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vendredi 1 février 2013
mercredi 29 décembre 2010
Muschebubu
Kurz vor Weihnachten wurde der JB von und bei seinem liiieben Freund D eingeladen. Seitdem so viele Norddeutschen da waren, wurde Grünkohl gegessen und als Frossi (Franzmann + Ossi = Frossi) kannte der JB dieses Gericht nüsch und mochte es ganz und gar. Aber darum geht es jetzt nicht.
Der JB sass zwischen und vor Gatten aller Art und fühlte sich als Sonderling und Singeling überhaupt nicht Fehl am Platz: er brauchte nur vorne links und neben rechts zu gucken um sich selbst darauf zu überzeugen, dass er, wie man so hübsch auf franzenländisch sagt, ein "cœur à prendre" war (und ist). Aber darum geht es auch nicht.
Darum geht es nämlich:
Muschebubu
Der JB kann sich daran nicht mehr erinnern: wie und warum und weshalb und weswegen die Gesellschaft dazu kam, aber plötzlich rollte das Wort auf den Tisch und D sagte:
Wie bitte was? fragte voll lauter Neugier der JB.
Ja: Muschebubu.
Und wie schreibt man das?
Ganz einfach:
M U S C H E B U B U.
Oder wie?
Der JB hatte der Gesellschaft versprochen, er würde das Wort recherchieren und ausforschen und nachkuhgeln und nachwikipediaieren, und das hat er also gemacht. Obwohl… Wikipedia… Hm…
Ein gewisser Herr R (was letztendlich "rrrh" macht), der neben dem JB sass, hatte nun schon gewarnt, dass Wikipedia keine Lösung war. Und, wie der JB es schon damals ahnte, war dieser Herr R wie die Partei des JB: er hat immer Recht. Denn:
Könnte Muschebubu etwas mit Muscheln zu tun haben?
Tja… Gute Frage.
Aber vor der Etymologie, die Rechtschreibung.
Anscheinend kann man es so schreiben:
Musche-Bu-Bu zu schreiben bedeutet dann, als Wortbildung, dass es ein Monem ist (wie man so schön in der Sprachwissenschaft sagt), das aus zwei Lexemen (der JB wiederholt: Lexem und nicht Ekzem!!!): Musche und Bu. Bu sowie in Buh? Und Musche sowie in Muschel? Also entweder eine Muschel, die zweimal Buh schreit, wenn man sie öffnet? Oder ein Muschel, die so erschreckend ist, dass man, als man sie öffnet, zweimal Buh voll lauter Angst und Schreck und Grauen ("skrekk og gru", wie man auf norwegisch sagt) schreit?
Tja…
Eins ist aber sicher: D hat(te) Recht, wenn er über Muschebubu-Beleuchtung redet(e).
Aber ist diese Definition zuverlässig?
Vielleicht nicht. Denn, so en passant, wenn wir über Rechtschreibung reden und schreiben, heisst es dinieren mit einem N. Also zwei mit dem infinitivmarkierenden N, aber jeeedenfalls nicht mit 3!
Der JB muss einfach weiterforschen.
Also nimmt er seinen gelben Duden: nüschts.
Also nimmt er seinen blauen Kluge: nüschts.
Und, für das erste Mal seitdem er sie gekauft hat, merkt er dass seine zwei Wörterbücher der deutschen Sprache die Farben der FDP haben (auer! nur das Schreiben des Wortes FDP gibt dem JB Aphten - iiigitt!). Der JB ist also kurz davor beide Wörterbücher wegzuschmeissen, eine grosse Angst hat er vor eine Übertragung der FDPose zu seinen +/- 50 anderen Wörterbüchern (nein, der JB ist nicht hysterisch). Aber gerade das macht er nicht.
Er forscht also weiter.
Der JB geht auf der Seite der Universität Leipzig, die immer gute Tips zur Philologie hat.
Leider.
Nichts in dem Wortschatz-Portal der Universität Leipzig. Auch nichts in dem digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache. Wieder nichts auf etymologie.info. Nur weisen die Akademikern auf die Seite der deutschen Umgangssprache, die wir schon besucht haben. Also rennt der JB wieder dort hin und findet:
Also diesmal Muschebubu in einem Wort. Wenn er die Varianten nachkuhgelt, findet der JB die richtige Rechtschreibung. Muschebubu ergibt 3820 Resultate, Musche-Bu-Bu nur 28. Zwar ist es quantitativ und nicht qualitativ, aber diese Suche beantwortet die Rechtschreibungsfrage. Ein Problem ist also gelöst.
Wir zirkeln peu à peu das Wort ein.
Jetzt die Bedeutung.
Es hat mit Licht und sogar mit Beleuchtung zu tun. Es deutet auf etwas gemütliches, etwas kuscheliges an. Es hat etwas mit Intimität und sogar mit Sexualität zu tun. Aha. Interessant.
Noch dazu erfahren wir, dass das Wort sächsisch sei.
Aha. Doppeltinteressant.
Sexualität und sächsisch.
Aha.
Der JB kriegt sofort Assoziationen. Aber weg mit ihnen, darum geht es auch nicht. Oder schon?
Das Sächsische erstmal.
Denn das Wort ist nämlich sächsisch. Die Sächsische Zeitung bestätigt es beinahe schreiend und jedenfalls stolz:
Und eine gewisse Betty aus Sachsen (leider heisst sie nicht Conny) erklärt es uns auch:
Ach die gute Feddbemme! Es erinnert der JB daran, was ihm passierte als er eine Art von süsser Feddbemme ass. Hier können wir es sehen.
Noch ein Beweis? Aber gerne!
Hier, in Time is on my side: ein deutsches Heimatbuch, ein Buch von Christoph Dieckmann:
Der JB wiederholt: "(…) wie der Sachse sagt (…)"
Aaalso.
Rechtschreibung, Bedeutung und Herkunft sind nun erklärt und erledigt.
Beziehungsweise:
Ortherkunft aber nicht Wortherkunft.
Mit anderen… Worten: die genaue Etymologie wissen wir immer noch nicht ganz genau und präzis und akkurat.
Aber ein gewisser Fritz weiss ganz genau Bescheid:
Also hätte Schummer Musche geschöpft, eine Art von Anagramm, das fast ein Palindrom ist. Semantikerweise sind sie ja ganz nah. Der Kluge sagt sogar:
Bubu entspräche ja der "Kindersprache". Von daher auch das Gemütliche in dem Semantismus.
Der JB hat ja nicht Germanistik studiert und von daher deutsche Linguistik auch nicht, und fragt sich deshalb, wie man überhaupt es schafft von Schummer zu Musche gehen: zwar, und wie gesagt, sind sie hörgemäss ähnlich - aber trotzdem.
Mauscheln zu Musche scheint irgendwie wahrscheinlicher. Dazu sagt der Kluge:
Auf der Seite von einem gewissenen tantalosz kriegen wir noch einen Hinweis auf das Verbotene in Muschebubu:
Der ehemalige Sprachwissenschaftler Stephan Köhnlein hat ja gezeigt, dass Sprachtabu, oder linguistisches bzw. sprachliches Verbot, am meisten die Sexualität betrifft. Was in sich nicht zeigt, dass die Sexualität immer Tabu war (aber der Körper, gesund oder krank aber überhaupt nackt, war es - was ein Widerspruch ist, seitdem die Wörter die sich in den indogermanischen Sprachen ganz gleich von der einen Sprachfamilie zu der anderen wiederholen (lexikografisch sowie semantisch), betreffen den Körper!). Köhnlein geht weiter und, einen anderen Sprachwissenschaftlern (Radtke) zitierend, betont:
Was er meint:
Es ist wichtig die Realität (= Tabuwort) zu verbergen. Und gerade das macht man mit Hilfe von verniedlichenden bzw. verheimlichenden Wörter (= Worttabu). Und hier haben wir unser sexuellbezeichnendes Wort Muschebubu wieder. Muschebubu als auch eine sexuelle, von daher kulturell gefährliche Realität. Was schreibt der Fritz da oben?
Zum Sexuellen muss ich nichts sagen.
Ach so? Und wieso? Weshalb, warum? Weil es ein Tabuwort ist, eine verbotene Realität, die man aus "psychologische[r] Scheu" nicht äussern darf/will/kann.
Ergo: der JB war nicht ganz falsch, als er das Sächsische mit dem Sexuellen in dem Wort Muschebubu was assoziieren konnte/wollte.
Wenn wir weiter zu diesem "sprachlichen Mischmasch" gehen, können wir auch feststellen das Tabu, das Verbotene und gleichzeitig das Verniedlichende, das sich in dem Wort steckt. Denn einige verwenden auch: Schmusebubu:
Und obwohl es sich um ein Sprach- oder Wortfehler bzw. einen freudschen Versprecher handeln kann, ist es unheimlich (!) interessant.
Erstmal, weil wir zurück zu der ersten Definition sind: "Dämmriges Licht beim Schmusen (…)"
Und zwar ist hier die Bedeutung absolut negativ geladen, aber man findet nicht nur Worte, die völlig mit Kindersprache zu tun haben ("Bussibussi", "Schleimischleimi"), die völlig hypokoristisch sind, die aber noch dazu mit der Sexualität zu tun haben. Für diesen Mann (ja, das ist ein Mann) ist es wichtig die Sexualität, die Intimität zu verkleinern, zu verniedlichen, zu verharmlosen, denn die ist zu gross, zu gefährlich, zu verboten und sicher zu schmutzig.
Wenn man den (ironischen) Rat von dem Herr R (rrrh!) weiterfolgt und in Wikipedia schmusebubu sucht, wird schmusen vorgeschlagen, und das führt uns dahin:
Da haben wir es wieder! Die Intimität, die wir schon oben nannten.
Also: egal ob musche oder schmuse, es ist auf jeden Fall bubu, d. h.: gemütlich, intim, etwas dunkel, ein bisschen sexuell. Muschebubu-Beleuchtung schafft Intimität und damit Schmusemöglichkeit(en).
Tja, liebe kleinen guten Freunde, wir sind also mit dem Schmusebubu fertig, stellt der JB fest. Wir müssen uns für jetzt verabschieden. Und seitdem Schmusebubu ein sächsisches Wort (mit jiddischer Herkunft) und auch ein sprachliches Mischmasch ist (mauscheln und Muschel und Schummer und schmusen), hat der JB eine sächsische Musik herausgefunden, wo es fast darum geht, nämlich: schummeln. Denn wer kommt aus Sachsen und hat über schummeln gesungen? Ge-nau: Frank Schöbel. Mit Chris Doerk. In diesem "Musikfilm" (wie es damals in der DöDöRrr hiess!) von 1973:
Und was sagt der Kluge zu schummeln bzw. beschummeln?
Aber Frank & Chris sind hier um uns zu retten. Und was singen sie? Genau: Wenn wir wollen, dann geht's los! Na los! Rrrh!
Der JB sass zwischen und vor Gatten aller Art und fühlte sich als Sonderling und Singeling überhaupt nicht Fehl am Platz: er brauchte nur vorne links und neben rechts zu gucken um sich selbst darauf zu überzeugen, dass er, wie man so hübsch auf franzenländisch sagt, ein "cœur à prendre" war (und ist). Aber darum geht es auch nicht.
Darum geht es nämlich:
Muschebubu
Der JB kann sich daran nicht mehr erinnern: wie und warum und weshalb und weswegen die Gesellschaft dazu kam, aber plötzlich rollte das Wort auf den Tisch und D sagte:
Ich weiss gar nicht, woher das kommt und was es genau bedeutet, aber das Wort fand ich immer toll. Man redet nämlich von einer Muschebubu-Beleuchtung.
Wie bitte was? fragte voll lauter Neugier der JB.
Ja: Muschebubu.
Und wie schreibt man das?
Ganz einfach:
M U S C H E B U B U.
Oder wie?
