Und in Berlin schneit es durch und durch. Der JB sitzt in der Wärme und sucht sich alte Blue Beat-Lieder von Roy (Panton) & Yvonne (Harrison). Und dann findet er das. Und dann schmilzt er völlig:
Sind sie beide süüüss… Ist Yvonne anbetungswürdig! Wenn sie einige Töne von Near to You singt, wenn sie am Ende Peace sagt. Och…
Und der JB schämt sich. Er glaubte, Yvonne sei gestorben. Aber nein. Yvonne lebt noch. Genau wie Dame Patsy Todd hat sie fast in 40 Jahre nicht gesungen. Genau wie Dame Patsy (erstes Mal wieder in 2011 i New York, jetzt in Juni 2013 in Rosslau) war es in México ihr 2. Konzert (nach Los Angeles) seit 40 Jahre. Der JB hofft innerlich, dass die Rosslau-leute sie und Roy fü¨r¨2014 einladen. Bitte bitte bitte!
Hier hört man sie in México. OK, der Sound ist hypraschlecht. Aber sie singt.
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dimanche 10 mars 2013
mardi 19 février 2013
Ein Yo-La-Tengo-Wetter
Es schneit in Berlin. Eine schwindende Helligkeit trotzt den grauen Himmel, es gibt kaum Menschen in der zonigen Strasse, die den sozialistischen Palast herbergt. Vor der Schule verweis(s)en die grünbraunen Wiesen, heute noch wegen der Streik schülerlos. Es ist ein Wetter, wo man vorm Fenster steht, seine P&S raucht, in der Ferne schaut ohne was zu sehen. Es ist ein Bettwetter und überhaupt ein bitte-nicht-wieder-allein-unter-der-Decke-Wetter. Es ist ein Yo-La-Tengo-Wetter.
You tell me summer's here,
And the time is wrong.
You tell me winter's here and your days…
Are getting long.
Tears are in your eyes… tonight.
Aber wenn der JB sich umdreht, sieht er die blühenden gelben Tulpen unter dem Porträt von Rosa L. Der JB erinnert sich, dass er einmal eine Kohlmeise gezähmt hatte, die er auch Rosa gennant hatte, denn Rosa L. hatte in ihren Briefen aus dem Gefängnis diesen nun berühmten Satz geschrieben:
Damals brauchte der JB nur "piep-piep" zu sagen, und sofort kam Rosa um in seiner Hand Kuchenkrümel zu essen. Rosa war eine Feinschmeckerin. Sie bevorzugte den von dem JB gebackenen Omakuchen, als Semmelbrösel, die ihr langweilig waren.
Der JB und Rosa haben sich innig gemocht. Es war Juni und nicht Februar. Es gab Sonne und nicht Schnee. Rosa war einäugig und der JB schon damals kurzsichtig, aber sie hatten sich deutlich gesehen und erkannt. Sie waren beide zwei körperverletzten Kreaturen, die gelernt hatten auf sich aufzupassen und für sich das Gute auszusuchen, von daher der Omakuchen und dessen Krümel. Rosa hatte ihren rechten Auge verloren, und der JB sagte ihr, es sei nicht schlimm, denn was rechts ist, braucht man sowieso nicht. Das wusste sie aber schon, konnte sie mitteilen. Sie war klug, so sehr einäugig sie nun auch war.
Rosa war so klug und grosszügig, dass sie eine Freundin von ihr überredet hatte mitzukommen. Das war Klara. Aber Klara war schüchtern, kam nicht immer und behielt ihren Abstand. Ja, Rosa war so klug und grosszügig, dass sie regelmässig den lieben kleinen Freunden des JB geschrieben hat. Sie hat täglich elektronische Brieftauben geschickt, wo sie erzählte, wie glücklich und zufrieden sie war:
Es war also Juni 2011 & das Skafestival in Rosslau näherte sich. Der JB sollte dahin zusammen mit seinen kleinen lieben Freunden & Rosa sollte nichts besonders, ausser Omakuchenkrümel in der Hand des JB aufzupicken, in der Sonne vom Balkon des sozialistischen Palasts. Der JB ging, Rosa blieb. Der JB kam zurück, Rosa war weg. Der JB rief "piep-piep", Rosa kam nicht. Rosa kam nicht mehr wieder. Rosa war fortgeflogen, JB war gebrochen. Rosa war verschwunden, JB war hoffnungslos.
Die kleinen lieben Freunde des JB versuchten ihn zu trösten. A hatte eine Erklärung parat: weil Rosa behindert war, bekam sie einen obligatorischen Platz im Pionierlager. Als der JB den Zug nach Rosslau nahm, nahm Rosa den Bus zum Pionierlager. Ja, selbstverständlich! Aber konnte sie eines Tages nicht zurückkommen? Anscheinend nicht. Vielleicht hat sie sich verliebt. Vielleicht ist sie weiter in Fernenland geflogen. Vielleicht hat sie sich irgendwo festgesiedelt. Jetzt steht der JB vorm Fenster, schaut den Schneefall zu, raucht seine P&S und hört weiter Yo La Tengo.
I wanted to feel that way forever
And that's why
If you're looking at me I'll try
to be what you want to see
and if I'm, if I'm, ever that lucky
You won't have to be so, you won't have to be so sad.
You tell me summer's here,
And the time is wrong.
You tell me winter's here and your days…
Are getting long.
Tears are in your eyes… tonight.
Aber wenn der JB sich umdreht, sieht er die blühenden gelben Tulpen unter dem Porträt von Rosa L. Der JB erinnert sich, dass er einmal eine Kohlmeise gezähmt hatte, die er auch Rosa gennant hatte, denn Rosa L. hatte in ihren Briefen aus dem Gefängnis diesen nun berühmten Satz geschrieben:
Damals brauchte der JB nur "piep-piep" zu sagen, und sofort kam Rosa um in seiner Hand Kuchenkrümel zu essen. Rosa war eine Feinschmeckerin. Sie bevorzugte den von dem JB gebackenen Omakuchen, als Semmelbrösel, die ihr langweilig waren.
© icke
Der JB und Rosa haben sich innig gemocht. Es war Juni und nicht Februar. Es gab Sonne und nicht Schnee. Rosa war einäugig und der JB schon damals kurzsichtig, aber sie hatten sich deutlich gesehen und erkannt. Sie waren beide zwei körperverletzten Kreaturen, die gelernt hatten auf sich aufzupassen und für sich das Gute auszusuchen, von daher der Omakuchen und dessen Krümel. Rosa hatte ihren rechten Auge verloren, und der JB sagte ihr, es sei nicht schlimm, denn was rechts ist, braucht man sowieso nicht. Das wusste sie aber schon, konnte sie mitteilen. Sie war klug, so sehr einäugig sie nun auch war.
© icke
Rosa war so klug und grosszügig, dass sie eine Freundin von ihr überredet hatte mitzukommen. Das war Klara. Aber Klara war schüchtern, kam nicht immer und behielt ihren Abstand. Ja, Rosa war so klug und grosszügig, dass sie regelmässig den lieben kleinen Freunden des JB geschrieben hat. Sie hat täglich elektronische Brieftauben geschickt, wo sie erzählte, wie glücklich und zufrieden sie war:
Es war also Juni 2011 & das Skafestival in Rosslau näherte sich. Der JB sollte dahin zusammen mit seinen kleinen lieben Freunden & Rosa sollte nichts besonders, ausser Omakuchenkrümel in der Hand des JB aufzupicken, in der Sonne vom Balkon des sozialistischen Palasts. Der JB ging, Rosa blieb. Der JB kam zurück, Rosa war weg. Der JB rief "piep-piep", Rosa kam nicht. Rosa kam nicht mehr wieder. Rosa war fortgeflogen, JB war gebrochen. Rosa war verschwunden, JB war hoffnungslos.
Die kleinen lieben Freunde des JB versuchten ihn zu trösten. A hatte eine Erklärung parat: weil Rosa behindert war, bekam sie einen obligatorischen Platz im Pionierlager. Als der JB den Zug nach Rosslau nahm, nahm Rosa den Bus zum Pionierlager. Ja, selbstverständlich! Aber konnte sie eines Tages nicht zurückkommen? Anscheinend nicht. Vielleicht hat sie sich verliebt. Vielleicht ist sie weiter in Fernenland geflogen. Vielleicht hat sie sich irgendwo festgesiedelt. Jetzt steht der JB vorm Fenster, schaut den Schneefall zu, raucht seine P&S und hört weiter Yo La Tengo.
I wanted to feel that way forever
And that's why
If you're looking at me I'll try
to be what you want to see
and if I'm, if I'm, ever that lucky
You won't have to be so, you won't have to be so sad.
samedi 26 janvier 2013
Sein schönstes Kleid
Und zu später Stunde gestern rotzte der JB, øøøh… pardon, trotze der JB die Kälte, den Hunger und die Wölfe um sich zum Nighter im Grünen Salon zu begeben. Die Strassen waren leer, die Nacht war schwarz, der Schnee knirschte unter seinen Stiefeln, der JB zitterte in seinem Galaanzug aber rutschte nicht auf dem Eis.
Er hatte gedacht: seitdem der Nighter im Grünen Salon ist, muss ich Ton in Ton sein, und seitdem ich zur Zeit Elling übersetze [Kjell Bjarne: Ich bin fast 40 und ich hab nie gefickt. Elling: Ficken wird grob überschätzt!], kann ich zweifach Ton in Ton sein und mich nach Ellings Art ankleiden. Wundervolle Idee! schrie er in seinem sozialistischen Palast.
Also hier damit mit dem gelben Polyamid-Rollkragenpulli, und hier damit mit der grünen Polyesterschlaghose. Also volldederonisiert betrachtete er sich im Spiegel an. Schmackhaft! Die Kleidung schmiegte sich eng an seine schlanke Statur an und passte perfekt zu seiner unsichtbaren Dauerwelle, mit anderen Worte: seiner Glatze. Diese distinguierte, hautenge Garderobe war irgendwie eine Fortsetzung seiner eigenen Haut.
