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mercredi 12 octobre 2011

Die poetische und politische Golden Shower

Und der JB, der genau wie Marcel (Proust) früh schlafen ging (Zitat: "Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen." — und hiermit eröffnete sich, ja, spritzte sich aus für die sämtliche frantsösischö Unterrichts- & Akademikerwelt eine unversiegbare Quelle von Glosen & Interpretationen), ist also früh… aufgestanden. Früh eingeschlafen und früh aufgestanden um sich sofort mit seinem ganzen Körper in die Arbeit reinzuschmeissen. Momentan übersetzt der JB das dritte Buch der Reihe Ingvar Ambjørnsens über Elling, und genau die Passage, wo Elling sein erstes Gedicht schreibt:

Auf norsk:
Vi fant henne i trappen / Håret / En sort ravnevinge som vinden slo / mot det uvaskede linoleum. / Vi la henne på sengen / og så at englene hadde besvangret henne.
© Ingvar Ambjørnsen for den norske versjonen
Auf doitsch:
Wir fanden sie im Treppenhaus / Ihr Haar / Eine schwarze Rabenschwinge, und der Wind / Schlug sie gegen das ungeputzte Linoleum. / Wir legten sie aufs Bett / Und sahen: Die Engel hatten sie schon geschwängert.
© Gabriele Haefs für die deutsche Fassung
Auf frantsösischö:
Nous l’avons trouvée dans l’escalier / Sa crinière / Une aile de corbeau, jais, que le vent frappait / contre le linoléum toujours sale. / Dans son lit nous l’avons allongée / pour découvrir que les anges l’avaient déjà fécondée.
© Jean-Baptiste Coursaud pour la version française

Also dachte der JB poetisch: "Boah, krass ey… Die lyrische Schöpfung ist verdammt nochmal überall!"

Und mit dieser penetranten empirisch gemachten Feststellung ging der prosaischer JB weiter prosaisch agieren. "Weniger müssen müssen", verspricht eine gewisse u.a. im Zug plakatierte Werbung, die für den JB immer ein sinnwidriges & vernunftwidriges Rätsel verblieb. Und während er da sass und eine zweite wenn nicht dritte penetrante empirische Feststellung machte (2) die Quelle, egal jetzt welche, war unversiegbar; 3) die Reklame war ein wandernder Unsinn), konnte er noch dazu konkludieren, dass die lyrische Kreation tatsächlich überall lauerte, selbst dort, und nicht nur das: aber dass das alles eigentlich einen grossen und einzelnen Zusammenhang bildete. Und dann, dann, ja, dann machte er eine vierte penetrante empirische Feststellung.

Es wurde nämlich so.
Der JB sass und las das Fanzine Commybastards (dank G — einen schönen guten Morgen, G!). Der JB musste also und musste währenddessen das Interview der badenwürttembergischen Oi-Band Produzenten der Froide lesen. Denn nicht nur hatte er sich letzte Woche durch einen elektronischen & skinheadischen Konsumladen folgendes neu entdecktes T-Shirt bestellt:


Aber da und dort, als er sass und las und musste, erfuhr der JB zu seinen Erstaunen und Freude Froide (der JB ist normalerweise weder geübt noch speziell verliebt in Oi, sondern in Ska), dass das Logo eigentlich ein Lied von Produzenten der Froide war. Und nicht nur das, aber auch folgendes:


Also dachte der JB wieder und genauso poetisch: "Boah, krass ey… Die lyrische Schöpfung ist verdammt nochmal wirklich überall!"
Aber nicht nur das.
Denn der JB musste eine fünfte (diesmal sehr) penetrante empirische Feststellung machen. Nämlich: das Glied ist politisch. Commybastards behauptete dass "das Urinieren eine unpolitische Tätigkeit" sei, aber das stimmt gar nicht! JB wiederholt mit anderen Worten:
Der Puller ist politisch.

Der JB musste sich sofort schämen.
Nämlich: er hätte das wohl schon wissen müssen (auch weil er nicht weniger müssen müssen will). Denn er wusste schon, dank dem frantsösi(sehr)schön schwulen Aktivist (und da haben wir die lyrische Kreation, die unendlich überall lauert) Guy Hocquenghem, dass das Gesäss auch politisch sei. Das hatte der in 1988 von den Folgen von AIDS verstorberne Schriftsteller schon damals in seinem 1972 erschienenem Essay Das homosexuelle Verlangen, geschrieben:
Mein Arschloch ist revolutionär.
Also mit anderen Worten:
Mein Popo sowie mein Puller sind politisch.

Und mit dieser sechsten penetranten und empirisch gemachten Feststellung kann der JB und seine lieben keinen Freunde zu der lyrischen Kreation zurückkehren und diesmal das Gedicht der Partisan der Froide singen:
White Power / Golden Shower / Ich piss dir ins Gesicht / So muss das sein

Und damit zurück nach Dammburg, øøø, pardon… nach Hamburg.

lundi 9 mai 2011

Mein Büstenhalter aus Nordkorea

Tja, liebe kleine Freunde. Der JB ist viel unterwegs gewesen. Dienstlich. Von daher ein tätowiertes rauchendes Blog, das bedauernd still gewesen ist.
Was hat der JB denn gemacht? Wo war er?

Wo? Na klar. Wie immer, wenn er a bisserl Zeit hat: in der DVK. Das heisst: in der Demokratischen Volksrepublik Korea. Das heisst wiederum, in republikfeindlicher Terminologie: in Nordkorea.
Was hat er denn gemacht in der sonnigen DVK? Na klar. Er hat seinem Keule Jong-Il besucht. Ey, klaro, alta!
Was haben sie zusammen so getrieben? Na ja. Der Jong Il sollte ein strahlendes Besuch in den Genossenschaften und Kombinaten machen. Der hatte also den JB eingeladen. Der JB hat sich herzlich und höflich bedankt und nahm den ersten Jet Richtung DVK, genau gesagt Richtung Namhung, eine Stadt, die NICHTS mit dem bekannten englischen Spruch zu tun hat: "He's hung like a nam."