Der JB hatte der Gesellschaft versprochen, er würde das Wort recherchieren und ausforschen und nachkuhgeln und nachwikipediaieren, und das hat er also gemacht. Obwohl… Wikipedia… Hm…
Ein gewisser Herr R (was letztendlich "rrrh" macht), der neben dem JB sass, hatte nun schon gewarnt, dass Wikipedia keine Lösung war. Und, wie der JB es schon damals ahnte, war dieser Herr R wie die Partei des JB: er hat immer Recht. Denn:
Tja… Gute Frage.
Aber vor der Etymologie, die Rechtschreibung.
Anscheinend kann man es so schreiben:
Musche-Bu-Bu zu schreiben bedeutet dann, als Wortbildung, dass es ein Monem ist (wie man so schön in der Sprachwissenschaft sagt), das aus zwei Lexemen (der JB wiederholt: Lexem und nicht Ekzem!!!): Musche und Bu. Bu sowie in Buh? Und Musche sowie in Muschel? Also entweder eine Muschel, die zweimal Buh schreit, wenn man sie öffnet? Oder ein Muschel, die so erschreckend ist, dass man, als man sie öffnet, zweimal Buh voll lauter Angst und Schreck und Grauen ("skrekk og gru", wie man auf norwegisch sagt) schreit?
Tja…
Eins ist aber sicher: D hat(te) Recht, wenn er über Muschebubu-Beleuchtung redet(e).
Aber ist diese Definition zuverlässig?
Vielleicht nicht. Denn, so en passant, wenn wir über Rechtschreibung reden und schreiben, heisst es dinieren mit einem N. Also zwei mit dem infinitivmarkierenden N, aber jeeedenfalls nicht mit 3!
Der JB muss einfach weiterforschen.
Also nimmt er seinen gelben Duden: nüschts.
Also nimmt er seinen blauen Kluge: nüschts.
Und, für das erste Mal seitdem er sie gekauft hat, merkt er dass seine zwei Wörterbücher der deutschen Sprache die Farben der FDP haben (auer! nur das Schreiben des Wortes FDP gibt dem JB Aphten - iiigitt!). Der JB ist also kurz davor beide Wörterbücher wegzuschmeissen, eine grosse Angst hat er vor eine Übertragung der FDPose zu seinen +/- 50 anderen Wörterbüchern (nein, der JB ist nicht hysterisch). Aber gerade das macht er nicht.
Er forscht also weiter.
Der JB geht auf der Seite der Universität Leipzig, die immer gute Tips zur Philologie hat.
Leider.
Nichts in dem Wortschatz-Portal der Universität Leipzig. Auch nichts in dem digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache. Wieder nichts auf etymologie.info. Nur weisen die Akademikern auf die Seite der deutschen Umgangssprache, die wir schon besucht haben. Also rennt der JB wieder dort hin und findet:
Also diesmal Muschebubu in einem Wort. Wenn er die Varianten nachkuhgelt, findet der JB die richtige Rechtschreibung. Muschebubu ergibt 3820 Resultate, Musche-Bu-Bu nur 28. Zwar ist es quantitativ und nicht qualitativ, aber diese Suche beantwortet die Rechtschreibungsfrage. Ein Problem ist also gelöst.
Wir zirkeln peu à peu das Wort ein.
Jetzt die Bedeutung.
Es hat mit Licht und sogar mit Beleuchtung zu tun. Es deutet auf etwas gemütliches, etwas kuscheliges an. Es hat etwas mit Intimität und sogar mit Sexualität zu tun. Aha. Interessant.
Noch dazu erfahren wir, dass das Wort sächsisch sei.
Aha. Doppeltinteressant.
Sexualität und sächsisch.
Aha.
Der JB kriegt sofort Assoziationen. Aber weg mit ihnen, darum geht es auch nicht. Oder schon?
Das Sächsische erstmal.
Denn das Wort ist nämlich sächsisch. Die Sächsische Zeitung bestätigt es beinahe schreiend und jedenfalls stolz:
Und eine gewisse Betty aus Sachsen (leider heisst sie nicht Conny) erklärt es uns auch:
Ach die gute Feddbemme! Es erinnert der JB daran, was ihm passierte als er eine Art von süsser Feddbemme ass. Hier können wir es sehen.
Noch ein Beweis? Aber gerne!
Hier, in Time is on my side: ein deutsches Heimatbuch, ein Buch von Christoph Dieckmann:
Der JB wiederholt: "(…) wie der Sachse sagt (…)"
Aaalso.
Rechtschreibung, Bedeutung und Herkunft sind nun erklärt und erledigt.
Beziehungsweise:
Ortherkunft aber nicht Wortherkunft.
Mit anderen… Worten: die genaue Etymologie wissen wir immer noch nicht ganz genau und präzis und akkurat.
Aber ein gewisser Fritz weiss ganz genau Bescheid:
Also hätte Schummer Musche geschöpft, eine Art von Anagramm, das fast ein Palindrom ist. Semantikerweise sind sie ja ganz nah. Der Kluge sagt sogar:
Schummer “Dämmerung” peripher Wortschatz, regional (18. Jahrhundert). Aus dem Niederdeutschen übernommen. Wohl mit Vokalabwandlung zu schimmern.
Das passt ja genau zu der Muschebubu-Beleuchtung.Bubu entspräche ja der "Kindersprache". Von daher auch das Gemütliche in dem Semantismus.
Der JB hat ja nicht Germanistik studiert und von daher deutsche Linguistik auch nicht, und fragt sich deshalb, wie man überhaupt es schafft von Schummer zu Musche gehen: zwar, und wie gesagt, sind sie hörgemäss ähnlich - aber trotzdem.
Mauscheln zu Musche scheint irgendwie wahrscheinlicher. Dazu sagt der Kluge:
mauscheln “reden wie ein Jude” (nach dem Stereotyp), peripher Wortschatz und stilistisch markiert (17. Jahrhundert). Abgeleitet von Mausche, der jiddischen Form des biblischen Namens Mose, die als Übername der Handelsjuden gebraucht wurde (auch Mauschel), ebenfalls seit dem 17. Jh. bezeugt.
Hier das Geheime, das Stille dabei - und was Geheim und Still ist, ist auch oft dunkel, "schummrig" (um nun das erste Wort zu benutzen). Das alles bildet ein lexikographisches Mischmasch. Und ausgerechnet das, weil es genau was "schummriges" bezeichnet, und sogar was irgendwie und irgendwo verbotenes, also das Sexuelle. Das Tabu. Muschebubu sei ein Tabuwort, wie man in der Linguistik es nennt. Oder eher ein Worttabu??? Wenn das Wort Bubu richtig aus der Kindersprache kommt, dann ist es hypokoristisch, also verkleinend sowie verniedlichend: es muss unbedingt süss und ungefährlich sein und klingeln um die genaue Realität verbergen zu können.Auf der Seite von einem gewissenen tantalosz kriegen wir noch einen Hinweis auf das Verbotene in Muschebubu:
Der ehemalige Sprachwissenschaftler Stephan Köhnlein hat ja gezeigt, dass Sprachtabu, oder linguistisches bzw. sprachliches Verbot, am meisten die Sexualität betrifft. Was in sich nicht zeigt, dass die Sexualität immer Tabu war (aber der Körper, gesund oder krank aber überhaupt nackt, war es - was ein Widerspruch ist, seitdem die Wörter die sich in den indogermanischen Sprachen ganz gleich von der einen Sprachfamilie zu der anderen wiederholen (lexikografisch sowie semantisch), betreffen den Körper!). Köhnlein geht weiter und, einen anderen Sprachwissenschaftlern (Radtke) zitierend, betont:
Die Ausbildung eines sexuellen Wortschatzes beweist, dass die Sexualität keinem sprachlichen Verbot unterliegt, sondern dass eine psychologische Scheu besondere Sprachmuster erforderlich macht.
Also sei es wichtig die Wörter "heimlich", "schummrig" zu machen:Anstelle einer konsequenten sprachlichen Meidung bediene man sich einer Restriktion in der Benennung, die die direkte Benennung umgeht. Sexuelle Lexeme werden verändert oder ersetzt.
Hier haben wir unsere guten Lexeme wieder!Was er meint:
Es ist wichtig die Realität (= Tabuwort) zu verbergen. Und gerade das macht man mit Hilfe von verniedlichenden bzw. verheimlichenden Wörter (= Worttabu). Und hier haben wir unser sexuellbezeichnendes Wort Muschebubu wieder. Muschebubu als auch eine sexuelle, von daher kulturell gefährliche Realität. Was schreibt der Fritz da oben?
Zum Sexuellen muss ich nichts sagen.
Ach so? Und wieso? Weshalb, warum? Weil es ein Tabuwort ist, eine verbotene Realität, die man aus "psychologische[r] Scheu" nicht äussern darf/will/kann.
Ergo: der JB war nicht ganz falsch, als er das Sächsische mit dem Sexuellen in dem Wort Muschebubu was assoziieren konnte/wollte.
Wenn wir weiter zu diesem "sprachlichen Mischmasch" gehen, können wir auch feststellen das Tabu, das Verbotene und gleichzeitig das Verniedlichende, das sich in dem Wort steckt. Denn einige verwenden auch: Schmusebubu:
Und obwohl es sich um ein Sprach- oder Wortfehler bzw. einen freudschen Versprecher handeln kann, ist es unheimlich (!) interessant.
Erstmal, weil wir zurück zu der ersten Definition sind: "Dämmriges Licht beim Schmusen (…)"
Und zwar ist hier die Bedeutung absolut negativ geladen, aber man findet nicht nur Worte, die völlig mit Kindersprache zu tun haben ("Bussibussi", "Schleimischleimi"), die völlig hypokoristisch sind, die aber noch dazu mit der Sexualität zu tun haben. Für diesen Mann (ja, das ist ein Mann) ist es wichtig die Sexualität, die Intimität zu verkleinern, zu verniedlichen, zu verharmlosen, denn die ist zu gross, zu gefährlich, zu verboten und sicher zu schmutzig.
Wenn man den (ironischen) Rat von dem Herr R (rrrh!) weiterfolgt und in Wikipedia schmusebubu sucht, wird schmusen vorgeschlagen, und das führt uns dahin:
Da haben wir es wieder! Die Intimität, die wir schon oben nannten.
Also: egal ob musche oder schmuse, es ist auf jeden Fall bubu, d. h.: gemütlich, intim, etwas dunkel, ein bisschen sexuell. Muschebubu-Beleuchtung schafft Intimität und damit Schmusemöglichkeit(en).
Tja, liebe kleinen guten Freunde, wir sind also mit dem Schmusebubu fertig, stellt der JB fest. Wir müssen uns für jetzt verabschieden. Und seitdem Schmusebubu ein sächsisches Wort (mit jiddischer Herkunft) und auch ein sprachliches Mischmasch ist (mauscheln und Muschel und Schummer und schmusen), hat der JB eine sächsische Musik herausgefunden, wo es fast darum geht, nämlich: schummeln. Denn wer kommt aus Sachsen und hat über schummeln gesungen? Ge-nau: Frank Schöbel. Mit Chris Doerk. In diesem "Musikfilm" (wie es damals in der DöDöRrr hiess!) von 1973:
Und was sagt der Kluge zu schummeln bzw. beschummeln?
beschummeln “betrügen” (18. Jahrhundert). Wird als jüdisches Wort bezeichnet, es lässt sich aber im Westjiddischen nicht nachweisen. Herkunft umstritten. Die älteste Bedeutung von schummeln ist vielleicht “handeln”.