Und so latschte er, von M gefolgt, Richtung eines anderen sozialistischen Palasts: der Volksbühne. Ein überschwänglicher JB, an diesem Abend wieder erfreut in der Hauptstadt leben zu dürfen, schenkte ihr und der ganzen Skinheadcommunity ein schönes und leider vergessenes Lied von Monika Herz, anno 1973 in der DähDähRrr, änderte dazu ein Paar Wörter und identifizierte sich völlig mit dem Objekt seines Gesangs und summte, unwissend von der Ohrfeige, der auf ihn im Grünen Salon wartete:
Ja, wir seh'n uns in Berlin. Nach Berlin geht uns're Reise.
Dieser Mann, zur Winterzeit, zeigt der Welt sein schönstes Kleid.
Als die Beiden das Ballhaus betraten, sahen sie sofort G & N & R — ein Paar Minuten später kamen F & AR & I (das Geburtstagskind der Woche). Tja, die skankige Clique war beinahe komplett (nur F #2 fehlte).
Der JB war schwer enttäuscht. Das muss gesagt werden.
Denn: man durfte nicht rauchen.
Der JB wollte sich gleich bescheweren. Er hat das auch gemacht. Als er am Tresen seinenWehmut Wehrmut Wermut bestellte, fragte er die Barmaid und folgendes Gespräch fand statt:
Der JB: Darf man doch irgendwo rauchen?
Die Barmaid: Ja, draussen.
Der JB (pikiert, fast erstickend): Ein Raucherraum gibt's da nich?!
Die Barmaid: Nö.
Dieses unverschämtes Kind bekam kein Trinkgeld von dem JB, also.
Nach einer draussen gerochenen Zigarette, wo die unsichtbare Dauerwelle des JB völlig erfroren wieder hinein kam, änderte er die inhalierenden Massnahmen. G & N fanden als Ersten den Trick: vor der Haustür, also in der Wärme, rauchen. Schlau! Die zweite völlig illegale (oooh!) Manöver katapultierte den JB zum Klo, also auch zu der Schulzeit. Er benutzte die Gelegenheit nicht nur um zu rauchen, aber auch um sein kleines Geschäft zu machen (Wermut ist sehr diuretisch). Völlig multitaskingfähig gelang es dem JB gleichzeitig zu stehen & pinkeln & rauchen & plaudern mit B. Chapeau! Als Ökofaschist vergass der JB nicht seine mit Wasser gelöschte Kippe in die Müll zu schmeissen, statt sie nonchalant auf den Boden zu vergessen.
Die dritte Rauchfinesse brachte G & den JB auf die Treppe, ganz hoch im Haus. Die beiden sassen da, zufrieden mit sich selbst und dem Leben, wenn plötzlich, aus dem Nichts, kam die Schwester des unverschämten Kindes. "Es ist also verboten, blah blah blah." Der JB antworte kurz und klar: "Ja." Am Ende haben alle im Grünen Salon ungestört geraucht. Basta!
[18.29: M möchte betonen: "Es fehlt unsere zivile Ungehorsamszigarette auf der Couch." Stimmt! Gut gesehen!]
Und dann passierte es.
Panza hatte gerade Carlton & The Shoes aufgelegt und der JB war völlig im Blüten. Hüpfend mit AR auf der Tanzfläche, sagte er:
Carlton & The Shoes sind total unterwertet!
AR teilte seine Meinung.
Und während Cartlon Manning also ein bisschenwermütig wehmütig über "to live in righteousness" sang, wurde der JB Opfer der gröbsten unrighteousness. Eine Frau hat ihm nämlich die Schlau gestohlen. Volldederonisiert wie er war, glaubte der JB, er wäre die Kleidungstopstar des Nighter. Aber nein. Eine Frau betrat diese Tanzfläche mit einem hellbraunen Maxirock. Krass! Der JB war volleifersüchtig. Denn das war nicht irgendeinen Maxirock. Sondern ein Maxirock aus bure.
Was ist bure?
Tja.
Anscheinend existiert das Wort auf Deutsch nicht. Das Pons-Wörterbuch teilt mit:
Aber ein genaues Wort ist nicht zu finden. Auf der frantsösischön Wikipédia-Seite für bure gibt es keine entsprechende deutsche Seite. Auf Englisch hiesse es frieze und auf Bretonisch burell. Okay… Das macht mir einen schonen Bein, wie man auf frantsösischö sagt = was nützt mir das schon! Und wenn man zurück in die Zeit forscht bringt das Dictionnaire encyclopédique français-allemand et allemand-français (1883) von Charles Sachs auch keine andere Antwort:
Tatsächlich findet der JB was. In dem Dictionnaire des langues française et allemande (1839) von einem gewissenen Herrn Henschel:
Burre??? Nie gehört. Das scheint auch der Fall für den Duden zu sein:
Nee, das meinte der JB eben nicht. Weil das Wort barre in seiner Geburtssprache eine gaaanz andere Bedeutung hat!
Aber die Brüder Grimm wissen Bescheid:
Oh, Mann! Das ist ist nicht zu verstehen. Obwohl Cora Frost sagt, "man muss ja alles nicht verstehen", verbleibt das sehr kryptisch. Wo auf frantsösichö kennt jede(r) die bure, oder toile de bure. Also die Burre ist zwar ein "grober Wollenstoff", immer braun, die ein bisschen ähnlich wie den Jutestoff oder den Kartoffelsack ist. Es ist hauptsächlich für und von katholischen Mönchen verwendet und sieht so aus, zum Beispiel wenn Franz von Assisi sie tragt in dieser Gemälde von Francisco Zurbarán (1645):
Aber eine zeitgenössische Verwendung derBarre Burre ist auch möglich. Zum Beispiel von diesen jubelnden belgischen (!) Mönchen (und man beachte die Niethosen (wie man damals in der DähDähRrr sagte), also die Jeans unter dem Kleid — die Bibel hat ja gesagt, man dürfe Niethosen tragen (wenn sie in die göttliche Zukunft erfunden worden sind)):
Tja, auch in der Kirche hat man fun!
Aber zurück zu der Erzfeindin des JB, die ihm die Schlau des Nighter gestohlen hat mit ihrem hellbraunen Maxirock aus Burre, ein Stoff, der an einen Kartoffelsack leicht erinnert. Todschick war der. Und grünneidisch war der JB. Denn dieser Maxirock hatte auch was von dem Godetrock. Also ein Godetrock, erklärt Wikipedia für uns:
hat im unteren Teil eingefügte keilförmige Stoffteile ("Godets") und entsprechend geschnittene nach unten weiter werdende Bahnen, so dass der Rock oben schmal ist und erst im unteren Drittel Falten wirft.
Schöoon! So sieht es aus:
Okay, hier ist es zwar a bisserl übetrieben. Denn der hellbraune Godetmaxirock aus Burre, den diese Frau trug, hatte nur wenige Falten. Aber, die Krönung, die Falten habensiech sich nicht bewegt, wenn sie getanzt hat! Krass und doppelkrass! Sie tanzte, drehte sich, der Rock bewegte sich, aber die Falten blieben steif. Nicht zu glauben! Was für eine Kleidungsohrfeige, den der JB bekam!
Der JB hat es ganz genau studiert. Es gibt nur eine Erklärung dafür: die Falten wurden im Voraus beim Bügeln gestärkt. Wie hypraschlau von ihr!
Verstehen endlich die kleinen lieben Freunde des JB, warum er so enttäuscht war? Er hatte ja gar nicht an den hellbraunen mit gestärkten Falten Burrengodetmaxirock für seine eigene Nutzung und Ankleidung gedacht. Und er möchte so gerne einen. So könnte er in seinem sozialistischen Palast besser arbeiten, besser denken, einfach besser sich selbst sein. Und wiederum wären Renate und Angélique auch eifersüchtig. Das wäre eine schöne Rache!
Seufz…
Ein bisschen später legte Panza dieses Lied auf:
Der JB musste wieder vor sich hin seufzen. Was für ein schönes Lied. Zu schön. Der JB, dieses kleines Ding ohne hellbraunen mit Falten gestärkten Burrengodetmaxirock, verträgt nicht so viel Schönheit. Und nicht nur schön ist die Coverversion der Gaylads, die ist auch so traurig, so wehmütig — eigentlich wie das Original von Simon & Garfunkel. Es sollte verboten sein, so viel traurige Schönheit (ein Pleonasmus) bei einem Nighter aufzulegen. Die Gaylads singen die erste Strophe nicht, und hiermit beschränken sich auf das Umgehen mit anderen Menschen: wie man sich plötzlich fremd in einer Masse fühlt, allein und verlassen. Oh nee… Aber diese erste Strophe ist bluterfrierend, jedenfalls für den JB, dieses kleines Ding ohne hellbraunen mit gestärkten Falten Burrengodetmaxirock:
Hello darkness my old friend
I've come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence
Und der JB erinnert sich.
Es war in einem anderen Nighter, vor circa einem Monat. Im Schreina. Er war auf der Tanzfläche, mit I (das Geburtstagskind der Woche), Sounds of Silence wurde da auch aufgelegt, und er sagte I: "The Graduate. Mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft."
Denn er erinnerte sich auch auf die Schlussszene. Nachdem Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) Elaine Robinson (Katharine Ross) entführt hat. Sie sitzen in dem Bus, der die Stadt verlässt, ganz hinten. Und dann fängt das Lied an. Sie reden nicht mehr. Auch sie erinnern sich. Sie sind zusammen, aber trotzdem alleine:
Seufz wieder… Zu viel traurige Schönheit.
Und eigentlich ist das Original schön genug um auf dem tätowierten rauchenden Blog zu stehen.
Tschö-öh!
Er hatte gedacht: seitdem der Nighter im Grünen Salon ist, muss ich Ton in Ton sein, und seitdem ich zur Zeit Elling übersetze [Kjell Bjarne: Ich bin fast 40 und ich hab nie gefickt. Elling: Ficken wird grob überschätzt!], kann ich zweifach Ton in Ton sein und mich nach Ellings Art ankleiden. Wundervolle Idee! schrie er in seinem sozialistischen Palast.