Den Rest berichtet die KCNA, die Nachrichtenagentur aus Nordkorea:


Hier ist der JBs Beitrag zu Jong Ils Besuch: sich um das kulturelle und gefühlsmässige Wohlsein der Arbeiterklasse kümmern. Dagegen hatte der Jong Il üüüberhaupt nichts. Ganz im Gegenteil. Denn er konnte stolz und siegreich eine Tautologie feststellen:


Danach waren der JB und der Jong Il a bisserl müde. Was haben sie dann gemacht? Jo! Geschwommen. Sich im Becken der Fabrik entspannt. Die KCNA berichtet weiter:



Und jetzt kommt die rohe Wahrheit, die grobe Enttäuschung.
Denn von seinem Besuch hatte der JB das untenstehende Bild zurückgebracht. Aber die reaktionäre Zeitschrift Der Spiegel hat ihm es feigerweise geklaut und auf seine eigene Interunnettseite kopiert und herausgegeben:


Der JB ist von daher hyprazornig! Die Weltbloggerei weisst nun Bescheid, bevor er überhaupt die Zeit hat, um die zauberhafte Nachricht auf dem tätowierten rauchenden Blog an die ganze Welt erzählen kann. Und das nicht nur ohne den JB zu zitieren, aber noch dazu, die Krönung, ohne ihn auf dem Bild zu zeigen. Sie haben ausgrechnet das Foto ausgesucht, wo der JB nicht zu sehen ist.

Es stinkt nach Rache. JB ist so wütend, dass er sich wie Phädra fühlt. Die Phädra von Racine, dessen Stück der grosse Schiller übersetzt hat. Lass uns uns an diese Zeilen erinnern, die der JB jetzt in seinem sozialistischen Palast stundenlang brüllt:


A-behr.
Mit seinen Kumpeln von den North Korean Rude Boys…


… also mit ihnen wird der JB eine Razzia bei der Zeitung machen!
Es wird bluten!!!

Aber nun die wahren Fakten:
Der JB musste unbedingt nach Nordkorea. Nicht nur um den Jong Il zu besuchen, aber auch weil er einige neunen Büstenhaltern dringend benötigte (Körbchengrösse: K, natürlich: K wie Korea, K wie Kim Jong-il) — seine alten waren beim letzten Nighter von schreienden Skinheadmassen zerrissen worden und seine Intimität enthüllt, oh je…
Und es passte also schøn (es: das Besuch sowie der Büstenhalter), denn der Jong Il sollte nämlich gerade an dieser Zeitpunkt eine Modeshow einweihen. Die letzte BH-Produktion der DVK wurde gründlich und ausführlich präsentiert, und der Jong-il mit dem JB waren dabei.
Herrlich!
Der JB hatte sowas von einer tollen Zeit!
Und der Jong Il, alta! Der ist (sieh: obenstehendes Bild) sowas von keinem Feind der Fröhlichkeit, ey!


Das Engagement des Jong-il für Fähschön und Mode ist nicht zu bezweifeln.
Darüber berichtete letztes Jahr das französische Fernsehkonzern France24:

N.Korea leader sets world fashion trend: Pyongyang

Und wer ist dieser "unindentified French fashion expert"???
Wer?
Na klaaar: der JB!!!
Der JB ist überhaupt kein Literaturübersetzer. Das ist eine Scheinbeschäftigung um seine reale Arbeit geheim zu halten. Er ist im wahren leben fränsch Fähshön-Ekspärt für den Jong Il.

Auf jeden Fall.
Also der Jong Il bezahlt von seiner eigenen Person um die nordkoreanische Fähschön zu promovieren. Diese Reportage, die der JB damals aufgenommen hat, zeigt uns die schicke Mode, die die unsterbliche Sonne (= Jong Il) selbst designiert hat, selbstverständlich unter der Leitung des JBs.
Und nun die Nachrichten, meine Damen und Herren:



Was die Herren angeht, ist es schlicht und Korrekt:


Denn das auch hat der Jong Il bei seinem Besuch betont. Was braucht das Volk als Stoff???


Der JB wiederholt:
plastic propylene fabric
Was heisst das auf deutsch?
Genau:
dederon
Nylon aus der DDR. Daher: dederon

Der JB hat mehrmals auf diesem tätowierten rauchenden Blog über Dederon geschrieben und ausgerechnet das, also mehr Dederonklamotten in der DVK zu produzieren ist eigentlich der Beitrag des JB zu Jong Ils Besuch und wirtschaftliche Politik, sowie Entwicklung und Export.
Denn, was wäre eine Welt ohne Dederonklamotten?
Der JB hat die Antwort parat:
Eine Langeweile.

Aber Moment mal. Zurück zum Bild.
Was tragen nämlich die nordkoreanischen Männer? wenn der JB fragen darf. (Und er fragt tatsächlich!)
Je-nau: ein Tonic Suit.
Ein Tonic Suit wie jeder Skinhead tragen soll.
Von daher: Jong Ils Fähshön = Dederonklamotten = Tonic Suit = Skinheads = derJB = North Korean Rude Boys = der Jong Il.
Na klar:
Der Jong Il ist ein Skinhead (zwar MIT Haaren, aber so ist auch die haarliche Mode in der DVK).

Und nicht nur das. Aber selbst Suggs, der Sänger von Madness hat diese nordkoreanische Mode adoptiert, wie man es hier sieht:


Suggs hat Haare + er trägt die gleiche Sonnenbrille wie der Jong Il und einen Tonic Suit aus Dederon made (unter der Leitung des JB — der JB möchte es noch wieder so en passant erwähnen) in North Corea.


Und nun kann der JB die tolle Nachricht enthüllen:
Er hat einen nordkoreanischen skinheadischen Tonic Suit für seinen liiieben Freund N zurückgebracht — denn die Büstenhaltern hält der JB für sich.

Ja ja, der JB weiss: er ist so gut & grosszügig für seine lieben kleinen Freunde.

lundi 4 avril 2011

Girlie gegen Rechts

Et JB, qui a la méga insomnie du siècle, est réveillé par la pluie vers trois heures du matin. Il se réveille et ne rendort plus. La pluie tombe sur Berlin, il n'y a pas un bruit, c'est la nuit, et il se dit que demain personne n'en saura rien: à en croire la météo d'hier soir, la pluie aura cessé au lever du jour; la ville ne verra que l'humidité déposée et ignorera tout des précipitations et du sommeil impossible.