Also das Jiddische nochmals, das Handeln. Nach dem Musche(bubu) und Schummer und Muscheln und Schmusen kommt das Ergebnis: das Schummeln. Oh nee…Aber Frank & Chris sind hier um uns zu retten. Und was singen sie? Genau: Wenn wir wollen, dann geht's los! Na los! Rrrh!
lundi 8 novembre 2010
Reggae grotesque (6) (meets the GDR)
En 1965, un journaliste français, Yvan Bostel, invente une nouvelle danse, intitulé sobrement et non-narcissiquement la Bostella - une rengaine pseudo-brésilienne (sim!) et surtout soûlante. La Bostella va devenir un succès planétaire, repris dans tous les pays. Et en même en version… reggae, à la guitare, en 1966, par Ernest Ranglin. On écoute:
In 1965 schöpft ein französischer Journalist, mit Namen Yvan Bostel, einen neuen Tanz, ganz schlicht und unnarzisstisch (aber sehr egoisstuhl) la Bostella ernannt - ein pseudo-braslianischer (sim!) Ohrwurm, aber überhaupt sehr, sehr, sehr irritierend. La Bostella wird ein planetarischer Erfolg und findet sogar eine… Reggae-Version, in 1966, mit Ernest Ranglin an die Gittare. Wir öffnen unsere Ohren janz janz gross:
La Bostella - Ernest Ranglin
Toll, wa? (Aber im Ernst: so ist es nicht sooo schlecht, nur a bisserl repetitiv.)
Génial, non? (Non, sérieux: comme ça, c'est pas siii mal, juste un peu répétitif.)
Pendant ce temps, en RDA, les impayables Gerd Michaelis Chor enregistrent deux versions de la Bostella. Une instrumentale et homonyme; l'autre traduite et chantée, intitulée Blau ist die Nacht (= Bleue est la nuit) et dont le titre est censé faire écho à son équivalent original. On regarde un petit bout (hélaaas) - anthologique.
Währenddessen, in der DöDöRrr, nehmen das unvergessliche Gerd Michaelis Chor zwei Versionen der Bostella auf. Die Erste, instrumental ou homonym; die Zweite, übersetzt ou gesungen, die Blau ist die Nacht heisst, denn der deutsche Titel muss scheinbar an das Original erinnern. Lass uns ein (leieieider) kleines Stück davon sehen:
Doch doch! Spass hatte man in der DöDöRrr. Von daher auch: die DöDöRrr als (kommende) Skanation. Doch doch.
Si si! On ricanait bien en RDA. D'où, donc: la RDA comme future nation du ska. CQFD. Si si.
Et une bonne nuit à tou(te)s, hein.
Und euch eine schøne Nacht, wa.
In 1965 schöpft ein französischer Journalist, mit Namen Yvan Bostel, einen neuen Tanz, ganz schlicht und unnarzisstisch (aber sehr egoisstuhl) la Bostella ernannt - ein pseudo-braslianischer (sim!) Ohrwurm, aber überhaupt sehr, sehr, sehr irritierend. La Bostella wird ein planetarischer Erfolg und findet sogar eine… Reggae-Version, in 1966, mit Ernest Ranglin an die Gittare. Wir öffnen unsere Ohren janz janz gross:
La Bostella - Ernest Ranglin
Toll, wa? (Aber im Ernst: so ist es nicht sooo schlecht, nur a bisserl repetitiv.)
Génial, non? (Non, sérieux: comme ça, c'est pas siii mal, juste un peu répétitif.)
Pendant ce temps, en RDA, les impayables Gerd Michaelis Chor enregistrent deux versions de la Bostella. Une instrumentale et homonyme; l'autre traduite et chantée, intitulée Blau ist die Nacht (= Bleue est la nuit) et dont le titre est censé faire écho à son équivalent original. On regarde un petit bout (hélaaas) - anthologique.
Währenddessen, in der DöDöRrr, nehmen das unvergessliche Gerd Michaelis Chor zwei Versionen der Bostella auf. Die Erste, instrumental ou homonym; die Zweite, übersetzt ou gesungen, die Blau ist die Nacht heisst, denn der deutsche Titel muss scheinbar an das Original erinnern. Lass uns ein (leieieider) kleines Stück davon sehen:
Doch doch! Spass hatte man in der DöDöRrr. Von daher auch: die DöDöRrr als (kommende) Skanation. Doch doch.
Si si! On ricanait bien en RDA. D'où, donc: la RDA comme future nation du ska. CQFD. Si si.
Et une bonne nuit à tou(te)s, hein.
Und euch eine schøne Nacht, wa.
dimanche 7 novembre 2010
"Tout recommence, la vie repart…"
Et JB, qui passe le plus clair de son temps à prôner l'amitié entre les peuples, et ce de toutes les façons possibles et imaginables (oui, effectivement, JB est très ouvert… aux peuples terrestres, voire extra-terrestres dont il attend toujours un signal dans son palais socialiste), JB, donc, est ravi de proposer à ses petits amis une ultime preuve de l'amitié franco-est-allemande, musicale celle-ci. Non seulement les camarades syndiqués de ce qui n'était encore ni le Sarkoland ni la Rance ni la Frangst partaient l'été en RDA aider leurs frères et leurs sœurs socialistes à faire les récoltes dans les champs riants et généreux des plaines du Brandebourg et du Mecklembourg, mais ils apportaient aussi leurs ritournelles qu'ils chantaient tous en chœur, le soir, devant un feu de bois, tout en mangeant des saucisses à la moutarde sucrée de Bautzen et en divisant gaiement sur le matérialisme dialectique. On se rappelle à quoi cela ressemblait de ce côté-ci du Rhin, grâce à Nicole Croisille (et Jean-Claude Brialy qu'on aperçoit dans l'assistance):
Et oui… "Tout recommence, la vie repart", entonne cette hymne aussi hétérocentrée que hétérocentriste - mais bon, à l'époque, on n'a pas les mêmes notions, hein: les homossèquessuel(le)s de tout poil se nomment encore (Marx merci!) "les homophiles" et ne passent pas leur temps à faire du prosélytisme pour leur mode de vie digne de la pire décadence bourgeoise inhérente aux régimes impérialistes et capitalistes (= pléonasme).
Toujours est-il que, quelques années plus tard, les camarades antifascistes du pays qui n'est pas encore dirigé par Onkel Erisch (= Honecker) et Margot à la frisure éternellement violette, ainsi que l'atteste la photo ci-dessous, laquelle couèffure a peut-être été inspirée par le peignage un poil foufou mais non moins rigide que porte Nicole dans sur le plateau téloche vu à l'instant:
… nos chers camarades antifascistes, donc, après tant et tant de soirées estivales à s'interroger sur l'essence de l'action socialiste dans la formation culturelle des travailleurs et des travailleuses, ont trouvé une solution à leur questionnement idéologique: chanter ce "Shabadabada" en allemand et participer ainsi à leur manière de ce rapprochement populaire et interculturel qui va permettre au socialisme triomphant de faire table rase des derniers vestiges réactionnaires du monde capitaliste et impérialiste (= pléonasme, donc). La rengaine devient "Mein Herz Schlägt Daba Daba Dab", ce qui témoigne de la perspicacité, sinon de la sagacité desdits camarades pionniers de la République démocratique qui savaient lire à l'endroit (on déconstruit: sha-bada-bada) comme à l'envers (on reconstruit: daba-daba-dab), et montraient par là même avec ce quasi-palindrome la réciprocité de l'échange mutuel qui est à l'œuvre dans tout dialogue (avec ou sans paroles) de fraternisation socialiste entre les peuples - confer ce que JB disait supra. En conséquence de quoi on écoute la version par le Gerd Michaelis Chor, datant de 1970:
Mein Herz Schlägt Daba Daba Dab by AMIGA Studio Orchester & Gerd Michaelis Chor
Et, sur ces bonnes paroles, nous pouvons tous, chers petits amis, retourner à notre lecture des 767 pages (oui: sept cent soixante-sept!!!) de Zur Bildungspolitik und Pädagogik in der Deutschen Demokratischen Republik. Ausgewählte Reden und Schriften, de Margot Honecker, qui était donc la ministre de l'Éducation en RDA, et que le peuple avait rebaptisée Miss Bildung, jeu de mots signifiant Miss Formation (Bildung = formation, éducation) et Malformation (= Missbildung en un mot). Et son précieux ouvrage, qui n'est pas un catalogue raisonné comme on va le voir, s'intitule en bon français De la politique pédagogique et de l'éducation populaire en République Démocratique Allemande. Discours et écrits choisis — et on adore ce terme "choisis", qui sous-entend que le double voire le triple de pages sont à disposition, qu'il ne reste qu'à faire fonctionner les rotatives de presse.
Et un bon dimanche sous mes applaudissements.
Dimanche prochain, nous chanterons tous en chœur une autre mélodie de Nicole, à savoir Téléphone-moi: "Téléphone-moâ-ahaaa / Rappelle-moi et dis-moâ-ahaaa / Que tu m'aimes-euh / Que t'aimes-euh / Que tu m'ai-êêêêêê-mes--euh!"
Et oui… "Tout recommence, la vie repart", entonne cette hymne aussi hétérocentrée que hétérocentriste - mais bon, à l'époque, on n'a pas les mêmes notions, hein: les homossèquessuel(le)s de tout poil se nomment encore (Marx merci!) "les homophiles" et ne passent pas leur temps à faire du prosélytisme pour leur mode de vie digne de la pire décadence bourgeoise inhérente aux régimes impérialistes et capitalistes (= pléonasme).
Toujours est-il que, quelques années plus tard, les camarades antifascistes du pays qui n'est pas encore dirigé par Onkel Erisch (= Honecker) et Margot à la frisure éternellement violette, ainsi que l'atteste la photo ci-dessous, laquelle couèffure a peut-être été inspirée par le peignage un poil foufou mais non moins rigide que porte Nicole dans sur le plateau téloche vu à l'instant:
… nos chers camarades antifascistes, donc, après tant et tant de soirées estivales à s'interroger sur l'essence de l'action socialiste dans la formation culturelle des travailleurs et des travailleuses, ont trouvé une solution à leur questionnement idéologique: chanter ce "Shabadabada" en allemand et participer ainsi à leur manière de ce rapprochement populaire et interculturel qui va permettre au socialisme triomphant de faire table rase des derniers vestiges réactionnaires du monde capitaliste et impérialiste (= pléonasme, donc). La rengaine devient "Mein Herz Schlägt Daba Daba Dab", ce qui témoigne de la perspicacité, sinon de la sagacité desdits camarades pionniers de la République démocratique qui savaient lire à l'endroit (on déconstruit: sha-bada-bada) comme à l'envers (on reconstruit: daba-daba-dab), et montraient par là même avec ce quasi-palindrome la réciprocité de l'échange mutuel qui est à l'œuvre dans tout dialogue (avec ou sans paroles) de fraternisation socialiste entre les peuples - confer ce que JB disait supra. En conséquence de quoi on écoute la version par le Gerd Michaelis Chor, datant de 1970:
Mein Herz Schlägt Daba Daba Dab by AMIGA Studio Orchester & Gerd Michaelis Chor
Et, sur ces bonnes paroles, nous pouvons tous, chers petits amis, retourner à notre lecture des 767 pages (oui: sept cent soixante-sept!!!) de Zur Bildungspolitik und Pädagogik in der Deutschen Demokratischen Republik. Ausgewählte Reden und Schriften, de Margot Honecker, qui était donc la ministre de l'Éducation en RDA, et que le peuple avait rebaptisée Miss Bildung, jeu de mots signifiant Miss Formation (Bildung = formation, éducation) et Malformation (= Missbildung en un mot). Et son précieux ouvrage, qui n'est pas un catalogue raisonné comme on va le voir, s'intitule en bon français De la politique pédagogique et de l'éducation populaire en République Démocratique Allemande. Discours et écrits choisis — et on adore ce terme "choisis", qui sous-entend que le double voire le triple de pages sont à disposition, qu'il ne reste qu'à faire fonctionner les rotatives de presse.
Et un bon dimanche sous mes applaudissements.
Dimanche prochain, nous chanterons tous en chœur une autre mélodie de Nicole, à savoir Téléphone-moi: "Téléphone-moâ-ahaaa / Rappelle-moi et dis-moâ-ahaaa / Que tu m'aimes-euh / Que t'aimes-euh / Que tu m'ai-êêêêêê-mes--euh!"
mercredi 22 septembre 2010
DDR-Beat (10): Suff
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Neulich in der Zeitung des JBs gab es folgendes Bericht:
"Das war schon zu DDR-Zeiten so", sagt Frau Hermann.