Also hier damit mit dem gelben Polyamid-Rollkragenpulli, und hier damit mit der grünen Polyesterschlaghose. Also volldederonisiert betrachtete er sich im Spiegel an. Schmackhaft! Die Kleidung schmiegte sich eng an seine schlanke Statur an und passte perfekt zu seiner unsichtbaren Dauerwelle, mit anderen Worte: seiner Glatze. Diese distinguierte, hautenge Garderobe war irgendwie eine Fortsetzung seiner eigenen Haut.
Und so latschte er, von M gefolgt, Richtung eines anderen sozialistischen Palasts: der Volksbühne. Ein überschwänglicher JB, an diesem Abend wieder erfreut in der Hauptstadt leben zu dürfen, schenkte ihr und der ganzen Skinheadcommunity ein schönes und leider vergessenes Lied von Monika Herz, anno 1973 in der DähDähRrr, änderte dazu ein Paar Wörter und identifizierte sich völlig mit dem Objekt seines Gesangs und summte, unwissend von der Ohrfeige, der auf ihn im Grünen Salon wartete:
Ja, wir seh'n uns in Berlin. Nach Berlin geht uns're Reise.
Dieser Mann, zur Winterzeit, zeigt der Welt sein schönstes Kleid.
Als die Beiden das Ballhaus betraten, sahen sie sofort G & N & R — ein Paar Minuten später kamen F & AR & I (das Geburtstagskind der Woche). Tja, die skankige Clique war beinahe komplett (nur F #2 fehlte).
Der JB war schwer enttäuscht. Das muss gesagt werden.
Denn: man durfte nicht rauchen.
Der JB wollte sich gleich bescheweren. Er hat das auch gemacht. Als er am Tresen seinen
Der JB: Darf man doch irgendwo rauchen?
Die Barmaid: Ja, draussen.
Der JB (pikiert, fast erstickend): Ein Raucherraum gibt's da nich?!
Die Barmaid: Nö.
Dieses unverschämtes Kind bekam kein Trinkgeld von dem JB, also.
Nach einer draussen gerochenen Zigarette, wo die unsichtbare Dauerwelle des JB völlig erfroren wieder hinein kam, änderte er die inhalierenden Massnahmen. G & N fanden als Ersten den Trick: vor der Haustür, also in der Wärme, rauchen. Schlau! Die zweite völlig illegale (oooh!) Manöver katapultierte den JB zum Klo, also auch zu der Schulzeit. Er benutzte die Gelegenheit nicht nur um zu rauchen, aber auch um sein kleines Geschäft zu machen (Wermut ist sehr diuretisch). Völlig multitaskingfähig gelang es dem JB gleichzeitig zu stehen & pinkeln & rauchen & plaudern mit B. Chapeau! Als Ökofaschist vergass der JB nicht seine mit Wasser gelöschte Kippe in die Müll zu schmeissen, statt sie nonchalant auf den Boden zu vergessen.
Die dritte Rauchfinesse brachte G & den JB auf die Treppe, ganz hoch im Haus. Die beiden sassen da, zufrieden mit sich selbst und dem Leben, wenn plötzlich, aus dem Nichts, kam die Schwester des unverschämten Kindes. "Es ist also verboten, blah blah blah." Der JB antworte kurz und klar: "Ja." Am Ende haben alle im Grünen Salon ungestört geraucht. Basta!
[18.29: M möchte betonen: "Es fehlt unsere zivile Ungehorsamszigarette auf der Couch." Stimmt! Gut gesehen!]
Und dann passierte es.
Panza hatte gerade Carlton & The Shoes aufgelegt und der JB war völlig im Blüten. Hüpfend mit AR auf der Tanzfläche, sagte er:
Carlton & The Shoes sind total unterwertet!
AR teilte seine Meinung.
Und während Cartlon Manning also ein bisschen
Was ist bure?
Tja.
Anscheinend existiert das Wort auf Deutsch nicht. Das Pons-Wörterbuch teilt mit:
Aber ein genaues Wort ist nicht zu finden. Auf der frantsösischön Wikipédia-Seite für bure gibt es keine entsprechende deutsche Seite. Auf Englisch hiesse es frieze und auf Bretonisch burell. Okay… Das macht mir einen schonen Bein, wie man auf frantsösischö sagt = was nützt mir das schon! Und wenn man zurück in die Zeit forscht bringt das Dictionnaire encyclopédique français-allemand et allemand-français (1883) von Charles Sachs auch keine andere Antwort:
Tatsächlich findet der JB was. In dem Dictionnaire des langues française et allemande (1839) von einem gewissenen Herrn Henschel:
Burre??? Nie gehört. Das scheint auch der Fall für den Duden zu sein:
Nee, das meinte der JB eben nicht. Weil das Wort barre in seiner Geburtssprache eine gaaanz andere Bedeutung hat!
Aber die Brüder Grimm wissen Bescheid:
Oh, Mann! Das ist ist nicht zu verstehen. Obwohl Cora Frost sagt, "man muss ja alles nicht verstehen", verbleibt das sehr kryptisch. Wo auf frantsösichö kennt jede(r) die bure, oder toile de bure. Also die Burre ist zwar ein "grober Wollenstoff", immer braun, die ein bisschen ähnlich wie den Jutestoff oder den Kartoffelsack ist. Es ist hauptsächlich für und von katholischen Mönchen verwendet und sieht so aus, zum Beispiel wenn Franz von Assisi sie tragt in dieser Gemälde von Francisco Zurbarán (1645):
Aber eine zeitgenössische Verwendung der
Tja, auch in der Kirche hat man fun!
Aber zurück zu der Erzfeindin des JB, die ihm die Schlau des Nighter gestohlen hat mit ihrem hellbraunen Maxirock aus Burre, ein Stoff, der an einen Kartoffelsack leicht erinnert. Todschick war der. Und grünneidisch war der JB. Denn dieser Maxirock hatte auch was von dem Godetrock. Also ein Godetrock, erklärt Wikipedia für uns:
hat im unteren Teil eingefügte keilförmige Stoffteile ("Godets") und entsprechend geschnittene nach unten weiter werdende Bahnen, so dass der Rock oben schmal ist und erst im unteren Drittel Falten wirft.
Schöoon! So sieht es aus:
Okay, hier ist es zwar a bisserl übetrieben. Denn der hellbraune Godetmaxirock aus Burre, den diese Frau trug, hatte nur wenige Falten. Aber, die Krönung, die Falten haben
Der JB hat es ganz genau studiert. Es gibt nur eine Erklärung dafür: die Falten wurden im Voraus beim Bügeln gestärkt. Wie hypraschlau von ihr!
Verstehen endlich die kleinen lieben Freunde des JB, warum er so enttäuscht war? Er hatte ja gar nicht an den hellbraunen mit gestärkten Falten Burrengodetmaxirock für seine eigene Nutzung und Ankleidung gedacht. Und er möchte so gerne einen. So könnte er in seinem sozialistischen Palast besser arbeiten, besser denken, einfach besser sich selbst sein. Und wiederum wären Renate und Angélique auch eifersüchtig. Das wäre eine schöne Rache!
Seufz…
Ein bisschen später legte Panza dieses Lied auf:
Der JB musste wieder vor sich hin seufzen. Was für ein schönes Lied. Zu schön. Der JB, dieses kleines Ding ohne hellbraunen mit Falten gestärkten Burrengodetmaxirock, verträgt nicht so viel Schönheit. Und nicht nur schön ist die Coverversion der Gaylads, die ist auch so traurig, so wehmütig — eigentlich wie das Original von Simon & Garfunkel. Es sollte verboten sein, so viel traurige Schönheit (ein Pleonasmus) bei einem Nighter aufzulegen. Die Gaylads singen die erste Strophe nicht, und hiermit beschränken sich auf das Umgehen mit anderen Menschen: wie man sich plötzlich fremd in einer Masse fühlt, allein und verlassen. Oh nee… Aber diese erste Strophe ist bluterfrierend, jedenfalls für den JB, dieses kleines Ding ohne hellbraunen mit gestärkten Falten Burrengodetmaxirock:
Hello darkness my old friend
I've come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence
Und der JB erinnert sich.
Es war in einem anderen Nighter, vor circa einem Monat. Im Schreina. Er war auf der Tanzfläche, mit I (das Geburtstagskind der Woche), Sounds of Silence wurde da auch aufgelegt, und er sagte I: "The Graduate. Mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft."
Denn er erinnerte sich auch auf die Schlussszene. Nachdem Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) Elaine Robinson (Katharine Ross) entführt hat. Sie sitzen in dem Bus, der die Stadt verlässt, ganz hinten. Und dann fängt das Lied an. Sie reden nicht mehr. Auch sie erinnern sich. Sie sind zusammen, aber trotzdem alleine:
Seufz wieder… Zu viel traurige Schönheit.
Und eigentlich ist das Original schön genug um auf dem tätowierten rauchenden Blog zu stehen.
Tschö-öh!
jeudi 29 septembre 2011
Au petit bonheur la chance
Et hier, à cette heure-ci sinon plus tôt, JB était en villégiature forcée au 18e étage d'un immeuble berlinois qui en compte 19. La veille, lorsqu'il y avait pris ses quartiers, la dame blanche (qui se dit en anglais banshee, comme celles de Siouxsie) lui avait dit que la nuitée coûterait 36 € l'unité, en prenant soin de préciser: "Cette somme, l'hôtel autrement dit, vous devez la virer sur ce compte-là. L'autre somme, sur ce compte-ci". Et JB de répliquer: "Si la première somme est l'hôtel, la seconde est le péage, c'est ça?" Ça les avait fait ricaner. Bref.
