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jeudi 3 mars 2011

"No obligation"

Et JB, qui traverse tout Berlin uniquement pour parler deux petites minutes avec sa nouvelle miresse (laquelle, cela n'a nullement échappé au regard anticléricalement acéré de JB, consulte avec une croix à côté d'elle — JB, constatant la relique de dévotion, en a perdu deux dioptries), et donc traversant tout Berlin uniquement pour ça, JB finit par écouter en boucle dans son baladeur électronique Me No Born Yah de ses chouchous des Reggae Boys:



Ce morceau, JB l'adore. Il pourrait (jamais en manque d'une exagération) l'écouter en boucle tout le jour (et la nuit aussi). Il adore le "a yah" du début, suivi de "ayahyahyah" qui lui donne aussitôt la patate. Il adore le phrasé, il adore la scansion, il adore la répétition — bref, il adore tout. Au point que, quand il l'écoute dans la r(o)ue, il s'écrie toujours lui aussi "a yah!", il a aussitôt envie de danser, et défaut il branle du chef et se déhanche; bref, il a l'air malin et ridicule, mais il s'en fout comme de sa première chemise Ben Sherman.
Sauf que.
Il ne comprend strictement rien aux paroles. Mais alors rien. De retour dans son palais socialiste, il cherche sur internénette, mais sans grand espoir. Et il découvre qu'il n'est pas le seul à n'y rien comprendre:


Donc il ne comprend rien mais de ça aussi il se fout. Il s'en fout car il comprend juste "no nation" puis "no obligation", et ça lui suffit. Il a l'illusion de croire qu'il s'agit d'une chanson insurrectionnelle, une chanson sur l'autonomie et la liberté, sur le libre-arbitre et le choix volontaire. Et, en cette journée il a décidé de faire un choix important et difficile, où il a même ressenti le besoin d'aller le dire à sa miresse, chanter "a yah!" puis "no obligation" est une satisfaction en soi.

samedi 26 février 2011

Der Queue und das Wichsding

Und gestern war gestern, und gestern war Freitag, und gestern Freitag ertönte plötzlich schon am Vormittag in dem komplizierten Kopf des JB Down At The Club von den Pioneers. Der JB war ein bisschen verblüfft: wieso dieses Lied, das er so selten hört, denn er mag nicht so ganz diese Periode von ihnen, nachdem die Gruppe sich geteilt hat und ein Paar von ihnen weiter mit Lee Perry gearbeitet haben und sich The Reggae Boys genannt haben (und der JB ist ein unbedingungsloser Fan von ihnen), während die Anderen, die den Namen The Pioneers gehalten haben, haben mehr kommerziellen Reggae aufgenommen und gespielt, Down At The Club etwa — übrigens eine Cover-Version von einem Lied, die Carole King als Erste gesungen hat.

Auf jeden Fall.
Gestern war Freitag und gestern hörte der JB den ganzen Tag durch Down At The Club:



Und sehr schnell verstand der JB die Ursache des Auftauchen von dem Lied, dessen Texte so anfangen:
Well, Friday night has finally come around
Me and my baby's gonna head for the spot we found
We're gonna forget our cares and dance on in the night
Down at the club, everything is out of sight
Down at the club, we're gonna say that it's all right

Für den JB, der gerade (und ausgerechnet) eine miserabele Woche hatte, war diese Ansage wie ein Versprechen. Nicht mehr das Versprechen von einer LP sondern von einem LP (denn der JB lernte diese Woche den Unterschied zwischen das LP und die LP). Nicht mehr das Versprechen von Spritze sondern von Spitze. Einfach ein Versprechen für das Bessere bzw. (der JB ist bescheiden und pragmatisch) für ein Bessere.
Es sollte nur besser sein, es durfte nicht schlechter sein, und es konnte nur besser sein, denn G sollte den JB abholen und die Beiden würden "down at the club" gehen, der JB würde seine "cares" vergessen, ob sie "on in the night" tanzen würden war nicht sicher, aber alles würde "out of sight" sein — alles bloss nicht ihre Freundschaft und die (gemeinsame) Freude. Ja, alles würde "all right" sein.

Das "spot", das die Beiden gefunden haben, war der Freibeuter und G & der JB fanden Zuflucht, da wo Platz war, d.h. im Billardraum, das sich sehr schnell zu einem Fernsehraum verwandelte. Fasziniert guckte der JB, wie die anderen spielenden Skinheads leicht die Queues und Bälle manipulierten. Und dabei erfuhr aus dem Mund von G dass, ja, auf deutsch sagt man der Queue, wo das Wort weiblich auf franzenländisch ist, also la queue. Und noch wieder musste der JB feststellen, dass diese Woche auch eine Grammatikwoche war, wo er stets und ständig lernte wie das Geschlechts eines Wortes sein eigenes Leben ändern kann. Die LP und das LP. Der Queue sowie der Schwanz (seitdem queue bedeutet Schwanz auf franzenländisch, also der Schwanz aller Art). Und dann dachte er an die Sprachwissenschaft, die uns lernt, dass grammatische Geschlechte mit sexuellen Geschlechten kaum zu tun haben — was auch umstritten ist; die uns aber beweist dass die "Geschlechtisierung" der Worte dessen Metaphorik beeinflusst. Das superbste Beispiel sei nämlich der Tod, also männlich auf deutsch und in allen germanischen Sprachen, aber la mort auf französisch, also weiblich. Von daher wird der Tod immer als Mann auf deutsch aber als Frau auf französisch dargestellt. Auf deutsch sagt man auch der Sensemann, auf norwegisch mannen med ljåen (= der Mann mit der Sense), wo auf französisch la faucheuse (= die Sensefrau).