Stimmt das, wirklich?
Schon zu BRD-Zeiten gab es Zweifeln. Die obskure Band Floh de Cologne hat damals in 1972 Was ein Kommunist trinken darf, das in einem dekadenten Psych-Rock-Stil interpretiert wurde, die Ambivalenz des Trinkens bei den Bauern & Arbeitern bezeichnete - zwar mit einem republikfeindlichen Blick, desto giftiger, dass die DöDöRrr nicht benannt wurde; und als verdorbene BRD-Keim & Schleim könnten sie natürlich nicht Albanien meinen.
Nein, in der DöDöRrr hat man richtig und parteitreu Oktoberklub gehört und auf Hoch die Gläser gesungen und DANN angestossen:
Gab es andere Lieder von Oktoberklub über denSuff, øøøh… pardon: Alkoholkonsum? Tja… Es gab's eigentlich. Das sogenannte Bierlied von ihnen - leider nicht zu hören, dessen Texte aber tonten: "Was trink ich? Was trinkst du? Was trinken wir? Bier, Bier, Bier!" Grandios! Oder kurios wie dieser Internetter es schreibt:
Naja, das mit dem "nicht wirklich uptempo" macht diesen temporären Internetter zu einem definitiven Interunnetter. Auf jeden Fall war das Lied auf der Platte von 1978 Politkirmes zu finden:
Und hinten sah es so aus - das Lied steht oben rechts und, ja, man muss wohl auf das Bild klicken um diese zauberhaften Zeilen durchlesen und geniessen zu können:
"Die DöDöRrr war ein Spirituosenland", heisst es. In der Tat hat man in der DöDöRrr mehr Spirituosen als in der dummen BRD getrunken. Denn wie der Brecht schon damals in seinem Liebeslied sang: "Man muß schon Schnaps getrunken haben / Eh man vor deinem leibe stand / Sonst schwankt man ob der trunken Gaben / Von schwachen Knien übermannt." Also, Man nimmt bütte schøn 10 Minuten von seiner Zeit um sich dieses tolles Video bis zum Ende anzugucken.
Mahlzeit DDR 4.Kali, Pfeffi, Blauer Würger 4/4 - MyVideo
Es wurde sogar für denSuff, øøøh… pardon (noch wieder! mist und doppeltmist!!). Es wurde also für den Alkoholkonsum geworben. Ja! Werbung! Diese kapitalistische Propaganda. Aber in der DödöRrr war es ja vöööllig anders:
So:
Oder so:
Ja, immer locker sozialistisch saufen, øøøh… pardon (noch wiiieder! mist und doppeltmist und trippelmist!!) Alkohol geniessen.Überhaupt am 1. Mai!
Man fragt sich dann: was gab's in der DöDöRrr, das so toll zu trinken war?
Tja… viiiel!
Es gab Rum Cola:
Es gab Rahdöbärgor aus Sochsn:
Und es gab ü-ber-haupt Pfeffi. Hier als LKW zu bekommen. Einfach toll! Und passt auf jedem Fensterbrett, jedem Tisch. Es dekoriert ein Haus so schøn!
Auf jeden Fall dank des Pfeffis können G & F & N & der JB sehr schöne Zeiten in Nightern haben. Dank Nordbrand Nordhausen, aber überhaupt dank der DöDöRrr. Selbst die heutzutage schlampig an dem Kapitalismus verkaufte Firma gibt es zu:
Na? Und bei wem bedankt man sich? wenn der JB fragen darf…
Denn Pfeffi gehört sowieso zu dem Muss-Trinken. Klar! Es ist übrigens das einzige, dass die DöDöRrr und Frongraisch gemeinsam haben. Also nicht Pfeffi direkt - es heisst dort Get 27, aber immerhin. Einigen sind der Meinung, Pfeffi würde "wie Odol bloss mit Alkohol schmecken". Blödsinn! Sowas von einem reaktionären und republikfeindlichen Quatsch! Nein. Mit Pfeffi kann man viiiel machen. Der JB hat sogar einen DöDöRrr-Rezept von After Eight MIT Pfeffi gefunden. Doch! Auf dieser Seite.
Und nur für seine kleinen lieben Freunde und für die Genossen und Genossinnen ist er froh den Rezept zu entschleiern. Und er freut sich un-heim-lich den so schnell wie möglich mit G & F & N nächstes Mal bei sich zu probieren. Un-be-dingt! Denn lekka muss es selbstverständlich sein:
Heimbrand musste man damals in der DöDöRrr machen. Es waren ja so viele Sachen, die man selbst machen und produzieren sollte. (Man fragt sich nicht warum.) Selbst Honecker hat seinen Heimbrand gebastelt. Doch! Hier mit ein seeehr skeptischen Breschnew. Naja der Erisch konnte nur Spirituosen mit maks 8° trinken!!! So ein Weichei, der Onkel Erisch!
Das Problem mit Pfeffi, worauf die skankige Band (also G & F & N & der JB) sich immer stosst und danach weint einen Tränenfluss, ist nämlich diese traurige Realität, wo Pfeffi nicht im republikfeindlichen Westberlin zu finden ist. Das ist immmmer gnadenlos, wenn KellnerInnen antworten: "Wie bitte was? Pfeffi? Kennichgaaarnich. Hammanich." Man glaubte, man wäre sogar in der DöDöRrr in einem Bananengespräch teleportiert worden - aber nein, man ist wirklich in 2010, redet über Pfeffi, ist aber im Westen, halt. Denn sowas erleben die skankige Band auch:
Liebe Genossen und Genossinnen! Es ist leider Zeit uns zu verabschieden. Und gerade das, apropos Zeit, machen wir mit Frank Walter und seinem So Langsam Wird Es Zeit Für Mich. Denn was singt er in diesem bécaudschen Lied? Das, nämlich, sehr epochal: "Den Sommer seh ich sorglos an, der Herbst kommt und ich denke dann: So langsam wird es Zeit für mich / Rund um die Uhr reicht die Zeit, Angst hab ich nur vor Einsamkeit. Mal kann's zu spät sein, es kann auch zu früh sein, dass man sein Bett teilt und Tisch und Wein." Prost!
Freundschaft!
Neulich in der Zeitung des JBs gab es folgendes Bericht:
Die Sterblichkeit von Alkoholsucht liegt bei Berliner Männern um 85 Prozent und bei Frauen um 66 Prozent über dem Bundesniveau. Dies betrifft 2,2 Frauen und 8,6 Männer pro 100.000 Sterbefällen. Die Rate korreliert stark mit der Sozialstruktur des Wohnorts: In Mitte und Neukölln liegt sie höher, in Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf niedriger. Besonders drastisch Marzahn-Hellersdorf: Hier stiegen 2008 die alkoholbedingten Todesfälle bei Männern um mehr als zwei Drittel.
Sabine Hermann von der Gesundheitsverwaltung sieht die hohen Berliner Zahlen regional begründet. "Im Osten wird mehr getrunken, das war schon zu DDR-Zeiten so."
"Das war schon zu DDR-Zeiten so", sagt Frau Hermann.
Stimmt das, wirklich?
Schon zu BRD-Zeiten gab es Zweifeln. Die obskure Band Floh de Cologne hat damals in 1972 Was ein Kommunist trinken darf, das in einem dekadenten Psych-Rock-Stil interpretiert wurde, die Ambivalenz des Trinkens bei den Bauern & Arbeitern bezeichnete - zwar mit einem republikfeindlichen Blick, desto giftiger, dass die DöDöRrr nicht benannt wurde; und als verdorbene BRD-Keim & Schleim könnten sie natürlich nicht Albanien meinen.
Nein, in der DöDöRrr hat man richtig und parteitreu Oktoberklub gehört und auf Hoch die Gläser gesungen und DANN angestossen:
Gab es andere Lieder von Oktoberklub über den
Naja, das mit dem "nicht wirklich uptempo" macht diesen temporären Internetter zu einem definitiven Interunnetter. Auf jeden Fall war das Lied auf der Platte von 1978 Politkirmes zu finden:
Und hinten sah es so aus - das Lied steht oben rechts und, ja, man muss wohl auf das Bild klicken um diese zauberhaften Zeilen durchlesen und geniessen zu können:
"Die DöDöRrr war ein Spirituosenland", heisst es. In der Tat hat man in der DöDöRrr mehr Spirituosen als in der dummen BRD getrunken. Denn wie der Brecht schon damals in seinem Liebeslied sang: "Man muß schon Schnaps getrunken haben / Eh man vor deinem leibe stand / Sonst schwankt man ob der trunken Gaben / Von schwachen Knien übermannt." Also, Man nimmt bütte schøn 10 Minuten von seiner Zeit um sich dieses tolles Video bis zum Ende anzugucken.
Mahlzeit DDR 4.Kali, Pfeffi, Blauer Würger 4/4 - MyVideo
Es wurde sogar für den
So:
Oder so:
Ja, immer locker sozialistisch saufen, øøøh… pardon (noch wiiieder! mist und doppeltmist und trippelmist!!) Alkohol geniessen.Überhaupt am 1. Mai!
Man fragt sich dann: was gab's in der DöDöRrr, das so toll zu trinken war?
Tja… viiiel!
Es gab Rum Cola:
Es gab Rahdöbärgor aus Sochsn:
Und es gab ü-ber-haupt Pfeffi. Hier als LKW zu bekommen. Einfach toll! Und passt auf jedem Fensterbrett, jedem Tisch. Es dekoriert ein Haus so schøn!
Auf jeden Fall dank des Pfeffis können G & F & N & der JB sehr schöne Zeiten in Nightern haben. Dank Nordbrand Nordhausen, aber überhaupt dank der DöDöRrr. Selbst die heutzutage schlampig an dem Kapitalismus verkaufte Firma gibt es zu:
Der Aufstieg von Nordbrand Nordhausen beginnt nur wenige Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs in der ehemaligen DDR. 1948 aus dem Privatbetrieb "Nordhäuser Branntweinwerk, Korn- und Weinbrennerei" hervorgegangen, wurde dem VEB Nordbrand Nordhausen 1953 die "Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Außenstelle Nordhausen" angegliedert.
Denn Pfeffi gehört sowieso zu dem Muss-Trinken. Klar! Es ist übrigens das einzige, dass die DöDöRrr und Frongraisch gemeinsam haben. Also nicht Pfeffi direkt - es heisst dort Get 27, aber immerhin. Einigen sind der Meinung, Pfeffi würde "wie Odol bloss mit Alkohol schmecken". Blödsinn! Sowas von einem reaktionären und republikfeindlichen Quatsch! Nein. Mit Pfeffi kann man viiiel machen. Der JB hat sogar einen DöDöRrr-Rezept von After Eight MIT Pfeffi gefunden. Doch! Auf dieser Seite.
Und nur für seine kleinen lieben Freunde und für die Genossen und Genossinnen ist er froh den Rezept zu entschleiern. Und er freut sich un-heim-lich den so schnell wie möglich mit G & F & N nächstes Mal bei sich zu probieren. Un-be-dingt! Denn lekka muss es selbstverständlich sein:
Heimbrand musste man damals in der DöDöRrr machen. Es waren ja so viele Sachen, die man selbst machen und produzieren sollte. (Man fragt sich nicht warum.) Selbst Honecker hat seinen Heimbrand gebastelt. Doch! Hier mit ein seeehr skeptischen Breschnew. Naja der Erisch konnte nur Spirituosen mit maks 8° trinken!!! So ein Weichei, der Onkel Erisch!
