht ganz gut, warum sie ihre Schulnachbarin grimmig anschaut. Sondern die, die rechts neben ihr thront. Schon deren Ansehen ist Schuld daran, dass der JB zwei Dioptrien in beiden Augen verloren hat. Aber wäre es nur das… Nein! Bevor der JB Dioptrien verlor, wurde bei ihm das Hören beschädigt. Denn ihre Stimme ist unerträglich, unausstehlich, einfach unhörbar.



Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!
Der JB wird wieder wahnsinnig!

Haben die lieben kleinen Freunde des JB es gehört? Ja?
Wie die Michelle (ma belle) also und sozusagen ausspricht?
Sie sagt nicht [ˈalzo] sondern [ˈaçzo] = achso, und nicht [ˌzoːʦuˈzaːɡŋ̩] sondern [ˌçzoːʦuˈçzaːɡŋ̩] = chsozuchsagen.

Und der JB erinnert sich ganz gut. Das war den 17 April 2011. Während des Tatorts.
Der JB wiederholt: W-ä-h-r-e-n-d d-e-s T-A-T-O-R-T-s!!!
Er schickte G sofort eine SMS. Diese wurde um 20:18:52 katapultiert (der JB hat die immer noch in seinem Handy - im Ernst!). Drin stand:
Oh nein! Nicht sie wieder mit ihrer quietschenden Stimme… Ich hoffe, sie wird gleich ermordet!
Und keine Minute später, das war sogar gleichzeitig, empfing der JB von G, genau um 20:22:00 folgende SMS (der JB hat die auch immer noch in seinem Handy - und das auch ist ganz im Ernst!):
Oh nee, dieses quäkende Mädchen wieder!

Oj, was für eine Störung das war! Was für einen Ohrlast!
Denn das war NICH irgendwelchen Tatort!
Das war der Tatort mit Ulrike! (Schnell, JB braucht seinen Riechsalz!)
Sogar mit Christian Redl!!! (Schnell, JB braucht 1 kg Riechsalz!)

 © SWR

Und Michelle hat drin gespielt! Schreck und Grauen!!
Selbst Ulrike wollte, konnte das gar nicht glauben:


Arme Ulrike! Arme schöne, wundervolle, grandiose Ulrike!
Und nicht nur das. Aber sie sollte mit ihr reden!



Ach, die Stimme von Ulrike… Seufz…
Und die Stimme von der Michelle!
Sie sagt nicht Hasan [hasan], sondern Hachan [haçan]. Sie sagt nicht Ich soll nicht mit euch reden, sondern Ich choll nicht mit euch reden.
Ewiger Schreck und Grauen!
Wie hat Ulrike es ausgehalten ohne am Ende ein Hörgerät tragen zu müssen? Es ist dem JB ein Rätsel. Hier sieht man auch das Ulrike ganz auf Distanz bleibt:



Was ist los? Warum reden die beiden Mädchen so komisch??
Einige Biodeutschen reden und labbern und schimpfen gegen einige Ausländer (u.a. den JB — aber er sei "ein Edelmigrant", hat er einmal gehört!!! doch, und das auch ist ganz ganz im Ernst), die nicht den "ch"-Laut aussprechen könnten, aber soweit der JB hört, können selbst einige Biodeutsche den [s]-Laut aussprechen können! Tss…

Also warum? Weshalb? Wieso?
Tja, liebe kleine liebe Freunde. Wir sind alle Zeugen einer Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB wiederholt für seine kleinen lieben Freunde: eine Palatalisierung des alveolaren Frikativs.
Der JB möchten betonen, dass ein Frikativ nichts mit der Frikadelle zu tun hat!

Und jetzt ein bisschen Phonologie. Also ein bisschen Lautlehre.
Um nicht nur Worte aber Vokabeln und Konsonanten aussprechen zu können benutzt der Mensch jede Menge Regionen des Mundes: die Lippen, die Zunge, die Kehle, die Gaumen — oder sogar die Nase, wie die frantsösichen Laute [ã] in Restaurant, [õ] in Jargon oder [ɛ̃ ] in… zum Beispiel sein = Brust. Jede Buchstabe wird präzis dank eines dieser Teile hergestellt.
Gut.
In dem Wort frikativ erkennen wir einen anderen Wort: Friktion, also Reibung. Frikativ wird auch Reibelaut genannt. Das heisst, dass zwei Organen des Mundes sich reiben (bitte! nicht lachen! das ist jetzt die Linguistik-, nicht die Biologiestunde!) um die Buchstabe zu produzieren. Es gibt eine jede Menge Frikativkonsonanten, unter anderen das S [s], den "sch"-Laut [ʃ] wie in deutsch und auch den "ch"-Laut [ç] wie in weich.
Je nach Ort im Mund, wo die Buchstabe produziert wird, trägt dieser Frikativ einen weiteren Namen:
• der sogenannte "stimmlose alveolare" für das [s]: mit der Zungenspitze gegen die Alveolen (= Zahndamm). Ihr könnt es ruhig zu Hause als Übung machen, niemand sieht euch, ihr braucht euch nicht davon zu schämen! Dank Wikipédia können wir sogar den Laut hören:

• der sogenannte "stimmlose postalveolare" für das [ʃ]: stets mit der Zungenspitze, aber diesmal in der Region zwischen den Alveolen und der Gaumen. Hier auch der Laut:

• der sogenannte "stimmlose palatale" für das [ç]: diesmal ist es kompliziert, denn der Rücken der Zunge, also das hintere Teil, liegt sich flach auf der Gaumen (= palatium auf Lateinisch, von daher palatal). Probiert es auch zu Hause und konzentriert euch auf die Bewegungen (immer an die Bewegungen denken! auch in der Linguistik).