JB se réveille donc aux horreurs et il se lève avec Girlie dans la tête, qu'il a écoutée toute la journée d'hier, notamment en allant chercher des cigarettes. Il faisait 23°, les gens étaient en short et JB les imitait, il portait son t-shirt Blondi gegen Rechts qui a fait baver tous les redskins et les rudegirlz au nighter de samedi dernier, il avait l'hystérie de Girlie qui lui tapait les tympans, il ricanait comme un tordu tandis que les passants se retournaient sur lui, et donc il y a une heure il se réveille avec Small Change dans la tête:



Pour le reste, c'est le gars de mytrojanspace qui nous explique:


Et de poursuivre: ce que chez nous a été qualifié de dévaluation (le passage des anciens aux nouveaux francs) s'appelle au Royaume Uni la decimalization. C'est aussi le titre, sorti en 1971 et hélas nulle part trouvable, de l'ancêtre de Small Change:


Et là JB est content: car il peut sans doute mettre un visage sur cette Girlie qu'il adore définitivement, même si son identité reste pour l'heure un mystère:


Et c'est sur ce mystère en partie résolu que JB souhaite une belle te bonne journée à ses petits amis.

samedi 1 janvier 2011

2011 (2010 is gone)

Et JB se réveille tard, très tard, très très tard, mais il s'en fout. Il constate que la neige continue de fondre à Berlin et que le ciel est gris. 2011 a commencé et partout JB distingue les cadavres de pétards et autres feux de Bengale qui hier ont tonné et détonné sur la capitale:

© icke

Sur le Schillingbrücke, JB et G ont regardé les feux d'artifice en buvant du Pfeffi et en se disant que la vie est, en fin de compte, pas si mal:

© icke

Ils ont pris un taxi pour aller au nighter du Tommyhaus et JB était ravi (non pas au lit mais debout) de constater que, oui, décidément, à en voir et à croire les autocollants antifascistes qui ornaient le mur des urinoirs, 2011 allait être une bonne année puisque, sur un ton très Baise-Moi de Virginie Despentes ou Monster avec Charlize Theron, la fille armée qu'on voit ci-dessous sort son gun pour tirer sur et surtout "contre le sexisme et l'homophobie" en déclarant: "Va te faire foutre, connard":

© icke

Quant au nighter, il était tout bonnement divin (non, pas d'adjectif religieux ni pour commencer l'année ni pour qualifier une soirée antifa et skinhead) fantastique, comme JB et G (mais sans F à qui JB a envoyé le texte-haut suivant: "Je sais pas comment ça se passe pour toi chez les tapettes (et bien, j'espère), mais tu es en train de rater le nighter le plus sensationnel de l'année") ont pu le constater et le vivre et s'en émerveiller - et JB n'a eu de cesse de ricaner en voyant les DJ écouter le prochain morceau qu'ils allaient mettre dans un téléphone ivoire très années 70 que JB n'a pas résisté à capturer:

© icke

Et donc JB se réveille taaard avec dans la tête un morceau de David Isaacs (David Isaacs qu'il écoute en boucle depuis deux jours), Since You're Gone, de 1969:



Et JB pense deux choses.

Il repense d'abord aux belles pochettes que propose Johnny Spencer sur son site. Certains commentent des morceaux de ska et de reggae en s'appuyant sur la musicologie reggaeïsante et skinheadisante. Jonny Spencer, lui, bricole modestement ses dessins tous charmants qu'il rehausse d'une petite phrase sur le morceau qu'il a illustré. Et donc on regarde sa proposition pour Since You're Gone:


Et JB, lui, qu'est-ce qu'il fait?
Il se rend compte en ce premier jour de 2011, qu'il a plutôt tendance, sur le blog tatoué et fumeur, à illustrer la… hum… la vie intérieure? allez, on va dire ça même si ça semble pompeux à mort, avec ces morceaux de ska et de reggae. Et donc, s'il se réveille avec Since You're Gone dans la tête, il se dit que, oui, voilà, 2010 est parti, "gone"; mais que, à l'inverse de David Isaacs, il ne se sent pas du tout "lonely", mais au contraire content, réjoui, ravi que ce soit fini. Et il espère vraiment que 2011 sera détonnant.
La bonne année à tou(te)s.

samedi 18 décembre 2010

Blondi(e)

Und der JB war wieder bei den linken Chaoten:

© icke

RASH-Nighter gab's; G & N & derJB hatten den Schnee überwunden, waren tanz- & skawillige — a-behr. Aber unten im Keller war es bitterkalt und keiner hatte auf Schnupfen Lust. Und unten wurde gar kein Ska aufgelegt. Sondern… Blondie, Heart of Glass.




Gar nicht schlecht eigentlich. Aber dafür war der JB nicht gekommen. Und dafür trug der JB sein famoses passendes T-Shirt nicht. Wir erinnern uns:


Resultat: ab ins Bett!
Und gute Nacht.

lundi 6 décembre 2010

Better red than dead

Und der JB war (mit Genehmigung) im Westen unterwegs und, zur seiner grossen Freude, fand heraus, dass es auch doch Antifaschisten gibt:

© icke

Anscheinend hat der Graffitimann bzw. die -Frau nicht genügend Zeit um den Satz fertigzuschreiben. Egal. Es tat dem JB gut. Er ging nämlich zu seinem Supordoktor und brauchte schöne Nachrichten. Kaum verlässt er die ÖVM-Gebäude, dass er dieses Graffito sieht (der gelbe Duden des JBs schwankt zwischen der und das Graffito, aber sagt sich einstimmig für das Graffiti - aha, das notieren wir). Der JB war suporerfreutor.

Und dann dachte der JB: Better red than dead. Er erinnerte sich nämlich daran, dass er in 1994 sich so ein weisses T-Shirt gekauft hat. Also auf Englisch: Better red than dead. Er war ganz stolz auf sein T-Shirt (wo ist es jetzt???). Und dann dachte er: Ach, das funktioniert auch auf deutsch: Lieber rot als tot. Und dann dachte er: Ach, das funktioniert auch auf norwegisch: Heller rød enn død. Und letztendlich dachte er: Manno, das funktioniert nicht auf franzenländisch (Plutôt rouge que mort), selbstverständlich. Egal. Voller Sehnsucht nach seinem T-Shirt überprüft der JB, ob das Internet es zufälligerweise gelagert hat. Leider… A-behr! Ein anderes steht zur Verfügung:


Nicht schlecht, oder?
Ja, rot ist definitiv eine schöne Farbe.