Toujours est-il que JB se réveillait hier aux horreurs et que, depuis son 18e étage, il bénéficiait d'une vue imprenable, aussi plongeante que panoramique sur Berlin. Il était 6h30 du matin, JB avait déjà bu 1 litre de café et fumé 30 cigarettes et, devant le spectacle urbain, il en était resté coi d'admiration. Du coup, il avait pris une petite photo:
Comme la photo le montre, il y avait cet étrange filet tendu devant la vitre — et JB s'était demandé s'il avait été accroché pour empêcher les gens de se prendre pour Birdy ou pour empêcher les vrais oiseaux de venir se poser sur l'espace attenant à la fenêtre.
Tout en regardant, JB avait sa musique dans les oreilles. Et notamment ce morceau d'Eric 'Monty' Morris qu'il aime tant et qui convenait si parfaitement à la situation et à sa villégiature. Et il n'est pas le seul à le trouver renversant puisque, sur toitube, on trouve le commentaire suivant:
Allez, on écoute — et JB a pris soin de consigner les paroles pour ses petits amis, juste en-dessous:
There comes a time in life with chances we take
And if you're fortunate, you'll get a break
Don't look back when you're moving along the way
Or you'll realize, there's tears in your eyes
We all got problems but we've got to fight hard
Cause if you turn back, then you will be wrong
Take my advice and rather think twice
Then your days and your nights will be so nice
Écoutant ça et regardant Berlin, JB se disait que c'était exactement ça: qu'il ne fallait surtout pas regarder en arrière mais droit devant, vers la Tour de la télévision, vers l'horizon. Mais il se disait surtout que, oui, on prend des risques — et il s'étonnait que risque et chance, en anglais, se cristallisent en un seul mot: chance.
Et, invariablement obsessionel (rien de neuf sous son soleil socialiste, même matinal et même naissant), JB se souvenait avoir entamé en février de cette année un post sur ce mot, chance. Car quelle chance n'a-t-il pas eue, ce mot. Le mot chance. Quelle fortune linguistique notre chance française n'a-t-elle pas connue! Puisqu'elle va s'exporter dans de très nombreuses langues. À commencer par l'anglais qui l'importe dès le XIIIe siècle, indique à JB le Oxford Dictionary of English Etymology. En anglais moderne, le substantif chance a 5 définitions majeures (il en y a d'autres, plus techniques, mais ce sont celles ci-dessous qui nous intéressent), ainsi que nous l'explique le American Heritage Dictionary:
Le français, quant à lui, en connaît quatre, que JB emprunte au Littré:
1° Façon d'advenir, suivant des conditions qui ne nous sont pas connues.
2° Absolument et abusivement heureux hasard, bonne fortune.
3° La probabilité qu'il y a qu'une chose arrive ou non.
4° Sorte de jeu de dés.
À part la cinquième définition, que JB a pris soin de souligner car elle correspond au sens de chance employé également par Eric 'Monty' Morris (sur laquelle il revient dans pas longtemps), on voit que les significations sont à peu près identiques.
Bon.
En fait, la chance, c'est donc ce qui "arrive", ce qui survient, mais c'est d'abord ce qui tombe. De fait, chance, souligne le Robert historique de la langue française, "est issu de l'évolution du latin cadentia", qui a donné notre cadence française. Ce même cadentia, poursuit le TLF, est une "substantivation du participe présent pluriel neutre de cadere «tomber» qui s'employait aussi en latin classique dans le vocabulaire du jeu en parlant de l'osselet". D'où le quatrième sens donné par le Littré mais que le TLF, pour sa part, liste en premier:
À cet égard, le Robert historique de la langue française indique:
Donc la chance comme chute, la chance issue de cadere, verbe latin qu'on retrouve en français moderne dans le verbe choir, d'où la chute — la boucle est bouclée, et le dictionnaire latin > français Lebaigue (!) nous le montre, JB a même surligné en bleu, histoire que ses petits amis voient bien:
Et, pour en finir avec le latin (puisque c'est quand même le pot aux roses, cette histoire de l'étymologie latine), c'est le supin de cadere, casum, qui a donné casus, substantif qui lui-même reprend les sens modernes de la chance tant anglaise que française. Et on voit bien, à travers l'évolution sémantique de casus comment on passe de la chute à l'événement, c'est-à-dire à ce qui arrive, à ce qui tombe à tel moment, ainsi que nous l'explique le toujours décidément bien-nommé Lebaigue:
Autrement dit, la chance viendrait d'abord de la ruine, du déclin, de la mort. Ça alors… On aimerait plutôt retourner cette évolution sémantique en implorant les déesses de la… chance et en s'exclamant: "Avec un peu de… chance, je ne connaîtrai ni l'accident, ni la maladie, ni la mort!" Et ainsi, on n'entendra pas dans l'origine du mot chance ses sens anciens quand on le prononcera.
Et c'est d'ailleurs ce qu'aurait pu penser JB du haut de son 18e étage s'il ne s'était abîmé dans la contemplation d'un Berlin qui s'éveillait, tandis qu'il écoutait Eric 'Monty' Morris dont voici la photo, alors qu'il était encore minot:
Puisque c'est lui, le chanteur jamaïcain qui a donné en avril dernier un concert à Leipzig, qui a ressuscité dans la tête compliquée de JB cette histoire de chance à l'étymologie tellement singulière. Lui qui emploie la locution anglaise take a chance. Puisque, en l'occurrence, chance ne signifie pas du tout chance, mais risque, comme on l'a vu. Take a chance, ce n'est pas du tout “prendre une chance”, mais bel et bien prendre le risque de, ainsi que nous le confirme le Larousse:
Ce sens, nous indique cette fois le site etymonline, est récent. On se souvient que l'anglais a emprunté au français le substantif chance au XIIIe siècle, et ce glissement sémantique qui fait évoluer le terme en le faisant passer de l'événement à la bonne fortune, en passant par la possibilité et l'occasion à saisir, pour finalement le fixer au risque, date de 1859 seulement — donc une paille pour l'étymologie:
Cette évolution sémantique du chance anglais suit d'ailleurs l'évolution sémantique du chance français dont on voit ci-dessous les sens en moyen français:
Et, en moyen français, devenu cheance, il regroupe les troisième et quatrième sens:
Les petits amis de JB et lui aussi par la même occasion comprennent ainsi mieux comment on passe de la chance au risque. Et si la langue possède un inconscient linguistique (ce dont JB est persuadé), on voit que la chance anglaise en tant que risque n'a pas pris son sens en l'air — si JB peut se permettre cette expression. De fait, on a vu plus haut qu'un des sens de casus en latin était justement… risque.
Hasard (ou pas — voire pas du tout) de l'étymologie, ce glissement sémantique dans la langue anglaise de chance en risk a connu la même fortune linguistique, au XXe siècle, que celle qu'avait connue le chance français au Moyen Âge, tandis que le terme s'exportait dans de nombreuses langues. À commencer par le norvégien qui l'a littéralement plaqué (et on remarque que la langue d'Ibsen a comme à son habitude norvégianisé l'orthographe):
sjanse chance f, occasion f, (risiko) risque m
ta sjansen courir sa chance, prendre le risque
Même chose en danois, bien qu'il y ait une nuance que ne contient pas le norvégien. Puisque, dans la langue d'Andersen, la définition est "agir pour atteindre quelque chose, mais en ayant conscience que le résultat risque d'être négatif". Autrement dit, toujours en reprenant cette idée d'inconscient linguistique, le danois a conservé l'étymologie pour partie négative du terme chance:
Toutefois, ce même dictionnaire de la langue danoise, sur le site ordnet.dk, ne manque pas de souligner que cet emploi est controversé, voire qu'il "est considéré par certains comme incorrect":
Même chose en français qui a tendance à copier et à traduire le formule syntagmatique en française. La Banque de dépannage linguistique québécoise nous rappelle qu'il s'agit d'un anglicisme à bannir:
En allemand, Chance dans le sens de risque = Risiko existe également. On observe d'ailleurs, cette fois dans la langue de Goethe, un léger glissement sémantique au profit de risque, du hasard, et donc aux dépens de la bonne fortune, de l'événement. Il suffit pour s'en vaincre d'observer ce tableau des occurrences qui hiérarchise les emplois:
Mais le plus intéressant, trouve JB, si on reste dans ces glissements sémantiques autour du substantif chance et qui ont, dans les langues respectives, donné des formules syntagmatiques (confer donc take a chance pour prendre le risque de) — le mieux demeure les créations lexicographiques autour du terme.
JB a ainsi découvert l'existence, pour rester dans l'allemand, de Chancentod, un tefme que ne reproduit pas le Duden allemand, mais qu'on peut trouver sur le site Mundmische qui répertorie les néologismes:
Les Suédois ont créé pour leur part un verbe: chansa:
La définition de ce mot appartenant au "langage populaire" étant: "essayer, au risque de gagner ou de perdre". Et l'exemple choisi signifiant littéralement: "Elle ne connaissait pas la réponse mais a “chancé” sur Beethoven". Autrement, chansa < “chancer”, c'est tenter, oser, miser, tabler sur. Et comment traduit-on chansa en anglais? Bingo!
Car les Suédois en connaissent un rayon question take a chance. JB en veut pour preuve le hit planétaire du Take A Chance On Me d'ABBA de 1978, que ses petits amis pourront écouter à loisir ici. Ils se souviendront que, tandis qu'Agneta et Frida, entonnaient "Take a chance on me", Björn et Benny répétaient en boucle "take a chance".
Mais JB, qui dan le cadre de sa villégiature forcée à pris des risques et connaît depuis tout de la réalité étymologique du substantif chance, préfère de loin le Chances que Stranger Cole et Gladstone Anderson chantait en 1966. Puisque, comme chez ABBA 22 ans plus tard, il s'agissait déjà de tenter sa chance auprès de quelqu'un = take a chance on somebody et ainsi de courir un risque tout comme de prendre le risque = take a chance. Pour ainsi avoir peut-tre la… chance que ça marche.
Alors espérons que ça marche. Même si c'est au petit bonheur la… chance.