Hier hat der JB eine schöne Darstellung gefunden, damit seine lieben kleinen Freunde besser verstehen können:


Hier sieht man ganz genau, sogar perfekt, dass die drei Konsonanten sich auf dem selben Niveau befinden. Wenn man sich von den Lippen (= bilabial, von dem lateinischen labia = Lippe) bis in die Stimmritze (= glottal, von dem lateinischen glotta = Stimmritze) bewegt, findet man unsere drei schönen Konsonanten [s], [ʃ] und [ç], die so unschön bei den zwei Mädchen ertönen.
Was also bei ihnen passiert ist, dass diese [s]-Laute werden auf dem falschen Ort ausgesprochen, also mit dem Gaumen, sie sind nicht mehr alveolar sondern palatal. Deshalb die Palatalisierung des alveolaren Frikativs.

Lass uns das hören, wie das genau passiert. Wieder mit der Michelle da. Das ist genau die Szene, wo sie den Hachan Hasan trifft. Ja, der Hasan, von dem sie Ulrike (seufz und doppelseufz) erzählt hat. Ja, der Hasan, der kein Fehler in seiner Aussprache des Deutschen macht (ha!):



Na, gehört?
Ah lach mich wach willchst du?
Nein, weder lach mich aus (obwohl…), noch lach mich wach (auf keinen Fall!!!), sondern [laç miç / vaç vilst d'u].

Und der Hasan ist ganz ganz ganz böse zu ihr. Natürlich der genauso böse böse böse JB (und G mit ihm!) freut sich darauf:


Jau, gut getan!!!


Aber es gibt auch jemand, der so redet. Der die Konsonanten verwechselt, aber diesmal nicht die Alveolare, sondern die Postalveolare. Fast alle [sch]-Laute werden zu [ch]-Laute. Und dieser, denn es ist ein Mann, ist Deutchlands Wirtchaftsminister. Ja, der Philipp Röchler.
Der JB hat eine Rede von ihm in sieben laaangen, unendlichen Minuten gehört und alle Palatalisierungen gejagt. Dann hat er sie zusammengeklebt. Viel Chpass beim hören!






18.01.2012:
Der JB hat eine wunderchöne Bechreibung der Art und Weise des ch-Lauts richtich auszuchprechen, und was dann im Mund pachiert. Wenn man es liecht, ist es dann suuupereinfach:


mardi 3 mai 2011

à face de hyène

Et JB, traduisant le syntagme "un rire nerveux" cherche un synonyme qui lui plairait davantage. Il va donc consulter dans le TLF le substantif rire, quand son œil est attiré par les constructions analogiques suivantes (et c'est lui qui souligne):

a) [À propos d'un animal] Cri aigu et saccadé qui rappelle le rire de l'homme. Le rire de la chouette, de la fouine, de la hyène, de la mouette, du singe.

Là, le sang de (l'abbé) JB ne fait qu'un tour. Et il… ricane tout seul dans son palais socialiste. Avant d'expliquer la raison de cette hilarité, JB souhaite faire entendre à ses petits amis le son du rire de la hyène dont il se doute qu'ils ne l'ont pas en tête. Attention, il y a un trucage — pas au début, mais au milieu.



Hö hö hö! Voilà qui devrait plaire aux ours en peluche de la grotte, songe JB rêveur…

Alors pourquoi JB glousse-t-il en lisant puis entendant "le rire de la hyène"?
C'est qu'il se souvient de ce week-end pascal qu'il a passé récemment avec son cher ami É. Que faisaient-ils? Dans le souvenir évanescent de JB, ils étaient sur la terrasse de l'hôtel où, forcément, JB buvait une bière et fumait une des cigarettes tout en ne quittant pas du regard un monsieur dans la pistoche extérieure, occupé à faire des longueurs. (Après, JB avait voulu faire le fanfaron en imitant le nageur, ce qui avait occasionné chez un Saxon en face de lui et bien au chaud, un rire non pas nerveaux mais narquois. Peuh! De fait, l'eau était froide.)
Bref.
Toujours est-il que É et JB sont sur le balcon (personne ne tombe à l'eau, donc on ne demande pas qui il reste), quand É demande à JB s'il se souvient de l'expression hilarante qu'avait leur ami commun de l'époque?
Cette expression, qui les fait encore une fois hurler de… rire et de jubilation, c'est:

le capitalisme à face de hyène

Et donc, en voyant le syntagme le rire de la hyène et en repensant à la métaphore sus-citée, JB se demande d'où vient cette dernière et se met illico en quête de ses occurrences dans gougueule. Il est intimement persuadé qu'il s'agit d'une invention. Or le moteur de recherches lui recrache deux résultats:


Ça alors! s'exclame JB in petto devant son ordimini.
En limitant sa recherche sur la comparaison "à face de hyène", JB obtient cette fois 30 résultats, qui souvent se recoupent. Il n'en faut pas plus à JB pour jubiler.
Car quels exemples trouve-t-il? L'un, datant de 1927, tiré du magazine La révolution surréaliste, dans un article signé Paul Éluard et Benjamin Péret. Et de qui parlent-ils? Bingooo: Sacco et Vanzetti. Mais qui est la hyène, en l'espèce? Re-bingooo! La Rance! Mais siii!!!


Mais il y a encore encore mieux et encore plus ancien: 1870. Et JB ne jubile plus, il est carrément hystéro. Car d'où est tirée la métaphore cette fois? JB le donne en mille à ses petits amis. D'un opuscule signé d'un certain Rosez (mais on suppose qu'il s'agit de Camille Lemonnier) et dont le titre est… est… est… Bingooo! Paris-Berlin! Et qui la hyène désigne-t-elle? Re-bingooo! Paris. On lit incontinent la page 19:


"(…) les luxures à face de pourceau"
Hö hö hö!
Celle-là, JB la ressortira. Et même plutôt deux fois qu'une. Ça pourrait d'ailleurs être un jeu, tiens… Essayer, dans les dîners, entre la poire et le fromage, de placer la locution "les luxures à face de pourceau"!