Das Problem mit Pfeffi, worauf die skankige Band (also G & F & N & der JB) sich immer stosst und danach weint einen Tränenfluss, ist nämlich diese traurige Realität, wo Pfeffi nicht im republikfeindlichen Westberlin zu finden ist. Das ist immmmer gnadenlos, wenn KellnerInnen antworten: "Wie bitte was? Pfeffi? Kennichgaaarnich. Hammanich." Man glaubte, man wäre sogar in der DöDöRrr in einem Bananengespräch teleportiert worden - aber nein, man ist wirklich in 2010, redet über Pfeffi, ist aber im Westen, halt. Denn sowas erleben die skankige Band auch:
Liebe Genossen und Genossinnen! Es ist leider Zeit uns zu verabschieden. Und gerade das, apropos Zeit, machen wir mit Frank Walter und seinem So Langsam Wird Es Zeit Für Mich. Denn was singt er in diesem bécaudschen Lied? Das, nämlich, sehr epochal: "Den Sommer seh ich sorglos an, der Herbst kommt und ich denke dann: So langsam wird es Zeit für mich / Rund um die Uhr reicht die Zeit, Angst hab ich nur vor Einsamkeit. Mal kann's zu spät sein, es kann auch zu früh sein, dass man sein Bett teilt und Tisch und Wein." Prost!
samedi 31 juillet 2010
DDR-Beat (9): Erziehung
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Der JB trauert immer noch die Schliessung bei ihm vor der Tür von dem Laden Namens Norma (die Kusine von dem Fisch Namens Wanda), wo er nie hinging. Aber statt Verschwindung, nun Verschwendung. Denn eine neue Kette hat sich dort etabliert: 1000 kleine Dinge, heisst sie, wo man 1000 euro verlieren kann. Der JB hat also als Mission ein Warenhaustest zu machen, er braucht nämlich Kuverten und Klebeband (und, wie Chicks on Speed es damals in 2003 sangen: "We like to use gaffa tape but we don't play guitars"). Er hatte Recht dahin zu gehen. Was fand er nämlich? Bücher (was sonst? wenn ich fragen darf). Und welche? Ja, diese Reihe unten, nur für zwee Oi zehn. Büllüsch!
Erstmal fragt sich der JB, ob nicht der Schriftsteller der ersten Lektüre ein Onkel von seinem guten Freund A ist, denn wir erinnern uns ja mit Fröhlichkeit aus diesem Post daran, dass As Tante, Bärbel, ja Saft (was sonst?) herstellt. Vielleicht ist As Familie wie die DDR-Tische von damals: Multifunktion (aber darüber ein anderes Mal, also über die Mufutis).
Zurück zu unserer Reihe von Professor Doktor med. Rudolf (oder kürzer: Rudieeinenachrichtfürdich) Neubert, die bei dem Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin in 1966 herausgegeben worden ist. Denn die Situation, wie Rudieeinenachrichtfürdich es uns erklärt, ist folgendes: die Helga und der Karl wohnen zusammen. "Helga hat ihr medizinisches Staatsexamen bestanden. Vor ihr liegt noch ein Dreivierteljahr Pflichtassistenz. Karl ist schon seit einem Vierteljahr als Diplom-Ingenieur im VEB Appartebau angestellt. Und, zack, ist die Helga schwanger. Was tun? fragen sie sich, genau wie Lenin damals. Je-nau! Rudieeinenachrichtfürdich lesen. Es steht alles drin. Wie man Kleinkinder erzieht und all dieses Tralala. Aber Marx sei Dank gibt es die DDR, die sozialistisch alles für Helga leichter macht:
Ein Kind sozialistisch zu erziehen ist eine Selbstverständlichkeit. Dennoch muss das sozialistische Kind spielen. Und ihm hilft der VEB Kinderfreude Sonneberg mit diesem Spielzeug:
Tja… Wir vermissen diese schönen, bunten, phantasievollen Spielzeuge, die die chemie- und plaste- und elastetreue DDR produziert hat. Denn Spass war weder ein Feind noch ein Fremwort der DDR. Nönö. Gesungen, getanzt und gefeiert, wie wir es gerade gesehen haben, war seeehr angesagt. Und gerade bei nationalen Feierlichkeit. Aber die Helga und der Karl fragen sich: Was sagen? Wie erklären? Hier die Antwort:
Das waren also die Ratschläge von Marga, Lore und Margit. Ha! Apropos Margit und Bildung. Wir sind froh Nachrichten von Miss Bildung, bzw. Margot (die beliiiebte Volksbildungsministerin der DDR und Ehefrau von Onkel Erisch, wie alle es wissen), bekommen zu haben. Sie hat nämlich ihren chilenschen Sommer- und Winterlager (und auch Frühling- und Herbst-) verlassen um bei einer Beerdigung teilzunehmen. Hier das Video.
Aber zurück zu der Erziehung des Kindes von der Helga und dem Karl. Das Kind ist jetzt grösser geworden und "will" unbedingt Pionier werden. Was tun? fragen sie sich nun wieder - und nun wieder genauso wie Lenin. Eine andere Helga (also nicht "unsere" Helga) beantwortet diese Frage:
Und dann geht's los mit Fahnenappell, Pioniersignal, Pionierlager, Pionniertreffen, wir hier in Dresden. Lass uns daran erinnern…
Tja… die Helga und der Karl sind älter geworden. Ihr Kind auch. Das Kind fährt jetzt eine Schwalbe und ist von seinen Pheromonen durch und durch bearbeitet. Das ist nicht leicht. Nach den Pickeln und den Haaren kommen jetzt Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung. Und ausgerechnet das ist jar nüsch einfach. Aber die DDR ist keine Feindin der Sexualität. Nönö. Ganz im Gegenteil, und schon damals in 1966:
Wir verabschieden uns mit unserem treuen Genossen Hans Jürgen. HaJü, obwohl er Westphal als Nachname heisst, wohnt in der Nähe von Dresden, aber kommt eigentlich aus Meck-Pomm. HaJü ist auch ein Musiker und hat eine Band, sogar eine "sozialistsische Band". Veritas, heisst sie. Leider haben zur Zeit HaJü und Veritas Probleme einen Studio zu finden, und überhaupt: ihre Musik zu veröffentlichen. Denn heutzutage gibt es ja nur verdorbene kapitalistische, republikfeindliche Schallplattenunternehmern. AMIGA existiert zwar nicht mehr aber HaJü singt einfach weiter und endelos, wie hier: "Ja ich bin in dir geboren, meine schöne DDR / und ich habe dich verloren, dieser Schmerz vergeht nie mehr." Von seinem Weihnachten in Groß Polzin schickt uns Hajü weitere Grüsse und redet kurz von seiner Kindheit, bevor er fröhlich und sozialistisch singt:
Freundschaft!
Der JB trauert immer noch die Schliessung bei ihm vor der Tür von dem Laden Namens Norma (die Kusine von dem Fisch Namens Wanda), wo er nie hinging. Aber statt Verschwindung, nun Verschwendung. Denn eine neue Kette hat sich dort etabliert: 1000 kleine Dinge, heisst sie, wo man 1000 euro verlieren kann. Der JB hat also als Mission ein Warenhaustest zu machen, er braucht nämlich Kuverten und Klebeband (und, wie Chicks on Speed es damals in 2003 sangen: "We like to use gaffa tape but we don't play guitars"). Er hatte Recht dahin zu gehen. Was fand er nämlich? Bücher (was sonst? wenn ich fragen darf). Und welche? Ja, diese Reihe unten, nur für zwee Oi zehn. Büllüsch!
© icke
Erstmal fragt sich der JB, ob nicht der Schriftsteller der ersten Lektüre ein Onkel von seinem guten Freund A ist, denn wir erinnern uns ja mit Fröhlichkeit aus diesem Post daran, dass As Tante, Bärbel, ja Saft (was sonst?) herstellt. Vielleicht ist As Familie wie die DDR-Tische von damals: Multifunktion (aber darüber ein anderes Mal, also über die Mufutis).
Zurück zu unserer Reihe von Professor Doktor med. Rudolf (oder kürzer: Rudieeinenachrichtfürdich) Neubert, die bei dem Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin in 1966 herausgegeben worden ist. Denn die Situation, wie Rudieeinenachrichtfürdich es uns erklärt, ist folgendes: die Helga und der Karl wohnen zusammen. "Helga hat ihr medizinisches Staatsexamen bestanden. Vor ihr liegt noch ein Dreivierteljahr Pflichtassistenz. Karl ist schon seit einem Vierteljahr als Diplom-Ingenieur im VEB Appartebau angestellt. Und, zack, ist die Helga schwanger. Was tun? fragen sie sich, genau wie Lenin damals. Je-nau! Rudieeinenachrichtfürdich lesen. Es steht alles drin. Wie man Kleinkinder erzieht und all dieses Tralala. Aber Marx sei Dank gibt es die DDR, die sozialistisch alles für Helga leichter macht:
© icke
Ein Kind sozialistisch zu erziehen ist eine Selbstverständlichkeit. Dennoch muss das sozialistische Kind spielen. Und ihm hilft der VEB Kinderfreude Sonneberg mit diesem Spielzeug:
Tja… Wir vermissen diese schönen, bunten, phantasievollen Spielzeuge, die die chemie- und plaste- und elastetreue DDR produziert hat. Denn Spass war weder ein Feind noch ein Fremwort der DDR. Nönö. Gesungen, getanzt und gefeiert, wie wir es gerade gesehen haben, war seeehr angesagt. Und gerade bei nationalen Feierlichkeit. Aber die Helga und der Karl fragen sich: Was sagen? Wie erklären? Hier die Antwort:
© icke
Das waren also die Ratschläge von Marga, Lore und Margit. Ha! Apropos Margit und Bildung. Wir sind froh Nachrichten von Miss Bildung, bzw. Margot (die beliiiebte Volksbildungsministerin der DDR und Ehefrau von Onkel Erisch, wie alle es wissen), bekommen zu haben. Sie hat nämlich ihren chilenschen Sommer- und Winterlager (und auch Frühling- und Herbst-) verlassen um bei einer Beerdigung teilzunehmen. Hier das Video.
Aber zurück zu der Erziehung des Kindes von der Helga und dem Karl. Das Kind ist jetzt grösser geworden und "will" unbedingt Pionier werden. Was tun? fragen sie sich nun wieder - und nun wieder genauso wie Lenin. Eine andere Helga (also nicht "unsere" Helga) beantwortet diese Frage:
© icke
© icke
Und dann geht's los mit Fahnenappell, Pioniersignal, Pionierlager, Pionniertreffen, wir hier in Dresden. Lass uns daran erinnern…
Tja… die Helga und der Karl sind älter geworden. Ihr Kind auch. Das Kind fährt jetzt eine Schwalbe und ist von seinen Pheromonen durch und durch bearbeitet. Das ist nicht leicht. Nach den Pickeln und den Haaren kommen jetzt Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung. Und ausgerechnet das ist jar nüsch einfach. Aber die DDR ist keine Feindin der Sexualität. Nönö. Ganz im Gegenteil, und schon damals in 1966:
© icke
© icke
Wir verabschieden uns mit unserem treuen Genossen Hans Jürgen. HaJü, obwohl er Westphal als Nachname heisst, wohnt in der Nähe von Dresden, aber kommt eigentlich aus Meck-Pomm. HaJü ist auch ein Musiker und hat eine Band, sogar eine "sozialistsische Band". Veritas, heisst sie. Leider haben zur Zeit HaJü und Veritas Probleme einen Studio zu finden, und überhaupt: ihre Musik zu veröffentlichen. Denn heutzutage gibt es ja nur verdorbene kapitalistische, republikfeindliche Schallplattenunternehmern. AMIGA existiert zwar nicht mehr aber HaJü singt einfach weiter und endelos, wie hier: "Ja ich bin in dir geboren, meine schöne DDR / und ich habe dich verloren, dieser Schmerz vergeht nie mehr." Von seinem Weihnachten in Groß Polzin schickt uns Hajü weitere Grüsse und redet kurz von seiner Kindheit, bevor er fröhlich und sozialistisch singt:
lundi 14 juin 2010
DDR-Beat (8): Die Honecker-Harley
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Wie Frau Georgette immer "die Neckermannpauschalereisende" auf einem Kreuzfahrtschiff sein wollte, wollte der JB ja immer der Neckermannpauschalereisende auf einem Motorrad sein. Neckermann hat nämlich MZ in der arbeiterfeindlichen Republik für deren durch kapitalistisch-ausbeutende (ein Pleosnasmus) Arbeitsbedingungen verhungerten Bauern und Arbeitern verkauft, die dank der Grosszügigkeit der arbeiterfreundlichen Republik sich ein bisschen fahrende Freiheit endlich mal kaufen könnten. Denn MZ-Motorräder war nicht nur in Kuba zu bekommen, wo sie wegen der tiiiefen Freundschaft zwischen Onkel Erisch und dem Fidel, zur Kult wurden. Hierunten der Beweis der guten Beziehungen:
Niedlich, oder?