Der JB fragt sich nachher, wo das antikommunistische Spruch, also Better dead than red, herkommt. Aus Amiland, zwar, aber woher. Wikipedia erzählt, zur JBs grosser Überraschung:


Und seitdem es eine deutsche Seite gibt geht der JB sie auch hingucken:


Lass uns eben 3 Minuten von unserer wertvollen (?) Zeit nehmen um uns dieses Video aus der besten und nachgetrauerten Zeiten von Amiland anzuschauen und hiermit die bösen Roten erkennen zu können:



Beim Suchen nach dem Spruch findet der JB auch eine Erklärung für das umgekehrte Spruch, nämlich: Better red than dead. Aber die Meinungen sind nicht einverstanden:



Ob Bertrand Russell der Schöpfer des Spruches ist oder nicht, ist der JB sowieso guter Dinge.

Dennoch. Weniger guter Dinge ist er, wenn er feststellt, dass Faschosachen mit dem Spruch auftauchen, egal ob er in Kuhgel Better red than dead oder Better dead than red angibt. Auf dem deutschen Naziforum Thiazi erfährt der weinende JB, dass es ein RAC-Lied gibt:


Aber schlimmer! Die Lieblingsband von G & F, Hotknives, taucht auf Rocknord, die Seite für Faschomusik. Oh neee und oh weia!!!


Um sich zu revanchieren, spielt der JB das tolllllle Lied von Dirty Revolution, I Love Reggae. Uffpassen und richtig auf die Songtexte zuhören:

jeudi 4 novembre 2010

Le non-bonheur à Osnabrück

Et JB a encore eu une idée de génie en venant s'échouer à Osnabrück, près de la frontière avec la Batavie orientale, tout ça pour voir une pièce de son dramaturge chouchou: Dirk Laucke. Il en a profité pour passer une journée supplémentaire pour voir également, hier soir, l'adaptation au théâtre de Tout sur ma mère, d'Almodóvar, lui qui gardait un souvenir doublement ému du film dans la mesure où, il s'en souvient très bien, il avait versé une larme sinon cinq dès la première minute en voyant ce plan où la caméra filmait le lent trajet d'un goutte-à-goutte partant d'une perfusion et finissant dans un bras (ce qui, a posteriori, lui rappelle des expériences toutes personnelles). JB se souvenait aussi des répliques toutes plus savoureuses les unes que les autres (et A, à qui JB a forcément pensé, lui dira hier soir dans un SMS: "Je connais les dialogues du film presque par cœur"), notamment celle-ci, lorsque Huma demande au trans Agrado si elle son permis de conduire, et cette dernière de répondre: "Oui, bien sûr, j'étais routier autrefois!"



Mais ce que JB a vu hier soir n'était pas du tout comme le film, et, résultat: la pièce était nulle, la ville d'Osnabrück est moche tout comme le temps est moche (il fait gris, il fait froid, il pleut et il y a du vent), JB s'emmerde à cent sous de l'heure en se demandant ce qu'il fout ici, lui qui serait bien mieux dans son palais socialiste de Berlin-Est, capitale de la RDA, et il pourrait ainsi, ce soir, aller voir avec G et F Banda Bassotti en concert. Argh! Il entendrait alors l'une de ses chansons antifascistes préférées, à savoir Bella Ciao:



Au lieu de quoi il est condamné à se farcir Cliff & Rexonah (sic!!!) qui chantent Das ganz große Glück (im Zug nach Osnabrück); ce qui signifie Le grand bonheur (dans le train pour Osnabrück), de la variète tetutonne à donf, datant de 1997, dont le clip ci-dessous est tourné à… Dresden — mais c'est en tout cas un wagon comme celui-ci dans lequel JB était assis, lui qui voulait donc "trouver le grand bonheur dans le train pour Osnabrück" et ne l'a pas trouvé puisque le passager en face de lui était une femme qui se rendait certes à Osnabrück, mais à une… réunion ecclésiastique!!!



JB se réveille donc ce matin avec dans la bouche le goût amer du bonheur non trouvé et avec dans la tête, rapport à ce même bonheur, la reprise par les Breeders du morceau des Beatles, Happiness is a Warm Gun, lui qui aimerait bien, à la manière de Kim Deal, sortir son pistolet, mettre une décharge de plomb dans cette ville et cette journée et cette ambiance et ce temps tous plus… plombés les uns que les autres et au final entonner: Happiness is a Warm Gun / Bang bang! Shoot shoot!" On regarde et on écoute:



JB n'a par conséquent trouvé son bonheur ni dans le train pour Osnabrück ni au théâtre d'Osnabrück, mais il ne désespère pas d'avoir un peu plus de chance, donc, ce soir, à la pièce de Dirk Laucke, Start- und Landebahn… au théâtre ce soir, donc, certes sans Donald Cardwell ni Roger Hart — mais peut-être est-ce aussi bien comme ça, à voir le navet scénique que proposait ledit Donald Cardwell (et, oui, décidément, les travs et les trans sont mieux chez Almodóvar):



En attendant la pièce de Dirk Laucke ce soir, JB est confiné dans sa chambre d'hôtel et travaillotte. Il traduit toujours l'album de "son" cher Stian Hole, où il est toujours question de capsule spatiale et de trajet dans l'espace. Or, ce matin, JB doit se coltiner des termes techniques tels que "bouclier thermique", "entrée dans l'atmosphère" — une réalité dont JB doit vérifier les termes mais qui ressemble à ça, à savoir une espèce d'image d'Épinal extrait d'un livre de science des années 60 ou 70 pour les petits et grands enfants tels JB:


Et JB peut finalement traduire correctement les propos de Johanne, la petite copine de Garmann, lorsqu'elle lui dit:
«Dépêche-toi, Garmann! Notre capsule spatiale a atteint une température colossale! L’amerrissage dans l’océan Atlantique va avoir lieu d’un instant à l’autre! »

Et cette histoire d'entrée dans l'atmosphère dévie forcément les pensées de JB vers une autre histoire d'atmosphère, celle-ci avec Arletty et sa réplique désormais passé à la postérité. JB va chercher l'extrait en question et tombe sur ce dialogue savoureux:
— Oh, t'as pas toujours été aussi fatalitaire…
— Fataliste.
— Si tu veux, le résultat est le même!