Trêve de bêtises.
Car JB se demande: pourquoi la hyène? Dans le souvenir (évanescent, toujours) de JB, la hyène n'est pas laide. Regardons-là de plus près:


Oui, pourquoi tant de hyaine, øøø… Pourquoi tant de haine contre la hyène? Elle est mignonne, vue comme ça. En plus elle est utile car elle débarrasse les carcasses d'animaux morts.
Pour trouver la réponse, JB se plonge dans ses dictionnaires.

Le Robert des expressions et locutions ne recense pas de métaphore en lien avec la hyène. Son cousin, portant le même patronyme mais étant historique de la langue française, copie allègrement ce que le TLF avait dit avant lui (toute la première partie est carrément carottée — ho!):
◊ Le mot s'emploie au figuré (Balzac, 1835) au sens de “personne d'un naturel bas et féroce”, la hyène ayant la réputation d'être à la fois féroce et craintive, ne s'attaquant qu'aux animaux blessés ou malades.

Ce serait donc ce cher Balzac (décidément… après “la peau de chagrin”, la hyène!) qui aurait le premier comparé l'humain à une hyène. Et il l'a fait dans La Fille aux yeux d'or, à la page 353, précise le TLF. JB a retrouvé le passage en question:


Bon. Ce mystère étymologique et sémantique expliqué, JB peut revenir à son "capitalisme à face de hyène" qui lui plaît décidément.
Car, ici, la face de hyène désigne une réalité politique et idéologique.
JB décide donc d'élargir sa recherche dans gougueule et de taper: capitalisme + hyène. Et là, il en trouve des réponses. Et des truculentes!!!
Notamment ce commentaire d'un certain lancetre sur le forum de rue89 qui fait pisser de rire (de hyène) JB:


L'expression semble être coutumière dudit lancetre puisqu'il la réutilise à une autre occasion.
Seconde occurrence que JB affectionne tout particulièrement, celle-ci, trouvée sur un blog baptisé soviet suprême:


Pour JB, c'est une double, triple, quadruple réjouissance:
• il est comblé, lui qui refuse bec et ongles de retourner aux États-Unis, en anti-américaniste (très très très) primaire
• il cherche l'explication de “capitalisme à face de hyène” et tombe sur un exemple concernant l'architecture réaliste-socialiste, lui qui l'adore et qui vit dans un palais socialiste de RDA (confer supra)
• il effectue cette recherche à la suite d'un bon moment de rigolade (de hyène) avec son cher ami É qui, en venant pour l'occasion le voir dans son palais socialiste, lui a offert l'ouvrage de Frédéric Chaubin, récemment publié aux éditions Taschen, CCCP: Cosmic Communist Constructions Photographed, somme documentaire dont JB se repaît quasi tous les jours
• il est quadruplement aux anges car, pas plus tard que ce matin, son journal chouchou, la TAZ, faisait une critique (très élogieuse) de l'ouvrage en question

Autant de raisons, et surtout de magnifiques coïncidences comme JB les révère, qui nous obligent à regarder la vidéo expliquant et montrant l'ouvrage:




Après cet interlude, JB revient à sa la "face de hyène".
Et, là, re-re-re-re-re-bingo, une occurrence dégotée sur le site du… PCF d'Aubervilliers. Du PCF! Dans le 9-3! Yo, camarade!


Ça y est. Le souvenir de JB n'est plus évanescent du tout. Il se rappelle à présent que l'ami commun qu'avaient É et lui avait expliqué à JB qu'on employait l'expression “à face de hyène” avec le terme impérialisme. JB n'en mettrait pas à sa main à couper, mais il est à peu près certain de ce qu'il avance.

Mais JB trouve encore mille fois mieux que tous les trésors qu'il a dénichés jusque-là.
Car qui a parlé des "hyènes capitalistes"?
Qui?
Rosa Luxemburg.
Et JB se fout de savoir si elle était la première ou pas; pour lui, elle l'est définitivement. JB, jamais à court d'une exagération, est prêt à verser dans le mensonge étymologique et affirmer haut et fort que Rosa Luxembourg a, la première, associé les capitalistes et les hyènes et leurs sales faces.
Ce passage se trouve dans la fameuse Brochure de Junius, rédigée en prison. On lit (et c'est JB qui souligne et colorie en (forcément) rouge):

Cette folie cessera le jour où les ouvriers d'Allemagne et de France, d'Angleterre et de Russie se réveilleront enfin de leur ivresse et se tendront une main fraternelle couvrant à la fois le choeur bestial des fauteurs de guerre impérialistes et le rauque hurlement des hyènes capitalistes, en poussant le vieux et puissant cri de guerre du Travail:

Prolétaires de tous les pays, unissez-vous!

Ah ouais… Ça aussi c'est pas mal:
le rauque hurlement des hyènes capitalistes
Celle-là aussi, JB la replacera.

Néanmoins, comme JB ne croit que ce qu'il voit (lui qui est le Saint-Thomas de la linguistique), il va vérifier dans l'édition originale allemande, et trouve exactement la même chose:

Der Wahnwitz wird erst aufhören und der blutige Spuk der Hölle wird verschwinden, wenn die Arbeiter in Deutschland und Frankreich, in England und Rußland endlich aus ihrem Rausch erwachen, einander brüderlich die Hand reichen und den bestialischen Chorus der imperialistischen Kriegshetzer wie den heiseren Schrei der kapitalistischen Hyänen durch den alten mächtigen Schlachtruf der Arbeit überdonnern: Proletarier aller Länder, vereinigt euch!