Auf jeden Fall war der JB im Freibeuter ein bisschen in seinen Gedanken vertieft, als die Skinheads mit Queues und Bälle spielten. Er musste natürlich G über die Homonymie der französischen Billardworte erzählen, und G musste natürlich erzählen, dass man von "einlochen" auf deutsch redet, was den JB eine Menge Spass machte.

Das Gespräch blieb auf ausgerechnet diesen Worten stehen, als plötzlich ein G #2 auftauchte um G den JB zu grüssen. Und er sagte zu dem JB:
G#2: Ja, wir kennen uns, wir haben uns auf Klo gegrüsst.

Der JB: ???
G#2: Doch! Erinner dich.
Der JB: Auf Nightern auf jeden Fall. Aber auf dem Klo…? Übrigens, ich habe dich vor kurzem auf der Strasse gesehen. Du warst mit einer Frau. G#2: Ach ja, meine Ex. Wir haben uns seitdem getrennt.

Der JB: Schaaade!
G#2: Ja, und ich weiss, dass du der JB heisst, weil der Name so selten ist.


Der JB traute sich nicht zu sagen, dass er sich daran erinnerte, dass G#2 so hiess, weil er immer seinen Namen mit dem Lied von Dexys Midnight Runners assoziiert hat. Lass es uns anhören:



Ein Paar halbe Stunden nachher emigrierten G & der JB zur Tresen, und da tauchte A auf. Beide mögen A sehr gerne und sie begannen zu plaudern über das Leben generell aber nicht detailliert. Die Drei tranken ein Pfeffi, und dann erschien plötzlich G#2 und wollte auch eins. Na denn… Der JB bekam also 4 "grüne Kleinigkeit"(en — Gs Wort), und G#2 orderte sofort noch eine Runde, aber diesmal nicht von Pfeffi, sondern von der Spezialität des Ladens, die einen expressiven Namen trägt: Seemannswichse.
Doch.
Seemannswichse
Nach der, øøøh, Pardon, nach dem Queue und den Bällen, kam also die Wichse von Seemann. Okay…
Die lieben kleinen Freunde des JB fragen sich: was zum Teufel ist das?
Naja, das ist irgendwelches süsses Likörchen mit Sahne drauf. Verführerisch.
A-behr.
Als G#2 sah, wie G und der JB ihre Seemannswichse tranken, musste er sofort intervenieren:
G#2: Nein! So trinkt man es nicht. Mann muss die Sahne schlucken!
Der JB: Jawoll! Die Sahne schlucken also. Das weiss ich, wie man es macht.
G#2 (mit einem an dem JB ein bisschen zögernden gesandten Blick): — — —
Der JB: Ja, aber es gibt noch Sahne im Glas. Die muss man sowieso lecken, oder?
G#2: Ja, genau!
Der JB: Das ist sowieso wie in dem Lied!
G#2 (stets mit einem an dem JB ein bisschen zögernden gesandten Blick): — — —



Der JB fühlte ein bisschen überfordert, verlier aber Contenance nicht, und sagte zu dem Barkeepern:
Der JB: Kannst du mir bitte [der JB ist ja immer schøn höflich] noch vier von diesem Wichsding da geben?
Und los wurde es wieder Sahen reingeschluckt. Göttlich!

Danach wurde es noch geplaudert und angestarrt und angeflørtet und und und. Und zurück nach Hause sang der JB immer wieder Udo Jürgens, diesmal nicht mehr an G#2 sondern an G denkend (das war ja eine Grammatikwoche, hat der JB schon betont):

vendredi 31 décembre 2010

Hailé Sélassié (dans le reggae et la technonono)

Et, sans doute parce qu'il parlé hier aprème de Babylone dans le mouvement rastafari, le reggae et l'anglais de Jamaïque, sans doute parce qu'il a écouté pas mal de dub avec David Isaacs hier soir, JB repense à ce morceau de The Orb, Towers of Dub, sorti sur leur album U.F.Orb en 1992. Eh oui, c'est de la tekno (no no no). Ce morceau planant qui dure 15 minutes sample au début une conversation téléphonique où il est question de Hailé Sélassié et de Marcus Garvey. JB a bien essayé de le copier sur SoundCloud pour en faire profiter ses petits amis, mais il a vite été rappelé à l'ordre par le site le pneu électronique suivant:


Pfiou… Ça rigole pas, hein. Même le jour de la Saint-GrosMinet, la police virtuelle veille au grain.

Si les petits amis de JB, curieux d'écouter le morceau en question, peuvent l'acheter sur leur site de vente préféré ou en écouter 4 minutes sur mouvement quotidien, JB a tout de même réussi à dénicher une transcription de l'échange téléphonique qui se révèle être un canular, comme on le lit ici:



Du coup, JB trouve également un reportage sur la visite de Hailé Sélassié en Jamaïque, le 21 avril 1966:



Ce faisant, ce regardant et ce écoutant, JB pense obligatoirement à ce morceau des Reggae Boys (ses chouchous absolus de la période skinhead reggae), Selassie, qu'il a fait déjà fait écouter sur le blog tatoué et fumeur en août dernier:

vendredi 24 septembre 2010

"Push me round"

Et JB se réveille (taaard), mais avec Ba Ba des Reggae Boys dans la tête. "He he! What is this going?", s'interrogent-ils et répètent-ils, et JB avec eux. Mais c'est une bonne interrogation, enjouée, guillerette. Allez, au bout - et une bonne journée à tou(te)s, hein.

samedi 28 août 2010

"You think I could breathe?"