Obwohl der JB keinen Führerschein hat (er hat x-mal versucht, vergeben - so doof ist er), hat er lange überlegt welchen Motorrad er sich kaufen sollte. Er hat zahlreiche Zeitungen von der Fachpresse gelesen:
Die Antwort fiel ihm umgehend: ich erwarte von einem Motorrad seinen Fahrer, øøø, pardon seine Kraft (was eigentlich das Gleiche ist, naja). Also erwartet er, dass das Fahrzeug saust und braust! Und welches Motorrad saust und braust, gleichzeitig völlig sozialistisch (noch eine Bedingung für den JB), besser als ein MZ? Jaaa… Die gute Zeit der Emme, wie man sie auch nannte. "Für Männer die fahren können", wie man gleichzeitig so pointiert sagte:
Unsere tolle Emme wurde nämlich auch die Honecker-Harley genannt. Oder auch, von republikfeindlichen asozialen Elementen die "Versorgungslücke". Einer von ihnen erzählt heute sogar immer noch seine humorlosen Geschichten: "Da gab es mal einen Witz: Honecker hätte sich den Arm gebrochen… Er ist in die Versorgungslücke gefallen."
Es ist nich lustig.
Aber uffpassen: auf zwei Rädern sausen und brausen ist nicht ohne Pflicht: der § 8 III der in Kraft getretenen StVO der DöDöRrr verschreibt tatsächlich: "Führer von Krädern und KKR sind verpflichtet, während der Fahrt einen Motorrad-Schutzhelm zu tragen. Das Rauchen ist beim Fahren auf Krädern und KKR nicht gestattet." Wichtig ist hier nicht die Unmöglichkeit helmlos zu fahren, sondern zigarettenlos. Was macht denn der JB mit seiner Schachtel Caro, die er schon leider in seiner neulich gekauften Schlüsseltasche nicht einstecken kann?
Die Honecker-Harley gefällt euch nicht?
Macht nüschts. Er gibt auch Simson aus Suhl. Denn, wie die s/fachliche und objektive Reportage hier es ankündigt: "Die Simson Maschinen haben alle Schwierigkeiten hervorragend gemeistert."
Und überhaupt, der Gewinner des Rennens hat "die Beule gut überstanden". Das macht der JB sowieso auch immer, von daher wird er sich einen Simson-Motorrad kaufen, und dank seinem LCS1010 der VEB Elektronik Gera…
… wird er sein favorittes Lied von Peter Holten Septett, Ritter Vom Eisernen Pferd (1973) hören können, seitdem Peter Grasnick im Lied singt: "Er war der schnellste Reiter" - und der JB erkennt und identifiziert sich total in diesen Worten:
Freundschaft!
Wie Frau Georgette immer "die Neckermannpauschalereisende" auf einem Kreuzfahrtschiff sein wollte, wollte der JB ja immer der Neckermannpauschalereisende auf einem Motorrad sein. Neckermann hat nämlich MZ in der arbeiterfeindlichen Republik für deren durch kapitalistisch-ausbeutende (ein Pleosnasmus) Arbeitsbedingungen verhungerten Bauern und Arbeitern verkauft, die dank der Grosszügigkeit der arbeiterfreundlichen Republik sich ein bisschen fahrende Freiheit endlich mal kaufen könnten. Denn MZ-Motorräder war nicht nur in Kuba zu bekommen, wo sie wegen der tiiiefen Freundschaft zwischen Onkel Erisch und dem Fidel, zur Kult wurden. Hierunten der Beweis der guten Beziehungen:
Niedlich, oder?
Obwohl der JB keinen Führerschein hat (er hat x-mal versucht, vergeben - so doof ist er), hat er lange überlegt welchen Motorrad er sich kaufen sollte. Er hat zahlreiche Zeitungen von der Fachpresse gelesen:
Die Antwort fiel ihm umgehend: ich erwarte von einem Motorrad seinen Fahrer, øøø, pardon seine Kraft (was eigentlich das Gleiche ist, naja). Also erwartet er, dass das Fahrzeug saust und braust! Und welches Motorrad saust und braust, gleichzeitig völlig sozialistisch (noch eine Bedingung für den JB), besser als ein MZ? Jaaa… Die gute Zeit der Emme, wie man sie auch nannte. "Für Männer die fahren können", wie man gleichzeitig so pointiert sagte:
Unsere tolle Emme wurde nämlich auch die Honecker-Harley genannt. Oder auch, von republikfeindlichen asozialen Elementen die "Versorgungslücke". Einer von ihnen erzählt heute sogar immer noch seine humorlosen Geschichten: "Da gab es mal einen Witz: Honecker hätte sich den Arm gebrochen… Er ist in die Versorgungslücke gefallen."
Es ist nich lustig.
Aber uffpassen: auf zwei Rädern sausen und brausen ist nicht ohne Pflicht: der § 8 III der in Kraft getretenen StVO der DöDöRrr verschreibt tatsächlich: "Führer von Krädern und KKR sind verpflichtet, während der Fahrt einen Motorrad-Schutzhelm zu tragen. Das Rauchen ist beim Fahren auf Krädern und KKR nicht gestattet." Wichtig ist hier nicht die Unmöglichkeit helmlos zu fahren, sondern zigarettenlos. Was macht denn der JB mit seiner Schachtel Caro, die er schon leider in seiner neulich gekauften Schlüsseltasche nicht einstecken kann?
Die Honecker-Harley gefällt euch nicht?
Macht nüschts. Er gibt auch Simson aus Suhl. Denn, wie die s/fachliche und objektive Reportage hier es ankündigt: "Die Simson Maschinen haben alle Schwierigkeiten hervorragend gemeistert."
Und überhaupt, der Gewinner des Rennens hat "die Beule gut überstanden". Das macht der JB sowieso auch immer, von daher wird er sich einen Simson-Motorrad kaufen, und dank seinem LCS1010 der VEB Elektronik Gera…
… wird er sein favorittes Lied von Peter Holten Septett, Ritter Vom Eisernen Pferd (1973) hören können, seitdem Peter Grasnick im Lied singt: "Er war der schnellste Reiter" - und der JB erkennt und identifiziert sich total in diesen Worten:
dimanche 13 juin 2010
DDR-Beat (7): Fussball und Sport
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Heute ist ein wichtiger Tag für die Republik. Denn heute Abend spielt die Republik Fussball. Gegen wen? Genau: gegen die arbeiterfeindliche Bundesrepublik. Es wird seit Wochen schon in der ganzen bunten Republik angekündigt:
Wer wird gewinnen? Naklar (als bräuchte man so eine Frage zu stellen!): die Mannschaft der deutschen demokratischen Republik! Ich meine… wie könnte die arbeiterfeindliche Republik die arbeiterfreundliche Republik schlagen, wenn man sowas sieht???
Die DöDörrr mag sowieso Sport. Es steht ja im Artikel 25 unserer Verfassung:
"Freude, Frohsinn, Entspannung, allseitige Entwicklung des Menschen, Gesundheit, Stärkung des Ansehens unserer Republik, bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat." Genau!
Walter Ulbricht, ein renommierter Sportler, der in seiner Freizeit gerne Tischtennis gespielt hat oder Schlittschuh gelaufen ist, hat uns schon damals in 1958 den guten Weg gezeigt. Ein guter Arbeiter und Sozialist MUSS Sport treiben und gesund bleiben: "Jeder Mann an jedem Ort - mehrmals in der Woche Sport". Denn, was passiert, wenn man nicht Sport treibt, folgendes nämlich:
Der JB ist wie bekannt ein genialer Kicker. Aber nur dank der Republik! Eines Tages empfing er nämlich einen Schreiben, er fühlte sich sofort angesprochen und meldete sich rasch schön sozialistisch ein:
So fing also seine grosse Karriere an. Er spielte erstmal in der Mannschaft von SC Aktivist Brieske-Senftenberg. Aber seine Mitkickern waren weder gut noch sehr aktiv (in allen Sinnen des Wortes), und nachdem der SC Aktivist als letzte Mannschaft in der Anordnung der DDR-Oberliga fiel, wurde er daraus ausgeholt (man sah ja seinen grossen Potential wie eine Sonne im Himmel) und spielte nachher in Stahl Eisenhüttenstadt. Aber auch dort ging es schlecht. Denn Stahl Eisenhüttenstadt endete auch als #14 der DDR-Oberliga. Mist. Dann wurde sein Transfer zu Chemie Buna Schkopau gesichert und dort fühlte er sich sehr sehr wohl. Aber leider: Chemie Buna Schkopau wurde auch #14 der Oberliga… Mist und wieder Mist.
Mit dieser persönlichen Sporttragödie endete JB seine Fussballkarriere. Mit grosser Bitterkeit. Dennoch ist er ein grossr Fussballfan geblieben. Und heute Abend schaut er sich Das Spiel natürlich an. Er hat für diese Gelegenheit extra ein Funkgerät gekauft, das für ihn der Arbeiter- und Bauerstaat zur Verfügung gestellt hat:
Nun ja. JB hat aber magische Kräfte und kann das Ergebnis des Spieles vom heute abend schon entschleiern. Folgendes wird passieren:
Natürlich gewinnt unsere schöne, bunte, kraftvolle Republik!
Man nimmt Abschied, indem wir allezusammen, gesund, lebendig, kraftvoll und spierhaft mitsingen:
Freundschaft!
Heute ist ein wichtiger Tag für die Republik. Denn heute Abend spielt die Republik Fussball. Gegen wen? Genau: gegen die arbeiterfeindliche Bundesrepublik. Es wird seit Wochen schon in der ganzen bunten Republik angekündigt:
Wer wird gewinnen? Naklar (als bräuchte man so eine Frage zu stellen!): die Mannschaft der deutschen demokratischen Republik! Ich meine… wie könnte die arbeiterfeindliche Republik die arbeiterfreundliche Republik schlagen, wenn man sowas sieht???
Die DöDörrr mag sowieso Sport. Es steht ja im Artikel 25 unserer Verfassung:
"Freude, Frohsinn, Entspannung, allseitige Entwicklung des Menschen, Gesundheit, Stärkung des Ansehens unserer Republik, bereit zur Arbeit und zur Verteidigung der Heimat." Genau!
Walter Ulbricht, ein renommierter Sportler, der in seiner Freizeit gerne Tischtennis gespielt hat oder Schlittschuh gelaufen ist, hat uns schon damals in 1958 den guten Weg gezeigt. Ein guter Arbeiter und Sozialist MUSS Sport treiben und gesund bleiben: "Jeder Mann an jedem Ort - mehrmals in der Woche Sport". Denn, was passiert, wenn man nicht Sport treibt, folgendes nämlich:
Der JB ist wie bekannt ein genialer Kicker. Aber nur dank der Republik! Eines Tages empfing er nämlich einen Schreiben, er fühlte sich sofort angesprochen und meldete sich rasch schön sozialistisch ein:
So fing also seine grosse Karriere an. Er spielte erstmal in der Mannschaft von SC Aktivist Brieske-Senftenberg. Aber seine Mitkickern waren weder gut noch sehr aktiv (in allen Sinnen des Wortes), und nachdem der SC Aktivist als letzte Mannschaft in der Anordnung der DDR-Oberliga fiel, wurde er daraus ausgeholt (man sah ja seinen grossen Potential wie eine Sonne im Himmel) und spielte nachher in Stahl Eisenhüttenstadt. Aber auch dort ging es schlecht. Denn Stahl Eisenhüttenstadt endete auch als #14 der DDR-Oberliga. Mist. Dann wurde sein Transfer zu Chemie Buna Schkopau gesichert und dort fühlte er sich sehr sehr wohl. Aber leider: Chemie Buna Schkopau wurde auch #14 der Oberliga… Mist und wieder Mist.