Quelle énième coïncidence en cette journée et quel bonheur que cette journée!
JB finit son explication sémantique par Rosa. Rosa qui orne son mur! Rosa qui étudiait les fleurs dans cette prison où elle a écrit la Brochure de Junius et pestait contre ses amies en leur écrivant vertement qu'elle avait plus de plaisir à soigner ses fleurs qu'à lire leurs lettres. Rosa que tout le monde a essayé de faire taire mais qui ne s'est jamais tue. Rosa qui boitait. Rosa qui n'a aimé qu'un seul homme qui ne l'a pas aimée. Rosa qui parlait des "hyènes capitalistes".

mardi 19 avril 2011

Crottendorf



Ja, liebe kleinen Freunde: "Ahoi, du einsammer Boy!", wie die Nina damals in 1979 sang. Und doppelt mal Ahoi, denn der JB vorbereitet schon seinen nächsten Wandertur und läus geht es wieder nach Sochsn, in der Nähe von Tschechien, wo der JB übrigens auch wandern wird.

Die lieben kleinen Freunde des JB fragen (sich) natürlich: "Aber wo gehst du hin?"
Der JB hat seine Antwort parat:


Hö hö hö!

"Ja… was ist denn so lustig dabei?" wundern sich jetzt die lieben kleinen Freunde des JB, der noch wieder seine Antwort parat hat. Denn: was bedeutet crotte auf fransösischö, wenn er so en passant erwähnen darf? Das Nouveau dictionnaire de poche français-allemand (also: Neues französisch-deutsches Taschenwörterbuch) von 1796 erzählt uns die rohe und ausgefallene Wahrheit:


Der JB hat aber das unerklärliche aber innigste Gefühl, dass seine lieben kleinen Freunde ihm gar nicht glauben. Von daher hat er das Encyklopädische französisch-deutsche und deutsch-französische Wörterbuch (1883) von Karl Sachs und Césaire Villatte durchgeblättert und diese Bestätigung bekommen:


Also? Und die verschiedenen Definitionen sind herrlich, oder?!

Aber zurück zu unserem Taschenwörterbuch.
Obwohl es von 1796 stammt, also sieben kleinen Jahre nach der Revolution, ist es verblüffend feststellen zu können, wie die Definition des Verbs aktuell ist. "Voll Koth machen", kurz und modernisiert: Voll Kot, hört sich irgendwie wie die zeitgenössische von jungen Gesellen beliebte Redewendung an:
Voll Krass!
Oder besser, wenn "der sprechende Subjekt" (wie Ferdinand de Saussure, der Vater der Sprachwissenschaft es äusserte) von dem Ey-Gen dotiert ist:
Voll krass, ey!
Oder viiiel besser, wenn man völlig in der Realität und Modernität zugleich sein möchte:
Voll krass, ey, alta!

Und woher kommt dieses Adjektiv, nämlich krass?
Von dem lateinischen, genau. Der Kluge (das etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache) teilt mit, dass man es "ebenso" auf "neufranzösisch" findet. Und wie sagt man es? Crasse. Und obwohl es in Molières Sprache ein Substantif ist, was bedeutet jetzt crasse? Die Antwort gibt uns wieder das gute Taschenwörterbuch von 1796:


Ge-nau: Kot.
Also, wenn crasse Kot bedeutet und Kot genauso crotte bedeutet, und also crotte und crasse fast Synonyme sind, dann sind Voll krass und Voll kot auch Synonyme. Besser: wenn krass von crasse entlehnt wurde, ist es letztendlich sicher, dass das deutsche Crotte von Crottendorf auch von der französischen crotte entlehnt worden ist. Was wiederum bedeutet, dass Crottendorf Kotendorf bedeutet, oder im modernen deutsch: Kackendorf.
Von daher gilt die folgende mathematische Wortgleichung:
crotte = Kot = crasse = krass = crotte = Kot < voll kot = voll krass.

JB möchte daher eine neue lexikographische Mode lancieren. Jetzt wird nicht mehr das vulgäre voll krass in mondänen Gesellschaften (d.h.: auf Nightern, in intimen Orten des eigenen Hauses oder bei Rezeptionen im Schloss Bellevue) benutzt, sondern das neumodernisierte voll kot, ey. Oder besser:
Voll kot, ey, alta!
Und, so en passant möchte der JB seinen lieben kleinen Freunden bitte schøn betonen, das Voll Kot wiederum nicht mit Pol Pot verwechselt werden darf (obwohl…). Es herrsche zwar die (Wort)Revolution, liebe Genossen und Genossinnen, aber nicht die (Volks)Destruktion.


Nun dass wir dieses lexikographisches sowie semantisches sowie linguistisches Rätsel hinter uns haben, können wir ruhig und adrett zurück bzw. weiter nach Kackendorf, øøøh… pardon: Crottendorf. Denn, immerhin, ist es immer besser nach Sachsen und Crottendorf zu fahren, als nach Niedersachsen und Meinkot:


Und auf jeeeden Fall nicht nach Bayern und Nazibühl:


Denn das schöne wenn nicht wundervolle in Crottendorf ist nämlich die Tatsache, dass es nicht ein Crottendorf gibt. Sondern zwei. Es gibt ein Mittelcrottendorf und ein Obercrottendorf. Wie diese Karte es bestätigt:


Die nächste Frage, die sich der JB stellt, ist was genau diese Mittel- und Ober- definieren: das Dorf oder die Crotte? Ist es das Dorf von ober und im Mitten, oder die obenliegende und die mittelstattfindende Crotte? Tja… Der JB hat das nachgekuhgelt, hat aber keine zuverlässige & wissenschaftlich sichere Antwort gefunden. Er fragt sich immer noch weshalb…

Aber Crottendorf herbergt andere Schönheiten. Das hat der JB dank G erfahren. Unnötig ist es in der Tat zu erwähnen, dass der JB zusammen mit G nach Crottendorf fährt. Die (zwar reduzierte) skankige Band wird Crottendorf zusammen besudeln, øøøh… pardon, bejubeln und seine intimisten Geheimnisse nicht nur erfahren sondern auch erleben.