JB, alias le papy épodopé, a tous les jours besoin de faire sa sieste et il a cessé de s'en désoler. Hier vendredi, après sa sieste, il s'est réveillé avec un morceau des Reggae Boys dans la tête, qu'il avait déjà fait entendre ici il y a presque un mois. Ça s'appelle What You Gonna Do et c'est tellement épatant qu'on le réécoute.
Der JB, aka der Epoopa, muss jeden Tag sein Nachmittagsschläfchen machen und er hat aufgehört sich davon zu entsetzen. Gestern Freitag, nach seinem Nachmittagsschlächen, ist er mit einem Lied von The Reggae Boys im Kopf aufgewacht, das schon er hier vor beinahe einem Monat gespielt hat. Es heisst What You Gonna Do und ist so fantastisch, dass wir es jetzt wieder hören.




Seitdem hat der JB fast nur dieses Lied gehört. Den ganzen Abend gestern. Auf dem Weg zum Konzert [wo übrigens G und der JB eine jüngere Version von Brigitte Bardot getroffen haben - d.h.: genau so vulgär - und der JB dachte: "Herregud! So jung und schon so vulgär!" Und der JB meinte sogar, dass die jüngere aber genauso vulgäre Version von Brigitte Bardot ihn angebaggelt hat, und der JB dachte: "Was für eine irrsinnige Idee!"]. Bevor dem Einschlafen. Nach dem Aufwachen. Auf dem Weg zum Markt, usw. Nur: What You Gonna Do von The Reggae Boys.
Depuis, JB n'a pour ainsi dire écouté que cette chanson. Pendant toute la soirée d'hier. Sur le chemin en allant au concert [où d'ailleurs G et JB ont fait la connaissance d'un spécimen de Brigitte Bardot, certes plus jeune mais quasi identique - c'est-à-dire: aussi vulgaire -, et JB de penser: "Herregud! Si jeune et si vulgaire!" Et JB pense d'ailleurs que le spécimen bébéhesque plus jeune mais tout aussi vulgaire lui a fait du gringue, et JB a alors pensé: "Quelle idée folle!"]. Avant de s'endormir. Après s'être réveillé. En allant au marché, etc. Uniquement: What You Gonna Do des Reggae Boys.

Or JB ignorait une chose (enfin, il en ignore beaucoup, mais celle-ci entre autres). What You Gonna Do n'est pas un morceau original des Reggae Boys. Mais une version par les Reggae Boys de la chanson de l'un de des chouchous de JB, il a nommé Derrick Morgan, et il a nommé: Hold You Jack. On l'écoute.
Aber der JB wusste eine Sache nicht (naja, er weisst von vielen Sachen nicht, und diese u.a. nicht und nichts). What You Gonna Do ist kein Originalstück von den Reggae Boys, sondern eine Version von einem Lied von einem der Lieblings von dem JB (so viele vons!!!), das heisst Derrick Morgan, und das heisst Hold You Jack. Lass uns das Lied hören.



Derrick Morgan était (est! il vit toujours! il a fêté ses 70 ans le 27 mars dernier) évidemment un des plus grands. JB n'a de cesse de le ressasser à tout bout de champ (de chant! hö), qui l'a placé depuis belle lurette dans son petit panthéon reggae personnel. Mais l'histoire est parfois ingrate, mes petits amis, car cette chanson qu'il a composée, Hold You Jack, avec cette phrase musicale si entêtante (qu'on appelle un riddim dans le langage du reggae), ce n'est pas tant lui qui va bénéficier de son succès. Derrick Morgan est en effet également producteur et, déjà à l'époque (1969), il aide ses petits amis à lui. L'un de ceux qu'il va aider s'appelle Max Romeo. Il va lui donner le riddim de Hold You Jack et Max Romeo en fera ce qu'il nommera Wet Dream, sorti aussi en 1969. On l'écoute. (Et d'autant plus la vidéo ci-dessous car elle montre plein de skinheads noirs et plein de skingirls!!!)
Derrick Morgan war (ist! er lebt immer noch! er hat sogar am 27. März dieses Jahres seinen 70. Geburtstag gefeiert)) natürlich einer der Grössten. Der JB sagt es und wiederholt es Tag ein und Tag aus auf seinem rauchenden tätowierten Blog, und hat ihn schon längst in seinem kleinen persönlichen Reggae-Pantheon eingestellt. Aber die Geschichte, meine lieben kleinen Freunde, ist manchmal gemein. Denn dieses Lied, das er komponiert hat, Hold You Jack, mit dessem Musiksatz (das sogenannte Riddim, wie man in der Reggae-Sprache sagt) wie ein Ohrwurm, hat nicht besonders ihn berühmt gemacht. In der Tat ist Derrick Morgan auch Produzent, und auch schon damals, in 1969. Er hilft seinen eigenen lieben kleinen Freunden, und einer der diese Hilfe geniessen wird, heisst Max Romeo. Derrick Morgan schenkt ihm das Riddim von Hold You Jack, und Max Romeo macht davon, was er Wet Dream nennen wird, auch in 1969 gesungen. Lass uns es hören. (Und überhaupt in dem untenstehenden Video, wo man viele schwarzen Skinheads und viele Skingirls sieht!!!)



Wet Dream wird ein riiiesen Hit und sogar vielleicht DAS Hit von Max Romeo. Worum geht es? Naja… Man braucht keine Pythia und kein Prophezeier zu sein um das zu ahnen. Schon im Titel steht alles drin (wenn der JB sich so äussern darf). Noch nicht verstanden? Na denn… Lass uns diese Zeile ganz genau lesen, wohwissend dass das Wort "gal" "girl" auf jamaikanischen Englisch bedeutet: "Lie down gal let me push it up push it up lie down." Jetzt verstanden? Der englische Wikipedia teilt uns sogar mit, dass das Lied auf und von der BBC verboten wurde!
Wet Dream va devenir un mégatube et sans nul doute LE tube de Max Romeo. De quoi parle la chanson? Euh… Nul besoin d'être une Pythie ou un prohète pour s'en douter. Tout est déjà dit dans le titre. Vous n'avez toujours pas compris? Booon… Alors on va se pencher sur (si JB peut s'exprimer ainsi) cette phrase des paroles, tout en sachant que "gal" signifie "girl" en anglais jamaïcain: "Lie down gal let me push it up push it up lie down." Ça y est, vous avez compris? Le Wikipédia anglais nous indique même que Wet Dream sera interdit à l'époque par et sur la BBC!