Mit dieser persönlichen Sporttragödie endete JB seine Fussballkarriere. Mit grosser Bitterkeit. Dennoch ist er ein grossr Fussballfan geblieben. Und heute Abend schaut er sich Das Spiel natürlich an. Er hat für diese Gelegenheit extra ein Funkgerät gekauft, das für ihn der Arbeiter- und Bauerstaat zur Verfügung gestellt hat:
Nun ja. JB hat aber magische Kräfte und kann das Ergebnis des Spieles vom heute abend schon entschleiern. Folgendes wird passieren:
Natürlich gewinnt unsere schöne, bunte, kraftvolle Republik!
Man nimmt Abschied, indem wir allezusammen, gesund, lebendig, kraftvoll und spierhaft mitsingen:
samedi 12 juin 2010
DDR-Beat (6): Elektronische Beats aus der DöDöRrr
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Ja, ihr Leibes- und Körperübender, ich sehe euch kommen. Was wollt ihr heute noch Samstag wie gestern Freitag machen? Ick wees: in die Disko gehen und tanzen. Und wo geht ihr hin? Ick wees ooch: ins Berghain, hier, bei mir vor der Tür. Schande! Ich bin entsetzt.
Wir haben es euch doch letzten Monat aber schon gesagt und gezeigt! OK, wir machen es nochmals:

Also, heute Abend kein Berghain, sondern Nighter in der U5. OK?
Wiederhol nach mir: heute Abend kein Berghain, sondern Nighter in der U5.
Gut so.
Übrigens, es gab ja Skinheads in der DDR. Doch!
Der JB hat sich extra für in seiner verbotenen Bibliothek eingegraben. Ja, es ist nämlich so, dass er, genau wie im Vatikan, eine genauso verbotene sowie verdorbene Bibliothek hat, nur mit so Bücher über Punks (iiigit!) und Republikfeindlichen Leute, die die DöDöRrr von innen beminierten um sie besser platzen zu wollen. Für welchen Zweck, wenn ich fragen darf?
Naja, für euch zeigt der JB das nicht kostbare sondern kotzbare Buch. Hier, mit plastischen hygienischen Handschuhen:

(Ich habe euch gewarnt: der Verfasser dieses Artikels heisst wirklich Ronald Reagan. Westliche Propaganda, halt!)



Und ausgerechnet dieser Satz erinnert uns an anderen Möchtegrnskinheads, aber das ist eine andere Geschichte.
Man möchte auch zeigen diese dekadente Skinheadband mit Name Cheruskerfront (Macht der Name Sinn? Nö! Egal…):
Also, ein SPU, kurz für Schallplattenalleinunterhalter, ist was ihr in ihrem veramerikanisierten und verdorbenen Westen nennt: ein Diedschäi. Hier eine Reportage über die Arbeit der SPUs:
Rischtisch! Immer selbstkritisch sein! Mao hatte völlig Recht: immer seine eigene Selbstkritik machen!
Und was liegt der SPU heute Abend im Berghain auf?
Ja, Intro von Julius Krebs (nicht lachen! Er kann nichts dafür, dass er so heisst, der Bube!). Ein Stück mit echten elektronischen Beats aus der DöDöRrr, von 1984.
Ich hatte euch doch gewarnt:
Nicht ins Berghain gehen um elektronische Beats zu hören, sondern zum Nighter um Ska zu hören.
Freundschaft!
Ja, ihr Leibes- und Körperübender, ich sehe euch kommen. Was wollt ihr heute noch Samstag wie gestern Freitag machen? Ick wees: in die Disko gehen und tanzen. Und wo geht ihr hin? Ick wees ooch: ins Berghain, hier, bei mir vor der Tür. Schande! Ich bin entsetzt.
Wir haben es euch doch letzten Monat aber schon gesagt und gezeigt! OK, wir machen es nochmals:

© icke
Wiederhol nach mir: heute Abend kein Berghain, sondern Nighter in der U5.
Gut so.
Übrigens, es gab ja Skinheads in der DDR. Doch!
Der JB hat sich extra für in seiner verbotenen Bibliothek eingegraben. Ja, es ist nämlich so, dass er, genau wie im Vatikan, eine genauso verbotene sowie verdorbene Bibliothek hat, nur mit so Bücher über Punks (iiigit!) und Republikfeindlichen Leute, die die DöDöRrr von innen beminierten um sie besser platzen zu wollen. Für welchen Zweck, wenn ich fragen darf?
Naja, für euch zeigt der JB das nicht kostbare sondern kotzbare Buch. Hier, mit plastischen hygienischen Handschuhen:
© icke
Und was steht in dieser prowestlichen Propaganda? Das:

© icke + © hgs. Galenza + Havemeister + © Ronald Reagan
(Ich habe euch gewarnt: der Verfasser dieses Artikels heisst wirklich Ronald Reagan. Westliche Propaganda, halt!)

© icke + © hgs. Galenza + Havemeister + © Ronald Reagan

© icke + © hgs. Galenza + Havemeister + © Ronald Reagan

© icke + © hgs. Galenza + Havemeister + © Ronald Reagan
Man möchte auch zeigen diese dekadente Skinheadband mit Name Cheruskerfront (Macht der Name Sinn? Nö! Egal…):
© icke + hgs. Galenza + Havemeister + © Ronald Reagan
Nun ja. Ich merke es, fühle es, spüre es bis in meinem Margen: ihr seid nicht überzeugt und wollt trotzdem ins Berghain. Nagut. Ihr werdet dann bombardiert mit unhörbarer Musik, die der SPU auflegen wird…
Ach ja, ihr habt schon vergessen, was ein SPU ist. Obwohl ich das gestern erklärt habe. Die tolle Sendung Barbarossa erklärt es für uns:Also, ein SPU, kurz für Schallplattenalleinunterhalter, ist was ihr in ihrem veramerikanisierten und verdorbenen Westen nennt: ein Diedschäi. Hier eine Reportage über die Arbeit der SPUs:
Rischtisch! Immer selbstkritisch sein! Mao hatte völlig Recht: immer seine eigene Selbstkritik machen!
Und was liegt der SPU heute Abend im Berghain auf?
Ja, Intro von Julius Krebs (nicht lachen! Er kann nichts dafür, dass er so heisst, der Bube!). Ein Stück mit echten elektronischen Beats aus der DöDöRrr, von 1984.
Ich hatte euch doch gewarnt:
Nicht ins Berghain gehen um elektronische Beats zu hören, sondern zum Nighter um Ska zu hören.
vendredi 11 juin 2010
DDR-Beat (5): Däddärön & Diskö in dor DöDöRrr
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Tja… Ich rede und rede und rede. Aber für welchen Zweck eigentlich? Habt ihr ihren Dederonanzug ausgenommen und angezogen? Nein. Wen sehe ich vollbedederoniert? Niemanden. Stellt euch vor eine geile Kittelschürze aus Dederon zu tragen, sowie das:
Schøn, wa?!
Aber, OK. Ich bin Schuld. Jaja, ich gebe zu. Ihr kommt alle aus dem kariösen Westen und habt keine Ahnung von Dederon:
Wir haben uns also Mühe gegeben. Hier, bitte schön:
Heute ist Freitag. Und was macht man am Freitag?
Jenau: man jeht tanzen.
Also, man zieht wie gesagt seinen Dederonanzug bzw. sein Dederonkleid an (Mädels können Anzug tragen und Buben Kleid, das geht auch), und man geht wohin?
In die Disko in Schkopau, jenau.
Beziehungsweise: in die Diskö in Schköpoo, auf richtigen sächksch.
Um Disco, øøø, pardon… Discö zu hören. Discö in dor Diskö in Schköpoo.
Dort hat der SPU (ja, ihr Bägglobbdr: man sagt bei uns nicht Diedschäi, sondern Schallplattenunterhalter, kurz der SPU), alsö: dort wird der SPU seine beste Platte auflegen. Ta-daaah!
Einfach toll! T-O-L-L!
Alsö: Seid bereit?!
Immer bereit!
Ja, ihr Tanzmäuse, man muss schon die Hüften schaukeln!
Schaukel mal in Däddärön auf Discö aus dor DöDöRrr!
Freundschaft!
Tja… Ich rede und rede und rede. Aber für welchen Zweck eigentlich? Habt ihr ihren Dederonanzug ausgenommen und angezogen? Nein. Wen sehe ich vollbedederoniert? Niemanden. Stellt euch vor eine geile Kittelschürze aus Dederon zu tragen, sowie das:
Schøn, wa?!
Aber, OK. Ich bin Schuld. Jaja, ich gebe zu. Ihr kommt alle aus dem kariösen Westen und habt keine Ahnung von Dederon:
Wir haben uns also Mühe gegeben. Hier, bitte schön:
Heute ist Freitag. Und was macht man am Freitag?
Jenau: man jeht tanzen.
Also, man zieht wie gesagt seinen Dederonanzug bzw. sein Dederonkleid an (Mädels können Anzug tragen und Buben Kleid, das geht auch), und man geht wohin?
In die Disko in Schkopau, jenau.
Beziehungsweise: in die Diskö in Schköpoo, auf richtigen sächksch.
Um Disco, øøø, pardon… Discö zu hören. Discö in dor Diskö in Schköpoo.
Dort hat der SPU (ja, ihr Bägglobbdr: man sagt bei uns nicht Diedschäi, sondern Schallplattenunterhalter, kurz der SPU), alsö: dort wird der SPU seine beste Platte auflegen. Ta-daaah!
Einfach toll! T-O-L-L!
Alsö: Seid bereit?!
Immer bereit!
Ja, ihr Tanzmäuse, man muss schon die Hüften schaukeln!
Schaukel mal in Däddärön auf Discö aus dor DöDöRrr!
jeudi 10 juin 2010
DDR-Beat (4): Eine gepflegte Beatmusik
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Was man schon alles liest und hört auf diesem sogennanten rauchenden und tätowierten (iiigit, ich kriege schon Aphten) Blog. Diese Musik, die hier gespielt wird… Diese Kommentare… "Das ist doch der letzte Dreck!", wie ein Genosse von mir noch vor ein Paar Tage es ganz genau pointierte. Oder, apropos Dreck, wie der Walter U. es damals, auf dem 11. Plenum des ZK der SED am 15. Dezember 1965, schon betonte - und man hört bitte andächtig auf seine rasche Rede:
Isch sage: Gut gesagt!
Das kann doch nicht so fortsetzen. Die singen ja alle auf Sprachen, die kein Mensch versteht. Die lassen in ihrem Mund so libidinöse and überhaupt imperialistichen Wörter und Konzepte rollen, und sogar mit Vergnügen, als würden sie Karamell lutschen.
Dennoch ist "eine gepflegte Beatmusik" dem Sozialismus nicht fremd. Man möchte hier auf Onkel Erischs Rede hinweisen, die am gleichen Plenum stattfand. Man öffnet seine Ohre ganz auf, mit genauso viel Andacht als vor 3 Minuten:
Also eine sozialistische Beatmusik brauchen wir. Ich begrüsse also jetzt zu dieser Gelegenheit den Herrn Jan Spitzer, der in 1969 mit Mädchen aus Berlin ein Hit machte. Die Pausane ist nur herrlich und, nein, das ist kein lesbisches Lied, ihr treibhafte und animalische Kreature!
Freundschaft!