Crottendorf ist nämlich bekannt für seine Schnäpse & Obstlern. Und wer herstellt diese Liköre? Die Firma Grenzwald-Destillation. Aber wie genau heisst die Firma???


Ja, stümmt: die lieben kleinen Freunde des JB sehen schlecht, weil es klein geschrieben ist. Also die Firma heisst ganz genau:
Grenzwald-Destillation Otto Ficker GmbH Crottendorf / Erzgebirge

Eine Firma, die jahrenlang und generationenlang nur von Ficker betrieben wurde: erstmal Otto, dann Fritz (Fritz Ficker ist ein guter Name, findet der JB), jetzt Peter (Peter Ficker, dank der Alliterationen und Assonanzen des Wortes, klingt auch gut). Und ausgerechnet diese Wirklichkeit, dass man Jahrzehnten ein und aus nur Ficker war, findet der JB ganz prima & passend & pertinent, also: sachbezogen. Und dass das ganze Crottendorf (also Mittelcrottendorf sowie Obercrottendorf) die Standhaftigkeit der Ficker hat, hofft der JB und von daher freut er sich schon unheimlich auf seinen Tur.

Was die Grenzwald-Destillation Otto Ficker GmbH Crottendorf / Erzgebirge immer noch produziert ist das (hier die Etikett von 1972):


Eskimops
Was für einen tollen und passenden Namen für A&O&Å (aka die Mopsfamilie, auch einige kleinen lieben Freunde des JB — und für einen Mitglied der Mopsfamilie sogar seeehr klein)!

Aber Crottendorf hat nicht nur dieses Geheimnis, also die Ficker die Eskimops herstellen.
Geheimnis #2 heisst Thomas Löser, spielte damals in der dörfigen Fussballmannschaft SV Blau-Weiß Crottendorf und, nach einer superben Torschütze gegen Zschopauthal, wurde sofort von FC Erzgebirge Aue (in zwei Jahren in der Bundesliga) engagiert. Die MDR berichtet. Man beachte die melodiöse Sprache des Thomas.



Die MDR zeigte einen anderen Reportage über den Thomas, als er nämlich das Trikot der FC Erzgebirge Aue anzog. Diesen historischen Augenblick möchte der JB hier auf dem tätowierten rauchenden Blog bezeugen und ihn bejubeln und ihn Ninas "Ahoi, du einsammer boy" besingen:



Ach, wie der JB freut sich auf Crottendorf! Er sehnt sich nach Crottendorf, um seine Kenntnisse der Feinheiten der deutschen Sprache zu verbessern. Und überhaupt: um neue Bekanntschaften zu machen! Und diesmal ist es ihm crotte egal, ob diese Sozialisation verbal oder nonverbal ist. Denn, dank der Eskimops von den Fickern, wird er sich voller Freude nicht nur in der Sprache aber in allen Bereichen verbessern.

Ja, liebe kleine Freunde, der JB war so begeistert, dass er seiner sächsischen Sonne auf einer gewissenen blauen Seite anschrieb um die guten Nachrichten mitzuteilen:


Die sächsische Sonne antwortete aber:


Der JB versteht bisher immer noch nicht den Sinn dieser Antwort.

jeudi 14 octobre 2010

Der Küppertag

Wie gesagt war der JB gestern ins Theater um das Stück Dirck Lauckes zu sehen. Seit ein Paar Tagen hat er sich lexikografisch vorbereitet. Es ist nämlich so, dass im letzten Stück Dirck Lauckes, das der JB gesehen hatte, gab es das Wort Fidschi zu hören, d.h., in Für alle reicht das nicht: illegale Einwanderern aus China, die ein Typ, der im tiefen Sachsen wohnt, in einem Container behält, und die fast am Sterben sind.
Der JB wusste natürlich schon was ein Fidschi ist, und dass es ein Wort ist, das in der DDR damals benutzt wurde. Ganz genau:


Der JB möchte aber gerne die Wortherkunft wissen. Er hat in seinem Kluge recherchiert: nichts. In dem Duden, in allerlei etymologischen Internetseiten: nichts, das er schon wusste. Anscheinend fragt sich niemand, ausser der JB, nach der Etymologie des Wortes.
Und gestern, in Bakunin am Rücksitz, war es über keinen Fidschi die Rede, sondern über Assi und Tussi und Fuzzi. Und genauso möchte der JB die Etymologie dieser Worten kennen. Hier ist wieder der Kluge stumm. Also denkt der JB, der ja eine Leidenschaft für Worte hat (naja, er nicht für nichts Literaturübersetzer, obwohl er nicht aus dem Deutschen übersetzt): er käufe sich eher ein Umgangssprachewörterbuch. In diesem Feld sei anscheinend das Wörterbuch der deutschen Umgangssprache von Heinz Küpper die Bibel. Najut, also los.