Wet Dream est non seulement un tube, LE tube de Max Romeo, mais la première chanson qu'il a "composée" (entre guillemets puisque le riddim est de Derrick Morgan) et qui plus est la première chanson de slackness qui ait connu du succès (JB avait expliqué le mot en avril dernier). Ce genre musical, qui ne propose pas de musique particulière mais bien des paroles particulières, à savoir de pures paroles porno, fera florès et continue de connaître une fortune dans le reggae jamaïcain d'aujourd'hui. Et si, donc, il n'a pas été à proprement parler inventé par Max Romeo, il a en tout cas été popularisé par lui. Et Max Romeo de ne pas composer seulement Wet Dream, mais aussi, pour n'en citer que quelques-unes, et là encore leur titre parle pour elles: Sexy Sadie, Hole Under Crutches ou le hyperporno Play With Your Pussy.
Wet Dream ist also nicht nur ein HIT, DAS Hit von Max Romeo, aber auch das erste Lied, das Max Romeo "komponiert" hat (in Anführungszeichen denn das Riddim ist also von Derrick Morgan) und, das erste Slackness-Lied, das ein Erfolg wurde (das Wort hatte der JB hier in April erklärt). Dieses musikalisches Genre, das keine besondere Musik sondern besondere Songtexte vorschlägt, das heisst pure porno Zeilen, wird nicht nur sehr erfolgreich sein aber ist immer noch heutzutage ein Genre in sich in dem jamaikanischen Reggae. Und es wurde also nicht von Max Romeo erfunden aber von ihm popularisiert. Max Romeo hat ausserdem nicht nur Wet Dream komponiert, aber auch, um nur einigen zu zitieren, und hier auch ihrer Titel sagt es alles: Sexy Sadie, Hole Under Crutches oder das hyperporno Play With Your Pussy.

Das Succès von Wet Dream ist so gross, dass Derrick Morgan auch seine eigene Slackness-Version aufnimmt. I Love You heisst das Lied, das zwar nicht so hardocore wie Romeos Wet Dream ist, aber ist für Derrick Morgan ein Anfang. Denn er wird auch andere Slackness-Lieder schreiben: Horse Race oder Greedy Gal um nur ein Paar von denen zu nennen. Lass uns aber I Love You hören.
Le succès de Wet Dream est tellement énorme que Derrick Morgan va lui-même composer sa propre version slackness. Elle s'appelle I Love You et fonctionne comme un retour à l'envoyeur, même si elle n'est pas aussi porno que le Wet Dream de Max Romeo. Car Derrick Morgan va ensuite interpréter lui aussi de nombreuses chansons de slackness: Horse Race ou Greedy Gal en sont quelques exemplaires. Mais écoutons I Love You.



Autre compositeur à surfer sur la vague Wet Dream: Bunny Lee avec ses Allstars et le morceau Daydream. La version est instrumentale, reprend le riddim à l'orgue Hammond, adopte un rythme légèrement plus skinhead reggae et fait la part belle au trombone, joué par Vin Gordon, alias Don Drummond Junior. On l'écoute elle aussi.
Ein anderer Komponist, der auf der Wet Dream-Welle surft: Bunny Lee mit seinen Allstars und das Stück Daydream. Die version ist instrumental, übernimmt das Riddim mit der Hammondorgel, bevorzugt ein ein Hack mehr Skinhead Reggae-Rythmus, aber favorisiert die Pausane, die von Vin Gordon, aka Don Drummond Junior, gespielt wird. Diese Version hören wir auch.



Der grösster Riddimübernehmer, ich nenne U Roy (von welchem der JB kein grosser Fan ist), hat auch seine eigene version von Wet Dream gebastelt. Wet Vision heisst sie, und eigentlich ist sie nicht sooo schlecht. Vielleicht, weil nur er spricht? Oder weil er das Riddim gedoppelt hat? Und sogar auf nicht irgendeinem Instrument, sondern auf einem… Minimoog!!! Naja, lass uns fair sein und Wet Vision auch hören. Denn auf diesem rauchenden und tätowierten Blog ist man ja gerecht.
Le plus grand repreneur de riddims, j'ai nommé U Roy (dont JB n'est pas franchement fan), a aussi bricolé sa propre version de Wet Dream. Elle s'appelle Wet Vision et n'est en fait si si inaudible que cela. Peut-être parce que lui seul parle? Ou bien parce qu'il a doublé le riddim? Et pas sur n'importe quel instrument mais sur un… minimoog!!! Bon bon, soyons justes et écoutons Wet Vision puisque, sur ce blog tatoué et fumeur, on essaie toujours de faire preuve d'équité.