Was man schon alles liest und hört auf diesem sogennanten rauchenden und tätowierten (iiigit, ich kriege schon Aphten) Blog. Diese Musik, die hier gespielt wird… Diese Kommentare… "Das ist doch der letzte Dreck!", wie ein Genosse von mir noch vor ein Paar Tage es ganz genau pointierte. Oder, apropos Dreck, wie der Walter U. es damals, auf dem 11. Plenum des ZK der SED am 15. Dezember 1965, schon betonte - und man hört bitte andächtig auf seine rasche Rede:
Isch sage: Gut gesagt!
Das kann doch nicht so fortsetzen. Die singen ja alle auf Sprachen, die kein Mensch versteht. Die lassen in ihrem Mund so libidinöse and überhaupt imperialistichen Wörter und Konzepte rollen, und sogar mit Vergnügen, als würden sie Karamell lutschen.
Dennoch ist "eine gepflegte Beatmusik" dem Sozialismus nicht fremd. Man möchte hier auf Onkel Erischs Rede hinweisen, die am gleichen Plenum stattfand. Man öffnet seine Ohre ganz auf, mit genauso viel Andacht als vor 3 Minuten:
Also eine sozialistische Beatmusik brauchen wir. Ich begrüsse also jetzt zu dieser Gelegenheit den Herrn Jan Spitzer, der in 1969 mit Mädchen aus Berlin ein Hit machte. Die Pausane ist nur herrlich und, nein, das ist kein lesbisches Lied, ihr treibhafte und animalische Kreature!
mercredi 9 juin 2010
DDR-Beat (3): Änschie und Angie
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Und nicht vergessen, ausgerechnet in diesen heissen Tagen:
Die sozialistischen Rausch und Sause gehen weiter. Heute mit… Ich präsentiere: Uve Schikora & Seine Gruppe (Neiiin, ihr Vollspaten! Nicht Uwe Schikoree! Dieser ist Uves Cousin aus dem verdorbenen Westen!). Und Uves Lied könnte der Aktualität und den Nachrichten nicht besser entsprechen. Was singt er? Genau: Oh, Angela!
Lass uns dieses prachtvolles Lied umgehend hören:
Na, ihr Dorftrotteln & Pantoffelhelden & Bubblerbacken!
Ihr habt sicher geglaubt es handelte sich um die Änschie, also um Mutti, oder?
Quatsch!
Es handelt sich um Frau Davis!
Denn, wer kommt nach Berlin am Samstag den 19. Juni??? Wenn ich also fragen darf. Ihr weisst es nicht, wa? Aber doch: Angela Davis! Sie ist zum Fest der Linken eingeladen und wird eine Rede halten, sowie ein Gespräch mit Herrn Gysi haben (Lob und Respekt!). Alle Informationen und das komplette Porgramm unter der seite von der ND, hier. Und bitte nicht lachen, wenn ich ND schreibe! Das ist ganz seriös.
Und am 19. Juni, nix mit eurer pervertierten, westlichdekadenten, imperialistischen Strassendemonstration für Homophilen. Dahin nicht hingehen! Finger weg davon! Die Revolution braucht euch ganz und völlig. Die Diskussionen sollten euch auch interessieren, denn Hauptthema ist: "Rund um's Runde Leder". Nein, ihre Bagalute, es geht nicht und das Stoff! Übrigens bei uns gibt's nur Dederon und Skai.
Also: Seid bereit?!
Was antwortet man?
Ich höre?
Genau: Immer bereit!
Und, um euch letztendlich komplett zu überzeugen, ein tolles von Afroamiskatakampflesben gebasteltes Video über Angela Davis:
Freundschaft!
Und nicht vergessen, ausgerechnet in diesen heissen Tagen:
© Jürgen Holtfreter 1968/1973
Lass uns dieses prachtvolles Lied umgehend hören:
Na, ihr Dorftrotteln & Pantoffelhelden & Bubblerbacken!
Ihr habt sicher geglaubt es handelte sich um die Änschie, also um Mutti, oder?
Quatsch!
Es handelt sich um Frau Davis!
Denn, wer kommt nach Berlin am Samstag den 19. Juni??? Wenn ich also fragen darf. Ihr weisst es nicht, wa? Aber doch: Angela Davis! Sie ist zum Fest der Linken eingeladen und wird eine Rede halten, sowie ein Gespräch mit Herrn Gysi haben (Lob und Respekt!). Alle Informationen und das komplette Porgramm unter der seite von der ND, hier. Und bitte nicht lachen, wenn ich ND schreibe! Das ist ganz seriös.
Und am 19. Juni, nix mit eurer pervertierten, westlichdekadenten, imperialistischen Strassendemonstration für Homophilen. Dahin nicht hingehen! Finger weg davon! Die Revolution braucht euch ganz und völlig. Die Diskussionen sollten euch auch interessieren, denn Hauptthema ist: "Rund um's Runde Leder". Nein, ihre Bagalute, es geht nicht und das Stoff! Übrigens bei uns gibt's nur Dederon und Skai.
Also: Seid bereit?!
Was antwortet man?
Ich höre?
Genau: Immer bereit!
Und, um euch letztendlich komplett zu überzeugen, ein tolles von Afroamiskatakampflesben gebasteltes Video über Angela Davis:
mardi 8 juin 2010
DDR-Beat (2): Widderlische Bäddszene!
Liebe Genossen und Genossinnen,
Freundschaft!
Und heute noch ist man voll in sozialistischen Rausch und Sause. Tja…
Und man hat dieses Stück auf durohr gefunden. Die sogenannte "Widderlische Bäddszene", die uns damals Die Schalmei hat immer Recht entschleiert hatte (ein Musshaben in seiner Diskothek). Es fängt zwar so ungefähr ab 2'10'', aber das ganze Stück ist einfach toll:
Naja, widerlich oder nicht, die sogennannte Askese war weder kommunistisch noch sozialistich, und egal ob in der DöDöRrr Erotik, Pornographie und Prostitution verboten waren. Ein Sachkündiger schmeisst uns die absolute Wahrheit ins Gesicht, im Namen des selbesten Lenins (und der Clara Zetkin):
Na, sieht man… Widerlich oder nich, die Bäddszenen sind stattgefunden. Man hat es bloss nicht so direkt geäussert. Man "blieb eine Nacht" und dann ist man "gegangen ohne 'n Wort". Tss… Und dann? Tja, man bereut es, klar! Die obskure Band Baltic Quintett erzählt uns alles. Und das ist sozialistisches Beat pur, von dem Ende der 60-Jahren, auf… natürlich AMIGA herausgegeben. Viel Spass!
Freundschaft!
Und heute noch ist man voll in sozialistischen Rausch und Sause. Tja…
Und man hat dieses Stück auf durohr gefunden. Die sogenannte "Widderlische Bäddszene", die uns damals Die Schalmei hat immer Recht entschleiert hatte (ein Musshaben in seiner Diskothek). Es fängt zwar so ungefähr ab 2'10'', aber das ganze Stück ist einfach toll:
Naja, widerlich oder nicht, die sogennannte Askese war weder kommunistisch noch sozialistich, und egal ob in der DöDöRrr Erotik, Pornographie und Prostitution verboten waren. Ein Sachkündiger schmeisst uns die absolute Wahrheit ins Gesicht, im Namen des selbesten Lenins (und der Clara Zetkin):
Na, sieht man… Widerlich oder nich, die Bäddszenen sind stattgefunden. Man hat es bloss nicht so direkt geäussert. Man "blieb eine Nacht" und dann ist man "gegangen ohne 'n Wort". Tss… Und dann? Tja, man bereut es, klar! Die obskure Band Baltic Quintett erzählt uns alles. Und das ist sozialistisches Beat pur, von dem Ende der 60-Jahren, auf… natürlich AMIGA herausgegeben. Viel Spass!
lundi 7 juin 2010
Viktor S.
Immer voll in seinen sozialistischen Rausch und Sause entdeckt jetzt der JB einen Sängern aus der Tschechoslowakei, ich nenne: Viktor Sodoma. Wie bitte? Sodoma? Das war ja ein erfrischender sowie versprechender Nachname. Wir präsentieren uns:
Der JB: Freundschaft! Wie heisst du, Genosse?
Der Viktor: Sodoma.
Der JB: Aha. Es freut mich sehr. Und was machst du sonst im Leben? So… in deinem Alltag?
In seinem Alltag hängt der Viktor S. so fast nackt in einer kleinen engen Hose und liest… ja, genau… Jules Verne. Aha, jawoll… Jules Verne, alles klar. Man weiss ja jetzt ein bisschen mehr über die sexuelle Präferenzen von dem Herrn Verne. Naja.
Viel Spass auf jeden Fall mit Tajuplný ostrov, von 1971. Die Sonne ist fast wieder über Berlin, man könnte beinahe behaupten, dass Viktor auf uns wartet.
Depuis ce matin, JB est pleine montée de groove socialiste. Il écoute des chansons du début des années 70 entonnées dans les républiques populaires et les trouve tout à fait à son goût. Or il vient de découvrir une nouvelle star originaire de Tchécoslovaquie (ce qu'il savait, c'est que ce pays a fourni dans els années 60 une pop non seulement très écoutée, très exportée, mais aussi de qualité - si si!). Et donc, sa nouvelle connaissance s'appelle… il a nommé: Viktor… Sodoma. Pardon? Sodoma? Ma foi, voilà un patronyme fort rafraîchissant et fort prometteur. Nous nous présentons:
JB: Bonjour, c'est quoi ton petit nom, camarade?
Viktor: Sodoma.
JB: Aha. Enchanté. Et qu'est-ce que tu fais dans la vie? Je veux dire… au quotidien?
Au quotidien Viktor S. passe ses journées quasi à oualpé, vêtu d'un seul mini-short moule-burnes, tandis qu'il lit, oui… Jules Verne. Jules Verne? C'est cela, ouiii… On en sait aujourd'hui davantage sur les préférences sexuelles de Monsieur Verne. Bon bon.
Pour l'heure, on écoute Tajuplný ostrov, de 1971. Le soleil est presque revenu sur Berlin et on pourrait quasiment croire que Viktor nous attend.
Der JB: Freundschaft! Wie heisst du, Genosse?
Der Viktor: Sodoma.
Der JB: Aha. Es freut mich sehr. Und was machst du sonst im Leben? So… in deinem Alltag?
In seinem Alltag hängt der Viktor S. so fast nackt in einer kleinen engen Hose und liest… ja, genau… Jules Verne. Aha, jawoll… Jules Verne, alles klar. Man weiss ja jetzt ein bisschen mehr über die sexuelle Präferenzen von dem Herrn Verne. Naja.
Viel Spass auf jeden Fall mit Tajuplný ostrov, von 1971. Die Sonne ist fast wieder über Berlin, man könnte beinahe behaupten, dass Viktor auf uns wartet.
Depuis ce matin, JB est pleine montée de groove socialiste. Il écoute des chansons du début des années 70 entonnées dans les républiques populaires et les trouve tout à fait à son goût. Or il vient de découvrir une nouvelle star originaire de Tchécoslovaquie (ce qu'il savait, c'est que ce pays a fourni dans els années 60 une pop non seulement très écoutée, très exportée, mais aussi de qualité - si si!). Et donc, sa nouvelle connaissance s'appelle… il a nommé: Viktor… Sodoma. Pardon? Sodoma? Ma foi, voilà un patronyme fort rafraîchissant et fort prometteur. Nous nous présentons:
JB: Bonjour, c'est quoi ton petit nom, camarade?
Viktor: Sodoma.
JB: Aha. Enchanté. Et qu'est-ce que tu fais dans la vie? Je veux dire… au quotidien?
Au quotidien Viktor S. passe ses journées quasi à oualpé, vêtu d'un seul mini-short moule-burnes, tandis qu'il lit, oui… Jules Verne. Jules Verne? C'est cela, ouiii… On en sait aujourd'hui davantage sur les préférences sexuelles de Monsieur Verne. Bon bon.
Pour l'heure, on écoute Tajuplný ostrov, de 1971. Le soleil est presque revenu sur Berlin et on pourrait quasiment croire que Viktor nous attend.
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