Ein bisschen später liest der JB seine Zeitung, wo es ein spannendes Interview mit einer gewissenen Beate… Küpper. Aha, denkt der JB, noch ein Küpper; das war ja ein Küppertag! Und was sagt die Leiterin der interdisziplinären Forschungsprojekt "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland" an der Universität Bielefeld? Das nämlich:

Sie setzen die Situation der Muslime heute mit der Situation der Juden früher gleich?
Natürlich nicht. Aber wir stellen fest, dass die zu Grunde liegenden Ablehnungsstrukturen gegenüber Juden, Homosexuellen oder Frauen relativ ähnlich sind und sich immer wieder reproduzieren. In puncto Rassismus und Antisemitismus sind die Menschen heute sensibler geworden als noch vor wenigen Jahrzehnten. Es ist zum Beispiel eine starke soziale Norm, jemanden nicht nach seiner Hautfarbe zu beurteilen. Wenn es um Stereotype gegenüber Muslimen geht, ist das anders. Da sind derzeit alle Schleusen offen.
Sie sagen: Egal wer der Feind ist - Hauptsache, es gibt einen?
Zumindest ist die Konstruktion dieser Abgrenzungsfunktion ein einfacher Mechanismus, der leider immer wieder funktioniert und auch politisch genutzt wird. Es gibt in der Gesellschaft eine ganze Menge von Minderheiten, die dazu funktionalisiert werden können. Die werden dann bei Bedarf aktiviert. Das muss man natürlich kritisch reflektieren.
Dann reflektieren Sie doch mal kritisch.
Eines fällt ja in der aktuellen Islamdebatte durchaus auf: Gerade erst haben wir eine Wirtschaftskrise hinter uns, die die Gesellschaft auf eine harte Probe gestellt hat, und schon folgt eine Debatte über Muslime. Unsere Studien zeigen, dass sich viele Menschen durch die Krise betroffen und bedroht fühlen. Das hätte dazu führen können, dass die Frage nach der Verantwortung der Eliten gestellt wird. Was macht zu dieser Zeit ein Vorstand der Bundesbank? Er schreibt nicht über Banken und Bänker, sondern präsentiert einen "äußeren Feind", gegen den die Abgrenzungsbereitschaft auch vorher schon hoch war. In diesem Zusammenhang wird sehr deutlich: Die populistische Projektion von "Muslimen" wird hier instrumentalisiert.

Der JB ist erstmal erstaunt sowie erfreut, was Frau Küpper über den Zusammenhang zwischen u.a. Sexismus, Homophobie und Xenophobie sagt, denn er selbst hat nicht später als Sonntag darüber reflektiert. Er finder auch äussert interessant die Ausreden über die Instrumentalisiering und Funktionalisierung der Minderheiten in unseren Gesellchaften. Den Link zwischen der Finanzkrise und die Abgrenzung der Muslime hatte er auch nicht gesehen (obwohl man es genauso in Frankreich hat mit den Romas). Und letztendlich findet der JB die Zufälligkeiten zwischen den Küppers superspannend. Der Heinz Küpper kümmert sich Umgangsprache, d.h. u.a. Designierung und Abgrenzung und Beleidigung; die Beate Küpper kümmert sich Minderheiten, d.h. u.a. Designierung und Abgrenzung und Beleidigung.
Also ein Küppertag.

Und weil der JB ein Assi & Tussi & Fuzzi & Fidschi & Schwuchtel ist (und ganz stolz darauf es zu sein!), spielt er hier auf diesem tätowierten und rauchenden Blog Ya Rayah, ein schönes trauriges Lied über Exil, Aussiedlung, Heimat und Einsamkeit, Traurigkeit, Hoffnung.
Erstmal die originale Version von Dahmane el Harrachi aus der 70er-Jahren (1978?):



Dann die 1993 Version von Rachid Taha (mit Faudel & Cheb Khaled):





Cheb Khaled, Faudel & Rachid Taha - Ya Rayah


Oh, mann, ist das traurig…
Man singt trotzdem mit:
"Aalach qalbek hzine waalach hakdha ki zawali
Matdoum achadda wila tzid taalem ou tabni
Maydoumou layyam walay doum seghrek ou seghri
Ya hlilou meskine li ghab saadou ki zahri"

jeudi 7 octobre 2010

Der Genosse Gregor

Der JB ist endlich zurück zu Hause, hat von dem fernen Sarkoreich aus die schwäbische Situation (schlecht) gefolgt, aber der Freund T hält ihm auf dem Laufenden:





Und T ist wie JBs Partei: der hat immer recht.
Der Genosse Gregor hat wirklich gut geredet!

dimanche 3 octobre 2010

4 Jahre!

Und heute feiert der JB 4 Jahre in Berlin. Denn, ja, nicht nur ist er stets im politischen Exil in der Zone, aber überheupt: er ist angekommen, er ist zu Hause.

dimanche 19 septembre 2010

Dreizsch

Der JB ist auf dem Weg zurück nach Berlin. Mit dem Auddö. Aber vorher demonstriert er mit seinen sächsischen Freunden aus Korl-Morx-Stodt und pöbelt diese lebensgefährlichen Auddöfahrer an, die die dreizsch-Tempolimit frecherweise nicht respektieren:

samedi 18 septembre 2010

La Boum auf sächsisch

Der JB ist immer noch in Sochsn. Und, als guter Franzmann, guckt er La Boum mit seinen sächsischen Freunden zusammen an. Bütte schøn.

vendredi 17 septembre 2010

Rodgäbbl

Der JB macht einen mehrtägigen Ausflug in Sochsn, lässt aber seine kleinen lieben Freunde nicht im Stich. Von daher hören wir jetzt Rodgäbbl, bzw. Rotkäppchen auf Sächsisch. Enjoy!

mercredi 23 juin 2010

WM/Mondial: Der Franzi!