Un dialogue sur le "fatalitaire" qui lui convient parfaitement en cette journée de non-bonheur à Osnabrück, et ce d'autant plus qu'il est aussi question, ensuite, de bonheur et d'être "heureux":
— On n'est pas heureux tous les deux?
— Nan!
— T'en es sûr?
— Oui!
— T'aimes pas notre vie?
— Tu l'aimes, toi, notre vie?
— Faut bien, je m'y suis habituée…

On regarde la "gueule d'atmosphère":



Allez, JB va s'aventurer sous la pluie, dans le froid, la faim et les loups - et souhaite une bonne journée de… bonheur à tous ses petits amis.

mercredi 27 octobre 2010

Isch lärne doitsch (1)



Und nächstes Mal werden wir hören und sehen, wie die "finanzielle Ruin" auch eine "finanzielle Urin" sein kann.

samedi 16 octobre 2010

Wer singt?

Und gestern war der JB zusammen mit G und J bei den linken Chaoten zum RASH-Nighter. Und desto mehr gingen sie dahin, denn es war eine Soliparty für das Archiv der Jugendkulturen, dessen Existenz gefährdet ist. Also: bütte spenden. Hier geht's los.
Auf jeden Fall. Sie waren dort, im autonomen Kreuzberg, zwischen verschiedenen Fraktionen (1: Die Isländichepullifraktion, 2: Die Mittelalterkleidfraktion, 3: Die Redskinsfraktion) und wussten natürlich zu welcher sie gehörten. Sie standen also dort, und plötzlich springt der JB (naja… so gut wie er kann, es ist nicht einfach mit seinem Rollator), denn… denn… wen hat der DJ aufgelegt? Jenau: Dame Patsy Todd. You Took My Love. Der JB singt mit und fragt G: "Wer singt?" G weiss es nicht. JB antwortet: "Patsy!" Dann grinsen sie beide. Der JB singt und tanzt und dankt seine liebling Dame Patsy und denkt an sie:


Ein bisschen später geschieht das Gleiche. Der JB schmeisst seinen Rollator weg, fängt damit an zu tanzen und fragt G: "Na, wer singt?" G weiss immer noch nicht. Der JB ist froh zu antworten: "Derrick & Patsy!" Er singt mit und guckt G in die Augen: "So, Pat, don't you worry!" Der JB singt und tanzt und denkt an seine hem(l)i(s)che Dame Patsy Todd-Liste. So sieht die aus:


Noch später hört der JB What A Day! und fragt G: "Naaa… Wer singt?" Aber diesmal antwortet G: "Lass mich raten… Jemand mit P???" Und diesmal lachen sie beide. Der JB ist im 7. Himmel und desto mehr, weil er damit erfährt, dass er nicht der einzige Patsy-Fan ist: der eine DJ ist es auch.

Es wird spät. Der JB ist müde, sein Rollator quietscht, dass sie nach Hause müssen. Der JB hat schon seine Bomberjacke an und seinen Redskins-Schal an wenn… Wer singt? Jeeenau: Dame Patsy, mit dem schönen Lied It's So Hard Without You. Der JB schmeisst alles weg und tanzt und singt wieder.

Heute regnet es, es ist grau, Der JB hat den ganzen Tag seine Patsy-Liste gehört  und spielt aber ein Lied, das nicht in der Liste steht: When I Realize. Hier, viel Spass:

samedi 9 octobre 2010

Fesche Burschen (mit oder ohne Lola)

Und der JB liest in seiner Zeitung ein Interview mit Klaus Ottomeyer, Professor an der Universität Klagenfurt und Leiter der Abteilung für Sozialpsychologie, Ethnopsychoanalyse und Psychotraumatologie. Wegen seines Buches Jörg Haider — Mythos und Erbe, und des am Montag Todesjubiläum (sic! — und 2 Jahre schon ist es her, freu!) von der Politiker und Anhänger der "verschwitzte[n] Männerbündelei". Zweck des Interviews ist anzuschauen, ob die Situation zwischen Deutschland (mit Sarrablödzin © Friedrich Küppersbusch) und Österreich (also Haider) vergleichbar ist.

Bevor, meine kleinen lieben Freunde, wir uns in das Gespräch vertiefen, möchte der JB euch an ein Paar Sachen erinnern. Denn wir, in Deutschland wie in Frankreich, haben es sicher vergessen. In der Alpenrepublik aber nicht. Die Tränen des Stefan Petzners - der übrigens, erzählt uns Wikipedia laut eines Artikels der dpa, "studierte Publizistik an der Universität Klagenfurt; das Thema seiner bisher unvollendeten [mist und doppelmist!!! — JB] Diplomarbeit ist „Die Macht der Musik am Beispiel Udo Jürgens“":



Rüüührend, wa?
Ey! Ich höre einige hier lachen! Det jeht jar nüsch. Wer hat gelacht? Wer hat gelacht?!? Man darf ja bitte schön jemanden, selbst Jörg Haider, als "der Mann [s]eines Lebens" bezeichnen, obwohl man homophil, øøø, pardon… heterophil ist.

Und apropos lachen. Hier noch eine Erinnerung mit Alfons Haider, alias der österreichischer Schauspieler Michael Niavarini:



Aber zurück zu Klaus Ottomeyer. Frage vom Journalist der TAZ, Ambros Waibel:
“Strache [Heinz Christian Strache, von der FPÖ], du bist mein Sexgott”, jubelte eine Anhängerin jüngst in Wien. Diese Erotisierung, die es ja auch in Bezug auf Haider gab, die funktioniert mit Sarrazin ja nicht, oder?
Nein, attraktiv-erotisch ist Sarrazin nicht.

Verdammt! denkt der JB erst. Oder nich? Naja… Der JB will wieder nicht weitere Dioptrien verlieren - er, der schon nicht viele übrig hatte und die letzten mit seiner Myxomatose verloren hat - und hier auf diesem tätowierten rauchenden Blog Bilder von Sarrablödzin veröffentlichen (sowie übrigens Haider), aber Ottomeyer hat ja recht. Berlin ist arm und sexy und Sarrablödzin ist reich und unsexy - Ende der Geschichte.

Weiter zum Gespräch:
Herrscht in Deutschland nicht auch ein anderes Bild von Männlichkeit vor als in Österreich?
Der Neomachismo ist hier schon sehr virulent, das Bild vom “feschen Burschen”. In Deutschland gibt es mehr Subkulturen. Bei Sarrazin ist die Gemengelage eine ganz andere. Das ist ja ein alter Mann und repräsentiert andere ältere Menschen, die angst haben vor den Jungen, knackigen, männlichen Muslimen — die auf viele Menschen aber auch attraktiv wirken.
Verunsicherte alte Menschen, die virile, junge Männer beneiden? Da sind wir aber mitten bei Freud!
Das ist umgekehrter Ödipus, ja.