Toujours est-il que JB se réveillait hier aux horreurs et que, depuis son 18e étage, il bénéficiait d'une vue imprenable, aussi plongeante que panoramique sur Berlin. Il était 6h30 du matin, JB avait déjà bu 1 litre de café et fumé 30 cigarettes et, devant le spectacle urbain, il en était resté coi d'admiration. Du coup, il avait pris une petite photo:
© icke
Comme la photo le montre, il y avait cet étrange filet tendu devant la vitre — et JB s'était demandé s'il avait été accroché pour empêcher les gens de se prendre pour Birdy ou pour empêcher les vrais oiseaux de venir se poser sur l'espace attenant à la fenêtre.
Tout en regardant, JB avait sa musique dans les oreilles. Et notamment ce morceau d'Eric 'Monty' Morris qu'il aime tant et qui convenait si parfaitement à la situation et à sa villégiature. Et il n'est pas le seul à le trouver renversant puisque, sur toitube, on trouve le commentaire suivant:
Allez, on écoute — et JB a pris soin de consigner les paroles pour ses petits amis, juste en-dessous:
There comes a time in life with chances we take
And if you're fortunate, you'll get a break
Don't look back when you're moving along the way
Or you'll realize, there's tears in your eyes
We all got problems but we've got to fight hard
Cause if you turn back, then you will be wrong
Take my advice and rather think twice
Then your days and your nights will be so nice
Écoutant ça et regardant Berlin, JB se disait que c'était exactement ça: qu'il ne fallait surtout pas regarder en arrière mais droit devant, vers la Tour de la télévision, vers l'horizon. Mais il se disait surtout que, oui, on prend des risques — et il s'étonnait que risque et chance, en anglais, se cristallisent en un seul mot: chance.
Et, invariablement obsessionel (rien de neuf sous son soleil socialiste, même matinal et même naissant), JB se souvenait avoir entamé en février de cette année un post sur ce mot, chance. Car quelle chance n'a-t-il pas eue, ce mot. Le mot chance. Quelle fortune linguistique notre chance française n'a-t-elle pas connue! Puisqu'elle va s'exporter dans de très nombreuses langues. À commencer par l'anglais qui l'importe dès le XIIIe siècle, indique à JB le Oxford Dictionary of English Etymology. En anglais moderne, le substantif chance a 5 définitions majeures (il en y a d'autres, plus techniques, mais ce sont celles ci-dessous qui nous intéressent), ainsi que nous l'explique le American Heritage Dictionary:
- The unknown and unpredictable element in happenings that seems to have no assignable cause.
- A force assumed to cause events that cannot be foreseen or controlled; luck: Chance will determine the outcome.
- The likelihood of something happening; possibility or probability. Often used in the plural: Chances are good that you will win. Is there any chance of rain?
- An accidental or unpredictable event.
- A favorable set of circumstances; an opportunity: a chance to escape.
- A risk or hazard; a gamble: took a chance that the ice would hold me.
Le français, quant à lui, en connaît quatre, que JB emprunte au Littré:
1° Façon d'advenir, suivant des conditions qui ne nous sont pas connues.
2° Absolument et abusivement heureux hasard, bonne fortune.
3° La probabilité qu'il y a qu'une chose arrive ou non.
4° Sorte de jeu de dés.
À part la cinquième définition, que JB a pris soin de souligner car elle correspond au sens de chance employé également par Eric 'Monty' Morris (sur laquelle il revient dans pas longtemps), on voit que les significations sont à peu près identiques.
Bon.
En fait, la chance, c'est donc ce qui "arrive", ce qui survient, mais c'est d'abord ce qui tombe. De fait, chance, souligne le Robert historique de la langue française, "est issu de l'évolution du latin cadentia", qui a donné notre cadence française. Ce même cadentia, poursuit le TLF, est une "substantivation du participe présent pluriel neutre de cadere «tomber» qui s'employait aussi en latin classique dans le vocabulaire du jeu en parlant de l'osselet". D'où le quatrième sens donné par le Littré mais que le TLF, pour sa part, liste en premier:
À cet égard, le Robert historique de la langue française indique:
◊ Sa spécialisation au jeu “chute de dés” (1200) a disparu, sauf dans quelques locution aujourd'hui mal comprises comme jouer sa chance, donner la chance “jeter les dès le premier”.
Re-bon.Donc la chance comme chute, la chance issue de cadere, verbe latin qu'on retrouve en français moderne dans le verbe choir, d'où la chute — la boucle est bouclée, et le dictionnaire latin > français Lebaigue (!) nous le montre, JB a même surligné en bleu, histoire que ses petits amis voient bien:
Et, pour en finir avec le latin (puisque c'est quand même le pot aux roses, cette histoire de l'étymologie latine), c'est le supin de cadere, casum, qui a donné casus, substantif qui lui-même reprend les sens modernes de la chance tant anglaise que française. Et on voit bien, à travers l'évolution sémantique de casus comment on passe de la chute à l'événement, c'est-à-dire à ce qui arrive, à ce qui tombe à tel moment, ainsi que nous l'explique le toujours décidément bien-nommé Lebaigue:
Autrement dit, la chance viendrait d'abord de la ruine, du déclin, de la mort. Ça alors… On aimerait plutôt retourner cette évolution sémantique en implorant les déesses de la… chance et en s'exclamant: "Avec un peu de… chance, je ne connaîtrai ni l'accident, ni la maladie, ni la mort!" Et ainsi, on n'entendra pas dans l'origine du mot chance ses sens anciens quand on le prononcera.
Et c'est d'ailleurs ce qu'aurait pu penser JB du haut de son 18e étage s'il ne s'était abîmé dans la contemplation d'un Berlin qui s'éveillait, tandis qu'il écoutait Eric 'Monty' Morris dont voici la photo, alors qu'il était encore minot:
Puisque c'est lui, le chanteur jamaïcain qui a donné en avril dernier un concert à Leipzig, qui a ressuscité dans la tête compliquée de JB cette histoire de chance à l'étymologie tellement singulière. Lui qui emploie la locution anglaise take a chance. Puisque, en l'occurrence, chance ne signifie pas du tout chance, mais risque, comme on l'a vu. Take a chance, ce n'est pas du tout “prendre une chance”, mais bel et bien prendre le risque de, ainsi que nous le confirme le Larousse:
Ce sens, nous indique cette fois le site etymonline, est récent. On se souvient que l'anglais a emprunté au français le substantif chance au XIIIe siècle, et ce glissement sémantique qui fait évoluer le terme en le faisant passer de l'événement à la bonne fortune, en passant par la possibilité et l'occasion à saisir, pour finalement le fixer au risque, date de 1859 seulement — donc une paille pour l'étymologie:
Cette évolution sémantique du chance anglais suit d'ailleurs l'évolution sémantique du chance français dont on voit ci-dessous les sens en moyen français:
Et, en moyen français, devenu cheance, il regroupe les troisième et quatrième sens:
| CHANCE, subst. fém. | FEW II-1 cadere | |
| [T-L : chëance ; GD, GDC : cheance ; FEW II-1, 27a : cadere ; TLF V, 494a : chance] | ||
| A. - "Ce qui échoit à qqn, situation créée par le sort" | ||
| 1. "Situation qui comporte des incertitudes" | ||
| 2. "Occasion à saisir" | ||
Les petits amis de JB et lui aussi par la même occasion comprennent ainsi mieux comment on passe de la chance au risque. Et si la langue possède un inconscient linguistique (ce dont JB est persuadé), on voit que la chance anglaise en tant que risque n'a pas pris son sens en l'air — si JB peut se permettre cette expression. De fait, on a vu plus haut qu'un des sens de casus en latin était justement… risque.
Hasard (ou pas — voire pas du tout) de l'étymologie, ce glissement sémantique dans la langue anglaise de chance en risk a connu la même fortune linguistique, au XXe siècle, que celle qu'avait connue le chance français au Moyen Âge, tandis que le terme s'exportait dans de nombreuses langues. À commencer par le norvégien qui l'a littéralement plaqué (et on remarque que la langue d'Ibsen a comme à son habitude norvégianisé l'orthographe):
sjanse chance f, occasion f, (risiko) risque m
ta sjansen courir sa chance, prendre le risque
Même chose en danois, bien qu'il y ait une nuance que ne contient pas le norvégien. Puisque, dans la langue d'Andersen, la définition est "agir pour atteindre quelque chose, mais en ayant conscience que le résultat risque d'être négatif". Autrement dit, toujours en reprenant cette idée d'inconscient linguistique, le danois a conservé l'étymologie pour partie négative du terme chance:
Toutefois, ce même dictionnaire de la langue danoise, sur le site ordnet.dk, ne manque pas de souligner que cet emploi est controversé, voire qu'il "est considéré par certains comme incorrect":
Même chose en français qui a tendance à copier et à traduire le formule syntagmatique en française. La Banque de dépannage linguistique québécoise nous rappelle qu'il s'agit d'un anglicisme à bannir:
En allemand, Chance dans le sens de risque = Risiko existe également. On observe d'ailleurs, cette fois dans la langue de Goethe, un léger glissement sémantique au profit de risque, du hasard, et donc aux dépens de la bonne fortune, de l'événement. Il suffit pour s'en vaincre d'observer ce tableau des occurrences qui hiérarchise les emplois:
Mais le plus intéressant, trouve JB, si on reste dans ces glissements sémantiques autour du substantif chance et qui ont, dans les langues respectives, donné des formules syntagmatiques (confer donc take a chance pour prendre le risque de) — le mieux demeure les créations lexicographiques autour du terme.
JB a ainsi découvert l'existence, pour rester dans l'allemand, de Chancentod, un tefme que ne reproduit pas le Duden allemand, mais qu'on peut trouver sur le site Mundmische qui répertorie les néologismes:
Chancentod est une expression très souvent employée dans le sport, particulièrement dans le football, et désigne l'incapacité d'un joueur ou d'une équipe entière à transformer les occasions de but en but réel.