Allez, dans une demi-heure, l'Allemagne affronte le Ghana et, pour donner à la Nationalmannschaft tout le courage dont elle a (besoin), on va entonner l'immarcescible (au moins…) chanson de Franz Beckenbauer avec ses poteaux de l'équipe allemande, anno 1966. On tend bien l'oreille pour ne rien louper de son accent bavarois à couper au couteau et on ouvre bien grand ses mirettes ou se délecter de son air timoré de post-adolescent. Au fait, la chanson s'appelle Gute Freunde Kann Niemand Trennen, ce qui veut dire: Personne ne peut séparer de bons amis. Ça c'est sûr, hein.

So, Leute! Um eine halbe Stunde spielt Deutschland gegen Ghana und, um die Nationalmannschaft all die Mut zu geben, die sie braucht (und hat), lass uns das (minnndestens) unersättliche Lied von Franz Beckenbauer singen, das er selbst mit seinen Kickergutefreunde(kannniemandtrennen - so der Titel des Liedes), und wir sind zurück in 1966. Man öffnet seine Ohren ganz ganz gross um den wundervollen Akzent des Franzi zu hören und genau so ganz ganz gross seine Augen um sich seine scheue und postpubertäre Allüre anzuschauen.

dimanche 6 juin 2010

Mit dem…

Der JB sieht und hört die Tagesschau ("Und nun meine Damen und Herren, die Nachrichten"), während der Bundesvize redet. Ich zitiere, es geht um Steuer und Haushalt:
"Wenn man nicht auskommt mit dem, man hat…"
Und der Bundesvize korrigiert sich sofort:
"Wenn man nicht auskommt mit dem, das man hat…"

Aha. Das ist ja ein Unterschied! Sogar ein grosses Unterschied.
Denn: was war dieses dem? wozu hat es referiert? Dem also dativ, also entweder männlich oder sächlich. Aber wenn der Bundesvize sich korrigiert und fügt ein das hinzu, dann heisst es, dass dieses dem nicht ein das war, sondern, ein der. Also männlich.
Der Bundesvize hat einen freudschen Versprechen gemacht.
Frage: wer war/ist dieses der, mit dem "man nicht auskommt"???

dimanche 30 mai 2010

Satellite(s)

Pendant que l'Allemagne ne cesse de s'hystériser sur la victoire variétocho-nationale de la veille (même le très sérieux Spiegel n'a toujours pas retiré de sa "une" électronique le dossier sur la désormais fameuse Lena), nous repensons à un autre Satellite, non pas celui of Love de Lou Reed, mais bien sa version française et plurielle, à savoir le groupe, Les Satellites. Du coup, leur album Pied Orange, de 1990, tourne en boucle depuis six heures.
Les Satellites faisaient partie de cette école dite bébête du rock français de la fin des années 80/début des années 90 (confer Oui Oui, confer aussi Philippe Katerine, pour ne citer qu'eux). Il suffit d'écouter les paroles de Rice Cooker, Minnie Moog ou ci-dessous Le Nez à la Place de la Bouche pour s'en convaincre. Mais comme les Satellites ont frayé avec Boucherie Productions, ils ont des accents rock et… ska. Le trio trompette, saxophone et et trombone de Pied Orange ne déparerait dans un concert de skinheads, et le très dub reggae Break Dub in America (oui, une reprise de Breakfast in America des Supertramp) fonctionnerait à merveille dans un nighter de dreadlockeux…
Enjoy!

jeudi 6 mai 2010

Eine Marxelse

Der JB liest die Zeitung, ist verwirrt und geht letztendlich verrückt. Er raucht von seinem Kapital, hört Oktoberklub, greift sein Ukulele und verwandelt sich, unter seinem Diskokugel, in eine abgedrehte schreiende singende tanzende Marxelse.




Und wer sitzt da, im Publikum, laut unserem guten Freund A????

jeudi 15 avril 2010

Because he's worth it!

(Nachträglich - 17-04-2010)

Vergessen diese tolle Vorseite unserer beliebten Tageszeitung zu zeigen.
Zwei Tage nachher ist sie genauso köstlich!

mardi 30 mars 2010

Les contextes

Plombé (c'est le cas de le dire - et pour faire un mauvais jeu de mots) par le film de Téchiné, Les Témoins, diffusé dimanche dernier sur Freu2 et pas vu à sa sortie en 2007 pour cause de domiciliation hors Rance; mais surtout troublé par cette mise en abyme d'histoires, petites comme grandes, où la fiction rejoint la réalité qui rejoint la fiction qui rejoint la réalité, etc etc.
Le film se passe de 1983 à 1985, dans ces années où la réalité du sida devient inévitable, un fléau dont seuls quelques gens mesurent alors la gravité - dans le film, c'est Michel Blanc. Et il y a cette scène, qui se passe en 1984, où Julie (magnifiquement interprétée par Julie Depardieu - ici sans doute la seule actrice qui joue juste de bout en bout), cantatrice et sœur de Manu, pédé puis séropo puis sidéen puis mort (et, tout de même, interprété de façon très solaire par Johan Libéreau), où Julie donc dit à Adrien (Michel Blanc):
Je crois que je vais aller à Munich. Il paraît que les chanteurs français sont très appréciés là-bas.

La double coïncidence, voire triple aujourd'hui, c'est que dix ans après, en 1994 donc, je me retrouve dans un avion entre Paris et Munich où je pars travailler et que je lis Chambres séparées de l'écrivain italien Pier Vittorio Tondelli († RIP - il est mort du sida en 1991, son roman est publié en Italie en 1989, en France en 1992), qui commence par ces lignes:
Un jour, pas très loin dans le temps, il a brusquement surpris son visage contre le hublot d'un petit avion en vol entre Paris et Munich.
(traduit de l'italien par Nicole Sels, © Seuil, pour l'édition française)
Et déjà, à l'époque, la coïncidence était troublante, tant entre la fiction que la réalité, qu'entre le sujet de la fiction et la couleur de la réalité.
Si le voyage à Munich allait se révéler un sauvetage, pour employer un terme dans son acception très bernhardienne, 16 ans après, 16 années de vie après, il ne reste plus aucun souvenir de l'histoire romanesque - sinon les contextes propres à la lecture et à la fiction. Et c'est peut-être justement en cela aussi que le film de Téchiné était troublant: non pas tant pour l'histoire qu'il raconte que pour les contextes historiques individuels et collectifs qu'il trace et souligne.

lundi 22 mars 2010

Rance même à Berlin

(Dans le train - deux spécimens de la Rance parlent dans leur langue. JB, qui lit die TAZ, ne perd pas une miette de la conversation.)