T-O-L-L !!! Der JB sagt einfach: T-O-L-L !!!

Das ist toll wegen verschiedenen Ursachen.
Erstens. Die Erotisierung des Männerbildes bei den Faschos. Was sagte nämlich schon damals in 2000 Frau Jelinek, JBs und As Heldin?


Die Geschichte, von den SA bis zu Haider, mit u.a. Michael Kühnen, hat uns gezeigt, wie diese (Homo)Erotisierung immer präsent war/ist, übergezeigt und überbedeutend war/ist - obwohl die Bekennung der Homosexualität nicht ein Muss war/ist, sondern auch ein Spiel.

Zweitens. Diese Fremdenfeindlichkeit - oder Xenophobie, worüber Ottomeyer reflektiert, funktioniert genauso wie Schwulenfeindlichkeit - oder Homophobie. Das heisst, wie der französische Forscher Daniel Welzer-Lang es in 1996 ausdruckte: "Die Angst vor den Anderen in sich" ("La peur de l'autre en soi"). Man erkennt in dem Anderen, was man in sich selbst hat, das man aber in sich weder erkennen oder bekennen will. Von daher die Angst nicht mehr sich selbst zu sein. Von daher die Bedrohung des Anderen gegenüber sich selbst: der Andere, der also gleich wie ich ist, könnte mich auch erkennen und mich bekennen.

Drittens. Von daher auch die Begierde, die Ottomeyer nennt. Der JB hat eine klare Erinnerung von in Paris lebenden Jugendlichen mit nordafrikanischer Herkunft, und wie sie sich sofort den Schritt und die Beule anfassen mussten, als einen oder mehrere Schwulen vorbeilaufen sahen. Nach dem Motto: ich passe auf mein Packet auf, denn ich angst davor habe, angefasst zu werden; aber zugleich macht es mich tierisch an. Noch ein Beweis, dass Fremdenfeindlichkeit und Schwulen- bzw. Lesbenfeindlichkeit sich auf die gleichen Prinzipen und Voraussetzungen bilden: die Sexualität; dieses Spiel und Diskrepanz in der Dichotomie homo/hetero (= gleich/ungleich), das sich bis tief in der Sexualität abspiegelt und dort resoniert.


Was aber auch in diesem Gespräch bei dem JB resonierte war dieses Ausdruck: "Fesche Burschen". Der JB ist ja ein dummer Ausländer und kannte nur Die fesche Lola. Also die von Marlene Dietrich:



… aber auch die von DAF:




Der JB fragt sich dann nach der Etymologie dieses Wortes, fesch. Er nimmt seinen Kluge, blättert, findet:
fesch Adjektiv: “hübsch, flott, modisch”, ostoberdeutsch (19. Jahrhundert).
Aus neuenglisch fashionable (zu neuenglisch fashion “Aufmachung, Mode”, aus altfranzösisch façon “Aufmachung, Machart”) wird zunächst in der Wiener Umgangssprache fashionabel entlehnt. Dies wird zur einsilbigen Wortform gekürzt. Schon etwas früher in Berlin feschen, das sich aber nicht durchgesetzt hat.
Also ein Wort, das man eher in Österreich benutzt? Und, zweitens: wird der Adjektiv benutzt um Frauen sowie Männer zu bezeichnen? Der JB nimmt dann seinen Duden:
fesch
a) (österreichische Umgangssprache) hübsch, flott, sportlich aussehend: ein fescher Mann; das Kleid ist nicht sehr fesch.
b) (österreichisch) nett, freundlich: sei fesch und komm mit!

Also fesch ist auf jeeeden Fall in der Alpenrepublik Alltag und Alltagssprache. Ein Besuch bei kuhgel bestätigt es mühelos.
Aber der JB ist nicht gaaanz sicher mit diesem Dings da, mit den feschen Burschen. Dann kehrt er zurück nach kuhgel und findet. Und wie! Er findet allerlei Musik mit feschen Burschen, unter anderen mit Bläserinstrumenten, øøø, pardon… Blasinstrumenten! (Der JB versteht ja niiie, warum er ausgerechnet diesen Fehler ständig macht, mann ey!). Und bei diesen Bands findet er die Hodenlumpen, øøø, pardon… die Hodalumpn aus Gastein. (ach, mist und doppelmist! Warum denn muss der JB jetzt einen Fehler auf das Wort Hoden machen?!? Tja, man fragt sich wirklich!). Hier ein Paar Stillbilder von den feschen Burschen, denn, ja, sie haben riiiesen Oberschinken, øøø, pardon… Oberschenkeln (verdammt nochmal! Warum macht der JB jetzt einen Fehler auf ausgerechnet dieses Wort???):



Was sagte der Duden, als Beispiel für fesch?
Ja:
Sei fesch und komm mit.
OK. Der JB ist nicht scheu und kommt gerne mit.
Denn, wie schon erwähnt, in Berlin sagen wir: "Be arm, be sexy, be Berlin."
Sagen sie dann in Österreich: "Be fesch, be frech, be Österreich"???

vendredi 8 octobre 2010

Hitlerbart

Et JB, croisant dans sa traduction du roman sur Elling le mot norvégien hitlerbart qui ne signifie autre que moustache hitlérienne et désigne dans le texte un chat, repense à sa propre moustache hitlérienne qu'il a, un temps, été contraint et forcé de porter avant de se la faire entailler au scalpel, Marx merci. Du même coup, il repense au génialissime film de Russ Meyer, MegaVixens, de 1976, où le sosie d'Adolf Hitler, ici surnommé Adolph Schwartz, connaît une heureuse fin, là encore: Marx merci. On regarde.