Les "occasions de but" en question se disent donc chances (= Chancen) en allemand. Sachant aussi que Tod signifie mort, Chancentod, c'est littéralement “la mort des chances” < “la mort des occasions de but”; en bon français footballistique: un vendangeur.Les Suédois ont créé pour leur part un verbe: chansa:
La définition de ce mot appartenant au "langage populaire" étant: "essayer, au risque de gagner ou de perdre". Et l'exemple choisi signifiant littéralement: "Elle ne connaissait pas la réponse mais a “chancé” sur Beethoven". Autrement, chansa < “chancer”, c'est tenter, oser, miser, tabler sur. Et comment traduit-on chansa en anglais? Bingo!
Car les Suédois en connaissent un rayon question take a chance. JB en veut pour preuve le hit planétaire du Take A Chance On Me d'ABBA de 1978, que ses petits amis pourront écouter à loisir ici. Ils se souviendront que, tandis qu'Agneta et Frida, entonnaient "Take a chance on me", Björn et Benny répétaient en boucle "take a chance".
Mais JB, qui dan le cadre de sa villégiature forcée à pris des risques et connaît depuis tout de la réalité étymologique du substantif chance, préfère de loin le Chances que Stranger Cole et Gladstone Anderson chantait en 1966. Puisque, comme chez ABBA 22 ans plus tard, il s'agissait déjà de tenter sa chance auprès de quelqu'un = take a chance on somebody et ainsi de courir un risque tout comme de prendre le risque = take a chance. Pour ainsi avoir peut-tre la… chance que ça marche.
Alors espérons que ça marche. Même si c'est au petit bonheur la… chance.
vendredi 29 juillet 2011
Des gouttes de pluie sur le porc seul
Et JB, qui mange une pomme Gravenstein en écoutant la pluie tomber, pense du même coup à la si triste et si belle (= pléonasme?) version par Dennis Brown de Raindrops Keep Falling, sur son tout aussi bel album de 1970 No Man Is An Island. JB trouve ça triste que Dennis Brown n'ait jamais vraiment été reconnu à sa juste valeur. JB trouve ça triste que Dennis Brown soit mort (en 1999) à cause notamment de sa consommation de drogues († RIP). JB trouve ça triste que la chanson de Dennis Brown le rende triste quand déjà c'est triste qu'il pleuve sans discontinuer depuis le début de la journée alors qu'on est en plein été et qu'on devrait aller se baigner à oualpé dans les lacs de Berlin. Pff…
Du même coup, JB repense à la version par ce même Dennis Brown de No Man Is An Island, toujours sur l'album homonyme, quand le chanteur a ce petit geignement, ce rauquement, ce bruit de gorge, que JB a légèrement amplifié pour le faire partager à ses petits amis:
Et JB, qui est là tout seul à manger sa pomme Gravenstein en écoutant la triste pluie tomber et en écoutant aussi la triste chanson de Dennis Brown, cette fois No Man Is An Island, se dit que la vie est décidément bizarre qui (lui) réserve tant de coïncidences.
JB parlait hier soir de hure qui désignait à l'origine une tête de sanglier quand, ce matin, à cause d'une discussion vaine sur une certaine page bleue, JB a eu la sotte idée de parler linguistique à un garçon qui avait choisi comme pseudo… sanglier. JB était allé voir l'étymologie du mot et avait appris à sa grande stupeur que les mots sanglier et singulier sont en effet de la même famille, qui viennent tous deux du latin singularis — idem du dérivé anglais single. Voire, un sanglier, en moyen français, c'est d'abord un “porc vivant seul” avant d'être un cochon sauvage. JB trouvait cette origine puis cette évolution sémantique absolument magnifique; et il était fier comme un petit garçon qui vient d'avoir un 20/20 en dictée de l'annoncer à son partenaire épistolaire. Sauf que. Celui-ci ne s'en émouvait nullement, trouvait ça sans doute hors-sujet, et force était à JB de constater qu'il faut tout de même être nigaud pour aller parler linguistique sur une certaine page bleue. Pff…
Et donc la pluie si triste, et donc le fait d'être un porc seul alors que Dennis Brown répète qu'"aucun homme n'est une île" et qu'"aucun homme ne tient tout seul", et… Et le téléphone sonne. C'est É. É qui propose à JB d'aller boire une bière au Wilde 13, l'un des bars de skinheads de leur quartier commun. JB ne se fait pas prier. Certes, les gouttes de pluie vont continuer de tomber sur lui, lui le porc seul, mais, au même moment, Dennis Brown chante, I've Got To Go. JB aussi.
Du même coup, JB repense à la version par ce même Dennis Brown de No Man Is An Island, toujours sur l'album homonyme, quand le chanteur a ce petit geignement, ce rauquement, ce bruit de gorge, que JB a légèrement amplifié pour le faire partager à ses petits amis:
Et JB, qui est là tout seul à manger sa pomme Gravenstein en écoutant la triste pluie tomber et en écoutant aussi la triste chanson de Dennis Brown, cette fois No Man Is An Island, se dit que la vie est décidément bizarre qui (lui) réserve tant de coïncidences.
JB parlait hier soir de hure qui désignait à l'origine une tête de sanglier quand, ce matin, à cause d'une discussion vaine sur une certaine page bleue, JB a eu la sotte idée de parler linguistique à un garçon qui avait choisi comme pseudo… sanglier. JB était allé voir l'étymologie du mot et avait appris à sa grande stupeur que les mots sanglier et singulier sont en effet de la même famille, qui viennent tous deux du latin singularis — idem du dérivé anglais single. Voire, un sanglier, en moyen français, c'est d'abord un “porc vivant seul” avant d'être un cochon sauvage. JB trouvait cette origine puis cette évolution sémantique absolument magnifique; et il était fier comme un petit garçon qui vient d'avoir un 20/20 en dictée de l'annoncer à son partenaire épistolaire. Sauf que. Celui-ci ne s'en émouvait nullement, trouvait ça sans doute hors-sujet, et force était à JB de constater qu'il faut tout de même être nigaud pour aller parler linguistique sur une certaine page bleue. Pff…
Et donc la pluie si triste, et donc le fait d'être un porc seul alors que Dennis Brown répète qu'"aucun homme n'est une île" et qu'"aucun homme ne tient tout seul", et… Et le téléphone sonne. C'est É. É qui propose à JB d'aller boire une bière au Wilde 13, l'un des bars de skinheads de leur quartier commun. JB ne se fait pas prier. Certes, les gouttes de pluie vont continuer de tomber sur lui, lui le porc seul, mais, au même moment, Dennis Brown chante, I've Got To Go. JB aussi.
jeudi 28 avril 2011
"you can't deny it"
Et JB, hier soir, rentrant du théâtre où il a à nouveau été subjugué par le talent d'Anja Schneider au Gorki:
… JB rentre donc dans son palais socialiste et, par une mystérieuse association d'idées dont lui seul et son cerveau abstrus ont le secret, il repense brusquement (à l'instar d'une musique du matin qui surgirait dans sa tête, sauf qu'on est le soir et qu'il est minuit) à Happy Holiday, la chanson des Hotknives qu'il aime tant et qu'il n'avait plus écoutée, lui indique son mange-disque électronique, depuis le 8/12/2010 (le jour où JB a fête ses 7 ans et son entrée au CP). Il la cherche ce soir encore, en vain. En vain, puisqu'il veut la faire écouter à ses petits amis depuis longtemps. Il ne la trouve pas mais il trouve ça:
Et, évidemment, le cœur en pâte d'amande de JB fond, et la poisse doucereuse dégouline sur son ordimini dont les circuits dès lors aussi ensucrés qu'ensuqués et bloqués diffusent en boucle la chanson d'amour rythmée par des accords de violon (et, une fois encore, JB doit constater que les groupes de ska du moment les plus épatants (Madness, The Hotknives, The Valkyrians) utilisent tous le violon, un instrument qui, pourtant, traditionnellement, n'a guère sa place dans ce genre musical).
Et, ce matin, JB se réveille après une nuit complète (en-fin!), et force lui est de constater que Happy Holiday tourne toujours dans sa tête compliquée. Il s'agit à présent véritablement d'une musique du matin et JB fonce allumer son ordimini. Tandis qu'un soleil blanc irradie la ville et qu'un JB délunetté prépare à tâtons son café, Mark Carew ("the greatest dad in the world and a hero") chante le refrain que JB aime tant:
Et JB, têtu comme un teckel, de s'interroger sur la rémanence (comme on dit) du refrain qui résonne dans ses oreilles et jusque dans ses neurones et, systématiquement, suscite cet attendrissement semblable à une débâcle, rappelant elle-même la fonte du cœur en pâte d'amande de JB. Lequel constate que tout ceci intervient au moment précis où G & F & JB ont enfin trouvé une accommodation à Rosslau lors du prochain festival de ska en juin (et føck la priiide simultanée à Berlin) alors même que G & F adorent eux aussi The Hotknives:
JB se dit alors que la skanking band ainsi au (très) grand complet va passer un week-end de rêve et que l'amitié atteindra son acmé (comme on dit aussi).
N'empêche, dans cette période troubl(é)e où le ressac poursuit ses échappées sur la plage de galets qui entoure le cerveau compliqué de JB, où le calme après la tempête semble durable (et JB prie chaque jour Saint-Karl Marx pour qu'il n'en aille pas autrement), toutes les phrases de Marc Carew forment un ensemble à la bouleversante cohérence de cette chanson d'amour qui est aussi une chanson de rupture:
I wouldn't say that what I've done is wrong,
feel out of place now where I'd once belong
and when you look at it and put it in perspective
it looks bad, and you know that you can't deny it.
A missing person with a missing tale,
a deeper breath before my next exhale.
I must be on a happy holiday.
Et, sur cette réjouissante constatation, JB souhaite une bonne et belle journée à ses petits amis.