Lui: Parce que tu vois, les Allemands, ils accordent pas autant d'importance que nous à l'apparence.
Elle: Ah?
Lui: Quand je suis venu travailler en Allemagne chez [XXX], y avait un mec, il avait les cheveux rasés et des tatouages partout. Eh ben les gens disaient rien.
Elle: ???
Lui: Heureusement, des types comme ça n'ont pas de postes de responsabilité.
Elle: Oui, heureusement.


vendredi 19 mars 2010

Élections, J-2

Rien de très bien neuf ni de méconnu sous le soleil de la Rance mais, à J -2 du deuxième tour des élections, une piqûre de rappel s'impose. Et, du coup, on en vient comme ladite Fabienne Chemama ci-dessous à envisager l'hypothèse de prendre une autre nationalité, en se disant qu'émigrer à Berlin n'est pas suffisant.


"Vous êtes français? Tapez 4"
envoyé par liberation. - L'actualité du moment en vidéo.

samedi 21 novembre 2009

Denglisch et/und franglais

Gestern zu Hause hat mir T sein Profil bei Gesichtbuch gezeigt, und die sämtlichen supermodernen Möglichkeiten, die dieses keusches Avatar von Gayporneo anbietet. Irre! Und dann hat er mir diesen Westerwave-Fanclub gezeigt, dedikiert an den aktiv/passiven Schwulen (aktiv/passiv ist ja was die Ankalbern, ups… pardon, die Anklebern der Blauen für die CSD versprechen) der deutschen Bundesregierung. Die Deutschen machen sich lustig auf den Denglisch ihres "Outside mini(mini?)ster" (Westervaves Denglisch). In der TAZ wurde dieser Fanklub übernommen. Kann man hier sehen.

Hier soir à la maison, T m'a montré son profil sur Facebouquin, ainsi que l'ensemble des possibilités supermodernes offertes par ce chaste avatar de Gayporneo. D'enfer! Il m'a également montré ce fan-club intitulé Westerwave, dédié à l'homo-sec-que-su-el actif/passif du gouvernement allemand (actif/passif étant ce que promettent les autocollants distribués par les libéraux aux Gueille Praillede allemandes), j'ai nommé Guido Westerwelle, ministre des Affaires étrangères, numéro deux du cabinet de Frau Merkel. Or les Allemands se moquent furieusement du piètre anglais parlé par leur ministre. Dans ce lien, on peut lire par exemple tout un tas de phrases en Denglisch (= mot formé sur Deutsch et Englisch, donc un mélange d'allemand et d'anglais, l'équivalent de ce que pour notre langue française nous appelons le franglais) prétendument prononcées par Westerwave. Enfin, c'est plus que du Denglisch car il s'agit plutôt d'une espèce de traduction par Babelfish de phrases allemandes. Exemple: Westerwelle devient Westerwave (Welle = wave = vague), Aussenminister devient Outside minister (Aussen = affaires étrangères, mais aussi = dehors), Frau Merkel devient Miss Remindel (le verbe merken signifiant aussi se souvenir = to remind), etc.

Il est certain que l'anglais de Westerwave laisse à désirer.
Und zwar ist Westerwaves Englisch a bisserl arm.



Dennoch sind die Franzenländer, meiner Meinung nach, nicht sooo viel besser - ist ja bekannt. Auf franzenländisch nennt man diese Misschung von Französisch und English: franglais (= français + anglais). Hier zum Beispiel unser ehemalige Präsident, Valéry Giscard d'Estaing. Wir sind in 1974, VGE wurd gerade gewählt. Wie man hört hat er un très bon accent.
Et pourtant, les Français n'ont pas franchement de leçons à donner. Voyons (et écoutons!) notre décidément impayable Valéry Giscard d'Estaing, en 1974, lors de son élection.



Ensuite, il y a immanquablement l'inénarrable phrase de Raffarin lors de la campagne pour le référendum européen, en 2005. La phrase est devenue une raffarinade et la question, en tant que linguiste, que je ne cesse de me poser est de savoir si ce mot, raffarinade, peut supplanter des mots tels que billevesée ou fadaise, qui sont un peu désuets - mais pour cela, à mon sens, il faudrait que Raffarin soit interviewé très régulièrement et que sa parole circule énormément: c'est dans la circulation de cette parole que le mot peut non seulement avoir du sens (tel que l'entendait Ferdinand de Saussure) mais prendre de l'ampleur d'une point de vue lexicographique.
Und jetzt auf deutsch. Dann gibt es der unbeschreiblich tolle Satz von Raffarin während der Kampagne für die Volksabstimmung der europäischen Verfassung, in 2005. Dieser Satz ist übrigens eine sogennante Raffarinade geworden, ein Neologismus bezeichnend für Raffarins aphoristische Trivialitäten, deren Bekannteste lautet: "Notre route est droite, mais la pente est forte" = "Unser Weg ist gerade, aber die Gefälle ist stark."



Et enfin, laste butte note liste, le top: le chef du blingbling.
Und, lässt böt nott liest: Sarkotzi, in personae.