Und der JB, der in seiner Übersetzeung von dem Roman über Elling auf das norwegische Wort hitlerbart stosst, das das gleiche deutsche Wort bedeutet aber hier eine Katze bezeichnet, erinnert sich selbstverständlich an seinen eigenen Hitlerbart, den er gezwungen tragen musste, bis ein genialer Arzt, zu seiner und Gs Freude, endlich abschneiden konnte, Marx sei Dank. Wiederum denkt er an den genialen Film von Russ Meyer, auf Deutsch Drüber, drunter und drauf, von 1976, wo ein Doppelgänger von Adolof Hitler, hier Adolph Schwartz bennant, ein glückliches Ende kennt - hier noch: Marx sei Dank.

samedi 4 septembre 2010

"me and you were the same"

Und gestern, bevor G und der JB zu dem Nighter im Tommyhaus sportlich und mühelos radelten, um dort F und N zu treffen, waren sie erstmal im Suppamolly. Dort gab es ein Konzert von einer Band aus dem Sarkoreich, Beer Beer Orchestra, dessen Sänger Karo sehr (zu?) viel mochte: nicht nur einen roten Tartankilt trug er, aber noch dazu eine karrierte Jackett unter welcher ein schwarz-weiss karriertes Hemd zu sehen war. Oj. Oj aber nicht Oi: das Hemd war nicht so 2-tone karriert, sondern eher so Clown- bzw. Zirkuskarriert. Marx sei Dank flug das Hemd schnell weg.
Zwischen zwei "Danke viel" von dem Sänger kommend, traff der JB diesen jungen Skinhead, den er immer nett fand aber mit dem er nie ins Gespräch kam. Und gerade das passierte gestern. Es wurde über Faschos geredet und der JB war so froh, ja, glücklich, zu hören, wie der Bursche antifa eingestellt war. Und nicht nur konnte den Namen des JBs fehlerfrei aussprechen (tja, der JB trägt ja einen komplizierten Namen für Deutschen - gar nicht sarrazineskfreundlich, übrigens!!!), aber selbst trug er einen Namen, der dem JB weiter und wieder zu 2-tone-Erinnerungen denken liess. Denn dieser Name kann man bei den Dexys Midnight Runners hören. Hier, bitte schön! Und genauso weiter und wieder glücklich darf man mitsingen: "But they never knew like we knew, me and you were the same."

lundi 30 août 2010

t'en as pas marre d'être nazie?

Et JB tombe sur cette parodie tordante. On regarde:



Et l'échange verbal devient culte:
— Mais dis-moi, t'en as pas marre d'être nazie-euh? Tu te rends pas compte que c'est du fascisme?!
— Et doi, d'as fu don slip avec des édoiles, on dirait un Milky Way!

lundi 26 juillet 2010

Kämpft/Battez-vous

Und nicht einmal hat der olle, ranzige Rotgardist, alias der JB, wieder und wieder über seinen genauso ollen und ranzigen Sozialismus geschrieben, dass der gute M. ihm Der Rote Wedding als mp3 schickt, in einer Version, die der JB (Schande!) nicht kannte:

Et à peine le vieux coco rance qu'est JB a-t-il encore et encore écrit au sujet de son tout aussi vieux et tout aussi rance socialisme que le toujours aussi généreux M. lui envoie en mp3 Der rote Wedding dans une version que JB ne connaissait pas (honte éternelle sur lui!):



JB aime aussi beaucoup la version oï par Commandantes qu'il avait vus en concert avec son désormais bon ami F, alors que F et JB étaient à l'époque plus que bons amis (mais c'est une autre histoire!). Apropos: bonjour, F!
Der JB mag auch gerne die Oi-Version von Commandantes, die er mit seinem guten Freund F damals gesehen hat, als die beiden mehr als gute Freunde waren (aber das ist eine ganz andere Geschichte!). Übrigens, guten Tag der Herr F!



Und was auch interessant ist, ist zwei Plakate zu vergleichen. Erstmal die Wahlplakate für Ernst Thälmann (noch ein Held von dem JB), die man in der ersten Video gesehen hat, und die Plakate von Commandantes, die der JB auch als T-Shirt hat (und sogar zwei davon: in rot und in schwarz). Kämpft gegen Hunger und Krieg, proklamierte JBs Ernst. Kämpft (mit uns) für Brot und Freiheit, fordern Commandantes auf. Und nicht nur das, aber die Parolen sind, wie man es sieht, mit der gleichen Font geschöpft.

Et, ce qui est également intéressant, c'est de comparer les deux posters. D'abord l'affiche électorale d'Ernst Thälmann (encore un héros de JB), qu'on a pu voir dans la première vidéo, et celle de Commandants que JB a en tee-shirt (et dans les deux versions, tant en rouge qu'en noir). Battez-vous contre la faim et la guerre, proclamait le Ernst de JB. Battez-vous (avec nous) pour le pain et la liberté, exhortent Commandantes. De plus, comme on le voit, les slogans sont composés avec la même typo.



© icke

Mais revenons à Der rote Wedding.
Wedding est un quartier de Berlin, situé au nord de la ville, un quartier aujourd'hui assez défavorisé et qui, pendant l'entre-deux-guerres, était un quartier communiste. Autrement dit: Wedding la Rouge, comme le titre la chanson. Laquelle renvoie d'abord à un mouvement ouvrier d'agit-prop de 1929 ainsi qu'aux combats de rue qui se sont déroulés entre le 1er et le 3 mai et qui ont vu la police exécuter 32 ouvriers. "Berlin restera rouge!" rappellent les paroles. Quant à la chanson, composée par Hanns Eisler, elle a été écrite par Erich Weinert contre lequel il sera en 1931 intenté un procès, justement à cause de ce chant ouvrier et révolutionnaire que, après la guerre, Ernst Busch rendra célèbre.

On ne saurait boucler cette boucle politique et artistique sans revoir ledit Ernst Busch dans l'adaptation réalisée par G.W. Pabst, également en 1931, de L'Opéra de quat'sous, une autre œuvre fétiche de JB écrite par Bertolt Brecht et composée par Kurt Weill où Ernst Busch chante La Complainte de Mackie (oui, décidément JB a bien l'impression qu'il a réuni dans ce post pas mal de ses héros de la chose et de l'art politiques du monde germanophone - il ne manque que John Heartfield et la galerie est quasi complète).