… JB rentre donc dans son palais socialiste et, par une mystérieuse association d'idées dont lui seul et son cerveau abstrus ont le secret, il repense brusquement (à l'instar d'une musique du matin qui surgirait dans sa tête, sauf qu'on est le soir et qu'il est minuit) à Happy Holiday, la chanson des Hotknives qu'il aime tant et qu'il n'avait plus écoutée, lui indique son mange-disque électronique, depuis le 8/12/2010 (le jour où JB a fête ses 7 ans et son entrée au CP). Il la cherche ce soir encore, en vain. En vain, puisqu'il veut la faire écouter à ses petits amis depuis longtemps. Il ne la trouve pas mais il trouve ça:
Et, évidemment, le cœur en pâte d'amande de JB fond, et la poisse doucereuse dégouline sur son ordimini dont les circuits dès lors aussi ensucrés qu'ensuqués et bloqués diffusent en boucle la chanson d'amour rythmée par des accords de violon (et, une fois encore, JB doit constater que les groupes de ska du moment les plus épatants (Madness, The Hotknives, The Valkyrians) utilisent tous le violon, un instrument qui, pourtant, traditionnellement, n'a guère sa place dans ce genre musical).
Et, ce matin, JB se réveille après une nuit complète (en-fin!), et force lui est de constater que Happy Holiday tourne toujours dans sa tête compliquée. Il s'agit à présent véritablement d'une musique du matin et JB fonce allumer son ordimini. Tandis qu'un soleil blanc irradie la ville et qu'un JB délunetté prépare à tâtons son café, Mark Carew ("the greatest dad in the world and a hero") chante le refrain que JB aime tant:
Et JB, têtu comme un teckel, de s'interroger sur la rémanence (comme on dit) du refrain qui résonne dans ses oreilles et jusque dans ses neurones et, systématiquement, suscite cet attendrissement semblable à une débâcle, rappelant elle-même la fonte du cœur en pâte d'amande de JB. Lequel constate que tout ceci intervient au moment précis où G & F & JB ont enfin trouvé une accommodation à Rosslau lors du prochain festival de ska en juin (et føck la priiide simultanée à Berlin) alors même que G & F adorent eux aussi The Hotknives:
JB se dit alors que la skanking band ainsi au (très) grand complet va passer un week-end de rêve et que l'amitié atteindra son acmé (comme on dit aussi).
N'empêche, dans cette période troubl(é)e où le ressac poursuit ses échappées sur la plage de galets qui entoure le cerveau compliqué de JB, où le calme après la tempête semble durable (et JB prie chaque jour Saint-Karl Marx pour qu'il n'en aille pas autrement), toutes les phrases de Marc Carew forment un ensemble à la bouleversante cohérence de cette chanson d'amour qui est aussi une chanson de rupture:
I wouldn't say that what I've done is wrong,
feel out of place now where I'd once belong
and when you look at it and put it in perspective
it looks bad, and you know that you can't deny it.
A missing person with a missing tale,
a deeper breath before my next exhale.
I must be on a happy holiday.
Et, sur cette réjouissante constatation, JB souhaite une bonne et belle journée à ses petits amis.
lundi 4 avril 2011
Girlie gegen Rechts
Et JB, qui a la méga insomnie du siècle, est réveillé par la pluie vers trois heures du matin. Il se réveille et ne rendort plus. La pluie tombe sur Berlin, il n'y a pas un bruit, c'est la nuit, et il se dit que demain personne n'en saura rien: à en croire la météo d'hier soir, la pluie aura cessé au lever du jour; la ville ne verra que l'humidité déposée et ignorera tout des précipitations et du sommeil impossible.
JB se réveille donc aux horreurs et il se lève avec Girlie dans la tête, qu'il a écoutée toute la journée d'hier, notamment en allant chercher des cigarettes. Il faisait 23°, les gens étaient en short et JB les imitait, il portait son t-shirt Blondi gegen Rechts qui a fait baver tous les redskins et les rudegirlz au nighter de samedi dernier, il avait l'hystérie de Girlie qui lui tapait les tympans, il ricanait comme un tordu tandis que les passants se retournaient sur lui, et donc il y a une heure il se réveille avec Small Change dans la tête:
Pour le reste, c'est le gars de mytrojanspace qui nous explique:
Et de poursuivre: ce que chez nous a été qualifié de dévaluation (le passage des anciens aux nouveaux francs) s'appelle au Royaume Uni la decimalization. C'est aussi le titre, sorti en 1971 et hélas nulle part trouvable, de l'ancêtre de Small Change:
Et là JB est content: car il peut sans doute mettre un visage sur cette Girlie qu'il adore définitivement, même si son identité reste pour l'heure un mystère:
Et c'est sur ce mystère en partie résolu que JB souhaite une belle te bonne journée à ses petits amis.
JB se réveille donc aux horreurs et il se lève avec Girlie dans la tête, qu'il a écoutée toute la journée d'hier, notamment en allant chercher des cigarettes. Il faisait 23°, les gens étaient en short et JB les imitait, il portait son t-shirt Blondi gegen Rechts qui a fait baver tous les redskins et les rudegirlz au nighter de samedi dernier, il avait l'hystérie de Girlie qui lui tapait les tympans, il ricanait comme un tordu tandis que les passants se retournaient sur lui, et donc il y a une heure il se réveille avec Small Change dans la tête:
Pour le reste, c'est le gars de mytrojanspace qui nous explique:
Et de poursuivre: ce que chez nous a été qualifié de dévaluation (le passage des anciens aux nouveaux francs) s'appelle au Royaume Uni la decimalization. C'est aussi le titre, sorti en 1971 et hélas nulle part trouvable, de l'ancêtre de Small Change:
Et là JB est content: car il peut sans doute mettre un visage sur cette Girlie qu'il adore définitivement, même si son identité reste pour l'heure un mystère:
Et c'est sur ce mystère en partie résolu que JB souhaite une belle te bonne journée à ses petits amis.
mardi 29 mars 2011
"The dark days are gone"
Et JB est enfin rentré à Berlin. Dans son Berlin. Dans son Berlin baigné de soleil. À tel point que, fixant la boule de feu si blanche, il plisse les yeux et murmure: Sunny!
Allez, tous en chœur:
Sunny, yesterday my life was filled with rain.
Sunny, you smiled at me and really eased the pain.
The dark days are gone, and the bright days are here,
My sunny one shines so sincere.
Sunny one so true, I love you.
Allez, tous en chœur:
Sunny, yesterday my life was filled with rain.
Sunny, you smiled at me and really eased the pain.
The dark days are gone, and the bright days are here,
My sunny one shines so sincere.
Sunny one so true, I love you.
jeudi 3 mars 2011
"No obligation"
Et JB, qui traverse tout Berlin uniquement pour parler deux petites minutes avec sa nouvelle miresse (laquelle, cela n'a nullement échappé au regard anticléricalement acéré de JB, consulte avec une croix à côté d'elle — JB, constatant la relique de dévotion, en a perdu deux dioptries), et donc traversant tout Berlin uniquement pour ça, JB finit par écouter en boucle dans son baladeur électronique Me No Born Yah de ses chouchous des Reggae Boys:
Ce morceau, JB l'adore. Il pourrait (jamais en manque d'une exagération) l'écouter en boucle tout le jour (et la nuit aussi). Il adore le "a yah" du début, suivi de "ayahyahyah" qui lui donne aussitôt la patate. Il adore le phrasé, il adore la scansion, il adore la répétition — bref, il adore tout. Au point que, quand il l'écoute dans la r(o)ue, il s'écrie toujours lui aussi "a yah!", il a aussitôt envie de danser, et défaut il branle du chef et se déhanche; bref, il a l'air malin et ridicule, mais il s'en fout comme de sa première chemise Ben Sherman.
Sauf que.
Il ne comprend strictement rien aux paroles. Mais alors rien. De retour dans son palais socialiste, il cherche sur internénette, mais sans grand espoir. Et il découvre qu'il n'est pas le seul à n'y rien comprendre:
Donc il ne comprend rien mais de ça aussi il se fout. Il s'en fout car il comprend juste "no nation" puis "no obligation", et ça lui suffit. Il a l'illusion de croire qu'il s'agit d'une chanson insurrectionnelle, une chanson sur l'autonomie et la liberté, sur le libre-arbitre et le choix volontaire. Et, en cette journée il a décidé de faire un choix important et difficile, où il a même ressenti le besoin d'aller le dire à sa miresse, chanter "a yah!" puis "no obligation" est une satisfaction en soi.
Ce morceau, JB l'adore. Il pourrait (jamais en manque d'une exagération) l'écouter en boucle tout le jour (et la nuit aussi). Il adore le "a yah" du début, suivi de "ayahyahyah" qui lui donne aussitôt la patate. Il adore le phrasé, il adore la scansion, il adore la répétition — bref, il adore tout. Au point que, quand il l'écoute dans la r(o)ue, il s'écrie toujours lui aussi "a yah!", il a aussitôt envie de danser, et défaut il branle du chef et se déhanche; bref, il a l'air malin et ridicule, mais il s'en fout comme de sa première chemise Ben Sherman.
Sauf que.
Il ne comprend strictement rien aux paroles. Mais alors rien. De retour dans son palais socialiste, il cherche sur internénette, mais sans grand espoir. Et il découvre qu'il n'est pas le seul à n'y rien comprendre:
Donc il ne comprend rien mais de ça aussi il se fout. Il s'en fout car il comprend juste "no nation" puis "no obligation", et ça lui suffit. Il a l'illusion de croire qu'il s'agit d'une chanson insurrectionnelle, une chanson sur l'autonomie et la liberté, sur le libre-arbitre et le choix volontaire. Et, en cette journée il a décidé de faire un choix important et difficile, où il a même ressenti le besoin d'aller le dire à sa miresse, chanter "a yah!" puis "no obligation" est une satisfaction en soi.
mardi 22 février 2011
"Someone who will die for you and more"
Et, quand JB s'est réveillé, il ne faisait pas encore jour, il n'y avait pas encore ce ciel bleu pâle et ces lueurs jaunes du soleil — mais il faisait déjà - 13 et, depuis, Berlin a gagné 3 degrés: il ne fait plus que - 10.