Et justement, ce qu'on n'aime pas d'habitude chez U Roy, Dave Barker l'a fait dans sa Wet Version hyper dancehall: repris seulement certains extraits du chant de Max Romeo et en scandant par-dessus à intervalles réguliers, ainsi que le veulent les règles du dancehall. Et qui plus est en poussant des petits gémissements de plaisir qu'on a le droit de trouver un peu ridicules, mais bon. On l'écoute? Pff… Pas vraiment envie, hein. Allez, on a dit qu'était juste. Alors on l'écoute.
Aus ausgrechnet was man normalerweise bei U Roy nicht mag, hat Dave Barker in seiner hyperdancehall Version Wet Version gemacht: einige Teile des Gesangs von Max Romeo übernehmen und darauf regelmässig skandieren, wie die Regeln des Dancehalls es vorschreiben. Und nicht nur das, aber er stöhnt auch, und man darf das einbisschen lächerlich finden. Wollen wir das Stück hören? Müssen wir es überhaupt? Seufz… Lust hat man nicht wirklich. Aber naja, man sagte gerade, man sei gerecht. Von daher: wir hören es.



Les Hippy Boys, qu'on aime bien, avaient-ils entendu la version de U Roy en composant leur Dreams To Remember? Ça ne nous étonnerait pas… Certes, le morceau est instrumental, mais l'orchestration et le choix des instruments est quasi identique. On l'écoute, car cette version, sortie chez Pama Records sous le numéro UN-528, nous plaît vraiment beaucoup.
Hatten die Hippy Boys, die man mag, U Roys Version gehört, als sie ihre Dreams To Remember komponiert haben? Das würde uns gar nicht erstaunen. Zwar ist das Stück instrumental, aber die Orchestration sowie die Wahl der Instrumenten ist fast ähnlich. Lass uns es hören, denn diese Version, die bei Pama Records mit der Nummer UN-530 herausgegeben wurde, gefällt uns unheimlich.




Dennoch. Dennoch verbleibt die beste Version von allen diesen die von den Reggae Boys, findet man. Ohne dass man er ganz genau erklären kann, berührt sie uns manchmal bis zu den Tränen, genauso wie sie uns zum Dancefloor hinbringt und eine unauslöschbare Freude gibt. Auf der gleichen komischen Art und Weise versteht man nicht ganz die Songtexte, aber man weiss, dass das Lied um Lüge, Betrug, Heucheli, Täuschung und Enttäuschung geht, wie so oft bei den Regae Boys. Man findet, dass die Songtexte ihrer Lieder komplett anakronistisch sind, völlig ungleich als die sämtliche Produktion der Jahren 1968-69-70, und man weiss dass es genau deshalb ist, dass man sie so viel mag.
Il n'empêche. À nos oreilles, la meilleure version d'entre toutes est celle des Reggae Boys. Sans qu'on puisse tout à fait expliquer pourquoi, elle nous émeut parfois aux larmes de la même manière qu'elle nous donne envie de nous précipiter sur la piste de danse et nous met dans une joie inextinguible. Identiquement, on ne comprend pas tout à fait les paroles, mais on sait que, comme souvent chez les Reggae Boys, il y est question de mensonges, de duperie, d'hypocrisie, de tromperie, de déception. On trouve que les paroles de leus chansons sont complètement anochroniques, totalement décalées par rapport à la production de ces années 1968-69-70, et on se dit que c'est aussi pour cette raison qu'on les aime tant.

Alors puisque c'est comme ça, on va réécouter le morceau sorti lui aussi en 1969, lui aussi chez Pama Records, et juste après ou en même temps que celui des Hippy Boys puisqu'il porte pour sa part le numéro UN-530. On trouvait What You Gonna Do en face A et le très sympathique Hot Coffee de Headley Bennett en face B, qu'on se réserve pour une autre fois.
Und wenn es so ist, sollen wir uns jetzt wieder das Lied anhören. Es wurde auch in 1969 herausgegeben, auch bei Pama Records, gerade nach oder gleichzeitig wie das Stück von den Hippy Boys, denn es die Nummer UN-530 trug. Es gab What You Gonna Do auf der A-Seite und das sehr sympathische Hot Coffee von Headley Bennett auf der B-Seite, aber dieses werden wir ein anderes mal hören.




PS: Und der Epoopa, der der JB ist, hat gerade diesen laaangen Post fertiggeschrieben, und er hört genau wie seine lieben kleinen Freunden What You Gonna Do für das Xte Mal, wenn er auch für das X-te Mal diese Zeile hört: "You think I could breathe?", die er beinahe schreit jedes Mal er sie hört. And dann versteht er plötzlich alles.
PS: Et le pappy épodopé qu'est JB vient juste de terminer son très très long post, er il réécoute pour la X-ième fois comme ses petits amis What You Gonna Do, quand il entend pour la X-ième cette phrase: "You think I could breathe?", qu'il crie presque sitôt qu'il l'entend. Et là, soudain, il comprend tout.

lundi 9 août 2010

Rire et sourire - ou l'inverse?

Traduisant:
Il a un sourire plus pincé (…)
… je me demande quelle est l'étymologie de ce mot, sourire, s'il y a une étymologie indo-européenne commune. Après tout, le sourire comme le rire sont des expressions communes à l'humanité.
Je vais donc voir dans le TLF qui me renseigne de la façon suivante:


Alors ça c'est intéressant: le sourire est une "atténuation" également étymologique du rire, nous indique le TLF. Tout comme sourire se disent en danois et norvégien smile et rire se dit le, alors qu'en suédois le signifie sourire et rire se dit skratta (qui à son tour signifie rire aux éclats en norvégien et, en danois, qui restitue l'idée d'une voix qui craque ou qui grince). Le langage reflète l'expression du visage et il n'y a qu'un plissement et un étirement de commissures pour passer du sourire au rire (et, pour ce qui est de passer du rire aux larmes, c'est une autre histoire sur laquelle on va, pour l'heure, jeter un voile pudique - comme on dit, une expression que JB adore!). La langue française possède de fait également ce sens. Que ce soit dans la forme substantivée du mot rire:


…que dans la forme verbale:


Et donc notre étymologie. Commençons par le français, et voyons d'un peu plus près ce que nous dit le Robert historique de la langue française:
1) SOURIRE v. intr., réfection avec le préfixe sous- (v. 1175) de sorrire (début XIIe s.), sozrire (v. 1130), est issu d'un latin populaire °subridere (premier e bref), altération du latin classique subridere (premier e long) “sourire”; ce verbe est composé de sub- marquant l'atténuation (-> sub-) et de ridere (-> rire).
◊ Le verbe signifie “prendre une expression rieuse” d'où (XIIIe s.) sourire à qqun “lui témoigner par un sourire l'affection, la sympathie, ou des égards de politesse, de courtoisie” et l'emploi figuré au sens de “rayonner, être radieux”, avec un sujet de nom de chose (av. 1613) propre à l'usage littéraire. ◊ Se sourire de (qqun, qqch) [v. 1175], “se moquer”, correspond à un sens du latin ridere et a disparu. Cette valeur a été reprise dans sourire de qqun, de qqch (v. 1778) “être amusé par”; de là faire sourire “prêter à la moquerie” (1843). ◊ Par analogie, le verbe a signifié “faire des rides” en parlant de l'eau (v. 1390). ◊ Par extension du sens dominant, il s'emploie (1683) en parlant du visage, de la bouche, des yeux. Avec un sujet de nom de chose, sourire (à qqun) veut dire au figuré “lui être favorable” (1812)
2) SOURIRE n.m. emploi substantivé du verbe (v. 1175) désigne l'action de sourire (…)

Quatre remarques à cette explication:
• il semble par conséquent que le rire ait précédé le sourire puisque, étymologiquement, sourire est une atténuation de rire. Ce qui, somme toute, est rassurant et redonne foi en l'humanité: ainsi donc, l'homme a d'abord ri, puis il a souri. La langue allemande nous en donne la preuve: rire se dit lachen, alors que sourire se dit lächeln, avec l'accentuation sur le A qui fait passer le A en Ä.
• partant, ce serait presque un paradoxe: si on observe un visage et une bouche au repos, les traits s'élargissent et la bouche dessine d'abord un sourire; puis ils se plissent encore et là seulement apparaît le rire. Or, étymologiquement, ce serait donc le contraire.
• plus étonnant encore, ce n'est non pas le rire qui mène à la moquerie, mais le sourire qui y conduit. Ce que les langues germaniques restituent parfaitement dans un verbe, an anglais to grin, en allemand grinsen, donc ce sourire un peu moqueur, comme figé sur le visage (c'est la valeur en allemand).
• le sens désormais tombé en obsolescence de sourire au sens de se moquer se retrouve en norvégien: smile/le av noen, littéralement sourire/rire de qqun, signifie en bon français se moquer de qqun. Preuve supplémentaire que, même dans les langues scandinaves, la frontière entre le rire, le sourire et au final la moquerie, est ténue.


Voyons à présent quelle est l'étymologie du mot norvégien smile, sourire, que l'on retrouve identiquement en anglais. C'est le Dictionnaire étymologique de la langue suédoise qui nous renseigne:


Et qu'apprend-on de passionnant?
Eh bien que ce mot vient d'une racine commune indo-européenne ici qualifiée de °(s)mi que l'on retrouve dans le sanscrit smáyate (rit), le grec meidiáo (je ris) ou l'ancien slave smejo. Mais, plus intéressant encore, le latin mirus qui signifie merveilleux et que l'on retrouve en français dans l'adjectif mirifique est également apparenté. Alors ça! Ça veut donc dire que le sourire porte en lui quelque chose de merveilleux, de fantastique? Voyons ce que nous dit Julius Pokorny dans son Dictionnaire étymologique de l'indo-européen:


Pokorny confirme les propos des Suédois, mais va plus loin. Car la valeur de ce °(s)mei- est aussi celle de l'étonnement. On remarque également dans le latin mirus la valeur de bienveillance que l'on retrouve dans l'emploi au XIIIe siècle du verbe français sourire, comme nous l'indiquait plus haut le Robert, et je répète: "“lui témoigner par un sourire l'affection, la sympathie, ou des égards de politesse, de courtoisie”".


Si le sourire est donc postérieur au rire, quelle est à présent l'étymologie de ce mot, rire?
Et c'est là encore le Robert historique de la langue française qui nous renseigne:
RIRE v., est issu d'un latin populaire °ridere (e long), altération phonétique du latin classique ridere (e bref) d'emploi absolu et transitif, signifiant “rire”, ensuite “sourire”, “avoir un esprit plaisant” et quelquefois appliqué aux choses dans le langage poétique (comme le grec gelan et meidian). Le verbe, très ancien et panroman, a une origine non éclaircie; Ernout et Millet évoquent un rapprochement possible avec la racine sanscrite krid-.

On note d'abord, amusé, que l'explication phonétique est l'inverse de ce qui est précisé plus haut - mais passons.
On note ensuite qu'on retrouve le terme grec meidian qu'on avait trouvé pour sourire. C'est donc que l'origine n'est pas si inconnue que cela. Ou quoi?
Et ce qui est pour le coup amusant (hö!), c'est que l'origine du mot rire serait inconnue. Ainsi donc, le rire serait-il à ce point ancestral qu'on ne puisse pas déterminer son étymologie? En est-il vraiment ainsi?
Voyons en guise de première réponse l'étymologie du scandinave le, dont nous avons vu qu'il signifiait rire en danois et norvégien, mais sourire en suédois. Et c'est à nouveau le Dictionnaire étymologique de la langue suédoise qui nous renseigne:


On se doutait bien que l'anglais laugh, l'allemand lachen étaient les équivalents dans leurs langus respectives du scandinave le. Là où on est un peu plus surpris, c'est de constater que ces mots viennent d'un germanique commun °hlah qui signifie clac en français, qui est une forme onomatopéïque, que l'on va retrouver notamment dans l'ancien slave klekutati = crier, dans le lituanien klegu = rire aux éclats ou dans le latin clango = crier.
Ce qui de prime abord paraît étonnant, à savoir que le rire serait donc une onomatopée ne l'est pas tant que ça. On a déjà vu et lu sur ce blog tatoué et fumeur que les bruits voire certains noms d'animaux, de même que les bruits humains, sont en fait des onomatopées, des cris. Ce qui accrédite la thèse selon laquelle le langage s'est initialement fondé à partir d'éructations, de bruits formés la bouche et par la gorge.
Ce que nous confirment nos potes Mallory et Adams dans leur Introduction to Proto-Indo-European:
21.3 Interjections and Human Sounds
Here we have gathered together in Table 21.3 those words which may be described as interjections or describe the type of noises that might issue from a human (laugh, babble, moan, etc.); animal noises will be treated separately in Section 21.4 although there will be some crossing between those two spheres, e.g. both people and wolves ‘howl’ in English. Obviously, when dealing with words that may sound symbolic, there may be independant onomatopeia involved rather than genetic inheritance.
C'est compris?
C'est-à-dire que non seulement de très nombreux sons produits par les humains sont des onomatopées, mais qui plus est humains et animaux partagent certains bruits, sans pour autant qu'il y ait "un héritage génétique", insistent les auteurs.

Jetons un œil sur le fameux tableau dont ils nous parlent tant il est éloquent (re hö!) et passionnant:

© Mallory & Adams © Oxford

Et Adams et Mallory de nous expliquer enfin:
The word for ‘laugh‘ in Proto-Indo-European was obviously onomatopeic and although it is provided a root rconstruction, i.e. °kha-, it is generally found in reduplicated form, e.g. in addition to the Latin cachinno ‘laugh’ we have Old English ceahhetan, Old Slavic chochotati, Greek ka(g)kházo, Armenian xaxank, Sanskrit kákhati/khákkhati, all ‘laugh’, suggesting that one might have laughed °kha kha! in Proto-Indo-European. Alternatively, we have the more familiar °ha ha (Latin hahae, Greek hà há, Sanskrit ha ha). A single °ha tended to indicate surprise (Latin ha, Greek ha, Sanskrit ha).

Alors certes, si notre mot rire a peut-être une origine inconnue, le rire en tant que réalité correspondait à un mot (et donc une réalité) commun chez les Indo-Européens.


Allez, on se quitte sur le rire et le sourire.

Le sourire d'abord. Avec le bien-nommé Smile des Tennors, de 1969, et on entonne avec eux "Sit down, my baby, and smile!":



Le rire enfin. Avec l'immarcescible Them a Laugh and a Kiki des Soulmates, également de 1969, qu'on a déjà pu écouter ici sur ce blog tatoué et fumeur, et qu'on pourrait écouter en boucle jour et nuit tant 1) le morceau est génial, 2) c'est du boss sound et du vrai, 3) on adore chanter avec eux: "The man who laugh first and a he man he laugh", 4) les Soulmates ne sont autres que les Pioneers qui eux mêmes ne sont autres que les Reggae Boys, qui eux-mêmes ne sont autres que des Upsetters de Lee Perry.

samedi 7 août 2010

"Be glad, be glad!"

Hey, Moment mal. Es ist nicht, weil man heute früh wie gestern und die Tage vorher allein aufwacht, dass man unbedingt im Kopf und in loop I'm Alone von Boris Gardiner als Morgenmusik haben muss. Zwar mag man das Lied sehr. Zwar hat man es nicht später als gestern gehört. Aber das Stück hat man schon hier auf diesem rauchenden tätowierten Blog gespielt. Und gestern auf dem Nighter wurde übrigens was anderes gespielt und von daher hat man auch was anderes gehört. Selassie von The Reggae Boys zum Biespiel, dass man im Moment immer wieder hört. Man war draussen mit dem guten F (und jede Woche merkt man, wie froh man ist, F in seinem Leben zählen zu können und dürfen), und plötzlich erkannte man von drin in der Bar kommend die schrille Stimme von den Reggae Boys singen: "Selassie! I'll go burn dem with fire. Selassie, I'll go burn dem with fire. Get up, get up!" Und obwohl man schon senkrecht war, stand man auch irgendwie auf, beinahe sprang und schrie, und sagte F: "Komm, wir gehen tanzen! Wir müssen unbedingt Selassie hören!" Und man weiss letzendlich nicht, ob F das Stück mochte. Aber man weiss, dass man dort auf der Tanzfläche allein war (ergo: I'm Alone) und tanzte und sang mit: "Be glad, be glad!"

jeudi 5 août 2010

Les plaies

Traduisant la phrase "(…) je vois défiler à toute vitesse un paysage de clair de lune (…)", JB pense forcément au troisième mouvement du même nom de la Suite Bergamasque de Claude Debussy. Il apprend au passage que la pièce a été inspirée par la lecture d'un poème de Verlaine, Promenade sentimentale, qu'on peut lire ici et que JB ne goûte pas forcément ("promenant ma plaie (…) parmi la saulaie" - pff…!!!). Et s'il ne goûte pas trop non plus le tableau de Millet mis en arrière-fond de la vidéo, il goûte en revanche pleinement l'interprétation de ce Clair de Lune par Walter Gieseking:



Et, relisant le mot plaie, JB en vient à s'interroger sur cette locution interjective (comme on dit en grammaire): Quelle plaie!
Il va fissa interroger le Robert des expressions et locutions:
PLAIE n.f.
Les (dix) plaies d'Égypte “des ennuis insupportables, de véritables fléaux” (fin XIVe s., E. Deschamps). Allusion biblique aux fléaux que Dieu fait s'abattre sur l'Égypte pour que le pharaon libère les Israélites (Exode, chap. 7 à 12). On dit aussi, ai singulier, c'est une (vraie) plaie d'Égypte, pour qualifier une personne insupportable (la locution renforce alors l'emploi figuré de plaie: quelle plaie!).
Et son cousin le Robert historique de la langue française de préciser:
L'idée morale de “fléau” tend cependant à disparaître au bénéfice de “chose pénible aux conséquences graves” et, familièrement, de “personne insupportable” (1888, Courteline).