Dieses politisches und künstlerisches Kreis wäre nicht vollkommen abgeschlossen ohne Die Moritat von Mackie Messer, die Ernst Busch in der Dreigroschenoper gesungen hat, eine auch in 1931 von W.G. Pabst gedrehte Adaptation von einem anderen Fetisch- und Lieblingswerk des JBs, das, wie alle es wissen (müssen), von Bertolt Brecht geschrieben und Kurt Weill komponiert wurde (ja, in der Tat, es scheint dem JB, dass er in diesem Post alle seine Helde der politischen und künstlerischen Sache von der deutschsprächigen Welt gesammelt hat - es fehlt nur John Heartfield und die Gallerie ist quasikomplett).

jeudi 24 juin 2010

L'opium du peuple

On l'avait soi-même oublié mais, dans toute sa générosité, M. y a pensé. C'est la Saint-JB aujourd'hui. Ça nous fait une belle moche jambe de s'appeler comme le prédicateur et baptiseur du dealer d'opium du peuple - mais bon. D'autant que si on regarde sur toitube, on tombe sur ce dessin animé de propagande sur la vie du Saint en question. Ça nous donne la gangrène des oreilles et le cancer des yeux de devoir montrer et regarder ça mais, comme on disait autrefois à Act Up-Paris, "Connaissez vos ennmis!" Dont acte:



Alors opium du peuple pour opium du peuple et animation pour animation, JB préfère évidemment de loin, de très loin même, ce dessin animé soviétique de propagande, datant de 1929, et qui, encore en plus, parle de Mars et de science-fiction (un des autres dadas de JB) et de la libération des Martiens, par les héros révolutionnaires, du joug capitaliste - et toc!

samedi 22 mai 2010

Berlin, Anzengruberstrasse, 1800 GMT+1

Und der JB hatte heute Nachmittag eine Genehmigung um ein Paar Stunden hinter dem Schutzwall zu verbringen, das heisst in tiiiefem Neukölln, wo er sah, zu seiner grossen Freude, dass seine Antifagenossen dort auch sehr präsent sind.
So wenig braucht der JB um glücklich zu sein.

© icke

mercredi 5 mai 2010

El-frie-de!

Und gestern war man mit unserem Freund A. verabredet. Theater war vorgesehen. Aber vorher, in Kreuzberg unterwegs, sah man das:

© icke

Dann bringt uns die U1 schön und sicher zur Schaubühne um Die Kontrakte des Kaufmanns von Frau Jelinek zu sehen. Man ist vierfach erfreut:
1) das Stück wird mit dem Freund A. gesehen
2) das Stück ist von unserer Heldin (As und ickes Heldin) geschrieben
3) das Stück ist über den gehassten Kapitalismus und die genauso gehasste Bänkerwelt
4) das Stück ist u.a. von Susanne Sachße gespielt

© icke

Das Stück ist wie eine Bombardierung. Man wird als Zuschauer bombardiert genau wie der Kapitalismus ein Maschinengewehr ist.
Überhaupt ist man von Susanne Sachsse überzeugt: sie strahlt und ist vielleicht die einzige Schauspielerin, die inkarniert ist.
Manchmal klingt der Text ein bisschen zu demagogisch, der Böse ist identifiziert und verbleibt böse. Und gleichzeitig denkt man, dass jeeeden Tag wird uns gezeigt, wie böse dieses System ist, also ist das Böse systematisiert, also ist es ein systematisches sowieso systemisches Böse. Aber nachher liest man die Zeitungen, und sogar das, in dem Spiegel:


Und letztendlich denkt man sehr viel über diese Idee von Frau Jelinek, wenn sie schreibt, so ungefähr, dass nur die Tote der Bank nicht interessiert: die Tote haben kein Wert mehr, mit ihnen ist nichts mehr zu verdienen. Ist der Tod dem Kapitalismus sein Tod?

Eine kleine Weile nachherdurchsucht man durohr nach Bildern von dem Stück, von dieser Regie (gibt es aber nicht). Aber man stolpert über dieses Interview von 2004, nachdem Frau Jelinek den Nobelpreis bekommen hat. Und jeder einzelne Satz ist wie ein Goldstück. Was sie sagt über Pornographie, über Frauen in der Pornographie, über die weibliche Sprache der Pornographie. Was sie sagt über Frauen, über Frauen in der Literatur, über Frauen im Kapitalismus, wie Kapitalismus auch Frauen in der Literatur unterdrückt. Und überhaupt über Kapitalismus. Zitat: "Der Kapitalismus hat gewonnen! Es gibt kein Mensch mehr! Es gibt kein Mensch mehr im Kapitalismus!"
Und jetzt hören wir die Frau Jelinek:

lundi 3 mai 2010

Zivilcourage

Et donc, je le disais hier, la marche es néo-nazis à Berlin a été empêchée. Déjà, de 3000, leur nombre s'est rétréci à 600 (chiffres de la police). Et si ce sont 600 de trop, ils n'ont guère pu faire que quelque cinq mètres avant de devoir renoncer. Il est certain qu'ils ont été allègrement accueillis, notamment par la population qui diffusait par les fenêtres du Bob Marley à pleins tubes ou, raconte notre journal, avait accroché des affiches sur lesquelles figurait ce mémorable slogan: "Berlin bleibt bunt, Scheisse bleibt braun." C'est-à-dire: "Berlin reste multicolore, la merde reste marron" - le marron étant la couleur des fafs.
Mais l'événement de cette manifestation, on la trouve en "une" du journal:


Le monsieur qu'on voit sur la photo, avec des lunettes, une chemise bleue et une barbe, n'est autre que Wolfgang Thierse, un politicien SPD, ancien président du Bundestag (et actuel vice-président), résident du quartier de Prenzlauer Berg que les néo-nazis voulaient traverser. Qu'a-t-il fait, lui et d'autres politiques, pour empêcher la marche des néo-fafs? Il s'est tout simplement assis sur la chaussée. On voit un policier lui demander, l'implorer de se lever, ce qu'il refuse. Et ça, ce geste-là, quoi qu'on pense de l'homme politique Thierse, de ce qu'il a fait ou dit ou pas fait et pas dit, ce geste, à lui seul, on le lui sera toujours redevable.
Imaginons-nous Bernard Accoyer, le président de notre Assemblée Nationale s'asseoir sur… mettons l'Avenue de la République pour empêcher une manifestation du FN de défiler. Ou est-ce que Laurent Fabius, qui lui aussi a été président de l'Assemblée, ferait un tel geste?
Je parlais hier de vigilance politique pour qualifier l'Allemagne. Les Allemands ont aussi un mot: Zivilcourage. Littéralement, courage civique. Lorsqu'un individu, par un geste, fait preuve de civisme pour protéger la paix à un moment où celle-ci est en danger.
Je répète: Zivilcourage.