Et, quand JB s'est réveillé, il avait cette reprise de It Ain't Me Babe par Bob Andy & Marcia Griffiths. On écoute:
Sortie en 1970, la chanson n'est la première de Bob Dylan que le duo (le plus célèbre?) du reggae va reprendre. Ici, c'est surtout la voix de Bob Andy qui prédomine, Marcia Griffiths assurant les chœurs (avec une voix plus présente et plus insistante au fur et à mesure du morceau), comme le souvenir lointain d'un amour que le chanteur ne voudrait pas. Puisque c'est ce que disent et répètent les paroles. En gros: si tu cherches quelqu'un, ce n'est pas moi; si tu crois avoir trouvé en moi la bonne personne, tu te trompes; si c'est moi que tu veux, je ne suis pas celui-là.
C'est une chanson qu'on n'aime pas avoir dans la tête au réveil — à moins bien sûr d'être heureux d'avoir plaqué quelqu'un. C'est une chanson qui marque l'impossibilité d'un amour, voire l'impossibilité d'être amoureux. Pff…
On écoute l'original? Chanté par celui que les Scandinaves veulent voir couronné du Prix Nobel de littérature? Oui. On est en 1964 et l'orchestration est bien sûr radicalement différente — mais JB adore les accords d'orgue, si légers qu'on lesatteint entend à peine tant la guitare (puis l'harmonica) est devant:
Parmi toutes celles et tous ceux qui ont chanté ces paroles qui donnent tout de suite envie de pleurer:
You say you're lookin' for someone
Who's never weak but always strong,
To protect you and defend you
Whether you are right or wrong,
Someone to open each and every door,
But it ain't me, babe,
No, no, no, it ain't me, babe,
It ain't me you're lookin' for, babe.
Parmi tous ces interprètes (Johnny Cash, Nancy Sinatra), JB a une préférence pour la version acoustique de Joan Baez, qu'on voit ci-dessous en concert en 1965. Joan Baez qui nous prévient qu'il s'agit pour elle d'une "protest song", qu'elle est contre le mariage et qui chante It Ain't Me Babe avec ce visage désemparé, comme si en fait la chanson était contre-productive et lui montrait qu'elle se trompe, comme si elle se rendait compte en la chantant que sa position a priori de principe et a priori inébranlable n'était pas si aisée, ni à tenir ni à vivre.
Allez, on l'écoute et on n'oublie pas: le soleil brille dans un ciel bleu, malgré les dix degrés en-dessous de zéro.
Et, quand JB s'est réveillé, il avait cette reprise de It Ain't Me Babe par Bob Andy & Marcia Griffiths. On écoute:
Sortie en 1970, la chanson n'est la première de Bob Dylan que le duo (le plus célèbre?) du reggae va reprendre. Ici, c'est surtout la voix de Bob Andy qui prédomine, Marcia Griffiths assurant les chœurs (avec une voix plus présente et plus insistante au fur et à mesure du morceau), comme le souvenir lointain d'un amour que le chanteur ne voudrait pas. Puisque c'est ce que disent et répètent les paroles. En gros: si tu cherches quelqu'un, ce n'est pas moi; si tu crois avoir trouvé en moi la bonne personne, tu te trompes; si c'est moi que tu veux, je ne suis pas celui-là.
C'est une chanson qu'on n'aime pas avoir dans la tête au réveil — à moins bien sûr d'être heureux d'avoir plaqué quelqu'un. C'est une chanson qui marque l'impossibilité d'un amour, voire l'impossibilité d'être amoureux. Pff…
On écoute l'original? Chanté par celui que les Scandinaves veulent voir couronné du Prix Nobel de littérature? Oui. On est en 1964 et l'orchestration est bien sûr radicalement différente — mais JB adore les accords d'orgue, si légers qu'on les
Parmi toutes celles et tous ceux qui ont chanté ces paroles qui donnent tout de suite envie de pleurer:
You say you're lookin' for someone
Who's never weak but always strong,
To protect you and defend you
Whether you are right or wrong,
Someone to open each and every door,
But it ain't me, babe,
No, no, no, it ain't me, babe,
It ain't me you're lookin' for, babe.
Parmi tous ces interprètes (Johnny Cash, Nancy Sinatra), JB a une préférence pour la version acoustique de Joan Baez, qu'on voit ci-dessous en concert en 1965. Joan Baez qui nous prévient qu'il s'agit pour elle d'une "protest song", qu'elle est contre le mariage et qui chante It Ain't Me Babe avec ce visage désemparé, comme si en fait la chanson était contre-productive et lui montrait qu'elle se trompe, comme si elle se rendait compte en la chantant que sa position a priori de principe et a priori inébranlable n'était pas si aisée, ni à tenir ni à vivre.
Allez, on l'écoute et on n'oublie pas: le soleil brille dans un ciel bleu, malgré les dix degrés en-dessous de zéro.
lundi 21 février 2011
Féroce et ricanant
Et, tandis que des flocons de neige virevoltent dans un ciel bleu-gris, JB cherche sur toitube la reprise par Phyllis Dillon de Make Me Yours, avec laquelle il s'est réveillée — en vain.
En revanche, il trouve un autre morceau de la dame († RIP), Close To You (et on reviendra un autre jour sur l'histoire du morceau), visité ici par un être inattendu mais non moins féroce, et qui fait bien ricaner JB.
En revanche, il trouve un autre morceau de la dame († RIP), Close To You (et on reviendra un autre jour sur l'histoire du morceau), visité ici par un être inattendu mais non moins féroce, et qui fait bien ricaner JB.
dimanche 20 février 2011
bien/wohl
On est dimanche, le soleil brille dans un ciel bleu pâle couvert ici et là de nuages blancs, il fait - 5, on se réveille (ou pas), on a envie d'être joyeux et apaisé (à défaut d'être heureux et comblé), on veut quelques minutes alanguies et douces. Alors on écoute Doreen Shaffer chanter This Love, une parfaite musique de dimanche matin — on est propulsé en 1981, les Brentford Road Disco Set (ou Brentford Road All Stars) assurent l'orchestration, Doreen Shaffer a une voix langoureuse comme on ne lui connaît pas, on s'étire dans son lit ou son canapé ou son fauteuil, on ferme les yeux, on oublie tout. Et on est bien.
An diesem Sonntag scheint die Sonne in einem hellblauen nur hier und dort von weissen Wolken bedeckten Himmel, es sind fünf Minusgraden, man wacht auf (oder nicht), man möchte bitte schön froh und sorglos sein (statt glücklich und erfüllt zu sein), man will einige sanften und ruhigen Minuten (mit)erleben. Also hört man Doreen Shaffer This Love singen, die perfekte Musik für einen Sonntag Vormittag — man ist zurück in 1981, die Brentford Road Disco Set (oder Brentford Roas All Stars) sind für die Instrumentation verantwortlich, Doreen Shaffer hat eine schwärmerische Stimme die man bei ihr nicht kennt, man streckt sich in seine Bett oder Couch oder Sessel behaglich aus, man schliesst die Augen zu, man vergisst alles. Und man fühlt sich wohl.
An diesem Sonntag scheint die Sonne in einem hellblauen nur hier und dort von weissen Wolken bedeckten Himmel, es sind fünf Minusgraden, man wacht auf (oder nicht), man möchte bitte schön froh und sorglos sein (statt glücklich und erfüllt zu sein), man will einige sanften und ruhigen Minuten (mit)erleben. Also hört man Doreen Shaffer This Love singen, die perfekte Musik für einen Sonntag Vormittag — man ist zurück in 1981, die Brentford Road Disco Set (oder Brentford Roas All Stars) sind für die Instrumentation verantwortlich, Doreen Shaffer hat eine schwärmerische Stimme die man bei ihr nicht kennt, man streckt sich in seine Bett oder Couch oder Sessel behaglich aus, man schliesst die Augen zu, man vergisst alles. Und man fühlt sich wohl.
mercredi 16 février 2011
"And you don't know"
Une corneille juchée sur le toit de l'école interroge des yeux et du bec l'horizon, une dame en déambulateur croise un monsieur en fauteuil roulant escorté par son petit chien noir, le ciel au-dessus de Berlin est d'un bleu lumineux rehaussé par un air limpide et un soleil blanc — et, pendant ce temps, JB travaille en écoutant en boucle Sentimental Reason des Maytones.
dimanche 13 février 2011
Nicht spritzen, schwitzen
Die Situation:
In einem kleinen Becken draussen bei minus 2, während ein leichter Schnee über Berlin fällt, liegt der JB ganz nackt in einem heissen Wasser und geniesst die Wärme & die Ruhe & die Sorglosigkeit. Auf seiner rechten Handseite, ein stiller Mann mit braunoranger schlecht gefärbten Haare. Auf seiner rechten Handseite, ein Papa (hier Papi1) mit seinem 3 oder 4-jährigen Bubi. Vor ihm ein anderer Papa (hier Papi2) mit seinem eigenen Sohn.
Bubi: Und dann ist es schön zu baden!
Papi1: Ja. Und vor allem Ding ist es schön zu schwitzen.
Bubi: Ja, es ist schön zu spritzen!
Papi1: Nein, Schatz. Nicht spritzen: schwitzen.
Der JB (voll lauter Freude): Hö hö hö!
Papai1 und Papi2 schicken dem JB einen gnadelos strengen Blick. Der JB sagt nichts mehr.
In einem kleinen Becken draussen bei minus 2, während ein leichter Schnee über Berlin fällt, liegt der JB ganz nackt in einem heissen Wasser und geniesst die Wärme & die Ruhe & die Sorglosigkeit. Auf seiner rechten Handseite, ein stiller Mann mit braunoranger schlecht gefärbten Haare. Auf seiner rechten Handseite, ein Papa (hier Papi1) mit seinem 3 oder 4-jährigen Bubi. Vor ihm ein anderer Papa (hier Papi2) mit seinem eigenen Sohn.
Bubi: Und dann ist es schön zu baden!
Papi1: Ja. Und vor allem Ding ist es schön zu schwitzen.
Bubi: Ja, es ist schön zu spritzen!
Papi1: Nein, Schatz. Nicht spritzen: schwitzen.
Der JB (voll lauter Freude): Hö hö hö!
Papai1 und Papi2 schicken dem JB einen gnadelos strengen Blick. Der JB sagt nichts mehr.
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