Or, depuis quelques années, on assiste à l'irruption dans le langage parlé, quand le locuteur se plaint de quelqu'un, de la locution tout aussi interjective: Quel pansement!
Un exemple ici:



Mais qu'est-ce qu'un pansement? Le TLF nous répond:


Le pansement étant ce qu'on applique sur une plaie pour l'empêcher de saigner ou de suppurer, le pansement dans son emploi métaphorique apparaît dans le langage par métonymie. Dans le vocabulaire du locuteur, les deux mots, certes associés dans telle réalité mais non synonymes pour autant, finissent se recouper: l'un se substitue à l'autre. Comme par exemple pour la bouteille: J'ai bu une bonne bouteille. Non, la personne n'a pas bu la bouteille, elle a bu le vin qui était contenu dans la bouteille. C'est ce qu'on appelle en rhétorique une synecdoque. Bon.
Dans notre cas, le pansement désigne quelqu'un qui est une plaie, la fameuse "personne insupportable". Un autre exemple:


Mais, si on y réfléchit bien, quand le mot désigne une personne exaspérante, épouvantable, plaie et pansement sont-ils vraiment synonymes?
Il me semble que pansement, par analogie, va davantage caractériser la persistance. De même que le pansement colle et ne se détache que difficilement, la personne s'acharne, revient toujours à la charge, est tout le temps là. C'est un boulet, comme on dit aussi. Ou, ainsi que l'exprime de manière éloquente ce groupe sur visagelivre:


On note avec un intérêt aussi certain que chafouin et consterné que 1052 personnes se disent "amies" du groupe en question. Sic. et re-sic et re-re-sic.
Le pansement est encore pire que la plaie puisqu'il a l'effet boulet: on se le traîne. Non seulement il est en contact avec l'infection, il devient donc lui-même infectieux, mais il demeure, il perdure. Comme une tique. Exemple:


Ou celui-ci:


Pourquoi le langage n'a-t-il de cesse de se sentir comme obligé de trouver continuellement de nouveaux mots pour décrire les importuns? Comme si les raseurs se démultipliaient avec les années. Comme si la persécution était elle-même synonyme d'inflation et réclamait toujours plus de qualificatifs. Comme si la désignation des oppresseurs devenait un atavisme sémantique.

Sur ce constat, on se quitte avec les Pioneers et leur fantastique The Wicked, qui sera repris par les Reggae Boys dont on parlait pas plus tard que ce matin. Puisqu'ils chantent:
"As far as I can see / at the wicked, they must survive /
they wouldn't mind if you don't stay alive /
As long as they must survive"

L'autonomie

Et, en butte à l'insomnie, JB se réveille une fois encore aux horreurs tandis que la ville est plus que jamais plongée dans le silence mais déjà nimbée d'une lueur naissante. La clarté contre l'obscurité et les idées dans cet entre-deux, nébuleuses. Pourtant une musique perce, que JB a écoutée hier puisqu'il a écouté toute la journée d'hier des morceaux composés ou produits par Lee Perry et ses Upsetters, qu'il s'agisse du groupe éponyme ou des potes de Perry. Oui, une musique résonne, elle s'appelle What You Gonna Do, date de 1969 et est interprétée par les Reggae Boys. Car plus ça va et plus JB n'écoute plus qu'eux en ce moment - ou alors il revient constamment à eux. Or se réveiller avec What You Gonna Do prend des allures d'interrogation existentielle puisque dans sa tête JB entend: "What you gonna do with your life?"; et songer à ça épuise déjà JB alors que la journée n'est même pas commencée. Il écoute quand même, pour mieux se rendre compte de son erreur. Les Reggae Boys ne chantent pas "What you gonna do with your life?" , ils ne parlent pas du tout de life mais de lies. Ah merde. Ils demandent: "What you gonna do? Who you gonna tell your lies?". Ah merde de merde. Ça n'arrange pas les affaires de JB de se réveiller avec ça, à 4h45 du matin. Et cela lui prouve une fois encore que la mémoire a le chic pour enjoliver les souvenirs, pour les touiller à sa sauce, pour en faire (tout) un plat qui l'arrange et sied au mieux à son goût et aux papilles de sa fantasmagorie.

JB se console en écoutant en boucle cet impeccable morceau de skinhead reggae, rythmé lors des passages instrumentaux par les notes entêtantes de l'orgue Hammond, et en se disant que de toute façon les Reggae Boys n'ont quasiment chanté que là-dessus: la dénonciation des hypocrites (Mama Look Deh) et de tous ceux qui ne nous veulent pas du bien (The Wicked). Et au final JB conclut qu'il s'es réveillé avec une chanson sur le refus, une chanson qui dit non, une chanson d'émancipation, une chanson d'autonomie. Ce sera une belle journée.

mardi 10 novembre 2009

Pour Nico



"As far as I can see / at the wicked, they must survive / 
they wouldn't mind if you don't stay alive / 
As long as they must survive"

Et ça, mon cher Nico, ça vaut pour tout.

Alors comme dirait ma copine Martine: 
A tous (sauf les bandits & cie) : vaillance !